Pfeil rechts

Hallo zusammen,
die nacht um drei hatte ich eine Kreislaufattacke. Mir war schlecht, da bin ich aufgestanden. Musste ein paar mal würgen, hab dann meinen Freund gerufen, der konnte mich grad noch auffangen. Außerdem konnte ich meine Hände fast nicht mehr bewegen, die waren wie in so einer Starre und alles kribbelte. Nach 20 Minuten war alles vorbei und wir sind wieder ins Bett.
Das ganze ist mir vor ein paar Monaten auch schon passiert. Da fing die ganze Angst an von wegen Rausgehen.
Jetzt trau ich mich gar nicht mehr aus dem Haus, ich könnte ja wieder umkippen.
Ist euch das auch schon mal passiert? Und wie habt ihr die Angst überwunden?
Freue mich über jede Antwort!
Bis dann

13.06.2008 11:09 • 16.06.2008 #1


12 Antworten ↓


hallo du,

wodurch wurde das denn ausgelöst?

du bist doch nicht einfach aufgewacht und dann war das so, oder?

13.06.2008 11:17 • #2



Gestern Nacht umgekippt

x 3


Ich bin aufgewacht, weil mir schlecht war. Sonst ist nichts vorher passiert.
Abends ging es mir noch gut.
Körperlich bin ich fit, habe vor kurzem noch alles durchchecken lassen.

13.06.2008 11:24 • #3


aufgewacht, weil mir kotzübel war, bin ich auch schon öfters.....

hast du grade stress oder belastet dich etwas?ich denke, das ist ganz harmlos, der körper muss nachts gegen stress kämpfen, da zeigen sich dann mehrere symptome......aber danach gings dann ja auch wieder, oder?

13.06.2008 11:29 • #4


Vieleicht bist du kurzzeitig unterzuckert gewesen. Ich esse am Abend immer 1 Stück Käse und 1 Banane und trinke Malzbier ,oder Schlaf und Nerventee.Denn in Bananen sind viele Mineralstoffe vor allem Magnesium und Kalium, das dein Nerven Haushalt reguliert und stabillisiert. Und Serotonine glückshormone anregt.Oder Hast du vieleicht grossen Stress zur Zeit um dich herrum?Stress ist tötlich ,und Nährstoff für Panik und Angstattacken und die Psyche. Mache bei deinem Dok doch mal 1 Mineralstoffanalyse. Vieleicht fehlt dir auch Thrytophan 1 Aminosäuere die unsere Nerven brauchen oder Vitamin B mangel
oder schaue mal unter www.iceberg.de nach kann ich nur empfehlen mir hilft dieses natürliche Mittel sehr, Es wird individuell auf dich abgestimmt und angepasst auf deinem Körperlichen und Seelischen Zustand
LG und alles gute

Von Biggi

13.06.2008 12:10 • #5


Hallo,
danke für eure Antworten!
Im Moment geht es wieder. Fühle mich zwar noch kaputt, aber sonst ist alles klar.
Stress habe ich im Moment eigentlich keinen. Keine Ahnung, wo das herkam. Ich hatte das komischerweise ja schonmal, am gleichen Tag, zur gleichen Zeit.
Naja, ich werd mich schon wieder berappeln, bis dann!

13.06.2008 15:14 • #6


ich habe das auch öfter, nur bin ich nie dabei umgekippt , ich lasse mir b12 spritzen das hilft auch ganz gut, vieleicht hast du am tage irgendwas erlebt was du selber als nichts besonderes einstufst und nachts verarbeitet ja der körper den tag vieleicht war nichts doch was,mein arzt hat mir gesagt sollte mal so tagebuch führen alles mal aufschreiben auch belangloses so hat man die möglichkeit ewentuel nachzuschlagen was einem belastet hat und dann daran zuarbeiten. auch aufschreiben ein autofahrer hat gehupt oder helikoppter flog krankenwagen fuhr wetter ob es schwül war kalt warm egal solche kleinigkeiten wa sman gegessen getrunken vieleicht kann man daraus ableiten warum diese panikattake war

