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Hallo an alle, die auch unter Panik leiden!
Ich suche Gleichgesinnte, die wissen, wie es ist, wenn man vor lauter Angst vor der Angst ständig Sachen vermeidet-v.A. im sozialen Umgang mit anderen, die man eigentlich gerne sehen möchte-und sich in "seine eigene Welt" flüchtet..fühl mich so alleine damit irgendwie.
Würde mich freuen, wenn Ihr mir schreibt!

06.07.2007 14:38 • 17.07.2007 #1


28 Antworten ↓


Hallo Sweetypie!

Oh, ja, ich weiß genau wie du dich fühlst, ich habe auch schon ein sehr schlimmes Vermeidungsverhalten entwickelt. Das Schlimmste ist, dass ich ja weiß, dass das alles noch schlimmer macht, aber es fällt mir so schwer mich zu überwinden... Ich habe auch gemerkt, wie ich immer seltener das Haus verlasse und schon vor den alltäglichsten Dingen Angst habe. Da ich einen weiten Schulweg habe, muss ich jeden Tag etwa 1 Stunde Zug fahren. Doch in letzter Zeit bin ich aus Angst immer öfter von der Schule zu Hause geblieben. Dann hat meine Mutter mir angeboten, mich mit dem Auto hinzufahren, aber das hat gar nichts gebracht. Als wir nämlich vor der Schule standen, war ich so nervös und hab solche Panik gekriegt, dass ich einfach nicht aussteigen konnte. Also mussten wir wieder kehrt machen und heimfahren. Das war mir total peinlich und meine Mutter war natürlich auch sauer, weil sie umsonst gefahren war.
Vor kurzem hat mich eine Freundin angerufen und wollte mit mir an den Baggersee gehen und weil ich ihr das nicht abschlagen wollte, hab ich ja gesagt, obwohl ich eigentlich nicht wollte, aus Angst, beim Schwimmen vielleicht eine Panikattacke zu kriegen. Während ich mich dann fertig gemacht hab, hatte ich einen richtigen Heulkrampf aus Angst. Aber ich habe mich schließlich überwunden und es ist nichts passiert und hinterher hab ich mich super gefühlt.
Ich glaube, wir müssen einfach versuchen, uns mit kleinen Schritten wieder ans normale Leben ranzutasten. Ein Erfolgserlebnis folgt dann dem nächsten und wenn man Erfolgserlebnisse hat, wird man mutiger, mehr auszuprobieren und die Angst lässt langsam nach. Natürlich ist das keine Garantie, dass man keine Panikattacke bekommt, aber man lernt besser mit der Angst umzugehen, denk ich.
Nachdem ich mit meiner Freundin schwimmen war, war ich so stolz auf mich, dass ich das "gepackt" habe. Und die Tatsache, dass ich keine Attacke bekommen habe und lebend wieder zurückgekehrt bin, hat mir Mut gemacht, den nächsten Schritt zu gehen und was neues auszuprobieren.
Wenns gar nicht anders geht, musst du dich einfach mal dazu zwingen. Du musst wieder anfangen, an dich zu glauben, dir selbst zu sagen: Ich bin stark, ich habe einen starken Willen und ich bin stärker als diese sch*** Angst und ich kann es schaffen, wenn ich nur will! Versuch wieder Vertrauen zu deinem Körper aufzubauen, das ist das wichtigste! Es dauert zwar eine Weile, aber ich denke zusammen mit einer Therapie bekommen wir das wieder in den Griff! Ich weiß, dass ich es schaffen werde und du schaffst es ganz sicher auch! Nur Mut!

LG, Pinxi

06.07.2007 18:04 • #2



Gleichgesinnte?

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Hallo Du,

leider gibt es keine andere Möglichkeit aus der Vermeidung als diese zu vermeiden (blöder Satz irgendwie)

D.h., der Angst kann man sich nur stellen in dem man sie aushält und trotz Übelkeit und Nervosität vor die Türe geht.

