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Coru
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Thema erstellen soll, da es keine eigene Rubrik dafür gibt. Es hat in meinem Fall aber schon viel mit Ängsten zu tun. Der Angst vor Kontrollverlust. Bevor ich bis vor Kurzem wusste, was wirklich mit mir ist und warum hatte ich bereits andere psychische Auffälligkeiten. Ich habe in der Kindheit lange mit der Esstörung Bulimi zu tun. Heute weiß ich, dass es für mich ein Versuch war mit den ständigen Übergriffen wieder über etwas Kontrolle zu erlangen. Ich habe mich da viele Jahre allein rausgekämpft. Der Grund warum ich eure Hilfe brauche ist, dass ich nach vielen Jahren wieder vor einigen Tagen einen einmaligen Rückfall hatte. Ich merke, dass Thema Essen ist für mich immer noch schwierig. Vielleicht ist es unmöglich, da vollständig rauszukommen. Ich weiß nicht was ein normaler Umgang mit Essen ist. Ich weiß nicht mal was eine normale Portion ist?

Ich kann durch meine Ängste und Panikattacken schlecht im Supermarkt einkaufen gehen und bestelle mir die Einkäufe nach Hause. Das geht aber nur 1x die Woche sonst lohnt es sich nicht. Ich habe immer einiges Zuhause um den Mindestbestellwert zu erreichen. Wie macht ihr das mit dem Einkauf mit euren Ängsten?

Wenn ich aber wenig Essen zu Hause habe fühle ich mich auch unsicher. Ich brauch das irgendwie als Sicherheit umgehen kann ich damit aber nicht.

Wie geht macht ihr das mit Einkäufen? Vorräten? Wenn es gar nicht anders geht, lasst ihr auch mal Essen liegen oder schmeißt es weg? Ich bin so aufgewachsen, dass nichts weggeschmissen wird. So stopfe ich mir auch mal was rein, was ich nicht möchte da ich sonst ein schlechtes Gewissen habe.

Ich leb alleine fühl mich also auch verantwortlich für alles was hier ist.

Es hat schon viel auch mit Ängsten zu tun Kontolle haben und Kontrolle abgeben. Das Problem beim Thema Essen ist, dass ich davon keine Pause machen kann. Ich brauch eure Hilfe. Vielleicht eine blöde Fragestellung für mich ist es wirklich schwierig. In meiner Familie sind einige Übergewichtig und die anderen schon seit ich denken kann auf Diät.

07.11.2021 08:20 • 29.11.2021 x 3 #1


84 Antworten ↓


kritisches_Auge
Liebe Coru,
wir kennen uns ja schon einige Zeit, aber ich weiß nicht ob ich dein Problem richtig verstanden habe.

Du musst mehr Essen im Supermarkt bestellen als du brauchst und weißt dann nicht wirklich wohin damit? Du zwingst dich es aufzuessen obwohl du es nicht willst weil du meinst, nichts wegwerfen zu dürfen und daraus resultiert der einmalige Rückfall der Bulimie und nun hast du Angst, das nicht mehr in den Griff zu bekommen ?

Habe ich dich richtig verstanden?

07.11.2021 09:46 • x 1 #2



Essen Angst vor Kontrollverlust

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Schlaflose
Zitat von Coru:
Wie geht macht ihr das mit Einkäufen? Vorräten? Wenn es gar nicht anders geht, lasst ihr auch mal Essen liegen oder schmeißt es weg? Ich bin so aufgewachsen, dass nichts weggeschmissen wird. So stopfe ich mir auch mal was rein, was ich nicht möchte da ich sonst ein schlechtes Gewissen habe.

Ich leb alleine fühl mich also auch verantwortlich für alles was hier ist.

Im Grunde habe ich die gleichen Voraussetzungen, lebe allein, kämpfe seit meiner Kindheit mit Übergewicht und kaufe immer viel zu viel ein. Mein Kühlschrank und meine Gefriertruhe sind immer brechend voll, meine ganzen Schränke und die Speisekammer auch. Ich könnte gut und gerne ein halbes Jahr überleben, ohne etwas zu kaufen.
Mich ereilt der Kontrollverlust eher beim Einkaufen als beim Essen. Ich kann einfach nicht widerstehen, wenn ich Angebote sehe oder Sachen die wegen MHD reduziert sind, auch wenn ich davon noch eine Menge habe. Frische Sachen friere ich immer sofort ein, damit es länger gält. Mit Essen wegwerfen tue ich mich auch schwer, aber bei Sachen die z.B. schon Jahre abegelaufen sind, tue ich es schon. Dann tut es mir wegen dem ausgegebenen Geld auch nicht so leid, weil es schon so lange her ist, dass ich es bezahlt habe. Gücklicherweise habe ich keine Probleme damit, z.B. Joghurt oder Eier, die schon 4 Wochen über den MHD sid, zu essen oder zu verwerten. Erst gestern habe ich einen Kuchen gebacken mit Eiern, deren MHD der 18.10. war. Und den Kuchen habe ich natürlich eingefroren
Wenn ich zuviel gegessen habe, greife ich hin und wieder auch mal zum Abführmittel. Bulimie habe ich als Teenager ein paarmal versucht, nachdem ich in einer Jugendzeitschrift darüber gelesen habe, aber es klappte einfach nicht, es kam nichts raus. Ansonsten kompensiere ich das zu viele Essen durch Sport. So kann ich mein Gewicht einigermaßen halten. Abnehmen war seit dem Sommer nicht mehr drin.

07.11.2021 10:48 • x 1 #3


Coru
@kritisches_auge gut das du nachfragst. Es war auch schwierig für mich das richtig zu formulieren. Woher der Rückfall genau kam weiß ich leider nicht. Es war eine einmalige Sache. Ich weiß nicht genau wie ich mit Lebensmitteln, Einkäufen umgehen kann oder soll. Ich frag mich einfach wie andere das machen da ich nicht weiß was normal ist. Das Thema bedeutet für mich schon lange eine Belastung. Ich habe Angst, dass ich wieder einen Rückfall habe, wenn ich viel zu Hause habe aber ich brauche auch einiges Zuhause, da es für mich Sicherheit bedeutet.

@Schlaflose danke für deinen Beitrag. Das klingt total nach mir . Ich schau dann auch noch gerne nach Angeboten. Bevor das abläuft backe ich was damit und frier es ein. Bis ich mich dann zwingen muss es aufzuessen. Heute hab ich mal eine Sache weggeschmissen, da es schon lange über den MHD war.

Ich kann einfach nicht mit Lebensmitteln umgehen und durch meine Ängste könnte ich auch nicht mehrmals die Woche einkaufen gehen.

07.11.2021 10:57 • #4


kritisches_Auge
Ich habe dich gelesen und muss erst noch nachdenken.

Eine Frage: Welche Lebensmittel sind dir besonders wichtig?

07.11.2021 11:15 • #5


Coru
@kritisches_auge Obst und Gemüse ist mir wichtig. Ich würd gerne sagen, dass mir Süßigkeiten nicht wichtig sind aber leider liebe ich sie.

07.11.2021 11:25 • x 1 #6


Maxo
Oooh das geht mir genauso. Ich muss auch immer alles verwerten und die Welt retten. Die Reduziert-Ecke muss ich auch immer genau inspizieren, obwohl ich es finanziell garnicht nötig hab. Aber Lebensmittel zu verschwenden ist für mich ganz schlimm. Oft ändert sich mein Speiseplan dann wieder komplett, weil etwas anderes weg muss. Ich mache mir auch immer soviele Gedanken um die ganzen Backwaren beim Bäcker, die abends noch in der Theke liegen, ebenso beim Metzger. Ja ich horte auch wirklich.

07.11.2021 12:00 • x 1 #7


kritisches_Auge
Obst und Gemüse ist mir auch wichtig und hier kann man sich schlecht Vorräte zulegen.
Zum Glück habe ich nichts gegen Tiefühlgemüse und da gab es schon manchen Ärger mit dem Augerich wenn die Truhe zu voll war.

Die Hemmung oder Abneigung Lebensmittel wegzuwerfen, hatte ich früher auch, habe sie aber überwunden, andere haben nichts davon wenn ich es nicht tue und stattdessen etwas esse das ich nicht essen möchte.

Ich sehe noch meine Schwiegermutter vor mir die immer wenn wir essen gingen zu meinem Schwager sagte er solle es vollends hinausnehmen und der Arme tat es.
Meine Mutter hat mich ja nie dazu gezwungen, etwas zu essen, im Gegenteil, vielleicht fällt es mir von daher leichter, Essen wegzuwerfen, aber ich sehe auch meine Aufgabe darin, Dinge aus meiner Erziehung kritisch zu beäugen und anders handzuhaben.

07.11.2021 15:37 • x 1 #8


Coru
Ich muss irgendwie versuchen nicht mehr so große Vorräte anzulegen. Ich kauf auch gerne und denk mir ich kann damit umgehen.Vor allem bei Süßigkeiten und Ungesundem. Nicht mehr für mich Kuchen zu backen. Mir wirklich nur ein Stück zu kaufen. Von den Kosten lohnt sich das halt gar nicht.

Das Frische ist tatsächlich noch ein Problem. Da ich viel esse bestelle ich auch davon viel. Da es ja nur einmal dir Woche ist, muss ich immer wieder was wegschmeißen oder es essen wenn es älter ist. Früher habe ich das immer auf dem Markt um die Ecke gekauft
Das ging besser mit dem Einkaufen draußen aber das ist nun zu weit weg.

08.11.2021 05:33 • #9


Zitat von Coru:
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Thema erstellen soll, da es keine eigene Rubrik dafür gibt. Es hat in meinem Fall aber schon viel mit ...

Als Corona begann, kamen auch meine Attacken im Supermarkt wieder, dank der Maske.
Ich habe dann eine andere Taktik gewählt. Ich gehe immer nur einmal wöchentlich, war schon immer so.
Jetzt gehe ich aber an meinem freien Tag gleich morgens um 7 Uhr, nach meiner Gassirunde mit dem Hund.
Der Laden ist komplett leer, keine Warteschlange an der Kasse, keine Leute die mir zu nah kommen.
Und, ich kaufe immer mit Einkaufszettel ein, immer.
Ich kaufe echt nur das was ich quasi in der Woche auffuttere. Ein bissl Vorrat habe ich nur an Grundsachen wie Milch, Butter, Nudeln oder Eingefrorenes usw.
Also was nicht wirklich verdirbt. Deswegen werfe ich auch nichts weg.

08.11.2021 06:42 • x 1 #10


Coru
@Lottimotti das Problem hatte ich am Anfang mit der Maske auch. Ich hatte am Anfang das Gefühl schlechter Atmen zu können und hatte wieder Probleme mit dem Einkaufen und den Panikattacken. Das mit der frühen Uhrzeit ist eine gute Möglichkeit. Das schwierigste ist für mich auch am Ende das stehen an der Supermarktkasse und wenn dann jemand vor mir noch etwas länger Zeit braucht ist es besonders schlimm.

Ich bin gerade traurig, dass so Sachen für mich schwierig sind die für andere so alltäglich sind... Sogar Einkaufen, essen... An manchen Tagen weiß ich gar nicht wie das ist einfach unbeschwert alles machen zu können.. entspannt.

08.11.2021 07:36 • #11


Alex93
Das ist der ... Fluch (?) am alleine Leben.
Ich lebe seit ein paar Jahren weitestgehend alleine.
Bestelle zwar keine Lebensmittel, somit habe ich da nicht das Problem, um auf Mindestbestellwerte zu kommen, aber kenne das Problem, Lebensmittel im Haus zu haben und nicht wegschmeißen zu wollen.
Mach ich nämlich auch total ungern.
Zum einen hab ich dafür gearbeitet um das zu bezahlen, zum anderen hat jemand dafür gearbeitet, dass das Lebensmittel produziert wird. Tu ich mich ein bisschen schwer mit.
Weiter sehe ich es eigentlich auch nicht ein, Single-Größen zu kaufen, da diese im Verhältnis viel teurer sind als normal große Lebensmittel.

Also bleiben mir grob zwei Möglichkeiten:

1. ich esse nach MHD und brauche das, was ich zu Hause habe, bestmöglich auf. Koche und esse also gegen das MHD an (wobei ich aber auch Lebensmittel über das MHD hinaus esse)
2. was mir ganz gut hilft: Ich kaufe nicht mehr wahllos ein, auch mehrmals die Woche, sondern einmal die Woche und mache mir einen Wochenplan, was ich wann essen möchte. Also wenn ich Montags eine halbe Packung Creme Fraiche brauche, versuche ich die andere Hälfte in ein anderes Gericht in der Woche unter zu bringen.

Portionsmäßig orientiere ich mich an den Rezepten, das klappt ganz gut. Koche selten frei Schnauze. Aber nur so grob. Meistens koche ich 3 Portionen für 2 Tage, damit komme ich gut klar.

08.11.2021 08:05 • x 2 #12


Zitat von Coru:
@Lottimotti das Problem hatte ich am Anfang mit der Maske auch. Ich hatte am Anfang das Gefühl schlechter Atmen zu können und hatte wieder Probleme ...

Ja, aber dafür habe ich Sachen die für mich schwierig sind, die andere so garnicht haben oder nachvollziehen können.
So hat jeder seine special Effects
Ich muss/will mit ziemlich wenig Geld klar kommen, und da kommt wegwerfen nicht gut. Vielleicht wäre das auch ein kleiner Anreiz erst garnicht so viel zu kaufen ?!
Ich lebe ja auch allein.
Ja da ist Planung sehr wichtig.
Ich koche zb größere Portionen wie zb Rouladen usw. dann friere ich mir 4-5 Portionen ein.
Planung und Einkaufszettel schreiben ist super wichtig.

08.11.2021 08:12 • x 1 #13


Schlaflose
Zitat von Coru:
Ich bin gerade traurig, dass so Sachen für mich schwierig sind die für andere so alltäglich sind... Sogar Einkaufen, essen... An manchen Tagen weiß ich gar nicht wie das ist einfach unbeschwert alles machen zu können.. entspannt.


Du machst dir einfach zu viele Gedanken darum. Mir macht das alles 0 Sorgen. Wenn ich zuviel einkaufe und somit zu viel esse und einiges auch wegwerfen muss, ist das zwar ärgerlich, aber es belastet nicht mein Leben. Es ist wie es ist und damit hat es sich.

08.11.2021 08:18 • x 2 #14


-IchBins-
Vielleicht kann man die Lebensmittel, die übrig sind und noch nicht ganz abgelaufen zur Tafel bringen. Gerade habe ich gehört, dass der Tafel die Lebensmittel ausgehen bzw. knapp werden aufgrund der Preise.

Bei mir ist es genau umgekehrt, ich kaufe eher übermäßig Hygieneartikel und Haushaltsartikel ein. Mein Kühlschrank ist ziemlich leer, immer nur das Nötigste, so dass ich bloß nichts übrig habe. Das bedeutet, dass ich dann öfter einkaufen gehe, aber da muss ich dann Prioritäten setzen. Einkaufen zu gehen, ist für mich kein Spaß. Ich gehe jedesmal mit Anspannung einkaufen, aber ich habe den Vorteil, dass ich mir die Zeit aussuchen kann, nämlich dann, wenn nicht zu viel Menschen unterwegs sind und das ist meistens Morgens gleich ab 8:00 Uhr oder um die Vormittagszeit so gegen 11:00 Uhr. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich nur 2 Minuten zum Markt gehe und zur Tafel nur 5 Minuten.
Aber bevor ich irgendwas weg werfen müsste, würde ich es zur Tafel bringen.
Vielleicht wäre es anders, wenn ich weitere Wege hätte oder einkaufen müsste, wenn fast alle zur gleichen Zeit gehen.
Ich überlege mir vorher, was ich ungefähr essen möchte und nur das kaufe ich dann ein. Da ich aber nicht soviel esse und vor ein paar Jahren meine Ernährung geändert habe sowie feste Zeiten für das Essen geplant habe (plus, minus), klappt das ganz gut. Ich versuche, nur 3 Mahlzeiten zu essen. Klappt auch nicht immer, aber meisten zumindest in der Woche, weil ich da allein bin.

08.11.2021 08:28 • x 1 #15


Myosotis
Hallo Coru,

ich mache es im Prinzip so wie @Alex93 , gehe aber wg. frischem Gemüse 2x die Woche einkaufen. Da du nur 1x die Woche bestellst, würde ich es so lösen, dass du zuerst das Gemüse (Obst) aufbrauchst, das sich nicht so lange lagern lässt, also z.B. Wurzelgemüse ersten zum Ende hin einplanst.

Mein Gemüse lagere ich in Frischhalte-Tüten im Kühlschrank, packe es wg. des sich bildenden Kondenswassers jeweils morgens und abends um. So hält es sich länger. Die Tüten spüle ich immer erst, wenn das jeweilige LM aufgebraucht ist, werfe sie also nicht weg.

Tafel finde ich auch eine gute Idee. Es gibt aber auch noch diese foodsharing-Plattform. Dort kann man Lebensmittel einstellen, die dann von einer Privatperson, die Bedarf dafür hat, abgeholt werden. Habe zwar keine Erfahrung damit, finde die Idee aber echt gut.

Ich selbst habe auch schon Sachen über Ebay Kleinanzeigen verschenkt. Aber eher aus dem Grund, weil ich einige Vorräte plötzlich wg. diverser Unverträglichkeiten nicht mehr aufbrauchen konnte.

Mittlerweile kann ich Essen auch mal wegwerfen, kommt aber äußerst selten vor. Klingt wahrscheinlich komisch, aber mir haben dazu u.a. folgende Gedanken geholfen:
Essen wird ja umgewandelt, ob ich es nun esse oder nicht. Nur wenn ich es esse, obwohl ich satt bin, habe ich den Nachteil, dass ich z.B. Fett ansetze, es mir schlecht geht, ich mir schade und wozu soll das bitte gut sein?
Wenn ich es entsorge, wird es auch umgewandelt, halt nicht durch meinen Körper Aber ist doch wurscht. Und es schadet niemandem. Denn die hungernden Kinder in Sonstwo werden nicht satt, wenn ich es esse.

08.11.2021 12:18 • x 2 #16


DieSonne
Ich bin genau das Gegenteil von dir, Coru.
Ich kaufe meistens gerne ein und das fast täglich. Woher soll ich denn heute wissen, wonach es mir morgen gelüstet? Mein Kühlschrank ist selten voll. Es sei denn, es steht eine Party an. Das meiste kaufe ich in Tk Form (muss es also nicht wegschmeißen) und trotzdem schaffe ich es immer wieder, dass mir die Sachen ablaufen und ich sie entsorge. Zudem esse ich kein aufgewärmtes essen. Koche also auch nie für 2 Tage (wenn ich denn mal richtig koche) und ich esse nie etwas, wo das Mhd abgelaufen ist. Selbst wenn ich etwas mit heutigem Datum finde, beschaue ich es erstmal sehr Kritisch.
Beim Thema Essen bin ich also auch sehr speziell nur in einer ganz anderen Richtung.

08.11.2021 13:44 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

kritisches_Auge
Ich kaufe auch gerne ein, aber meistens koche ich für zwei Tage, damit ich mir Arbeit erspare.
Bei abgelaufenen Lebensmitteln kommt es darauf an was es ist und wegen einem oder zwei Tagen würde ich die Sachen sicher noch verbrauchen.

Aber ganz sicher würde ich nicht etwas essen nur damit es weg ist, in dem Punkt stimme ich Myosotis weitgehend zu.

08.11.2021 15:27 • x 1 #18


Alex93
Zitat von DieSonne:
Woher soll ich denn heute wissen, wonach es mir morgen gelüstet?

Das ist wirklich ein Nachteil, wenn man bereits für eine Woche im voraus plant.
Kann ich insofern umgehen, als dass ich die Gerichte ein bisschen variieren kann.
Wenn es mich Mittwochs eher nach Nudeln gelüstet mach ich das dann anstatt erst am Freitag. ^^

08.11.2021 15:36 • x 2 #19


Zitat von Alex93:
Das ist wirklich ein Nachteil, wenn man bereits für eine Woche im voraus plant. Kann ich insofern umgehen, als dass ich die Gerichte ein bisschen ...

Mach ich auch so. Nur weil ich mir Nudeln für montags aufschreibe, heißt das ja nicht das ich die nicht auch an einem anderen Tag essen kann

08.11.2021 15:47 • x 2 #20



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Dr. Christina Wiesemann