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hallo
ich bin 35 jahre alt
und leide an posttraumatischer belastungsstörung und an einer sehr extremen form von agoraphobie
ich kann seit 11 JAHREN meine wohnung aus todesangst und panik nicht mehr verlassen und es ist die hölle.dazu leide ich noch unter bordeline störung,esstörung erst magersucht dann fettsucht immer in wechsel.depresionnen.
habe mitlerweile einen schwerbehinderten ausweis und es stand auch schon ein bericht in der zeitung über mein schicksal.jezt habe ich mich hier angemeldet um mich ein wenig mit angst betroffenen menschen auszutauschen um mir tips zu holen zb was hilft euch bei einen akuten angst anfall ?
habe schon vor den 11 jahren insgesammt 8 jahre zusammen gezählt therapien hinter mir ich war in psychatien.psychosomatischen kiniken aber meine ängste wurden immer schlimmer.
ich habe eine tochter von um die ich mich aber in meiner wohung ganz toll und liebevoll kümmere nur das einzige was auch halt das schlimme ist das ich nicht raus gehen kann mit meiner süssen und das belastet mich so sehr.aber ich kann wirklich nicht raus.für meine tochter ist gesorgt hatte mich freiwillig bei jugendamt gemeldet und sie hat 2 tagesmütter ihr gehts wirklich gut ist ein glückliches kind auch wenn ich im haus gefesselt bin.
nun hat mich auch noch mein hausarzt in stich gelassen ich habe keinen hausarzt mehr er meinte einfach er hat keine zeit mehr ins haus zu kommen und punkt das war es.nur WAS MACHE IN IM NOTFALL ? wenn ich körperlich auch mal krank werde.ich will mein namen anonym behalten aber ich verate meinen wohnort ich komme aus Celle.
ich brauche einen hausarzt der ins haus kommt und bin lange schon auf der suche nach einen pyschologen der ins haus kommt zu gespäche aber ich finde keinen und bin echt verzweifelt.wer hat vieleicht eine idee was ich machen kann ? kennt jemannd aus meiner umgebung eine traumaklinik ? nähe celle/hannover ? ich hab solche angst ich kann ja nicht raus ich weiss ja nicht wie ich in eine klinik gehen kann weil ich es eben nicht kann mir würde es so helfen wenn mich erst mal ein psychologe zu hause besucht und aufbaut nur ICH FINDE KEINEN.habe alle in celle angerufen die nehmen mich nicht ernst und sagen wir machen keine hausbesuche.freue mich über nette nachrichten und bin über jeden noch so kleinen tip dankbar liebe grüsse

04.06.2013 13:33 • 10.08.2013 #1


78 Antworten ↓


Bernhard74
Hi


Wo ich starke Angst hatte und auch nicht mehr vor der Tür ging habe ich die LWL Klinik angerufen und die haben mich weitergeholfen .

Weil die einen helfen und sich darum kümmern bei mir war es so gewesen die waren voll nett nur ich musste da einmal hin bin aber mit dem Taxi gefahren.

Vielleicht gibt es bei euch auch eine gute Klinik die dich beraten könnte.

04.06.2013 14:59 • #2



Kann seit 11 jahren nicht aus dem Haus - akute Angststörung

x 3


Bernhard74
Weil die haben da ja Sozial Arbeiter usw..... die sich damit auskennen und helfen könnten.

Ich kenne das wenn man Kinder hat und die möchten raus und man möchte gerne was unternehmen mit seinen Kind aber die Angst raubt einen das Leben.

Und ich habe dann oft geheult warum nur weil ich meine 2 Kinder auch voll Liebe und die Kinder verstehen das ja noch nicht.

Ich wünsch dir alles gute und drück dir die Daumen das du einen Arzt findest der dich zu Seite steht .