Immer kleine Schritte und die Übung macht es dann echt. Irgendwann ist die Angst nur noch ein kurzes Unwohlsein.

Ich weis das klingt einerseits einfach und andererseits unmöglich, aber ich weis das es funktioniert.
Ich stehe momentan auch mal wieder mitten in der Panik, aber vor ein paar Jahren habe ich es genau so hin bekommen und ich weis ich schaffe es wieder! Und jeder gescheite Therapeut wird dir auch sagen, das Konfrontation der einzige Weg ist, der Angst dauerhaft Herr zu werden.
Ich bin nur zurück gefallen, weil ich vor nicht als zu langer Zeit mal fast gestorben wäre und mit dem fest stellen der eigenen Sterblichkeit kam auch die Panik zurück.
Ich bin mir sicher, sonst hätte ich auch jetzt immer noch keine Probleme.

Und was die sozialen Kontakte angeht: Ehrlichkeit hat sich noch immer am besten bewährt und wenn es wirkliche Freunde sind haben sie auch nichts dagegen dich zwischendurch mal ans Händchen zu nehmen, dich auch mal Nachts durch blosses Zuhören aus einer Attacke raus zu holen, bzw. dich ggf. auch mal liebevoll in den Hintern zu treten.

Liebe Grüsse und ganz viel Mut
Lotte

06.07.2007 18:05 • #3


Hallo Pinxi
DANKE für die schnelle Antwort!
Wovor hast Du denn Angst bezügl. der Schule? Auch davor, dass wieder so ne Attacke kommt und man nicht einfach gehen kann?
Ich gratulier Dir dazu, dass Du Dich beim Schwimmen überwunden hast und dann so ein tolles Erfolgserlebnis hattest!
Hast Du irgendeine Ahnung, woher die Panik und Ängste gekommen sind?
Weisst Du, manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich etwas wirklich WILL und wenn ich es nicht wirklich will (z.B. irgendwo hin wegzugehen mit mehreren oder so), dann rede ich mir dort ein, dass die Situation dort unerträglich ist und je mehr ich an mein schönes kuscheliges Sofa daheim denke, desto schlimmer wird der Wunsch, weg zu kommen und auch die Panik:-(
Manchmal hab ich Tage, an denen ich mich so geschwächt fühle, dass ich das Gefühl hab, dass die Panik mit mir machen kann, was sie will..an anderen Tagen weiss ich, dass NUR ICH SELBST die Attacke verursache und somit auch verhindern kann, dass sie kommt!
Heute Abend z.B. gehen wir wieder weg..auf ein Konzert, auf das ich mich eigentlich freue-aber ich hab schon wieder Angst, dass es dort sehr voll sein wird und ich dann wieder das blöde Gefühl bekomme und die andren nicht verstehen, was mit mir ist..naja, ich sag mir, dass ich ja raus gehen kann, wenn was ist oder einfach sagen kann, dass es mir nicht gut geht..wobei das alles auch suboptimal ist:-(
Ich wünsch Dir weiterhin ganz viel Kraft! Es gibt da übrigens ein ganz gutes Buch zur Panik: Keine Panik mehr (von Marchand und Letarte)!
vlg

07.07.2007 10:35 • #4


Hallo Lotte,
vielen DANK für die schnelle und nette Antwort!
Die Vermeidung zu vermeiden scheint wirklich der einzig gangbare Weg zu sein! Ich hab auch genug von den Therapeuten, die einen in Watte packen und es kommt doch keine Verbesserung zustande-auch nicht über Jahre:-(
Was war denn bei Dir der Auslöser für die Attacken?
Und woran wärst Du fast erst gestorben? Ist ja schrecklich.
Bei mir ist es in der Attacke nicht die Angst, dass mir wirklich was passiert, sondern eher die Angst, mich zu blamieren mit dem Unwohlsein, Schwindel usw.
Das Schlimmste für mich ist allerdings, dass ich immer das Gefühl hab, dass nur ich mit sowas kämpfe und die andren alle sorglos durchs Leben gehen..klar ist das nicht so, aber im Bezug auf Ängste usw. kenne ich eigentlich niemanden, dem es so geht wie mir..desweg. tut das Forum hier sehr gut:-)
Ich finde, Du kannst echt stolz auf Dich sein, wie Du die Attacken schon besiegt hast und desweg. schaffst Du es sicher auch ein zweites Mal!
vlg

07.07.2007 10:39 • #5


Hi Sweetypie!

