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Boshi
hallo,

da steckt viel wahres drin!!

LG Boshi

08.11.2012 12:46 • #81


Zitat von Worrylein:
@dhmw,

einen letzten Post erlaube ich mir hier noch, eigentlich wollte ich Dich überlesen, weil es eh anscheinend nicht in Deinen Kopf geht, daß es auch Menschen gibt, die trotz Krisen zusammenhalten. Es sind nicht alle wie Du, die ihren Partner verlassen würden, wenn es temporär schwierig wird/ist. Wir werden an dieser Krise wachsen, nicht zerbrechen, so schlimm es auch sein mag im Moment.
Ich mute meinem LG zu, daß er für mich dasein kann, weil es mir derzeit schlecht geht, ich mute ihm zu, mir Hilfestellung zu geben, soweit er es kann. Ich kann Dir sagen, wie ich in seiner Situation wäre - ich würde zu ihm halten, bis es ausgestanden ist, müßte ich auch Berge versetzen.

Weißt Du liebe dhmw, wie man sowas nennt? Liebe - schon mal das Wort gehört? Sicherlich ja, aber so wie Du schreibst, ist Dir das Gefühl wohl fremd.

Zudem bin ich hier nicht schon jahrelang in diesem Forum und jammere mich täglich aus, wie schlecht es mir doch geht. Mit heute sind es drei Tage! und keines der Mitglieder hier ist so unverschämt und borniert, wie Du.

Alle anderen haben Verständnis und versuchen ihr Bestes, indem sie Tips geben, die ich annehme oder auch nicht annehmen kann aus irgendwelchen Gründen.

Was Du hier machst, ist einfach Deine Meinung aufzuoktroyieren, weil Du einfach andere Sichtweisen für Dich nicht zulassen kannst.

Vielleicht ist das auch ein Teil Deiner Störung?

Liebe Grüße und gute Besserung,

Worry
Ich habe deine Geschichte gerade erst gelesen, und es stimmt schon traurig, wenn man liest, was du durch machst. DHMW gibt immer so weise Ratschläge , dabei jammert sie in sämtlichen Threads herum und nimmt selber keine Ratschläge an. So etwas bringt mich auf die Palme.

Worry, ich kann nachvollziehen,wie du dich fühlst. habe ich doch selber die Angst vor dem Alleinsein , aber ich schaffe es zumindest meistens, zu Hause zu bleiben. Wenn es gar nicht geht, habe ich zum Glück meine Freundin in der Nähe, aber ich will auch nicht der Skla. meiner Wohnung sein, und versuche in kleinen Schritten, auch mal wieder alleine aus dem Haus zu gehen. Ich drücke dir von Herzen die Daumen, das dein Leben bald wieder lebenswert sein wird. Alles Gute.

08.11.2012 13:07 • #82



Kann nicht alleine zu Hause bleiben - Angst

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Ich lasse mir auch nicht den Mund verbieten, nur weil manchen nicht passt, was ich schreibe.
Dass ich geschrieben habe, der Mann soll sie einschließen, war vielleicht voreilig und nicht in dem Sinne, dass er sie 10 Stunden einsam und alleine in der Wohnung zurück lassen soll!
Und kein Mensch arbeitet 7 Tage die Woche. Es ist lächerlich, dass in den ganzen Wochen, die sie in einem Auto sitzt, keine Zeit gewesen sein soll für eine Übung. Das kann man auch nach Feierabend machen.
Dann geht der Mann eben raus ohne abzuschließen und kommt nach zehn Minuten zurück und steigert es. SO war es eigentlich gemeint. Ich habe damit keineswegs gemeint, dass man sie hilfslos und stundenlang zurück lassen soll, um sie zu quälen oder ihre Freiheit zu berauben. Ihrer Freiheit hat sie sich schon selbst beraubt, indem sie angeblich (!) seit geraumer Zeit in einem Auto sitzt.
So langsam kommen mir echt Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Geschichte. Jemand, der so fertig mit den Nerven ist, dass er in einem Auto ausharrt, hat eigentlich nicht mehr die Kraft, sich so mit aller Gewalt gegen jegliche Hilfe zu wehren. Meine Meinung...
Und die Anschuldigungen gegen mich sind deshalb unter aller Kanone, weil ich in einer ähnlichen Situation bin und bestimmt sehr sehr viel Verständnis für Ängste dieser Art habe! Wie viele hier wissen leide ich unter ähnlichen Ängsten und habe auch Panik, wenn mein Mann zur Arbeit ist.
Ich habe hier keine Nachbarn, mein Mann geht eine Woche schon um 5 Uhr und kommt um halb 3 zurück und in der anderen Woche geht er um 13 Uhr und kommt frühestens um 22.30 Uhr zurück. Es kann aber auch Mitternacht werden! Und ich habe im Gegensatz zu der Fragestellerin zwei kleine Kinder für die ich Verantwortung habe. Ich wohne ohne Nachbarn ganz alleine in einem Haus am Wald und außer meiner Mutter, die selbst den ganzen Tag arbeitet und vielleicht mal dem Postboten, kommt hier NIEMAND vorbei. Wenn mir hier was passiert, dann kann mir wirklich keiner helfen. Das ist noch nicht einmal Einbildung. Und MIR dann zu unterstellen, ich wollte jemandem etwas Böses, ist ja wohl lächerlich!
Ganz im Gegenteil. Ich hätte ihr sogar angeboten, dass sie bei mir vorbei kommen kann, wenn sie in der Nähe gewohnt hätte, ehe ich wusste, wie sie reagiert.
Ich würde hier auch jedem anderen helfen, sei es mit Einkäufen oder sonst wie. Bislang habe ich noch niemanden aus meiner unmittelbaren Nähe kennengelernt. Aber wenn man solche Reaktionen bekommt, fragt man sich echt, ob man sich mit den Schicksalen anderer beschäftigen sollte. Wenn man dann einen Tritt in den Hintern bekommt.
Wenn ich keine kleinen Kinder hätte, würde ich die ganze Palette an Möglichkeiten ausschöpfen. Was ich aber nicht so uneingeschränkt kann. Ich stehe selbst noch ganz am Anfang, gegen diese Krankheit zu kämpfen. Aber ich lasse mir helfen und habe fachliche Hilfe in Anspruch genommen. Und ich bleibe alleine zu Hause und gehe jeden Tag neue kleien Schrittchen. Ich bin 29 und habe diesen Mist zum zweiten Mal in meinem Leben. Ich muss mir bestimmt von anderen nicht sowas anhören. Ich habe das alles schon von Vorne bis Hinten mitgemacht. Und das mit Anfang 20. Ich weiß ganz genau, wie schlimm das ist und ich wollte ihr wie gesagt nur helfen. Aber rechtfertigen brauche ich mich eigentlich hier auch nicht. Die, die mich hier näher kennengelernt haben, wissen, dass ich es nur gut gemeint habe.

08.11.2012 14:02 • #83


dhmw,

Zitat:
ndem sie angeblich (!) seit geraumer Zeit in einem Auto sitzt.
So langsam kommen mir echt Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Geschichte. Jemand, der so fertig mit den Nerven ist, dass er in einem Auto ausharrt, hat eigentlich nicht mehr die Kraft, sich so mit aller Gewalt gegen jegliche Hilfe zu wehren.


Ich denke, es reicht, Du hast den Bogen weit überspannt.... Und wäre ich hier Mod, würde ich Dich für Deinen Auftritt ind diesem Faden sperren. Dafür, daß Du einfach Menschen der Lüge bezichtigst.

Zitat:
Es ist lächerlich, dass in den ganzen Wochen, die sie in einem Auto sitzt, keine Zeit gewesen sein soll für eine Übung.


Kennst Du unseren Tagesablauf?

Du bist doch hier diejenige, die sich immer mehr ins Abseits manövriert. Mir selber ist mein bißchen Kraft, daß ich noch habe, viel zu kostbar, um es hier mit Dir zu verschwenden.

Streite Dich alleine weiter, ohne mich. Und - gute Besserung!

Liebe Grüße,

Worry

08.11.2012 15:09 • #84


Peppermint
Na zum Glück bist du hier kein mod....

