Pfeil rechts

X
...bin das letzte mal am 17. 07 aus dem haus , für ca.5 std. gegangen, und zwar nur, weil mein kind geheiratet hat,und ich konnte nicht mal zur trauung dabei sein, habe mich erst abends gegen 17 uhr abholen lassen, alles hat gezittert, mir war schlecht, und der dank, war pure ignoranz von den eltern der braut, die dachten, ich hätte dies absichtlich gemacht, daraus entwickelte sich ein gravierenter steit, der bis heute anhält,meine fam. + mein sohn haben verständnis, geht ja schon 19 jahre, aber die schwiegertochter+ fam. denken, ich habe die hochzeit nicht gewollt,und dies vorgeschoben, seitdem geht es mir richtig, richtig schlecht.

panikataken,zittern,absolute depression ohne ende, volles programm.

12.09.2010 19:52 • 05.11.2010 #1


53 Antworten ↓


A
Hallo Xenia,

Das tut mir wirklich leid...Und dann noch so ein Verhalten dir gegenüber...Du machst das ja nicht mit Absicht...Hast du versucht es zu erklären..? Oder bringt es einfach nichts..?

LG Alouna

12.09.2010 19:55 • #2


A


Geh fast nicht mehr raus

x 3


jadi
versuche erstmal kleine schritte ...post holen ......müll wegbringen.....eine kleine runde ums haus............und dann immer weiter und die symptome zulassen bis sie von alleine verschwinden...du wirst merken um so öfters du das tust um so besser wird es..............ich bin fast 2 jahre nicht alleine rausgegangen mittlerweile schaffe ich wieder ganz kleine wege alleine......... bin weiter dran.........hole mir mein leben wieder

12.09.2010 19:58 • #3


X
ich versuche dies ja auch, manchmal klappt das auch mit dem müllrausbringen, postholen, und mich mal ne 1/2 std. in meinen garten zu setzen, aber meistens bin ich halt alleine im haus, u. das schlimme ist, ich fühle mich dann auch wohl

ich war trotz meiner erkrankung bis vor 5 jahren berufstätig, hatte 2 geschäfte,war voll damit beschäftigt, ab und an hat mich zwar der rettungsdienst geholt,panikattacken, hyperventiliert, aber das kennt ihr ja alle

ich habe zum glück einen lieben mann, und 2 liebe kinder, nur seit meine tochter medizin studiert hat sie weniger verständniss, sie will mich in eine therapie oder eine tagesklinik stecken, nur das habe ich alles schon hinter mir, mit nur sehr kurzem erfolg!

was mir so zusetzt, ist, die angeheiratete fam. meines sohnes, sie (seine frau) ist nun schwanger,mein sohn ein absoluter familienmensch, der immer gerne zu hause bei uns ist, und nun hat sie alles im griff.

sie wollte nur finanz. abgesichertheit, einen vater für ihr mitgebrachtes kind, (wozu ich sagen möchte, die kleine kann nix für),ein großes auto, eine nobelwohnung,etc.

mit der
heirat war alles in sack und tüten, und nun dies, ich weiß nicht, ob ich das schaffe!

vor 2 wochen habe ich all meine tabletten in diazepam aufgelöst,aber mein mann kam mir zuvor, er hat alles weggeschüttet, heute bin ich froh darum, bin aber dennoch,mehr als nur verzweifelt!!

13.09.2010 16:31 • #4


Christina
Zitat von Xenia:
was mir so zusetzt, ist, die angeheiratete fam. meines sohnes, sie (seine frau) ist nun schwanger,mein sohn ein absoluter familienmensch, der immer gerne zu hause bei uns ist, und nun hat sie alles im griff.

sie wollte nur finanz. abgesichertheit, einen vater für ihr mitgebrachtes kind, (wozu ich sagen möchte, die kleine kann nix für),ein großes auto, eine nobelwohnung,etc.

mit der
heirat war alles in sack und tüten, und nun dies, ich weiß nicht, ob ich das schaffe!
Das ist doch wohl Unsinn, heutzutage bringt eine Heirat doch nichts mehr im Hinblick auf Versorgung. BTW - was gibt's für dich denn da zu schaffen? Und wenn du diese Einstellung mal hast durchblicken lassen, wundert mich die Verärgerung der Angeheirateten nicht. Wenn das bei dir seit 19 (!) Jahren so geht, dann hör auf deine Tochter und versuch's nochmal mit Therapie. Oder - falls du dich mit den angstbedingten Einschränkungen arrangieren kannst - steh' dazu.

Liebe Grüße
Christina

14.09.2010 11:08 • #5


jadi
da muss ich christina recht geben.du steckst den kopf einfach in den sand..........das solltest du nicht tun.und dein sohn will es so...es ist doch sein leben er wurde zu nix gezwungen.........ich weiss das es für eltern schwer ist loszulassen...mir wird es später auch so gehn wenn meine zwei mäuse grösser sind.......aber mann muss es.vielleicht hat deinen eltern dein mann auch nicht gepasst aber sie haben es hingenommen........und deine tochter ist verzeifelt sie kennt ihre mutter nur noch so............deswegen will sie dir helfen.sie möchte auch das du wieder gesund wirst.....und wenn es das letzte mal nix gebracht hat dann vielleicht aber diesmal.....weisst du,du musst auch wollen...aber es kommt so rüber als ob du nicht woillst...........es muss doch keine stationäre klinik sein......eine tagesklinik oder eine ambulante therapie bei einem terapeuten würde auch was bringen........geb dich net auf......freu dich auf dein enkelkind........mensch du wirst oma..das ist doch doll........

14.09.2010 11:14 • #6


V
Ich stimme Christina vollkommen zu und bin entsetzt, wie man sich so feindlich über seine Schwiegertochter auslassen kann. Wen dein Sohn liebt und mit wem er eine Patchworkfamilie (was ist schlimm daran, ein Kind mitzubringen?) gründet ist allein seine Sache. Hauptsache sie leben als Paar so, wie sie es für richtig halten und glücklich sind.

Eine erneute Therapie wäre sicher sinnvoll für dich.

14.09.2010 12:31 • #7


X
Zitat von Vida:
Ich stimme Christina vollkommen zu und bin entsetzt, wie man sich so feindlich über seine Schwiegertochter auslassen kann. Wen dein Sohn liebt und mit wem er eine Patchworkfamilie (was ist schlimm daran, ein Kind mitzubringen?) gründet ist allein seine Sache. Hauptsache sie leben als Paar so, wie sie es für richtig halten und glücklich sind.

Eine erneute Therapie wäre sicher sinnvoll für dich.

was machst du denn im angstforum, wenn du solche ratschläge geben kannst, wie zb. eine erneute therapie?
ich dachte eigentl. das man sich in einem solchen forum öffnen kann, und nicht gleich an den pranger gestellt wird!!

an alle anderen lieben dank!!

19.10.2010 17:43 • #8


S
Ich glaub ich seh nicht richtig.
Was hackt ihr denn alle darauf rum!!
Nur weil es euch besser geht und es geschafft habt.
Aber in einem gebe ich denen Recht,du mußt jetzt mit aller disziplin an dir arbeiten,mit hilfe von Therapeuten.
Nach soviel Jahren hat sich das schon sehr stark bei dir verankert und muß jetzt bestimmt über einen sehr langen Zeitraum behandelt werden,vlt sogar mit einem mehr monatigem Klinik aufenthalt.
Aber wer schreibt das ihr die Andere familie verstehen könnt ist.....
Wenn man weiß dieser Person geht es so schlecht dann muß man nicht mit den finger auf jmd zeigen.
Sie hats ja zumindest zur Hochzeit geschafft.
Aber xenia das geht schon viel viel zulange,warst du nie in Therapien oder bist vlt mal medikamentös eingestellt worden?
Gruß Stefan

19.10.2010 18:55 • #9


O
Du hast es schwer genug !

was interessieret Dich das Dumme unwissende Gescwätz der Schwiegereltern.

Hast Du sie geheiratet -Nein !

was die meinen denken oder sonst was kann Dir doch am Popo vorbei gehen. Hauptsache die Kids verstehen es. Das tun sie ja weil sie Dich kennen. Sehe es doch positiv.

Kein Besuch der Schwiegereltern= kein Abwasch -kiene Ängste oder Unwohlsein weil fremde Leute in der Wohnung usw.

Keine Vowürfe

Mach Dir weniger Gedanken um die Schwiegereltern, sondern kümmere Dich lieber um Dich. Therapie ect.pp

Das wäre vernünftiger. jemand der Panikattacken nicht kennt, der kapiert es sowieso nicht.