Danke erstmal für deine Kraftwünsche! Also ich kann mir schon irgendwie erklären, woher meine Panikattacken kommen. Zum Beispiel habe ich lange Zeit in einem Altenpflegeheim gearbeitet. Diese Zeit war für mich sehr anstrengend und stressig. Nicht nur, dass mich die harten Arbeitszeiten körperlich mitnahmen (jeden Morgen halb 5 aufstehen), sondern die ständige Konfrontation mit dem Elend der alten Menschen und dem Tod hat mir auch sehr auf die Seele geschlagen. Ich war ständig nervlich und körperlich am Ende und entwickelte nebenbei eine Hypochondrie, so dass ich mir bei jedem Zwicken ernsthaft einbildete, ich sei totkrank. Also ich habe schon vor meinen Panikattacken, diese Anwandlung gehabt, dass ich Angst hatte, krank zu sein oder an irgendwas zu sterben, dass ich mir manchmal den Puls fühlte, weil ich dachte, mein Herz schlägt unregelmäßig usw.

Dann war ich lange Zeit übergewichtig, deswegen auch unzufrieden mit mir selbst und auch wütend auf mich selbst, weil ich nicht die Disziplin hatte, etwas dagegen zu tun. Das nahm aber letztes Frühjahr eine dramatische Wende, sodass ich innerhalb von 6 Monaten 30 Kilo abnahm und fast magersüchtig geworden wäre. Weil ich so extrem wenig gegessen habe, kam es zu einem schlimmen Kreislaufkollaps, der für mich schon fast wie eine Nahtodeserfahrung war, weil ich in dem Moment ernsthaft glaubte, sterben zu müssen. Und seit diesem Erlebnis begleiten mich die Panikattacken. Das Schlimme ist, dass die Panikattacken genau mit der gleichen Symptomatik einhergehen wie dieser Kreislaufkollaps (Herzrasen, Übelkeit, Schwindel, Kribbeln in Armen und Beinen...) was die Angst natürlich noch verschlimmert, erneut so einen Kollaps erleiden zu können.

Na ja, das mit dem Essen habe ich jetzt wieder im Griff und habe auch Normalgewicht... Jetzt hab ich aber in 2 Wochen meine mündliche Abschlussprüfung und mir ist echt ein Rätsel, wie ich das schaffen soll. Ich hab so wahnsinnig Angst, dass ich während der Prüfung vor Nervosität eine Attacke bekomme und alles vermassle... Aber sobald meine Prüfung rum ist, werde ich mich erstmal in Behandlung begeben.

Ok, jetzt hör ich mal auf nur von mir zu labern, ist ein bisschen viel geworden, sorry Aber ich kenne das mit diesen Sachen, wo man sich eigentlich total drauf freut, aber Angst hat, hinzugehen, wegen solch einer Attacke. Bei mir ist deswegen auch die Angst vor der Schule. Ich befürchte, dass ich im Unterricht Panik kriegen könnte und mich dann vor meinen Klassenkollegen blamiere, wenn ich plötzlich wie vom wilden Affen gebissen rausrenne... Außerdem empfinde ich es als schrecklich, wenn ich eine richtig heftige Attacke habe und keiner da ist, der mir ein bisschen zur Seite steht und mich beruhigt, mir einfach dieses Sicherheitsgefühl gibt.
Aber ich versuche jetzt einfach, mich nicht unterkriegen zu lassen! Ich kenne auch solche Tage, wo ich mich so schwach fühle, dass ich denke, die Angst kann alles mit mir machen. Aber ich versuch dann immer zu denken: Moment mal, wer hat die Angst? Hab ICH die Angst, oder hat die Angst MICH? Ich verursache ja meine Angst und das heißt, dass ich sie auch beherrschen kann! In der jeweiligen Situation ist das natürlich schwer, aber es hilft mit der Zeit.
So, jetzt hör ich aber mal auf... Freu mich, wieder von dir zu hören und wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Zuversicht und Energie, die Angst zu bekämpfen!