04.06.2013 15:03 • #3


Sei mir nicht böse. Aber mich interessiert das wirklich, weil das hier andere auch schon geschrieben haben... Wie schafft man das denn, 11 Jahre sein Haus nicht zu verlassen? Das geht doch gar nicht. Musstest du nie zum Zahnarzt? Oder zum Facharzt (die machen schließlich keine Hausbesuche)? Und du wirst doch mal bei einem Gutachter gewesen sein oder bei irgendeinem Amt. Denn von irgendwelchen Geldern musst du ja leben. Die bekommt man ja auch nicht durch bloßen Antrag von der Couch aus.
Gehst du nicht zum Friseur? Hast du nie irgendwo Termine?
Und falls dem wirklich so ist: Wer ist der Helfer, das DAS unterstützt. Denn DERJENIGE ist in meinen Augen der wirklich Kranke.
Entschuldige meine harten Worte. Ich möchte dich damit nicht kränken oder beleidigen. Aber nur Leute, die einen Helfer haben, der solche Dinge überhaupt ermöglicht, geraten in so eine Situation.
Fällt dieser Helfer nie aus? Urlaub, Krankheit usw.? Was machst du denn dann?

04.06.2013 15:11 • #4


Und verstehe mich bitte nicht falsch. Wirklich nicht. Ich leide selbst an starken Panikattacken mit Ohnmachtsangst. Was du brauchst und was ich - im Gegensatz zu dir - bekommen habe ist ein Tritt in den Allerwertesten! Aber ganz gewaltig.
Du hast sogar ein Kind. Ich bitte dich! Wo ist denn der Vater des Kindes? Wer kauft für dich ein? Wer bringt das Kind in die Schule, holt es ab? Wer geht zum Elternabend und zu anderen Terminen? Wer geht mit dem Kind zum Arzt?
Wie kommst du auf die Idee, dass du nicht raus KANNST? Du KANNST raus.
Nimmst du Medikamente?

04.06.2013 15:17 • #5


Hallöchen, ich schließe mich den worten von pumuckel an... Und das, ohne dir zu nahe zu treten... Du schreibst, dass du 11 jahre das haus nicht verlassen hast... Hm... Das wage ich zu bezweifeln, wenn du im selben atemzug berichtest, dass du in diversen kliniken warst und das noch über einen ziemlich langen zeitraum... Von ich glaube 8 jahren, wie du schreibst. In diese kliniken oder eben auch ärzten, musst du ja irgendwie hingekommen sein... Und bist du erstmal dort, wird dafür gesorgt, dass du raus gehst und der angst ins gesicht blickst... Konfrontation mit der angst... Glaube mir, auch mich begleitet die angst seit nun mehr als 11 jahren, aber es gibt einen unterschied zwischen uns... Ich kann nicht... Existiert in meinem wortschatz nicht. Jeden tag begleiten mich sämtliche symptome, mal mehr und mal weniger... Aber ich tue alles, was gesunde menschen auch tun... Jetzt habe ich mich entschieden, so langsam tage ohne symptome zu haben... Ich rede mit mir selber, also mit der angst in mir und sage einfach stop... Das einfach ist natürlich ironisch gemeint, denn wir alle wissen, dass es alles andere als einfach ist. Und dennoch denke ich, du machst es dir zu einfach... Dein arzt wird sich schon was bei seiner entscheidung gedacht haben... Du bist körperlich wahrscheinlich gesund, also finde das vertrauen in dich und deinen körper wieder. Fange mit kleinen schritten an und steigere dich... Wenn du es nicht für dich tust, dann tue es für dein kind...lg

04.06.2013 15:46 • #6


Der Helfer, Sacrelle, muss aufhören. Denn dann MUSS sie raus. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die das machen. Mein Mann würde es nicht. Das macht im ersten Moment wütend. Aber das geht doch nicht. Das ist doch verantwortungslos.

04.06.2013 16:22 • #7


Peppermint
Da schließe ich mich an und frage mich auch wie so ein leben funktioniert ? 11 Jahre das Haus nicht zu verlassen...