Warum sollte sie denn gesperrt werden ? Fûr das sie ihre Meinung sagt ?

Dann wäre das Forum ja leer hier...und es wären nur noch die hier die im gleichen Takt singen..,

08.11.2012 15:19 • #85


Manno Mann..das geht ja richtig ab hier Mädels...
Da halte ich mich besser raus und sehe meine Bedenken nur bestätigt.
Hobbypsychologie der feinsten Art, die Angsthasen wie uns nur noch tiefer in den Strudel
rutschen lässt.
Ich hatte mir hier mehr erwartet- positives Miteinander.
Egal welchen Threat ich auch immer verfolge, ein Forenmitglied öffnet sich, was ja schon schwer genug ist, die Reaktionen erschrecken mich.
Dies hatte ich schon einmal nett verpackt geschrieben.
Hilfreich ist dies so nicht! Hier wird zerfleddert und ich möchte nicht wissen wie viele von euch hier nur noch mehr schlechte Gefühle mitnehmen.
Können wir hier nicht SCHÖNE POSITIVE EREIGNISSE zum gegenseitigen Mutmachen posten, wenn jemand schon bis zum Hals in der schei. hängt?

Raus aus dem Jammertal - rein ins Leben!
Alles Gute euch Allen

08.11.2012 15:41 • #86


Ich habe nirgendwo gestritten. Merkst du noch was?
Wenn die Forumsbetreiber etwas unternehmen sollten, dann bei DIR. Denn Leute, die mit Selbstmord drohen und damit, sich vor einen LKW zu werfen, gehören gezwungenermaßen in Behandlung. Ich weiß echt nicht, was du willst.

08.11.2012 16:15 • #87


Schlaflose
Also bis vor zwei Wochen ist man mit der Himmelmusswarten auch nicht gerade zimperlich umgegangen und sie musste ziemlich harsche Kritik und Vorwürfe über sich ergehen lassen, weil sie darauf beharrt hat, dass ihre Symptome nicht psychisch wären. Sie hat sich aber wacker gehalten und ist schließlich einsichtig geworden, was einen großen Schritt in Richtung Heilung bedeutet. Oft braucht man jemanden, der einem den Kopf wäscht und nicht jemanden, der einen noch in den Ängsten bestärkt. In der Therapie wird man auch meist mit Wahrheiten und unangenehmen Dingen konfrontiert, die man lieber nicht hören möchte oder man muss Dinge tun, die die Hölle sind, aber das gehört dazu.

08.11.2012 16:23 • #88


Peppermint
schlaflose ....

08.11.2012 16:28 • #89


Genau das habe ich versucht, ihr klar zu machen. Aber das ist ja leider ins Leere gelaufen. Ich stehe ja selbst noch ganz am Anfang, diese Sache los zu werden. Sie hat, glaube ich, gar nicht verstanden, dass ich in der gleichen Situation, wenn auch nicht in einem Auto, stecke! Und das zum zweiten Mal. Schade, dass ich völlig missverstanden wurde. Manchmal denke ich, dass das an meinem Schreibstil liegt.
Ich habe genau die Sache mit meinem Mann durch. Ich verfolge ihn zwar nicht im Auto, sondern bettele ihn regelmäßig an, zu Hause zu bleiben, weil es mir schlecht geht, was jedes Mal in fürchterlichen Streits endet. Wenn ich Pech habe, ist mein Mann irgendwann weg. Nur das wollte ich ihr verdeutlichen. Und bei ihr wäre es noch einfacher, das Ganze zu behandeln, da sie unabhängig ist und für niemanden außer sich selbst Verantwortung trägt. Es ist schade. Aber vielleicht sieht sie es ja doch noch ein. Es wäre ihr wirklich zu wünschen. Ich kann verstehen, wie wütend man an manchen Tagen einfach nur ist.

08.11.2012 16:34 • #90


Zitat von stomma:
Manno Mann..das geht ja richtig ab hier Mädels...
.....
Können wir hier nicht SCHÖNE POSITIVE EREIGNISSE zum gegenseitigen Mutmachen posten, wenn jemand schon bis zum Hals in der *beep* hängt?



Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Bin der gleichen Meinung!

