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H

Holger-1
Mitglied

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1
Mitglied seit:
Ja, es ist nicht logisch, wie kann ich tot sein und gleichzeitig tippen. Nun der Tod ist auf mein Geist bezogen. Dieser kann sich den Sinn des Lebens nicht logisch erklaeren, darum habe ich mich fuer geistig tot erklaert. Das nimmt mir automatisch die Angst vor dem Tod, da ich ja nun tot bin. Ich sage mir 'Ich bin tot' und wiederhole es oefters am Tag. Das fuehlt sich gut an.

MfG
Holger

27.12.2008 #1


29 Antworten ↓
V

Vanitas
Gast

um das ganze noch einmal zusammenfassen:

es hilft deutlich, wenn man die angst vor dem tod verliert.

--klingt sinnvoll, der meinung bin ich auch. ich vermute, dass darin der usrprung zahlreicher anderen ängste liegt (wenn man mal die gedanken die durch ängste nach und nach zurückverfolgt, wird man häufig darauf kommen)

man soll die angst verlieren, indem man sich sagt dass man geistig eh schon tod ist.

--äh... naja ganz ehrlich, wenn ich meinen geist nicht mehr hab, kann ich auch auf den körper ganz gut verzichten...

--sich einfach etwas "schönzureden" ist nicht so einfach wie es klingt. es soll ja tatsächlich viele leute geben, die es fertigbringen alles postiv zu sehen, indem sie es einreden. es gibt aber auch zahlreiche leute, die das nicht können.

-- zu sache komplexes aufs einfache zu reduzieren... komplexe texte aufs einfach zu reduzieren hat einen häufig vorkommenden nachteil: man lässt viel freiraum für persönliche interpretation und jeder versteht den text dann anders...
auch hier ist das der fall. naja jetzt werden es doch wieder lange und komplexe texte

17.12.2008 22:47 • #26


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich bin tot - ist doch nicht schlimm !

x 3


Q

Queer-Fellow
Mitglied

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Danke erhalten:
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Mitglied seit:
Hallo holger,

ich finde deine Ansätze gar nicht uninteressant. Sich für geistig Tod erklären ... Kann mir vorstellen, das dieser Ansatz helfen könnte sich von Gedanken zu befreien.
Du scheinst dich auch mit Kognitive Therapie, Meditation selbst auszukennen. Davon habe ich gar keine Ahnung weiter. Ich hab sowas nicht gemacht. Hab allgemein mit Psycho-Therapien wenig Erfahrungen.
Ich gebe dir auch Recht, wenn du, wie du es sagst: das Wichtigste vom unwichtigen trennen sollst oder mußt.

Und wenn du solche Fähigkeiten hast, wie Frank 007 angedeutet hat, dann sage mir mal, um alles auf das Wesentliche zu reduzieren, was das Leben eigentlich ausmacht oder beinhaltet.... das hat dann auch was mit dem echten Tod zu tuen. Ich erwarte hier keine Antwort. Ich für mich habe da einen ganz simplen Zusammenhang ausgemacht. Ich möchte das hier aber nicht nennen.
Nur eins noch, das komplexe auf das einfache reduzieren - ja, dabei habe auch ich Erkenntnisse erhalten, die ich eigentlich auch nicht mehr missen möchte und hoffe, das sie mich weiter in einem normalen gesunden Lebensalltag wieder zurückführen.

VG

18.12.2008 00:01 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Hallo Holger,

dein Beitrag verwirrt mich.
Ist es nicht unser Geist und Verstand der uns Menschen ausmacht ?
Fühlst du dich nicht leer und emotionslos ?

Liebe Grüße von
Claudia

#2


H
Zitat von Claudi61:
Hallo Holger,

dein Beitrag verwirrt mich.
Ist es nicht unser Geist und Verstand der uns Menschen ausmacht ?
Fühlst du dich nicht leer und emotionslos ?

Liebe Grüße von
Claudia


Hallo Claudia

Nein, mir geht es gut. Danke der Nachfrage.

Holger

#3


stern256
Meinst du, du hast jetzt keine Gefühle (traurig, glücklich usw.) oder sagst du es nur so, dass du tot bist, damit du keine Angst hast?

Ich traue mich das gar nicht zu denken (ich bin tot) wer weiß was dann passieren könnte.

#4


H
Zitat von stern256:
Meinst du, du hast jetzt keine Gefühle (traurig, glücklich usw.) oder sagst du es nur so, dass du tot bist, damit du keine Angst hast?