LG, Pinxi

07.07.2007 11:20 • #6


Liebe Pinxi
Tausend DANK für Deine Antworten! Fühle mich schon jetzt so viel besser, da ich weiss, dass es nicht nur mir so geht!
Warst Du schon mal in Therapie?
Das mit dem Gewicht kenne ich gut. Ich hab seit dem Tod meiner Mum (da war ich 15) angefangen, mich mit Essen zu trösten. So hab ich gut 15-20kg zugenommen. Hab zwar noch NOrmalgewicht, fühle mich aber nicht gut so. KOmme allerdings nicht runter von dem Gewicht, weil ich Essen noch immer bei Stress/Kummer usw. brauche. Das mit den PRüfungen kenne ich. Hab auch am Do. 2Prüfungen. Was da hilft, ist, sich zu sagen, dass das Herzklopfen usw. nicht Panik ist, sondern die Aufregung vor der PRüfung und dass man die PRüfung jetzt hinter sich bekommen WILL und das jetzt desweg. durchzieht..probier das mal so!
Auch im Unterricht muss man sich, glaub ich, sagen, dass man hier jetzt sein WILL und desweg. die Panik fehl am Platz ist..zur Not kann man ja immer noch sagen, dass einem nicht gut ist und dann gehen,o?! Wenn man so nen "Absicherungsplan" im Hinterkopf hat, fühlt man sich gleich besser. Schlechter gehts mir dann bei Sachen mit Anwesenheitspflicht..aber da sag ich mir dann wieder, dass ich hier sein WILL! Ich glaube, dass das Ziel allgem. sein muss, dass man sich dieses Sicherheitsgefühl SELBST geben kann, denn man hat einfach nicht immer jd. bei sich und man selbst könnte immer für sich da sein! Ist schon auch mein Ziel, denn ich möchte ja nächstes Jahr für 4Mon. nach England gehen zum Studieren und da will ich dann soweit sein, dass ich mich selbst "schützen" kann. Was ich leider auch hab, sind Ängste wenn ich nachts alleine bin..war desweg. ewig in Therapie, doch ich hab die noch immer:-(
vlg und schönen Sa.!
Du kannst mir übrigens auch gerne emailen ()..fühl mich nicht ganz so gut damit, dass hier jeder beliebige alles lesen kann.

07.07.2007 12:46 • #7


..da bin ich nochmal..
kennt Ihr das eigentlich auch, dass man sich dann so in seine eigene Welt flüchtet oder auch in TV-Serien o.ä.?!
Ich liebe z.B. sex and the city..manchmal hab ich das Gefühl, dass ich meinen persönlichen Mangel an persönl. Beziehungen, Freundschaften usw. so ausgleiche (indem ich das Leben, das ich auch gerne führen würde, wenigstens "anschaue")..schon kaputt irgendwie alles,o?!

07.07.2007 16:41 • #8


Hi! Ich weiß wovon du sprichst. In den letzten Wochen könnte ich mich auch nur noch verkriechen. Fühl mich momentan nur noch bei mir Zuhause richtig wohl. Ich habe das Gefühl andere Menschen momentan nur schwer zu ertragen.
So schlimm war es bisher aber auch noch nicht bei mir. Bin aber frohen Mutes, dass das was gekommen ist auch wieder gehen kann, mit der richtigen Hilfe, nicht zu hohen Erwartungen an sich selbst (realistischen Zielen) und mit genügend Zuversicht. Jeden Tag versuche ich ein wenig mehr zu mir selbst zurück zu finden.
Irgendwie wird das schon klappen, bei dir auch, wenn du dir Hilfe holst und wieder lernst an dich zu glauben.
Ich wünsch dir viel Stärke, Zuversicht und wieder glücklichere Tage.
Alles Gute, Judy

07.07.2007 19:01 • #9


Hallo Sweetypie,

der Auslöser damals waren öffentliche Verkehrsmittel und heute kann es irgendwie alles sein.

Ich habe in meiner Schwangerschaft eine Erkältung anscheinend verschleppt und bekam dann eine Herzmuskelentzündung.
Dadurch hat sich dann auch Wasser in der Lunge gesammelt und das hätte mich beinahe das Leben gekostet.

Nun ja, aber nur beinahe eben

Ich hoffe du hast ein schönes, weitaus entspanntes Wochenende

Liebe Grüss

die Lotte

Ps: In "fremde Welten" flüchten finde ich eher schön fantasievoll als bedenklich, wer möchte nicht reich, schön und erfolgreich sein?!?! *ggg*
Allerdings bin ich da eher so die Fantasy-Type, so frei nach dem Motto: Ich bin dann eher so Braveheart oder Herr der Ringe mässig unterwegs
Und es ist doch eine wunderschöne Möglichkeit Hirn und Seele etwas Zerstreuung zu geben.
Allerdings sollte das reale Leben darüber nicht völlig ins Hintertreffen geraten )

07.07.2007 19:06 • #10


Maribel
hi pinxi,

ich hab noch 2 monate zeit bis zu meiner diplomprüfung und male mir auch täglich die schlimmsten situationen aus. was aber ein bißchen beruhigend ist, dass ich meine diplomarbeit über das thema panikstörung schreibe, so kann ich gleich am nafang loswerden wies mir in dieser situation geht, asl besipiel sozusagen,

hab aber vor kurzem eine schriftlich prüfung überstanden, bei der ich nicht mal vorn sitzen konnte, wos mir mit der agoraphobie am besten geht. hab einige minuten gekämpft, aber dann hats funktioniert!

das schaffen wir schon, meistens ist die angst davor schlimmer als die eigentlcihe situation!

hast du eigentlich durch die attacken weiter abgenommen?
irgendwie werd ich immer weniger, und wenn ich glaube jetzt geht gar nicht mehr weniger werden plötzlich wieder die hosen locker.
und dauernd muss ich allesn versichern dass ich nicht magersüchtig oder bulimiekrank bin, trau mich kaum noch nach dem essen richtung toilette zu gehen....
dabei ess ich wie immer, manchmal bring ich nichts runter wenn ich nervös bin, aber das ist normal für mich....

lg
maribel

08.07.2007 02:30 • #11


Hallo maribel
dann ganz, ganz viel Erfolg für die Prüfung! Hab mal gelesen, dass man sich laut "stop" sagen soll, wenn man sich im Vorfeld wieder die schlimme Situation ausmalt, vor der man so Angst hat..evtl. probierst Du das auch mal?!

08.07.2007 10:51 • #12


@Muthase
Ich finds echt beachtlich, wie zuversichtlich und stark Du bist trotz all diesen Erfahrungen usw.!
Bin mir sicher, dass Du auch dieses Mal wieder die Panik usw. besiegen wirst!

08.07.2007 10:53 • #13


Hallo Sweetypie,

ich stehe wohl in dem Ruf ein optimistischer Mensch zu sein, das ist wahr (Gott sei Dank )

Aber glaub mir, wenn ich dann eine Attacke habe oder mich die Angst beschleicht biete ich auch ein Bild des Jammers.

Ich denke, ich habe einfach viele Gründe um glücklich zu sein: einen tollen Mann, ein super Kind und die weltbesten Freunde die man sich auf dieser Erde nur wünschen kann

Da fällt das stark sein schon mal leichter.