08.11.2012 16:54 • #91


Schlaflose
Zitat von Biebie66:
stomma hat geschrieben:
Manno Mann..das geht ja richtig ab hier Mädels...
.....
Können wir hier nicht SCHÖNE POSITIVE EREIGNISSE zum gegenseitigen Mutmachen posten, wenn jemand schon bis zum Hals in der *beep* hängt?




Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Bin der gleichen Meinung!



Dafür gibt es das Unterforum Erfolgserlebnisse.

08.11.2012 17:50 • #92


in deien Fall muss eien Phychologin für Verhalten her..

Suche dir Seminare,, Kochkurse etc..

und schon biste daheime raus

08.11.2012 18:26 • #93


Wie wäre es mit dem Versuch, doch mal zu arbeiten?
Oder mal spazieren zu gehen?
Wenn du nicht bei dir drinnen sein möchtest, wo möchtest du denn lieber sein?
Sind dir Orte unwichtig, Hauptsache jemand ist bei dir?
Wäre dann vielleicht eine Wohngemeinschaft etwas für dich? Vielleicht eine mit Leuten, die aus eigenen Gründen auch kein so aktives Leben haben. Vielleicht vermittelt eine Klinik ja so etwas.

09.11.2012 07:13 • #94


Mir ist jetzt den Tag über abundzu der Gedanke gekommen, dass die EU doch zu etwas nütze ist, wenn sie Leute Renten zahlt. Dass dann unsere Einzahlungen vielleicht sogar mal nützlich verwendet werden.

Grad habe ich dann mal EU-Rente gegoogelt...

11.11.2012 04:42 • #95


liebe worrylein,
was du schreibst kenne ich von früher auch,nur mit dem unterschied ,dass mein lebensgefährte mich damals verlassen hat. seitdem bin ich ganz alleine...ohne jede verwandtschaft,meine mutti starb vor 3 jahren--so...die schlimmste agoraphobie ist lange vorbei,die ist nicht mehr mein problem...das schaffst du auch,ich habe es damals vor 30 jahren ganz ohne hilfe( welche schande für die familie war damals ein pscho-doc) geschafft,in winzigen schritten,was mir geholfen hat,war mein neu entdeckter glaube an jesus christus und die katholische kirche....um zur messe zu gehen,musste ich ja busfahren und raus..mei habe ich damals gezittert,herzrasen,das volle programm,bis es irgendwann vorbei war..heute habe ich diese angst nicht mehr,aber ich traue mir zugreisen und übernachtungen außer haus kaum zu...mein bammle vor einer tachycardie im zug und einer schlaflosen nacht sind riesig,dazu messe ich dauernd blutdruck und mein tag ist gut,wenn er gut ist,d,h, unter 140/90 . ich habe ein burn-out mit angstattacken nach heftigen träumen,aber ich kommt langsam da raus- bin heute in behandlung. meine allergrößte angst ist allerdings die vor krankheiten aller art,schon eine erkältung bringt mich aus der bahn---
weißt du das problem das dahintersteckt ist das ALLEIN-SEIN,die ungeborgenheit....da kann dir keiner helfen,du musst es annehmen--ich habe mich in gottes liebende hand begeben,was ich manchmal aber auch nciht kann,denn ein sichtbares gegenüber ist schon schön.....habe zwar liebe freundinnen und freunde ,aber um 5 uhr morgens kannste NIEMANDEN anrufen. nun meine nächste reise mit dem zug hat einen neuen -aspekt: ich werde dann von freunden abgeholt,eine erfahrung ,die mir bisher gefehlt hat. ich will es versuchen!
also Mut und raus aus dem auto...verkriech dich nicht! dazu ist die welt zu schön---alles liebe wünsch ich dir!

11.11.2012 08:47 • #96


So möchte ich hier auch noch mal schreiben, nachdem ich hier als Worrylein60 von meiner Hypnose berichtet habe. Am Wochenende habe ich mal Bilanz gezogen, in Zahlen.