Ich traue mich das gar nicht zu denken (ich bin tot) wer weiß was dann passieren könnte.


Hallo Stern

Mach Dir keine Sorgen Du stirbst nicht , wenn Du Dir sagst dass Du tot bist.

Noch Fragen ?

Gruesse , Holger

#5


M
Holger,
wenn du dir sagst du bist tot , ist dadurch nur deine Angst vorm Sterben weg, sonst keine anderen Auswirkungen auf die Psyche ??

Claudi

#6


H
Zitat von Claudi61:
Holger,
wenn du dir sagst du bist tot , ist dadurch nur deine Angst vorm Sterben weg, sonst keine anderen Auswirkungen auf die Psyche ??

Claudi


Richtig. Die groesste Angst des Lebens ist damit weg und Du akzeptierst das Du ein Teil des unendlichen Universums bist. Ein schoenes Gefuehl.

Gute Frage.

Gruesse
Holger

#7


M
Was hat dich dorthin geführt ? Ist der Gedanke in dir geboren oder hast du dich mit Buddhismus beschäftigt ??

#8


H
Zitat von Claudi61:
Was hat dich dorthin geführt ? Ist der Gedanke in dir geboren oder hast du dich mit Buddhismus beschäftigt ??


Das ist eine lange Geschichte - ... ich habe einen sehr ausgepraegten Verstand/ Logik und kann aufgrund meiner kognitiven (erlernten) Faehigkeiten komplexe Sachverhalte auf das Einfachste reduzieren.

Langt dies als Antwort ?

Danke.
Holger

#9


M
Verstehen kann ich das schon...aber ist für mich sehr schwer vorstellbar

Grüssle

#10


H
Zitat von Claudi61:
Verstehen kann ich das schon...aber ist für mich sehr schwer vorstellbar

Grüssle


Hallo Claudi61 (= bist Du 61 Jahre ?..ha,ha..)

Du kannst Dir die Unendlichkeit nicht vorstellen und Du brauchst es auch garnicht. Das kann der Mensch sowieso nicht. Das liegt daran dass das 'Nichts' , 'die Leere' nicht weiter aufschluesselbar ist (Unvorstellbar fuer unseren Kopf)

Gruesse
Holger

#11


M
Bin meinem 61 Lebensjahr noch sehr fern...zum Glück

#12


H
Zitat von Claudi61:
Bin meinem 61 Lebensjahr noch sehr fern...zum Glück



Es gibt kein geistiges Leben, sondern nur den Tod. Wir sind alle tot nur leider erkennen es nur die Wenigsten von uns.

Parmenides (gr. Philosoph) hatte uns mal darauf hingewiesen und uns vor den Wissenschaften gewarnt.

Jetzt sind alle am Denken, machen sicch verrueckt in ihren Gedanken und wissen nicht mehr wie man sie abschaltet.

Gruesse , Holger

#13


stern256
Zitat:
Wir sind alle tot nur leider erkennen es nur die Wenigsten von uns





Zitat:
Jetzt sind alle am Denken, machen sicch verrueckt in ihren Gedanken und wissen nicht mehr wie man sie abschaltet.


wie schaltet man denn die Gedanken ab?

#14


C
Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Du kannst Dinge auf das Einfachste reduzieren.

2. Du denkst einfach.


Das ist als hätte man Krebs und man sagt sich man ist eh gesund. Nur weil ich estwas benenne oder auch in die Irre führe ist es nicht weg. Du hast ja den Gedanken der Angst vor dem sterben nicht weggebracht, du "überdenkst" ihn nur. Aber das kann man doch auch mit Lebensfreude machen. Ich kann ja nicht sagen, ich denk es und es ist so. Es gibt Leute die Hirntot sind und die sind wirklich nicht zu beneiden.

Ich hab auch Angst vor dem Sterben, wie die meisten Leute (angeblich wird es besser wenn man älter wird), aber ich könnte mir genauso gut verbieten daran zu denken das ich sterbe und fertig.

Ich weiß nicht genau ob ich rüber bringe was ich mitteilen will.
Ich finde gut das es dir damit besser geht, kann mir aber nicht vorstellen das dass ein Patentrezept gegen Angst vor dem Sterben ist.

Lg choice

#15


H
Hallo !

Wir alle leben, wir haben nur Probleme (Angst?) zu verstehen, dass das Leben irgend wann einmal vorbei ist.
Hieraus sind wohl auch die verschiedenen Religionen entstanden.

@Claudi61: Hallo, wie geht es dir ?

Liebe Grüsse, Helpness

#16


stern256
Das ist ja das blöde bei mir. Ich gehe einkaufen, konzentriere mich auf den Käse im Kühlregal, nehme ihn in die Hand und plötzlich schießen die Gedanken durch meinen Kopf - Kann ich noch atmen? Bekomme ich genug Luft? Oder werde ich gleich ersticken?

Dann versuche ich mich auf die Tomaten zu konzentrieren und merke, dass meine Knie ganz weich sind, ich gehe zur Kasse und während ich in der Schlange stehe, wird es mir heiß und ich denke - ich werde gleich ohnmächtig und kippe um.

Jedes mal schwitze ich beim Einkaufen, als ob ich gerade Marathon laufen würde.

Ich will die Gedanken nicht haben und schiebe sie immer weg aber sie kommen trotzdem

#17

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H
Zitat von stern256:
Das ist ja das blöde bei mir. Ich gehe einkaufen, konzentriere mich auf den Käse im Kühlregal, nehme ihn in die Hand und plötzlich schießen die Gedanken durch meinen Kopf - Kann ich noch atmen? Bekomme ich genug Luft? Oder werde ich gleich ersticken?

Dann versuche ich mich auf die Tomaten zu konzentrieren und merke, dass meine Knie ganz weich sind, ich gehe zur Kasse und während ich in der Schlange stehe, wird es mir heiß und ich denke - ich werde gleich ohnmächtig und kippe um.

Jedes mal schwitze ich beim Einkaufen, als ob ich gerade Marathon laufen würde.

Ich will die Gedanken nicht haben und schiebe sie immer weg aber sie kommen trotzdem



Hello

Was fuer Gedanken schiessen Dir durch den Kopf ? Ich kann sie Dir helfen Sie zu entschluesseln ?

Gruesse
Holger

#18


H
Zitat von choice:
Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Du kannst Dinge auf das Einfachste reduzieren.

2. Du denkst einfach.


Das ist als hätte man Krebs und man sagt sich man ist eh gesund. Nur weil ich estwas benenne oder auch in die Irre führe ist es nicht weg. Du hast ja den Gedanken der Angst vor dem sterben nicht weggebracht, du "überdenkst" ihn nur. Aber das kann man doch auch mit Lebensfreude machen. Ich kann ja nicht sagen, ich denk es und es ist so. Es gibt Leute die Hirntot sind und die sind wirklich nicht zu beneiden.

Ich hab auch Angst vor dem Sterben, wie die meisten Leute (angeblich wird es besser wenn man älter wird), aber ich könnte mir genauso gut verbieten daran zu denken das ich sterbe und fertig.

Ich weiß nicht genau ob ich rüber bringe was ich mitteilen will.
Ich finde gut das es dir damit besser geht, kann mir aber nicht vorstellen das dass ein Patentrezept gegen Angst vor dem Sterben ist.

Lg choice


Hallo Choice

Guter Beitrag. Nur 1. und 2. sind dasgleiche. Du kannst Deine Gedanken nicht abschalten, jedoch kannst Du sie alle sortieren und verstehen und dann geht es jedem automatisch besser. Methoden gibt es jede Menge.

Gruesse
Holger

#19


W
Ich hab eine Freundin, die als Diagnostik das Borderline Syndrom bekommen hat. Sie hat mir mal auf Ihre Weise ihre Gedanken über den Tot und Suizid geschildert weil jemand zu ihr gesagt hat das ein Suizid an sich das Egoistischste ist, was man tun kann. Sie sagte... Der Gedanke an den Tot ist wie eine Tür in deinem Kopf, die sich je nach Problematik und Gefühlslage immer weiter öffnet oder manchmal wieder schliesst. Aber wenn sie ersteinmal da ist geht sie nicht wieder weg. Wenn sie offen ist, spielt sie in jeder Entscheidung eine Rolle, nur durchgehen tut man alleine. Das erscheinen dieser Tür hat man allerdings nicht alleine bewirkt. Im Grunde ist es so, der Suizid ist ein Prozess den jemand oder etwas in einem erweckt hat.

So ungefähr hatte sie es formuliert und ich denke ich könnte diese metaphorische Darstellung auch für Ängste unterschreiben.

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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