13.06.2008 16:32 • #7


TheSaint
Hi,

körperlich wurdest Du ja untersucht und Du bist gesund hat man Dir gesagt... Dennoch hattest Du Nachts diese "Kreislaufbeschwerden" und wendest Dich damit hier ans Forum, heißt, Dir hat schon mal irgendjemand (Hausarzt z.B.) gesagt, dass das auch im Rahmen von ner Angststörung mit Panikattacken passieren kann, oder?
Was Du beschreibst mit "Hände nicht bewegen und kribbeln" klingt schon sehr nach hyperventilieren - das ist absolut ungefährlich, wenns im Rahmen ner Panikattacke passiert und vergeht auch wieder von selber, hast Du ja gemerkt. Hat was mit der Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts (pH-Wert steigt) zu tun und kommt daher, dass Du beim hyperventlieren ein Sauerstoffüberangebot im Körper hast. Das macht dann eben auch beschriebenes Kribbeln und im Extremfall sogar Krämpfe ("konnte meine Hände nicht bewegen...") - es ist aber ungefährlich, man wird davon nicht ohnmächtig, kippt auch nicht um und man muss auch nicht den Notarzt rufen, wenn man weiß dass man im Rahmen der Panik hyperventiliert.

Du wurdest hier ja bereits nach Streß gefragt. Der Streß muss aber nicht zwingend an dem Tag gewesen sein bzw. in den Tagen vor dem Ereignis. Viele Menschen mit Ängsten, ich z.B. auch, bleiben in Zeiten mit Streß sehr stabil. Erst wenn der Streß langsam nachlässt oder auch abrupt vorbei ist, kommen die Probleme langsam hoch und der Körper beginnt zu reagieren - z.B. auch mit Panikattacken. Ich hatte das vor 3 Jahren auch mal ne zeitlang, dass ich bald jede Nacht aus dem Schlaf aufgeschreckt bin, Herzrasen hatte und dachte, ich sterbe jetzt gleich, musste aufstehen und es dauerte ne ganze Weile, bis ich realisierte, das nix is und nur mein Körper mal wieder "spinnt".

Was heißt denn, "meinen Freund gerufen, der konnt mich grad noch auffangen..."? Bist Du denn bewußtlos geworden? Klar kann sowas auch mal vom Unterzucker kommen - das kommt aber bei einem körperlich gesunden in der Nacht an sich nicht vor, weil der Körper den Stoffwechsel im Schlaf herunterfährt und damit auch den Blutzuckerspiegel reguliert, dass da nix passieren kann. Sonst würde ja auch jeder, der Abends z.B. wg. ner Diät nix mehr isst, jede Nacht in den Unterzucker rutschen und essen müssen. Das ist aber gegen jede Physiologie des Körpers

Die Angst überwinden kannst Du nur durch entsprechende Therapie, das ist in der Regel Verhaltens- bzw. Konfrontationstherapie. Da kann Dir Dein Hausarzt oder der Facharzt (Neurologe/Psychiater) ne Überweisung zum Psychotherapeuten schreiben und Du solltest Dir dann jemanden suchen, der auf jeden Fall psychologischer Psychotherapeut ist und Verhaltenstherapie macht. Manchmal hilft auch ne tiefenpsychologische Therapie grad in den Anfängen von Ängsten. Dazu lässt Du Dich aber am Besten vom Therapeuten beraten.

Was die Empfehlung von Biggi zu dem Vitamingeraffel (sorry ) von iceberg angeht, da halte ich persönlich nicht viel von - vorallem, wenn ich mir den Preis dafür ansehe. In der Regel hilft das nur einem - nämlich dem Hersteller, damit Kohle zu verdienen. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bekommt Dein Körper am Besten über eine ausgewogene Ernährung. Da gibts auch genügend Studien dazu... Wenn Du aber trotzdem so ein Ergänzungspräparat ausprobieren magst, dann gibts auch deutlich günstigere Produkte (z.B. Basica Vital - findest Du mit Google).


