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Hallo ihr Lieben!

Leide jetzt mittlerweile schon über ein Jahr an Angst vor Krankheiten und der Angst selbst, an Eifersucht, Verlustängste, Minderwertigkeitsgefühlen und unter den dadurch entstanden Symptomen.

Ich kann zwar traurigerweise sagen, das ich mich schon ein wenig daran gewöhnt habe ständig übervorsichtig zu sein und unentspannt, nicht mehr richtig einschlafen zu können und angst zu haben. Ihr kennt das ja sicherlich. Doch es schränkt mich einfach so sehr ein! Ich will das nicht mehr..

Habe schon etliche Bücher über Ängste etc. gelesen und auch schon jede erdenklichen Seiten im Internet durchforstet..

Ich denke eine Therapie würde mir mehr helfen, da ich leider nicht immer so konsequent bin und ich mir selbst ziemlich viel wieder selbst einreden kann!

Nur habe ich auch Angst (ein Teufelskreis..) meiner Mutter/meinen Eltern davon zu erzählen, dass es so schlimm das ich gerne eine Therapie machen würde, da meine Mutter mir auch jedesmal sagt wenn ich mich bei ihr über meine derzeitigen Schmerzen etc. beklage: "Ach stell dich nicht so an", "Steiger dich doch da jetzt nicht rein!" "Das hat man halt mal!" etc.

Ich bin grade 19 und mitten im Abi..
Da mache ich mir natürlich viele Gedanken.. wie sieht das aus mit dem finanziellen bei einer Therapie etc.?

Oder wie ist der Aufenthalt beim Therapeuten, ich befürchte das jemand denke könnte ich bin verrückt oder sich über mich lustig macht..


Habt ihr etwas in der Hinsicht erlebt oder könnt mir Tipps geben?

Wäre sehr dankbar, Liebe Grüße!

07.05.2008 18:39 • 07.05.2008 #1


5 Antworten ↓


Christina
Hallo,

Du bist volljährig und brauchst Deine Therapiepläne nicht mit Deinen Eltern zu besprechen, wenn Du das nicht möchtest. Du kannst Dir bei irgendeinem Arzt eine Überweisung an einen psychologischen Psychotherapeuten geben lassen oder ohne Überweisung hingehen und dort 10 Euro zahlen. Normalerweise wird Dir die Krankenkasse geeignete Therapeuten mit der notwendigen Kassenzulassung nennen können, vielleicht kann Dir der überweisende Arzt auch jemanden empfehlen. Und alle Beteiligten unterliegen der Schweigepflicht - auch Deinen Eltern gegenüber...

Vielleicht bekommt es Dir auf lange Sicht besser oder ist Dir lieber, Deinen Eltern reinen Wein einzuschenken. Das musst Du wissen. Ich glaube aber, dass Deine Eltern und v.a. Deine Mutter sehr betroffen wären, wenn sie wüssten, wie schlecht es Dir geht und dass es sich um ein ernstzunehmendes psychisches Problem handelt. Mit "Stell dich nicht so an!" würde ich dann nicht mehr rechnen - eher mit tatkräftiger Unterstützung bei der Therapeutensuche. Die Idee, professionelle psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, finde ich jedenfalls sehr gut.

Finanziell sieht es so aus, dass Verhaltenstherapie (die wäre zu empfehlen) oder tiefenpsychologisch fundierte Therapie sowie Psychoanalyse von der Krankenkasse bezahlt werden. Du suchst Dir einen Therapeuten aus, dazu hast Du bei jedem Therapeuten das Recht auf einige Probesitzungen. Der "Auserwählte" (der dann hoffentlich auch einen Therapieplatz frei hat) beantragt die Therapie bei der Kasse. Üblicherweise kann es dann losgehen. Der Engpass, auf den Du Dich einstellen musst, sind mehrwöchige bis mehrmonatige Wartezeiten bei Therapeuten. Daher ist es gut, wenn Du Dich frühzeitig drum kümmerst.

Zitat von babsiii:
Oder wie ist der Aufenthalt beim Therapeuten, ich befürchte das jemand denke könnte ich bin verrückt oder sich über mich lustig macht..
Wer denn? Der Therapeut ja wohl nicht. Auch die Therapeuten-Kollegen in einer Gemeinschaftspraxis nicht. Sekretärin haben die meisten nicht, und auch die fänden nichts Seltsames an Psychotherapie. Für die Krankenkassen ist es ebenfalls Routine. Und eine psychotherapeutische Praxis sieht von außen wie ein Büro oder eine Wohnung aus. Es ist nichts anderes als zu einem Arzt zu gehen. Es gibt kein Kainsmal auf der Stirn...

Liebe Grüße
Christina

07.05.2008 20:57 • #2



Angst vor Reaktion

x 3


Hallo babsiii,

Christina hat es auf den Punkt gebracht.

Wende dich an deinen Arzt und suche mit seiner Unterstützung einen
psychol.Psychotherapeuten. Da es Wartezeiten gibt ... nicht lange
warten... los!

Und habe keine Bedenken - viele von uns im Forum haben psychologische Unterstützung gesucht.
Das ist auf jeden Fall der erste richtige Schritt, anstatt z.B. vom
Hausarzt Medikamente zu bekommen.

Lieben Gruß
Michael (Altpaniker , 50 Jahre) dem es zur Zeit echt gut geht

07.05.2008 21:43 • #3


hy Babsi

wie äußern sich denn deine attacken?

vielleich sind deine eltern ja verständnisvoller als du glaubst. dachte am anfang auch alle halten mich für verrückt und dann waren die reaktionen ganz anders.

eltern sorgen sich um ihe kinder egal um was es geht.
meine mutti hat auch immer alles abgetan mit "du mit deinem mist" und "ja du musst wiedermal sterben"..."ich weiß du hast eine schlimme krankheit".

jetzt weiß sie wie ernst es ist und unterstützt mich sehr..
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, LG Melanie

07.05.2008 22:36 • #4


hy Babsi

wie äußern sich denn deine attacken?

vielleich sind deine eltern ja verständnisvoller als du glaubst. dachte am anfang auch alle halten mich für verrückt und dann waren die reaktionen ganz anders.

eltern sorgen sich um ihe kinder egal um was es geht.
meine mutti hat auch immer alles abgetan mit "du mit deinem mist" und "ja du musst wiedermal sterben"..."ich weiß du hast eine schlimme krankheit".

jetzt weiß sie wie ernst es ist und unterstützt mich sehr..
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, LG Melaniehy Babsi

wie äußern sich denn deine attacken?

vielleich sind deine eltern ja verständnisvoller als du glaubst. dachte am anfang auch alle halten mich für verrückt und dann waren die reaktionen ganz anders.

eltern sorgen sich um ihe kinder egal um was es geht.
meine mutti hat auch immer alles abgetan mit "du mit deinem mist" und "ja du musst wiedermal sterben"..."ich weiß du hast eine schlimme krankheit".

jetzt weiß sie wie ernst es ist und unterstützt mich sehr..
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, LG Melanievvhy Babsi

wie äußern sich denn deine attacken?

vielleich sind deine eltern ja verständnisvoller als du glaubst. dachte am anfang auch alle halten mich für verrückt und dann waren die reaktionen ganz anders.

eltern sorgen sich um ihe kinder egal um was es geht.
meine mutti hat auch immer alles abgetan mit "du mit deinem mist" und "ja du musst wiedermal sterben"..."ich weiß du hast eine schlimme krankheit".

jetzt weiß sie wie ernst es ist und unterstützt mich sehr..
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, LG Melaniehy Babsi

wie äußern sich denn deine attacken?

vielleich sind deine eltern ja verständnisvoller als du glaubst. dachte am anfang auch alle halten mich für verrückt und dann waren die reaktionen ganz anders.

eltern sorgen sich um ihe kinder egal um was es geht.
meine mutti hat auch immer alles abgetan mit "du mit deinem mist" und "ja du musst wiedermal sterben"..."ich weiß du hast eine schlimme krankheit".

jetzt weiß sie wie ernst es ist und unterstützt mich sehr..
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, LG Melanie

07.05.2008 22:41 • #5


sorry leute, mein pc spinnt zur zeit..

na da habt ihr was zum lesen *lach*

07.05.2008 22:43 • #6




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