04.06.2013 17:04 • #8


Ich hoffe,sie versteht es nicht als Vorwurf. Es ist ja nicht böse gemeint, denn in Angst und Symptome können wir uns hier alle rein versetzen.
Aber man muss doch zur Schule kommen. Zu gewissen Terminen (Einschulungsuntersuchung oder sowas) auch beide Eltern. Der Kinderarzt fragt doch? Die Lehrer fragen doch? Man kann doch nicht 11 Jahre ein Scheinleben führen. Wenn es ganz schlimm bei mir war, war ich bis zu einer Woche nicht draußen. Meist aber dann auch verbunden mit weiterer körperlicher Krankheit. Also ich hatte schon solche Zahnschmerzen. Da bin ich aber trotz Panik allein über die Autobahn gefahren. Ebenso musste ich ja Verwandte im Krankenhaus besuchen, zu Beerdigungen, zum Arbeitsamt, zum Arzt. Hatte eine Op, wo ich ins Krankenhaus musste. Musste zum Kieferchirurgen etc. In 11 Jahren muss doch mal irgendwas passieren, das einen raus zwingt!

04.06.2013 17:26 • #9


hallo
bin ziemlich erschrocken über einige antworten
gerade auf so einem angstforum dachte ich das mich jemannd verstehen kann und vorallem pumukel und sarcelle.pepermint.es ist WIRKLICH SO ich hab hier kein grund zu schwindeln.ich kann seit 11 jahren nicht meine wohnung verlassen.warum sollte ich das hier denn schreiben wenns nicht so wäre ? würde ich keinen sinn drinne sehen.
aber viele menschen könen sich in so etwas nir reinversetzen aber es gibt es auch wenn es selten ist das menschen die wohnung nicht verlassen können.und ja es sind tatsächlich 11 jahre.ich habe mal im fehrnsehen eine doku gesehen das konnte eine frau soager 20 jahre die wohnung nicht verlassen.ich war insgesammt tatsächlich 8 jahre in kliniken und zwar fing es an mit 10 jahren dann zwischendurch pausen.ich war nicht durchgängig 8 jahre in der klinik nur habe ich es mal zusammengerechnet die zeit wo ich es war.jezt bin ich 35.
zahnarzt kommt zu mir nach hause der geht auch in altersheimen und kommt auch zu mir nach hause.frisuer kommt auch nach hause.hatte in der zeit sogar ein mal frauenarzt hier der konnte zwar nicht alles machen wie in der praxis das ist klar aber er hat mir so auch weiter geholfen.
meine tochter 12 jahre die geht schon mit freundinnen alleine zur schule.wie andere kinder in dem alter halt auch.vom dem vater bin ich seit 6 jahren getrennt.die gründe will ich hier nicht nennen.wir leben im grunde also ich mit meiner tochter wir eine ganz normale familie.ausser das ich nicht raus kann.schade das mich keiner versteht
das ist es wenn es um extreme ängste geht glaubt einen kaum einer.ich habe eine gesetzliche betreuerin die sich ums finanziele kümmert.warum wird hier so getan als wäre ich eine lügnerin ? so werd ich ja fast dargestellt.habe ich so noch nicht elebt das mir nicht geglaubt wird.das macht mich schon trauig aber ich weiss das nicht alle so denken und die mich kennen wissen das es stimmt.kann ja den zeitungsartikel gern per mail zusenden wer interesse hat dann glaubt ihr mir vieleicht
ich wurde als kind schwer misshandelt,geschlagen.sogar mehrfach vergewaltigt.dann habe ich in einer klinik ein selbstmordopfer gefunden das blutüberströmmt war.dann ein schwerer autounfall auch tote gesehen.da kann man dann schon so krank werden.als kind habe ich nahtoterfahrung gemacht bei operation fast gestorben und und und ich hoffe nur das es hier auch menschen gibt die mir glauben und mich etwas aufbauen können.und danke bernhard für den tip.ich weiss meine schicksal ist fast unglaublich aber ich weiss das es zu 1000000 pro stimmt und das ist ja die hauptsache.
aus was für ein grund sollte ich den hier so viel schreiben ? ich suche hier nach hilfsmöglichkeiten lg

04.06.2013 17:27 • #10


Peppermint
Sorry ....ich glaube dir natürlich nur es ist halt unverständlich für mich ....

Gehst du denn zum Müll und zum Briefkasten ?

