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Hallo Ihr Lieben!
Ich muss sagen, dass ich die letzten Wochen so stolz auf mich bin, da ich völlig allein und normal leben konnte, normal schlafen, in der wohnung aufhalten, auf der Arbeit sein...
Aber seit letzten Wochenende, konnte ich einfach nicht schlafen, ich hatte auf einmal wieder so eine Angst!?
Mir hat jemand eine Gruselgeschichte und vom Gläser rücken erzählt, dass jmd, wenn man ihn 20 ruft, durch den Spiegel kommen könnte... ich glaube nicht an so einen Käse, aber trotzdem habe ich so eine Angst, dass ich die ganzen letzten Tage wieder in einer vollkommen unwirklichen Welt gelebt habe.... ich war gar nicht richtig bei mir und konnte das Leben auch nicht mehr geniessen.
Mein Freund weiß noch nicht, dass ich Panikattacken habe... nun trau ich mich ihm das auch nicht zu sagen, da er und ich eigentlich auch, sehr freiheitsliebend ist und wir beide auch mal was alleie unternehmen wollen. Aber das Letzte Wochenende fing ich auf einmal wieder an, mich so an ihn zu kletten, dass ich Angst habe, mich wieder durch ihn abhängig zu machen und nun auf einmal nicht mehr selbstständig, wie die letzten Wochen leben kann...
Ich bin heut richtig verzweifelt und am Boden zerstört, dass nach so langer Zeit, doch wieder die Angst hoch kommt *schnief*
Bitte heitert mich doch auf!! Es tut so gut hier in diesem Forum Mitglied zu sein
Liebe Grüße

13.07.2009 15:52 • 14.07.2009 #1


3 Antworten ↓


elster
Was genau hat denn diese Panik ausgelöst? Angst vor unheimlichen Ereignissen oder was? Wo liegt der Grund für deine Panik?

14.07.2009 11:31 • #2



Fühle mich abhängig

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Ja vor unheimlichen Ereignissen... das ich verrückt bin und wirklich was gruselies passiert. gerade nachts wenn man allein ist.
ich kann mich da halt richtig reinsteigern... ich mach mir selbst die panik, hab richtig gemekt, wie ich mich selbst in panik versetzte...
aber wenns mir gut geht, glaube ich nicht an sowas, halt jetz wo ich mich so einsm fühle, habe ich angst dass etwas passiert oder ich durchdrehe...

14.07.2009 11:54 • #3


Hallo,

Mein erster Tipp ist:
Sei ehrlich zu deinem Freund und sag ihm, woran du leidest.

Was hast du denn schon zu verlieren?

Er wird dann eher verstehen, wieso du manchmal so anhänglich bist, und außerdem nimmst du dir selber damit massiven Druck von den Schultern. Denn dann ist die Krankheit kein Geheimnis mehr, nichts Schlimmes mehr, was man verbergen muss, sondern sie liegt offen und für jeden sichtbar aufm Tisch und du selber kannst dann auch offener mit dir und deiner Krankheit umgehen.

Als ich damals meine PA ganz schlimm hatte, hab ich auch jedem erzählt, was ich hab und wie ich mich dabei fühle -und es hat mir sehr viel geholfen, ich hab keinerlei Ablehnung erfahren, alle waren verständnisvoll. Und vor Allem hab ich selber dann gemerkt, dass das was ganz Normales ist, und das tut einfach gut, wenn man sich nicht mehr verstellen und es nicht mehr verstecken muss.

Liebe Grüße,
Pilongo

14.07.2009 14:34 • #4




Dr. Hans Morschitzky