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Hallo bin neu hier,
Leide seit paar Wochen unter den Anfaellen:-( und halte es nicht mehr aus.
Bin in Behandlung aber die wirkt mir zu langsam.
Habe in den letzten Wochen mich mega gequelt weil ich mich nicht krankschreiben wollte.
Jetzt habe ich Urlaub und drehe zu Hause durch:-(
Am Sonntag fliege ich weg.
Fuehle mich soooo mega sch..Zittern,kalte Haende und Fuesse und die Gedanken ,das schlimmste ueberhaupt.
Vor paar Wochen hatte ich Angst ohnmaechtig zu werden jetzt ist Schlaganfall dran:-((
Das macht mich so fertig.kann gar nichts mehr,nicht einmal die Wohnung putzen oder mich anziehen...nix geht:-(((
Kennt Ihr das,was macht Ihr da?

15.02.2013 12:02 • 19.02.2013 #1


25 Antworten ↓


Huhu

ich kenne diese Angst auch, früher war sie ganz schlimm und im Moment hab ich wieder ein wenig Angst davor . In der Therapie habe ich gelernt , das man den Wahrheitsgehalt dieser Gedanken überprüft. Also ob das jetzt wirklich realistisch ist , das einem soetwas passiert. Ich sollte diese Gedanken früher aufscheiben und mir überlegen ob dies nicht einfach Katastrophengedanken sind. Dann sollte ich überlegen woher die körperlichen Symptome in wirklichkeit kommen. In meinem Fall kamen sie von der Angst oder von muskulären Verspannungen.
Zudem fängt man ja an seinen Dingen nicht mehr nach zu gehen , in deinem Fall zm Beispiel das putzen. Ich hab mich dann immer überwunden das doch zu tun . Ich stand dann da auch manchmal und hab gezittert beim Staubsaugen, aber ich hab einfach weitergemacht und mich darauf konzentriert . Und dann ging das zittern nach einer Weile immer weg. Also wsste ich auch , das das Zittern nur psychisch war .

Darf ich fragen wie alt du bist?

15.02.2013 13:30 • #2



Angst vor Ohnmacht und Schlaganfall

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Danke fur die Anwort,bin 36.
Meine erste PA hatte ich dieses Jahr im Januar,seit dem lebe ich 23h in Angst.
Therapie habe ich auch begonnen aber es hilft nicht soo schnell,wie ich es mir wuensche:-(
Mein Therapeut sagte,es wird weil ich sehr schnell gehandlt habe.
Ich will mein altes Leben wieder haben.

15.02.2013 13:43 • #3


novemberrain
Maya,

vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dich in diese Thematik einliest.
Das Buch von Doris Wolf "Ängste verstehen und überwinden" ist super!

Ansonsten kann ich Dir nur den Rat geben, verkriech Dich bloß nicht zu Hause und verfalle in ein Vermeidungsverhalten.

Viel Glück !

15.02.2013 13:49 • #4


Danke:-)

15.02.2013 13:59 • #5


Hallo.
Die Angst vor Ohnmacht ist eine spezielle Phobie und ich hatte das vor 10 Jahren schon! Ging über 1,5 Jahre. War dann weg. Damals ging es auch mit richtigen Panikattacken und zahlreichen Arztbesuchen einher. Zuvor hatte ich im Kindes- und Jugendalter schon immer Schwindel und man sagte damals, es wäre "vegetative Dystonie". Naja. 2011 hat es mich wieder ereilt. Wieder der gleiche Mist.
Angst vor Ohnmacht im Vordergrund. Die dollsten Symptome. Die ganze Palette: Herzrasen, Herzstolpern, wacklige Beine, Atemnot, schlecht Luft bekommen, außer Atem sein, Taubheitsgefühle in einer Körperhälfte, dauernd krank, Ohrgeräusche, Augenprobleme usw. Ich sehe es gespalten. Ein Teil der Symptome wird organisch sein bzw. vom Rücken/Nacken/Wirbelsäule kommen.
Habe deswegen teils große Probleme, Termine wahrzunehmen und vor allem beim Einkaufen ist es immer ein Spießrutenlaufen. Also jedenfalls oft. Wenn es mal gut klappt, heißt das nämlich nicht, dass es beim nächsten Mal auch gut läuft.
Ich hatte das schon so schlimm, dass ich in der Notaufnahme landete, in der Neurologie war, zahlreiche Ärzte aufgesucht habe, alle möglichen Untersuchungen gemacht bekam.

Ich nehme nun Johanniskraut hoch dosiert. Baldrian und Nerventee habe ich auch immer da. Außerdem Kreislauftropfen gegen meinen niedrigen Blutdruck.
Eine Therapie habe ich nicht erreichen können. Nirgendwo im Umkreis Termine frei. Man gerät nur an Anrufbeantworter, auf die man noch nicht mal drauf sprechen kann. Es heißt überall nur, dass sie keine neuen Patienten aufnehmen. Und bei denen, wo einer ran ging, stellte sich dann raus, dass es private Therapeuten sind, die 60 Euro/Stunde aufwärts kassieren wollen. Nein, danke! Ich kann auch nicht einfach so mal 60 Euro/Stunde auf gut Glück ausgeben.

Ich will nun eine Kur beantragen. Evtl. noch mal einen neuen Versuch starten, Therapeuten anzurufen. Aber da bist du ja schon ein gutes Stück weiter.

Alles, was ich dir raten kann ist, dass du nicht anfangen darfst, dich einzuschränken! Also was arbeiten gehen und raus gehen betrifft. Je mehr du das tust, desto schlimmer wird es werden. Auch, wenn man das als Betroffener ja nicht wahrhaben will.

15.02.2013 14:07 • #6


Danke,ich zwinge mich auch jeden Tag dazu,kann es aber kaum glauben,dass es nur der Kopf ist.bin auch mega angespannt,merke das auch selber.
Gehe aber weiterhin zur Arbeit auch wenns schwer faellt,mehr als das.
Mache auch eine Therapie und hOffe,dass es bald ein Ende hat:-(

15.02.2013 14:25 • #7


Du musst ein wenig Geduld mit dir haben Das blöde an Angst ist es , das man sie natürlich nicht wieder von jetzt auf gleich verliert . Aber es ist wirklich sehr gut , dass du so schnell schon eine Therapie machst, so konnte sich die Angst noch nicht so chronifizieren.
Wenn du dich wirklich überwindest und nichts vermeidest dann wird das schon

16.02.2013 01:00 • #8


Danke,es ist aber leichter gesagt als getan.
Gerade wenn sie kOmmt, spuere ich das schon und dann gehts los, dann halte ich es nicht aus und alle Symptome kommen auf einmal.
((((es ist so schlimm:-(((

16.02.2013 12:36 • #9


Ps.was mich jetzt noch so wahnsinnig macht ist der Gedanke,dass ich eine Hirnblutung kriegen koennte.Habe Kopfschmerzen,Nackenschmerzen und meine Schulter tut auch weh.koennte nur heulen:-(Schwindel und andere Anzeichen sind zwar nicht da.aber mein Kopf beschaeftigt sich permanent mit dem Gedanken Schlaganfall oder Hirnblutung:-(

16.02.2013 14:11 • #10


Hast du was darüber gelesen oder im Fernseh gesehen? Mir geht es nach solchen Berichten immer besonders schlecht.

16.02.2013 16:21 • #11


GeleseN natuerlich,kann nicht mehr lesen sonst steigere ich mich da mega rein.

16.02.2013 17:01 • #12


Also ich hatte mal einen ausführlichen Bericht über Schlaganfall im Focus oder Stern gelesen und danach ging es aber rund! Ich war überzeugt, auch einen zu haben. Naja. Ist 1,5 Jahre her... Ich sitz immer noch hier...

16.02.2013 21:38 • #13


Also ich lese ja solche Sachen garnicht mehr . Und wenn etwas im Fernsehen davon läuft schalte ich um . Ich finde man wird von den Medien viel zu sehr damit zugeballert. Katastrophe hier Tod und Teufel da, immer überall nur Tote usw. kein Wunder das es immer mehr Hypochonder gibt . Jeden Tag will die Wissenschaft was neues schreckliches herausgefunden haben Die haben auch nicht immer recht!

Deine Kopfschmerzen kommen denke ich mal vom Nacken und von den Schultern weil die bei dir sicher sehr verspannt sind. Das merkt man auch immer gut daran , das wenn man den Nacken ein wenig entspannt oder sich hinlegt, die Kopfschmerzen nicht mehr so schlimm sind in dem Moment .

17.02.2013 11:27 • #14


Ja man wird echt überall damit konfrontiert. Selbst in harmlosen Zeitungen. Und wenn ich das dann gelesen habe, geht es mir erst recht nicht gut. Oder Todesanzeigen... Finde ich auch ganz schlimm. Wenn da junge Leute stehen, könnte ich los heulen. Außerdem kriegt man ja auch dauernd erzählt, wer wieder Krebs usw. hat. Da soll man sich nicht aufregen. Bei meinem Arzt im Wartezimmer hängt nun ein Fernseher und da laufen die ganzen Zeit Berichte über Krankheiten und wie man sie bemerkt und was man alles untersuchen lassen soll. Da regt man sich selbst im Wartezimmer schon auf. Da sitzt man da wegen ner Grippe und wird mit Krebsgeschichten bombardiert. Ist doch kein Wunder, dass das Hirn sich das merkt und drauf reagiert.

17.02.2013 11:59 • #15


Ja ist echt so Ich hab die Tage ne FERNSEHzeitschrift aufgeschlagen , da standen ganz üble Sachen über Herzinfarkte und so und dann hab ich mir nur gedacht: Verdammt jetzt hab ich es gelesen obwohl ich nicht wollte
Aber weißt du wer da am meisten von hat wenn alles panisch durch die Gegend rennen? Die Pharmaindustrie , das ist ne verdammte Mafia

17.02.2013 16:46 • #16


Habe mich gestern in den Flieger gesetzt und bin in den Suesen geflOgen,Urlaub.
Schon am Flughafen hatte ich 1000Anfaelle und im Flieger noch mehr,wollte raus,ging nicht.
Hatte Todesangst,aber habs ueberlebt:-)

18.02.2013 11:11 • #17

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Habt Ihr eigEntlich auch dieses komischE Gfuehl im Kopf, das man nicht beschreiben kann?
Mei mir ziEhr sich irgendwie alles zusammen und das Kribbeln ist da und mein Nacken der zerbricht irgEndwie,habe ich das Gefuehl:-(eInfach schrecklich und Herzrasen kOmmt dazu:-(

18.02.2013 11:35 • #18


Wow. Das ist doch super, wenn du in Urlaub fliegen konntest. Tolle Leistung. Und wie war das so im Flieger? Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Bin zuletzt 2009 geflogen. Da hatte ich aber noch nix. Noch dazu schwanger... Schon krass, dass ich damals keine Angst hatte. Heute würde ich das nie und nimmer riskieren.
Ich kenne das Kribbeln. Taubheitsgefühle.Schwindel. Sehstörungen. Es ist einfach ätzend. Und kein Arzt findet eine Ursache.

18.02.2013 11:40 • #19


Im Flieger wars ein Horror!schlimmer,war am sterben!
Aber ich lasse es mir nicht nehmen...ich muss dazu sagen,dass ich die Aengste und PA erst seit 2013 habe.
Ich werde es los,muss!:-) im Flieger dachte ich nur, dann nimm mich Du bloede Angst,wenn nicht jetzt wann dann....

18.02.2013 11:46 • #20



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