Ich wünsch Dir alles Gute und viel Erfolg

15.06.2008 08:12 • #8


Hallo TheSaint,
danke für die lange Antwort!
Mir geht es schon wieder besser. Wache zwar nachts immer noch zur gleichen Uhrzeit auf und mir wird komisch, aber bis jetzt ist nichts passiert.
Mich beruhigt es, dass es nix körperliches ist.
Ich bin richtig umgekippt. Was also weg, das ist mir ja schonmal passiert.Ich glaube auch, dass es irgendwie ein Zeichen meines Körpers ist, dass irgendwas nicht stimmt. Ich bin im Moment auch so nervös und alles.
Am DO habe ich meine erste Therapie-Sitzung.
Außerdem hat mir die Neurologin Citalopram verschrieben, was ich jetzt schon 8 Tage nehme.
Mal gucken, wie es die nächste Zeit wird,
bis dann!

16.06.2008 07:44 • #9


Zitat von Lucina:
Außerdem hat mir die Neurologin Citalopram verschrieben, was ich jetzt schon 8 Tage nehme.
Mal gucken, wie es die nächste Zeit wird,
bis dann!


Wenn ich richtig rechne hattest Du Citalopram zum Zeitpunkt Deines Umfallens schon genommen. Ich habe gehört, dass das die Übelkeit und die Kreislaufprobleme bedingen kann.

Ich wünsche Dir alles gute für die Therapie!

16.06.2008 08:08 • #10


Hallo Lucina !

Ich könnte mir vorstellen, dass es etwas mit dem bevorstehenden Beginn deiner Therapie zu tun haben könnte.
Bei mir war es ähnlich. Ich hatte keinen "offiziellen" Stress, den ich hätte benennen können, aber kurz vor Beginn meiner Therapie und in den ersten Wochen danach habe ich sehr verstärkte Symptome gehabt. Panik, Ängste bis zum Abwinken etc... Das ist mir aber erst im Nachhinein klar geworden. Als ich mich dann in der Therapie sicher fühlte und angekommen war, gings mir besser. Es ist eben ein großer Schritt in eine neue Welt und man weiß nicht so wirklich, was auf einen zukommt. Das belastet unbewußt so sehr, dass der Körper eben mit solchen "Warnsignalen" reagiert. Bei dir hört es sich sehr nach Hyperventilation an. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unangenehm das ist, aber man kann es ganz gut in den Griff bekommen wenn man auf die Atmung achtet.
Dein Therapeut wird dir mit Sicherheit helfen können.
Ich wünsche dir viel Mut für den Beginn deiner Therapie.

Liebe Grüße,
winterfee

16.06.2008 12:07 • #11


Hi!
Kann es nicht einfach sein, dass du zu schnell aufgestanden bist? Also als dir schlecht war und du dann aufgestanden bist, weil du ja vorher so lange gelegen hast, dass dein Kreislauf dann einfach nicht hinterherkam so schnell?

LG

16.06.2008 16:33 • #12


Hallo ihr,
danke nochmal für eure Beiträge!
Also ich glaube nicht, dass es von den Citalopram kommt. Könnte zwar sein, aber ich nehme sie jetzt schon neun Tage und außerdem habe ich so eine Attacke auch schon gehabt, wo ich die Tabletten noch nicht genommen habe.
Dass es mit der Therapie zu tun hat, könnte sein. Ich habe bin natürlich gespannt, wie alles wird und ob ich mit der Therapeutin klar komme. Ein bisschen nervös bin ich schon.
Auf jeden Fall rumort etwas in mir, was sich wahrscheinlich so bemerkbar macht.
Vielleicht bin ich auch einfach nur zu schnell aufgestanden. Heute nacht bin ich wieder aufgewacht und mir war schlecht. Da hab ich einfach die Beine hochgepackt und bin liegengeblieben. Das hat geholfen. Es ging dann wieder und ich konnte weiterschlafen.
Naja, ich hoffe, es wird die kommenden Nächte nicht mehr passieren.
Ich berichte dann, wie es bei der Therapeutin war:-)
Bis dann

16.06.2008 17:19 • #13



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky