W
Worrylein 3.
Gast
1. .. noch ernst? Werdet Ihr noch ernst genommen, wenn Ihr was "Echtes" habt?
2. Wie reagiert Ihr auf Ratschläge von Leuten, die keine Ahnung von Angststörungen haben?
3. Wie geht Ihr mit Streit mit dem Partner um?
4. Wie wart ihr "vorher", wie seid Ihr jetzt?
Wäre schön, wenn Ihr hier schreiben würdet, wie Ihr damit umgeht, aber ich bitte Euch, nicht gegenseitig zu werten.
Einige kennen mich noch als Worrylein und Worrylein60, aber ich hatte Lust, mich wieder anzumelden, so ist daraus eben "Worrylein 3." geworden, damit niemand denkt, ich habe einen anderen nick.
So will ich mal anfangen, damit Ihr wißt, was und wie ich es meine:
zu 1.) Im Laufe der Zeit bin ich wegen meiner Angst selber so abgestumpft gegen "echte" Unbefindlichkeiten. Derzeit habe ich z.B. starke Schmerzen im Oberarm, kann ihn kaum bewegen und Rückenschmerzen. Es ist mir egal, daß diese Schmerzen da sind, ich beachte sie kaum, denke nur: "Solange es nicht diese Angst ist, ist mir inzwischen egal, was ich sonst habe. Augenflimmern, Migräne, egal, geht ja wenigstens von alleine wieder weg...
So will ich eine Lanze brechen, für "Aladin", die ja wohl schon unter mehreren nicks da war. Sie schreibt, daß ihr ständig schwindelig ist. Unlängst hatte sie sehr hohes Fieber und bat ihren Mann zu Hause zu bleiben. Es ging dann wohl erst nach Zank und Streit mit ihm. Ich kann aber "Aladin" verstehen. Wenn es ihr sowieso schon so schlecht geht, und dann noch Fieber hinzukommt, wird sie besonders Angst gehabt haben. Mit so hohem Fieber läßt man kaum ja einen "Gesunden ohne Gaga, wie wir es haben" alleine.
Meinen Lebensgefährten läßt es auch kalt, wenn ich "richtig" krank bin. Geht schon wieder weg...
Vielleicht liegt es daran, daß Partner so "kalt" sind, daß wir Angstler schon einen Vorschuß an "Unwohlfühlen" haben? Sind die Partner so abgestumpft?
zu 2.) So langsam reicht es mir nämlich. Leute, die von meiner Angststörung erfahren, erdreisten sich, mir Ratschläge zu geben, wie ich es handhaben "muß". Einmal nur möchte ich solchen Leuten die Meinung geigen, daß sie sich ihren Rat sonstwo hinstecken können, weil sie keinen Plan haben. Ich meine damit diese ewigen Besserwisser, nicht Menschen, die wir wir alle hier, irgendwie zu kämpfen haben. Ich habe hier nämlich schon gute Tips gelesen.
Und dann gibt es "Angstler", die einem Tips geben, aber einfach nur wütend werden, wenn man nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätten, respektive, wie sie selber funktionieren. Hatte ich auch schon, den Kontakt dann aber abgebrochen.
zu 3.) Ich fühle mich einfach nur verletzt und verraten, wenn mein LG ausflippt. (Ich weiß, es ist verständlich und auch sein gutes Recht, mal alles "rauszudonnern"), aber ich mag mich dann nicht wehren, weil ich einfach Angst habe, daß es noch mehr Streit gibt. Ich heule dann heimlich. Dennoch - das Vertrauen und die Liebe leiden.. Ich habe einfach nur Furcht, daß diese "Angstzeit" einen so tiefen Riß in die Beziehung bringt, der nie mehr zu kitten ist.
zu 4.) Ich war "vor der Angst" eine selbstbewusste Frau, Hausfrau durch Unfall, habe aber meinen Tag schön ausgefüllt und genossen, ein Informatik-Fernstudium absolviert, und noch ein zweites hinterher, als ich meinen jetzigen LG kennenlernte. Eine "taffe" Studentin mit 50 Jahren. Ich war lebenslustig, fröhlich.
Jetzt ist mein Alltag nur von der Angst beherrscht, ich traue mich nicht mehr, mich gegen irgendwas zu wehren, aus Angst vor Ablehnung. Ich sage meine Meinung nicht mehr. Ich kenne mich nicht wieder.
Liebe Grüße und Danke für`s Lesen und auch für evtl. Antworten,
Worry
2. Wie reagiert Ihr auf Ratschläge von Leuten, die keine Ahnung von Angststörungen haben?
3. Wie geht Ihr mit Streit mit dem Partner um?
4. Wie wart ihr "vorher", wie seid Ihr jetzt?
Wäre schön, wenn Ihr hier schreiben würdet, wie Ihr damit umgeht, aber ich bitte Euch, nicht gegenseitig zu werten.
Einige kennen mich noch als Worrylein und Worrylein60, aber ich hatte Lust, mich wieder anzumelden, so ist daraus eben "Worrylein 3." geworden, damit niemand denkt, ich habe einen anderen nick.
So will ich mal anfangen, damit Ihr wißt, was und wie ich es meine:
zu 1.) Im Laufe der Zeit bin ich wegen meiner Angst selber so abgestumpft gegen "echte" Unbefindlichkeiten. Derzeit habe ich z.B. starke Schmerzen im Oberarm, kann ihn kaum bewegen und Rückenschmerzen. Es ist mir egal, daß diese Schmerzen da sind, ich beachte sie kaum, denke nur: "Solange es nicht diese Angst ist, ist mir inzwischen egal, was ich sonst habe. Augenflimmern, Migräne, egal, geht ja wenigstens von alleine wieder weg...
So will ich eine Lanze brechen, für "Aladin", die ja wohl schon unter mehreren nicks da war. Sie schreibt, daß ihr ständig schwindelig ist. Unlängst hatte sie sehr hohes Fieber und bat ihren Mann zu Hause zu bleiben. Es ging dann wohl erst nach Zank und Streit mit ihm. Ich kann aber "Aladin" verstehen. Wenn es ihr sowieso schon so schlecht geht, und dann noch Fieber hinzukommt, wird sie besonders Angst gehabt haben. Mit so hohem Fieber läßt man kaum ja einen "Gesunden ohne Gaga, wie wir es haben" alleine.
Meinen Lebensgefährten läßt es auch kalt, wenn ich "richtig" krank bin. Geht schon wieder weg...
Vielleicht liegt es daran, daß Partner so "kalt" sind, daß wir Angstler schon einen Vorschuß an "Unwohlfühlen" haben? Sind die Partner so abgestumpft?
zu 2.) So langsam reicht es mir nämlich. Leute, die von meiner Angststörung erfahren, erdreisten sich, mir Ratschläge zu geben, wie ich es handhaben "muß". Einmal nur möchte ich solchen Leuten die Meinung geigen, daß sie sich ihren Rat sonstwo hinstecken können, weil sie keinen Plan haben. Ich meine damit diese ewigen Besserwisser, nicht Menschen, die wir wir alle hier, irgendwie zu kämpfen haben. Ich habe hier nämlich schon gute Tips gelesen.
Und dann gibt es "Angstler", die einem Tips geben, aber einfach nur wütend werden, wenn man nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätten, respektive, wie sie selber funktionieren. Hatte ich auch schon, den Kontakt dann aber abgebrochen.
zu 3.) Ich fühle mich einfach nur verletzt und verraten, wenn mein LG ausflippt. (Ich weiß, es ist verständlich und auch sein gutes Recht, mal alles "rauszudonnern"), aber ich mag mich dann nicht wehren, weil ich einfach Angst habe, daß es noch mehr Streit gibt. Ich heule dann heimlich. Dennoch - das Vertrauen und die Liebe leiden.. Ich habe einfach nur Furcht, daß diese "Angstzeit" einen so tiefen Riß in die Beziehung bringt, der nie mehr zu kitten ist.
zu 4.) Ich war "vor der Angst" eine selbstbewusste Frau, Hausfrau durch Unfall, habe aber meinen Tag schön ausgefüllt und genossen, ein Informatik-Fernstudium absolviert, und noch ein zweites hinterher, als ich meinen jetzigen LG kennenlernte. Eine "taffe" Studentin mit 50 Jahren. Ich war lebenslustig, fröhlich.
Jetzt ist mein Alltag nur von der Angst beherrscht, ich traue mich nicht mehr, mich gegen irgendwas zu wehren, aus Angst vor Ablehnung. Ich sage meine Meinung nicht mehr. Ich kenne mich nicht wieder.
Liebe Grüße und Danke für`s Lesen und auch für evtl. Antworten,
Worry
• • 22.03.2013 #1
4 Antworten ↓