Liebe Grüsse

Lotte

08.07.2007 14:53 • #14


Hallo Muthase,

ich denke, wir packen das alle schon!!
Hab jetzt morgen meine 2Prüfungen und werde der Panik in den A.treten, wenn sie meint, kommen zu müssen;-)

@all
Drückt mir die Daumen für morgen!

11.07.2007 07:14 • #15


Hallo Sweetypie,
ich drück dir ganz feste die Daumen für die Prüfung!!
Du schaffst das ganz bestimmt und hinterher kannst du wieder stolz auf dich sein.
Ich finde es auch ganz wichtig, sich selbst über kleine Fortschritte zu freuen und du hast ja schon ganz viel geschafft.
Ich habe jetzt Urlaub und kann mich noch gar nicht richtig auf eine Woche andere Umgebung freuen, weil ich ständig unter Strom stehe und Angst habe vor einer neuen Attacke. Aber ich habe mir vorgenommen, Spaß zu haben und zu genießen. Falls wirklich etwas "Schlimmes" passieren sollte, gibt es am Urlaubsort auch Ärzte, zu denen ich gehen kann.
Also, alles Gute und glaub weiter so feste an dich!!
Liebe Grüße
Conny

11.07.2007 08:28 • #16


@Conny
ich wünsch Dir nen tollen Urlaub und trete der blöden Panik in den A., denn sie kommen will und Dich ärgert;-)!

@all
Ich hab heute beide Prüfungen gut und ohne Panik gemeistert..war selbst überrascht, wie gut es ging!
Hab im Vorfeld immer Vorstellungsübungen gemacht (wie ich mich im Prüfungsraum beruhige usw.) und mir gesagt, dass ich das machen WILL und dann hats auch geklappt!
*stolz*
DANKE an alle fürs Daumen drücken!

12.07.2007 18:40 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Sweetypie,

CONGRATULATIONS!! *hüpfhüpfhüpf*

Du kannst echt suuuuuupistolz suf dich sein!

Das gibt einem direkt doch wieder Auftrieb, oder?

Ich wünsche dir auch in Zukunft viel Power

Liebe Grüsse

die Lotte

12.07.2007 19:39 • #18


@Lotte
Ja, hat mir auch Auftrieb gegeben!
Bin so voller Energie und hab mir jetzt vorgenommen, in den Ferien weniger Angst zu haben und stattdessen mehr für mich zu tun und auch Neues auszuprobieren
Schönes WE!

13.07.2007 16:39 • #19


Hallo ihr lieben,
ich bin sehr verzweifelt im Moment, ich leide an Bulime die 15 Wochen in einer Psychosomatischen Klink behandelt wurde, für die unzähligen Symptome gab es nie eine Erklärung. In der Klinik wurde dann Agoraphobie mit Panik diagnostiziert. Meine Essstörung (während der 4 Jahre traten dann die Panikattacken auf) ist nun einigermaßen unter Kontrolle, aber meine Panikattacken nicht, da diese dort nicht behandelt haben, die haben immer nur gesagt, ich soll einfach machen was ich will die Panik kann immer kommen und nicht dran denken... ha ha ha!
Die Angst ist einfach da und egal wohin ich geh ich könnt heulen weil ich ständig angespannt bin und Angst habe es kommt wieder und es wird so schlimm dass ich umfalle oder es nicht mehr heim in mein Bett schaffe. Ich kann einfach nicht mehr.
Ich war nun bei einem Therapeuten der mir nicht viel Mut gemacht hat und mir Medikamente andrehen wollte. Ich schaff das auch ohne. Die Medis machen es doch auch nicht besser.
Was macht ihr denn gegen die Attacken? Ist eine Therapie effektiv? Leider dauert es immer so furchtbar lange bis man einen Termin bekommt.
ICh will endlich wieder Leben...

16.07.2007 00:28 • #20



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