Fast 30 Jahre Agoraphobie, 25 Jahre vermieden, seit 9 Monaten akute Phase in der ich ca. 500€ `rausgeschmissen für systemische, private Therapie, 110 Arbeitstage im Auto verbracht, das sind etwa 1000 Stunden, 220 mal meinen Lebensgeführten abgeholt zum Frühstück und Mittag. Bei Hitze, Frost, weinend, zuversichtlich, mit allem am Ende, mit Fieber, krank. Die Tränen ungezählt. Fast täglich Suizidgedanken.

Inzwischen 1400€ für Hypnotherapie ausgegeben, wobei ich immer noch hoffe, daß das das probate Mittel ist.

Es geht mir wieder schlecht. Das ist umso schlimmer, weil es besser war. So langsam habe ich keine Hoffnung mehr, daß ich irgendwann mal wieder normal leben kann.

Das Einzige, was mir ein wenig Ruhe verschafft, ist, daß ich immer eine Rasierklinge mit mir herumtrage. Es tröstet zu wissen, daß ich nur noch das aushalten muß, was ich noch aushalten will.

Danke für´s Lesen..

28.01.2013 09:06 • #97

Sponsor-Mitgliedschaft

Ach Worrylein, kann ich dir irgendwie helfen? Bist du zuhause oder sitzt du...... ?:shock:

Lieben Gruß
krok

28.01.2013 10:08 • #98


Danke, liebe krok,

ja, ich sitze wieder... Heute. Morgen dann Termin. Mal sehen, was es bringt. Nein, mir kann niemand mehr helfen.

Mehr Hilfe, als ich bekommen habe, und bekomme, kann sich niemand in meiner Situation wünschen. Immer dasselbe Geschwurbel - .. sich selber helfen... Nur wie, wenn die Kraft nicht mehr reicht?

Ich lese hier: Das alles hat einen Sinn. Ich frage mich, was diese Angst für einen Sinn haben soll. Viele meinen, es muß sich im Leben was verändern, die Seele will uns was sagen, etc...

Kann die Seele sich nicht anders ausdrücken, als bei vielen von uns ganze Leben zu zerstören? Familien und Beziehungen auseinanderzureißen, ganze Existenzen werden vernichtet... Was bitte, kann so schlimm sein, was die Seele uns sagen will, daß das diese Zerstörung Wert ist? Leben werden vernichtet. Wovon? Von Ängsten, die andere nicht mal sehen können. Von Dingen, die wir Angstler uns einbilden.

Ist einfach nur noch zum Kot*en...

28.01.2013 11:13 • #99


Hallo Worrylein,

das Schlimmste an den seelischen Erkrankungen ist, daß man diese, entgegen vielen physischen Erkrankungen, nicht sehen kann.

Aber wenn ich lese, daß Du immer mit einer Rasierklinge herumläufst, dann finde ich dies einfach nur schon unendlich traurig und schrecklich.
Ich möchte Dir dazu eine kurze Begebenheit erzählen:

Als ich 2006 nach meinem Infarkt eine Reha gemacht habe, habe ich dort einen lieben netten Tischnachbarn gehabt. Er war dort auch zur Reha ebenfalls nach einem Infarkt. Er hatte damals schon immer heftige Rückenschmerzen, denen erst einmal keiner der Ärzte nachgegangen ist. Nun landete er von heute auf morgen wegen unsäglicher Rückenschmerzen im Krankenhaus, dann CT. Dabei wurde festgestellt, daß sein ganzer Körper voll mit Krebsgeschwüren ist, u. a. auch im Rückenmark. Er lag mir in den Armen und weinte und sagte zu mir: Das Leben ist doch so schön. Ich möchte noch nicht sterben. Ich möchte noch so viel tun, was ich nicht getan habe.

Immer, wenn ich denke, das Leben ist nicht lebenswert und mir geht es schlecht, denke ich an seine Worte und daran, daß er leben wollte und nicht DURTE, wir DÜRFEN leben und wollen zeitweise nicht.
Man muß sich jeden Tag an den schönen Dingen erfreuen und wenn man dies selbst nicht mehr kann, MUSS man sich unbedingt fachlichen Rat einholen!


Liebes Worrylein, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß diese dunkle Zeit für Dich bald vorüber ist und Du wieder Licht am Ende des Tunnels wahrnimmst.

28.01.2013 14:42 • #100



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