04.06.2013 17:37 • #11


ein kleiner nachtrag alles was mit draussen zu tun hat was um meine tochter geht zb schulbesuche,elterabende,
da da geht unsere tagesmutter hin.meiner tochter geht es gut ! ganz ehrlich sie wird ein mal im jahr durch meinen eigenden wunsch im spz untersucht ob es ihr gut geht.und der psychologe sagt einbandfrei sie hat überhaupt keine ängste im gegenteil sie ist übermütig das ganze gegenteil von mir.wir haben um uns ja hilfe also alles was um mein kind geht da haben wir sehr viel hilfe.nur ich selber stehe hinten an.hier geht es um mich ich suche ja nach tips wie es mir besser gehen kann.wen ein mensch ängste hat ist es NICHT ansteckend.es kommt durch schlimme traumatische erlebnisse.weiss nicht ob die seite mir helfen kann.ich fange an zu zweifeln das mich einer für ernst nimmt schade.
aber trozdem euch alles gute

04.06.2013 17:38 • #12


Es möchte dich hier niemand als Lügner darstellen. Und ich ganz bestimmt nicht. Ich leide selbst seit weit über 10 Jahren an einer Phobie und Ängsten. Ich weiß wie es ist, wenn man Angst hat, raus zu gehen! Das kannst du mir glauben. Und hier gibt es eine Menge Leute, die das ebenfalls durch gemacht haben.
Ich habe mich hier auch immer geärgert. Aber die meisten User hier haben nunmal Recht. Nicht alle. Aber die meisten schon.
Natürlich habe ich nicht das erlebt, was du erlebt hast. Und das ist ohne Frage ganz schlimm. Wir sind ja auch alle keine Therapeuten und es ist ganz fürchterlich, dass dir die ganzen Therapien nicht geholfen haben.
Erschütternd finde ich jedoch, dass selbst Fachärzte den Spuk mit machen! Du WILLST ja gar nicht raus. Denn du KÖNNTEST. Alles, was dir daheim passieren kann, kann dir auch draußen passieren. Wobei es daheim statistisch gesehen ja sogar gefährlicher ist. Haushaltsunfälle und so.
Aber weißt du, was viel schlimmer ist? Dass, was du deinem Kind damit antust. Du versorgst dein Kind bestimmt zu Hause gut. Das glaube ich dir gerne. Aber dein Kind wird bestimmt später ebenso darunter leiden. Kinder übernehmen oft die Muster der Eltern. Deine Tochter (?) wird sicher gefragt, wo du bist. Und sie leidet sicher. Kinder lieben ihre Eltern und sie decken die dollsten Dinge. Aber deine Tochter wünscht sich sicher nicht sehnlicher, als eine Mutter, die wenigstens ein bisschen was mit ihr machen kann.
Das heißt ja nicht, dass du arbeiten gehen kannst. Aber du weißt nicht, wie die Schule aussieht, wie es in Geschäften aussieht, du kennst nicht die Lehrer (oder kommen die auch heim?). Wie verbringst du denn deine Zeit daheim? Wer kauft für dich ein?
Du bist noch so jung, kaum älter als ich. Sehnst du dich nicht nach dem Leben da draußen? Nach Geschäften? Nach einem Park zum spazieren gehen? Nach einem Restaurant etc.?
Hast du wenigstens einen Garten oder Balkon? Du kannst es bestimmt schaffen und halte dich bloß nicht an Geschichten auf, dass es Leute gibt, die schließlich noch viel länger nicht draußen waren. Das tut doch nichts zur Sache! Es gibt immer irgendwo noch einen schlimmeren Fall! Aber das solltest du nicht auf dich ummünzen.
Deine Betreuerin finde ich auch sehr seltsam und vor allem finde ich seltsam, dass deine Tochter bei dir lebt. Sorry. Nicht, weil du sie nicht versorgst. Sondern, weil sie ja im Grunde auf sich allein gestellt ist. Was machst du denn, wenn deine Tochter mal ins Krankenhaus muss? Zum Arzt? Von der Schule aus abgeholt?
Das ganze Netzwerk an Helfern und Helfershelfern, das du hast, kann doch nicht ganz beisammen sein. Sorry. Warum arbeitet von denen niemand mit dir? Warum geht keiner mit dir raus? Notfalls in einem Rollstuhl. Ja. Kein Witz! Oder an einem Krückstock, mit einem Rolllator. Was weiß ich. Die können doch nicht alle dabei zusehen, wie eine junge Frau jahrelang in ihrer Wohnung sitzt.
Hast du keine Familie mehr? Eltern? Großeltern? Andere Verwandte? Was sagen die dazu?
Es wird nur eine Hilfsmöglichkeit geben. Und das bist du! Ganz gewiss.

Eine einzige Alternative würde mir noch einfallen. Und das ist Hypnose. Aber kannst du dir das leisten? Wenn ja, dann versuche es.
Alles liebe und ich wollte dich wirklich nicht runtermachen oder beleidigen.

04.06.2013 17:39 • #13


Pumuckl, Deine Frage nach den Helfern ist sehr berechtigt. Meine Mutter hat aufgrund ihrer Agoraphobie jahrelang das Haus nicht mehr verlassen, und es auch gar nicht mehr versucht. Sie hatte ja einen Helfer, nämlich mich. So mit 7 oder 8 Jahren durfte ich alle Familieneinkäufe erledigen. Lebensmittelladen, Bäcker, Metzger - ich kleiner Zwerg stand und spürte immer die irritierten Blicke der Hausfrauen ..

Aber wehe mir, ich wollte mal nicht gehen, sondern weiter spielen, was Kinder sehr viel lieber tun. Dann wurde geheult, ich bekam Angst - und lief los.

04.06.2013 18:03 • #14


hallo
ich weiss ja das ihr es nicht böse meint.das mein schicksal kaum zu glauben ist.aber ich kann nur sagen es ist so und es tut mir ja selber leid ich will am liebsten raus gehen aber wenn ich die tür aufmache da ist meine grenze dann ist ein stop.also wenn ich den fuss nur ein schritt rausmache hatte ich gestern versucht dann hyperventilere ich und kippe echt um.meine beine halten mich nicht mehr die sind wie pudding bei angst.pumuckl auf der einen seite muss ich dir recht geben es wissen um mich rum viele aber sie helfen mir nicht wirklich.haben es zwar einige auch schon versucht mich rauszubekommen damals freunde meine mama,ärzte aber mit niemannden geht es.ich habe in dem sinne keine angst vor menschen.nur meine beine machen psychisch nicht mit.es ist als könnte ich nicht laufen.in der wohnung bin ich wirklich "normal" nur kann ich echt nicht raus.und ich will es ändern darum hab ich mich zb hier angemeldet,weil es mir selber damit schlecht geht.ich arbeite eng mit dem jugendamt zusammen.es git keinen grund das mein kind nicht bei mir sein kann.das sagen alle ärzte wo mein kind war, das jugendamt mein betreuer.ich sorge für meine tochter.jugenamt nimmt nur kinder weg bei kindeswohlgefährdung aber ich habe kümmer mich wie eine normale mama.(ausser das ich nicht raus kann) hatte hier zu hause auch eine kinderpsychologin die sagte ich brauche mir um meine tochter keine sorgen machen das angst nicht ansteckend ist und auch psychisch kranke mütter gute mütter sein können.es geht hier auch jezt um mich.meine tochter hat alles sie ist gut vesorgt.klar ist es nicht schön das die mama nicht raus kann aber ich will es ja ändern .ich bin nicht freiwillig in meiner wohnung gefangen es ist einen ganz furchtbar schlimme todesangst die ich habe.das ist alles ziemlich schwer zu erklären.ich wünschte mir das ich mal jemannden hier finde der auch gar nicht raus gehen kann um sich ein wenig auszutauschen.ich bin hier auch auf keinen böse.ich glaub auch das ihr selber unter eueren ängsten leidet.habe eine mama die sich auch ganz viel um meine tochter kümmert.ihr geht es echt gut.aber hab mir schon gedacht das viele denken um gottes willen das arme kind.nur wisst ihr ja nicht das durch die hilfen von aussen alles getan wird für mein kind das es ihr gut geht und hier drinne bin ich einen liebevolle mama.ICH WILL RAUS das könnt ihr mir glauben.ich suche ja nach möglichkeiten.und wie die hoffnung nicht ganz verlieren irendwie durch irendwas wieder gesund zu werden.aber ist unvorstellbar wieder wie ein normaler gesunder mensch draussen laufen zu können.falss ich mal in krankenhaus kommen müsste dann ginge nur mit krankenwagen und das ich wirklich ganz star betäubt bin.also beruhigungsspritze.aber in normaler verfassung kann ich kein schritt vor der tür laufen.oh hab ganz schön viel geschrieben.müll rausbringen und einkauf macht eine ambilante pflege.noch mal ich bin nicht gerne krank.ICH WILL NIX MEHE IM LEBEN ALS GESUND WERDEN ! ganz ehrlich.hypnose das ist das einzige was ich noch nicht gemacht habe gute idee danke.hatte traumatehapie,gespächsterapie.verhaltensterapie,wo oich noch ein bischen raus konnte reitterapie 15 jahre her.musikterapie,ergoterapie.ich will das doch alles selber nicht ich will echt gesund werden.muss nur jezt nachdenken schritt für schritt wie ich hier wieder raus komme aus meiner eigenenen knast