Würde mich da gar nicht beeindrucken lassen. Mach Dich doch nicht verrückter als notwendig

Liebe Grüsse Oldie

19.10.2010 19:33 • #10


S
Kann Oldie nur zustimmen!!
Ich meine ich bin noch jung,hab noch nicht selber viel Lebenserfahrung und so Und selber genug Probleme um gute Ratschläge zu geben,
da ich gerade seit Jahren selber anfange was gegen meine Ängste und Panik und das exessive trinke zu tun.
Aber alleine aus menschlicher Sicht solltest du froh sein das du so verständnislose Menschen nicht in deiner Nähe hast.
Aber du mußt unbedingt in Therapie nach sovielen Jahren kommste alleine ohne professioneller Unterstützung nicht mehr raus.
Ach ja und noch was:
DU HAST GENUG EIGENE PROBLEME MACH DIR UM DIE KEINE SORGEN MEHR,
DENN DAS MACHEN DIE SICH UM DICH ERST RECHT NICHT.
VIEL Erfolg und berichte mal wie es jetzt weiter geht.
Es ist nie zu spät was gegen die Ängste zu tun.
Schau mich an vor einigen Tagen hatte ich noch gedanken mich von der Welt zu verabschieden.
Jetzt wo ich Menschen hier getroffen habe gehts mir alleine dadurch schon was besser.
Okay,nicht direkt selbstmordgedanken,aber totale depris die ich ohne hilfe auch nicht mehr wegbekomme

19.10.2010 20:11 • #11


Christina
Zitat von stefan1234:
Aber wer schreibt das ihr die Andere familie verstehen könnt ist.....
... der Überzeugung, dass psychische Störungen nicht automatisch mit 'nem Jagdschein gleichzusetzen sind.

Liebe Grüße
Christina

19.10.2010 21:06 • #12


S
Das ist ja ein toller vergleich....

19.10.2010 22:10 • #13


X
danke an alle, die mir so lieb geantwortet haben, ganz ganz lieben dank!!

was das mit der userin christina gemeint war, mit dem waffenschein, begreife ich nicht, muß man mir mal näher erklären!

Fazit,es gibt in einem solchen forum leute,die nichts mit dieser krankheit zu tun haben, oder sich im forum geirrt haben,auf sowas kann ich glatt verzichten, denn ich schribe hier ehrlich meine sorgen auf, und will dann nicht so zünische ansagen, somal man ja gar keinen einblick hat, wie diese fam. so drauf ist

@stefan, ja, ich habe schon eine mehrwöchige therapie gemacht, in einem uniklinikum, hat auch etwas vorgehalten, na ja, danach beim psychologen einzeltherapie.
dies half leider auch nicht lange, er sagte ich hätte ein tiefes ausgereiftes fettes trauma. was auf meine kindheit (so er) zurückzuführen sei, und es wäre ein sehr sehr langer weg.

(meine eltern WAREN,(sind es nun nicht mehr) sehr autoritär, zielstrebige akademiker, wo keine schwächen erlaubt waren.

ja nuh ist halt das brünnlein verschütt, was meine krankheit anbelangt, sie geben sich jetzt auch die beste hilfe, ich nehme sie mitlerweile auch an, aber wegzaubern geht ja leider nicht!

ihr habt recht, ich habe einige sorgen weniger, wenn ich mit der fam. der schwiegertochter nicht muß, die nehmen mir dies sowieso nicht ab, sie stellen sich unter einem solchen krankheitsbild eine verwirrte vernachlässigte frau vor, ich bin das ganze gegenteil,der friseur kommt regelmäßig,kosmetikerin auch,und ich denke das ich ganz gute gene geerbt habe, und nicht aussehe wie 42.
soll kein eigenlob sein, denn das stinkt, nur um es euch evtl. darzubringen, wie die denken
die andere fam ist halt anders, ok, konservativ, kann ich aber nix für, wenn mein innerstes schon durcheiander ist, muß ich dies nicht noch nach außen verkörpern, so fühle ich mich wenigstens mit mir sicher, falls ihr versteht was ich meine.
und wenn mir es noch so schlecht geht, es gibt keinen jogginganzugund filzpantoffeln,sondern kleidung wie man sie auch im geschäft trägt.
da passt also für manche das erscheinungsbild nicht mit dem krankheitsbild zusammen, evtl. ist so allanden, vorurteile u. mißverständnisse, aber wenn man sichhalt damit beschäftigen will, sollte man solche denkweisen auch nicht anstreben.

lieben gruß, xenia

22.10.2010 13:31 • #14


X
Nachtrag @Stefan

deine fragen zu den medis.
ich hatte eines bekommen von einer psychaterin, das habe ich nicht vertragen, kann dir jetzt auch den namen nicht nennen, wenn die jemand aufzählen würde, käme ich wieder drauf, ich nehme seit 16 jahren diazepam tropfen.

auch heute wieder, mist

Lieben Gruß,
Xenia

22.10.2010 13:50 • #15


B
Hallo Xenia,

ich möchte dir Mut zusprechen!!

Denn jedes Problem, dass hier in diesem Forum vorgestellt wird, sollte e r n s t genommen werden.
Natürlich kann man anderer Meinung sein, doch diese sollte dann mit Respekt geäußert werden.
Denn Disrespekt erfahren wir ( mit wir meine ich uns alle, die unter Angststörungen leiden ) im Alltag genug.

LG Bibi

P.S. Auch ich denke, dass du es noch einmal mit einer Therapie versuchen solltest, denn du kannst nichts mehr verlieren....nur dadurch gewinnen , denk einfach mal darüber nach!

22.10.2010 14:47 • #16


X
danke bibi,

therapie wenn nochmal, dann nur ambulant, tagesklinik oder klinik packe ich nicht, ich habe mir schon etliche bücher online gekauft, z b. Panikattake sucht neuen Wirkungskreis von marion bohn,(wenn man dies nicht schreiben darf, bitte löschen),da hangel ich mich halt so durch den tag

gestern war wieder der friseur da, ich hab mich total irre gemacht, dachte muß beim schneiden erst mal wieder abhauen, tropfen nehmen, aber es ging dann doch, dann sprech ich innerlich mit dem mann im ohr, versuche ihn zu vercheuchen, und es ging, heute ging`s nicht so gut....

Lieben Gruß,
Xenia

22.10.2010 15:48 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Christina
Zitat von Xenia:
was das mit der userin christina gemeint war, mit dem waffenschein, begreife ich nicht, muß man mir mal näher erklären!
Jagdschein, nicht Waffenschein:
Zitat:
Als jemand, „der einen Jagdschein besitzt“, wurde und wird umgangssprachlich und stigmatisierend auch bezeichnet, wer als nicht zurechnungsfähig eingestuft wird. Bis in die 1960er Jahre gab es den Paragraphen 51 StGB, durch den psychisch Kranke pauschal als strafunmündig eingestuft wurden. Etwas überspitzt formuliert konnte man „frei schießen“, man hatte also den „Jagdschein“.[1] Dieser Paragraph wurde unter anderem durch § 20 StGB Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen ersetzt.
(Quelle)

Ich leide selbst seit 1990 mal mehr, mal weniger unter Agoraphobie. Darunter waren auch Zeiten, in denen ich mich nicht rausgetraut habe und lange Zeiten, in denen alleine gar nichts ging. Außerdem viel, sehr viel Psychotherapie und zwei Klinikaufenthalte... Trotzdem betrachte ich diese Erkrankung nicht als Freibrief, um mich anderen gegenüber zu benehmen wie die Axt im Walde. Ich weiß ja nicht, wie sehr du deine zutiefst ablehnende Haltung gegenüber deiner Schwiegertochter nach außen trägst - dass du sie ganz verbergen kannst, dürfte ziemlich unmöglich sein. Da ist die mangelnde Wertschätzung durch die Schwiegerfamilie mitunter nur das Echo. BTW: Ich finde, es liegt in der Verantwortung jedes Betroffenen, sich selbst aktiv um eine Verbesserung der eigenen psychischen Lage zu bemühen. Das ist man m.E. auch den nächsten Angehörigen schuldig, die immer durch die emotionale, psychische und oft auch materielle Abhängigkeit des Angstbetroffenen in Mitleidenschaft gezogen werden. Deiner Tochter dämmert aufgrund ihres Medizinstudiums, dass eine Angststörung keine unbehandelbare Sache ist und keiner grenzenlosen Rücksichtnahme bedarf. Und sorry, nach 19 Jahren Erfahrung mit der Angst ist es zu schaffen, zu einem bestimmten, lange vorangekündigten Ereignis das Haus zu verlassen - notfalls zugedröhnt bis in die Haarspitzen. Deine Anspruchshaltung in Bezug auf Verständnis und Anerkennung kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

Liebe Grüße
Christina

22.10.2010 17:53 • #18


X
mußt du auch nicht, darauf lege ich nicht den geringsten wert!!

am besten du suchst dir ein dozentenstelle an einer uni, mit deinen achso besserwisserischen argumenten, und deinem verständnis!

kann das sein, das du hier nur angreifen willst

Gruß Xenia,
die untherapierbare

23.10.2010 14:14 • #19


X
@ christina

wer sich hier wohl wie die axt im walde benimmt,steht ja wohl in keinem zweifel, und die bösartige unterstellun deinerseits, das ich die krankheit als freibrief verwende, finde ich bodenlos!!
du kennst mich doch noch gar nicht, was gibt dir dann das recht, eine solch unverfrorene meinung, bzw. urteil über mich zu fällen

ich habe zwar agoraphobie ,panikstörung und depressionen, ABER KEIN GEISTIGES DEVIZIT!!

FRECHHEIT!!!

23.10.2010 14:21 • #20


A


x 4


Pfeil rechts



Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky