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Twixxi
Hallo und einen schönen guten Morgen zusammen =))

Ich bin "Twixxi", w, und 44 Jahre alt und neu hier =))
Eigentlich stehe ich fest im Leben, bin Mutter von erwachsenen Kindern. Habe Enkelkinder. Einen super tollen Partner an meiner Seite.
Aber irgendwie ticke ich seit gut 4 1/2 Jahren nicht mehr richtig. Mit 36 kam ich in die Wechseljahre und der Spuck fing an. Den Startschuss gab quasi eine 4 Monate anhaltende Depression wie ich sie nur von nach meinen Schwangerschaften kannte. Vier Monate Hölle mit Zwangsgedanken usw. Bekam von meiner Frauenärztin an 3 Donnerstagen hintereinander eine Antidepressivaspritze und es ging mir schleppend nach und nach besser. Also nach 4 Monaten war ich durch.
Es ging mir wieder super. Wie immer halt.
Von 2013 bis 2016 verlor ich in Folge 6 liebe Menschen durch Krankheiten.
Als ich dann nach dem letzten Todesfall gegen Ende 2016 in eine neue Wohnung zog, fing es an schleichend an . .
Panikattaken. Ängste. Das legte sich nach 2 Monaten und kam in dieser Zeit auch nur "Schubweise" mal vor.
Tja. Und seit ca. 3 Jahren jetzt sitzt es aber fest =((
Ich habe unter anderem mega schiss vor Thrombosen- gehöre zur Risiko Gruppe. Habe eine sch. s Angst vor Herzinfarkten weil ich eben auch Bluthochdruck habe der mäßig gut Eingestellt ist. Warum? Weil ich- oh Wunder - auch noch Angst vor diesen Tabletten habe =(( Alle Tabletten die ich neu bekomme muss ich quasi erstmal "" studieren"", heißt Beipackzettel auswendig lernen man weiß ja schließlich nie.

Ich mach damit alles nur schlimmer, das weiß ich ja. Aber ich komm da nicht gegen an.
Tief im Inneren kann ich mir schon denken warum das alles so ist. Aber wie bekommt man das wieder in den Griff? =(( Therapeuten habe ich schon 100derte angerufen, angemailt usw, es ist sinnlos, es gibt derzeit einfach keine Termine.

Wie schaffe ich es denn verdammt noch mal da wieder raus?

Habe zb einen Gichtanfall aktuell im rechten Knöchel (ist halt nicht mein erster) und bestimmt schon 787x die Anzeichen der Thrombose gelesen, die ich aber auch schon auswendig kenne. -. - *, einfach weil wegen Überlastung durchs Spazierengehen meine blöde Wade wehtut und ich einfach nur eine Muskelkatze zu besuch habe faxt mein Kopf rum "Das könnte aber auch. ."
Sorry =((




Ich bedanke mich bei allen im voraus für's lesen und antworten =))

Twixxi

07.02.2021 04:44 • 08.02.2021 x 1 #1


5 Antworten ↓


Tise1922
Hallo, ich kann dich gut verstehen, bei mir ist es seit zwei Jahren so. Es geht von einem zum nächsten. Kaum ist etwas vorbei oder abgeklärt kommt das nächste. Und so drehe ich mich im Kreis. Und in alle äs steigere ich mich so rein das ich Panikattacken bekomme.
Fange nun eine Therapie an, alleine komme ich nicht mehr raus.

Wünsche dir alles gute und lass dir helfen. Es kann nur besser werden.

07.02.2021 10:09 • #2



Ich komme einfach nicht gegen meine Ängste an

x 3


Calima
Hast du echte Risikofaktoren? Der erste und sinnvollste Weg gegen übertriebene Ängste ist immer, diese Faktoren erst mal zu beseitigen.

Heißt: Normalgewicht, kein übermäßiger Al.koholkonsum, gesunde Ernährung, regelmäßig Sport. Heißt auch, dass du deinen Bluthochdruck einstellen musst. Dass das "nicht geht" gilt nicht, denn du beeinflusst dein Handeln durch deine Gedanken.

Und du bist auch die Einzige, die etwas verändern kann. Wenn du da raus willst, musst du dir in den Hintern treten. Wenn du nichts veränderst, ändert sich auch nichts.
Das bedeutet, dass du aus deiner Komfortzone raus musst. Jeden Tag und jeden Augenblick. No pain no gain.

Ohne Blutdruckmedikamente bist du in konkreter Lebensgefahr. Es ist ziemlich unsinnig, dich vor dem Tod zu fürchten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass er auch alle Chancen hat, bald einzutreten.

Der erste Schritt ist also der, deine Medis zu nehmen. Sie werden dich retten, nicht dich umbringen. Dann braucht es Disziplin für ein gesundes Leben und Gedankenhygiene, die dazu beiträgt, die Angstdenke nicht mehr zuzulassen.

Und nein: Das ist nicht einfach. Aber es ist notwendig, neue Entscheidungen zu treffen, wenn du gesund werden willst. Im Moment hast du vermutlich nicht viel von deinem Leben. Folglich hast du auch nicht viel zu verlieren, wenn du Neues riskierst. Den Rest deines Lebens angstvoll vor dich hin leiden, dürfte kaum eine erstrebenswerte Alternative sein.

Ich lese niemals Beipackzettel, weil ich andernfalls alle Symptome kriege, die drin stehen. Ich vertraue darauf, dass ich gesund werde. Dazu gehört auch, nicht zu googeln und nicht ständig zum Arzt zu rennen. Anders geht das nicht.

07.02.2021 10:36 • x 2 #3


Hallo Ihr 2, Depressionen und Angsterkrankungen resultieren oft daraus, dass man über die Grenzen seines Körpers geht, ihm eine Lebensart aufzwingt, die er nicht möchte. Sei es z.B. aufgrund von langanhaltenden Stress im Beruf oder privaten Bereich oder einer anders begründeten physisch oder psychisch ungesunden Lebensweise. Auch aufgrund von hormonellen Dysbalancen, die aber auch durch eine verantwortungsvolle Lebensweise verbessert werden können. Wenn man nicht den Grund behebt, dann kommt man aus seinem Problem kaum raus bzw. wird immer wieder an den Punkt kommen.

Es ist, als würde man einen zu engen Helm tragen und nur die Kopfschmerzen behandeln.

Mit dieser Ursachenforschung könnt ihr auch jetzt schon beginnen.

07.02.2021 10:44 • x 1 #4


[quote="Twixxi":2vaxS.p]Hallo und einen schönen guten Morgen zusammen =)) Ich bin "Twixxi", w, und 44 Jahre alt und neu hier =)) Eigentlich stehe ich fest im Leben, bin Mutter von erwachsenen Kindern. Habe Enkelkinder. Einen super tollen Partner an meiner Seite. Aber irgendwie ticke ich seit gut 4 1/2 Jahren nicht ...[pid:2vaxS.p]2114099[/pid:2vaxS.p][/quote:2vaxS.p]
Hallo Twixi, du schreibst du hast schon zahlreiche Therapeuten angerufen, es gibt ja auch die Möglichkeit einer Online Therapie. Könntest du dir das vorstellen?
Ein Beispiel wäre Mentavio. Hab ich selber schon probiert. Erstgespräch ist kostenlos und es gibt eine ganze Menge an Therapeuten.

07.02.2021 10:50 • x 1 #5


Twixxi
Huhu =))
Lieben Dank für Eure Antworten.

@calima:
Ja, ich habe echte Risikofakroren.
Rauchen, Übergewicht, trinke zu wenig, Al.kohol trinke ich überhaupt nicht. Bewegung zwar schon, aber oft nur 2x am Tag mit den Hunden eine Runde. Dauer ca. je 20-30 Minuten, normale Haushaltstätigkeiten. Habe mit dem Rücken arge Probleme und lange laufen oder länger stehen fällt mir sehr schwer weil extreme Schmerzen dann. Was mich auch seelisch runter zieht, weil ich gerne viel mehr machen würde und auch müsste, was mir ja auch Spaß macht.
Übergewicht habe ich schon gut reduziert, 33kg weg, aber es fehlen noch 25 =((
Meine Medikamente nehme ich ja, aber ich brauche immer ewig bis ich es mal schaffe damit anzufangen. Wenn ich sie dann nehme ärgere ich mich immer sehr, das ich so lange dafür gebraucht habe Vielleicht hilft es zu erwähnen das ich mit 11 Jahren eine sehr starke, allergische Reaktion nach der Einnahme von Penicillin hatte und fast daran gestorben wäre. Finde es nur komisch das diese Medikamentenangst erst "so spät" auftaucht.
Gedankenhygiene klingt gut, beschäftige mich seit ein paar Tagen mit dem Thema Autogenes Training und Meditation.
Danke für deine sehr ehrliche und konkrete Antwort =))

@pauline333:
Danke schön für auch deine sehr ehrliche und konkrete Antwort =))
Du hast natürlich auch recht mit dem was Du sagst. Viel Stress könnte ich vermeiden wenn ich mir diesen nicht immer selber machen würde.
Zb wenn ich verschlafen und wie eine Rakete aus dem Bett schieße... Unnötig, habe eh schon verschlafen, also sachte angehen, bescheid sagen das man später kommt und gut. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Aber in vielen anderen Dingen habe ich damit Probleme, aber ich arbeite daran.

@toth:
Ja, könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich werde da mal schauen gehen und Mi h schlau machen. Danke für den Tip =))

08.02.2021 22:56 • x 2 #6




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