04.06.2013 18:07 • #15


Lioness9411
Zitat von wernereiskalt:
Pumuckl, Deine Frage nach den Helfern ist sehr berechtigt. Meine Mutter hat aufgrund ihrer Agoraphobie jahrelang das Haus nicht mehr verlassen, und es auch gar nicht mehr versucht. Sie hatte ja einen Helfer, nämlich mich. So mit 7 oder 8 Jahren durfte ich alle Familieneinkäufe erledigen. Lebensmittelladen, Bäcker, Metzger - ich kleiner Zwerg stand und spürte immer die irritierten Blicke der Hausfrauen ..

Aber wehe mir, ich wollte mal nicht gehen, sondern weiter spielen, was Kinder sehr viel lieber tun. Dann wurde geheult, ich bekam Angst - und lief los.


Werde gerade sehr traurig, weil du schon als Kind erwachsen sein musstest. Deine Mutter wusste wohl nicht, welche Bürde sie dir da auferlegt hat.

Hast du deiner Mutter es mal gesagt, wie du dich gefühlt hast? Also als Erwachsener?

04.06.2013 18:10 • #16


meine tochter ist sehr verwöhnt wie ne kleine prinzessin muss ich gestehen sie macht ehrlich gesagt im haushalt gar nix. sie wird sehr verwöhnt...ich weiss vieleicht auch ein fehler aber sie kann kind sein wie jedes ander kind auch ! warum werd ich hier so schlecht dagestellt ? meine tochter geht nicht einkaufen für mich ich habe eine einkaufshilfe ! sie macht nicht mal ihr zimmer allein sauber das muss sie nicht.ich mache komplett alles zu hause alleine.es geht noch mal nicht um mein kind da wird ja jezt drauf rum gepocht mein gott.
es geht um mich wie ich wieder raus komme...
ich glaub ich meld mich hier bald wieder ab schade

04.06.2013 18:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Lioness9411
@Unbelievable Pain:

Ich kann es nicht nachvollziehen und nicht nachempfinden wie es dir geht. Aber, wenn ich das lese, dann bekomme ich eine Gänsehaut und werde traurig, dass du so an dein Zuhause gefesselt bist. Es tut mir für dich sehr leid.

Was ich aber auch rauslese ist, dass du um deine Tochter sehr besorgt bist und sie so gut du es kannst, versorgst. Auch mit fremder Hilfe, aber du tust es. Und das ist auch sehr wichtig, damit sie bei dir bleiben kann. Sie wird sich bei dir gewiss wohl fühlen. Denn wie ich lese, tust du ja alles, damit sie es gut hat und Hilfe bekommt.

Aber ich kann es mir schon vorstellen, dass sie, wenn sie erwachsen ist, zurückblickt, dass es doch eine Belastung für sie war, dass sie eine Mutter hat, die so schwer krank ist.

Ich habe auch Ängste (Angst vor dem Tod/Existenzängste), aber, wenn es um meine zwei Kinder geht, dann spüre ich keine Angst, sondern nur Kraft und Mut und bin für sie da, wo immer sie mich brauchen.

Bin ein Mensch, der die Natur sehr liebt und täglich draußen ist (dieses Regenwetter belastet mich ein wenig, weil ich so gerne draußen bin, aber auch bei Regen gehe ich auch mit Gummistiefeln raus), auch, wenn mich wieder ganz stark meine Gräserallergie plagt.
Denn ich denke mir, dass ich mich gewiss nicht von meiner Allergie daheim einsperren lasse. Ich kann raus, auch, wenn die Nase rinnt, die Augen brennen und jucken, meine Haut juckt, etc.

Es ist furchbar, was dir als Kind zugestossen ist. Und noch schlimmer, dass dir kein Therapeut helfen konnte, damit du dich auf dem richtigen Weg begeben kannst, damit du ein glückliches und zufriedenes Leben führen kannst.

Ich habe in meinem Leben (auch als Kind) auch sehr viel Schlechtes erlebt (nicht im Elternhaus), aber ich bin der Meinung, dass genau diese Dinge es sind, die den Menschen aus mir gemacht haben, der ich heute bin: selbstbewusst, glücklich, zufrieden, erfreue mich an die Kleinigkeiten im Leben und schätze und liebe mein Leben!

Ich wünsche dir vom ganzen Herzen, dass du eines Tages rausgehst, damit du siehst wie schön die Welt draußen ist und draußen dir auch soviel oder so wenig passieren kann, wie daheim.

Du brauchst nicht gehen oder hier nicht mehr schreiben, weil manche Menschen das nicht verstehen. Das ist menschlich. Hat sicher niemand böse gemeint!

Hat deine Tochter Kontakt zu ihrem Papa?

Edit:

Dass deine Tochter nichts im Hauhalt macht, ist auch wiederum falsch. Meine Kinder helfen im Haushalt, Tisch decken, abräumen, Müll raustragen, Rasenmähen, etc. Wieso auch nicht? Das gehört zum Leben und ist sehr hilfreich für das spätere Leben. Verwöhnt werden meine zwei Kinder auch, aber trotzdem schaue ich stets, dass die Bescheidenheit erhalten bleibt.
Du meinst es gewiss sehr gut mit deiner Tochter, aber du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie ihr Zimmer zusammenräumt.
Prinzessin, klingt sehr liebevoll.

04.06.2013 18:16 • #18


Mensch Pumuckl,

also ein bisschen sensibler kann das doch shcon sein. ich denke schon dass man durch so extreme traumata auch extreme seelische erkrankungen bekommen kann. was soll die arme denn machen wenn sie schon total viel verschiedene therapien gemacht hat. ist ja nicht so, dass sie zuhause gesessen ist ihr ganzes leben und gewartet hat bis es von allein besser wird! Sie hat ja ganz viel versucht! Bestimmt findet sie das auch nicht toll! Und dass es, gerade wenn es SO schlimm ist, ohne den passenden therapeutischen ansatz nicht "so einfach" ist dass man einfach sich denkt "okay, ich kann das" und rausgeht wissen wir alle. Natürlkich sit das alles schlimm. auch wegen der tochter. aber so finde ich das schon ziemlich angreifend, auch wenn ich ja weiss, dass es von dir nicht so gemeint ist. aber überleg doch nochmal.....

LG Püppi

04.06.2013 18:18 • #19


Vielleicht kommt meine Schreibweise so rüber. Aber ich bin halt echt fassungslos. Vor allem wegen der Betreuer und Ärzte. Wie die dabei zusehen können. Ist doch nicht normal, dass die da nichts unternehmen oder? Aber wenn man dann was schreibt, was doch wahr ist, kommt direkt der Gegenschlag und es wird ausgeholt. Ja was soll man denn raten? Dass sie weiter daheim bleiben soll? Wohl eher nicht.
Und zu Therapien können wir doch auch nichts raten, denn in 8 Jahren dürfte doch wohl alles versucht worden sein.

Interessant wäre zu erfahren, warum sie Angst hat raus zu gehen. Symptome? Angst vor Menschen?

04.06.2013 18:21 • #20



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Dr. Reinhard Pichler