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Ich war ein Jahr im Ausland. Alles war gut bis ich an einem Abend zu viel B. trank. Ich musste unglaublich dringend zur Toilette doch keine Bar hatte mehr offen. Ich war mitten im Zentrum einer Grossstadt und es gab keine Möglichkeit irgendwo sich zu erleichtern. Ich wurde panisch und fing an zu rennen, viele Touristen waren noch auf den Straßen. Ich dachte ich scjaffe es bis nach Hause, aber mitten am Weg passierte es. Ich, eine erwachsene Frau machte mir in die Hose. Mitten auf der Strasse.

Seit diesem Tag kann ich nicht mehr normal leben. Ich bin davon so traumatisiert, dass ich nicht mehr in meinem Auslandsjahr in dem ich so viel erleben sollte raus wollte. Der kurze Gang zum Supermarkt war eine Herausforferung. Die ständige Angst in die Hose zu machen. Über 10 Monate trage ich das mit mir herum. Es wird besser, ich trage keine Einlagen mehr wie am Anfang und gehe wieder raus. Aber icj träume jede Nacht davon, habe so viel Angst draussen, wenn ich mit Leuten unterwegs bin.

Was kann ich tun ?


Stichwort: mit Leuten unterwegs? Naja...meine Familie eben. Ich habe zudem seit dem ich aus dem Ausland zurück kam keinen einzigen Freund mehr. Ich sitze seit Wochen zu Hause herum, mache NICHTS und vereinsame so. Ich bin gerade mal 21. Alle gehen feiern, weg, fahren zusammen in den Urlaub und ich habe niemanden. Ich war immer beliebt und hatte viele Freunde. Ich weiss nicht was passiert ist. Ich bin so einsam und gefühllos. Ich fühle nichts auser leere, angst unf einsamkeit.


Was soll ich nur tun....

27.08.2017 22:05 • 28.08.2017 #1


5 Antworten ↓


Hi Lisablack,

erst mal sei dir gesagt, es gibt sehr viele Menschen denen es genauso geht wie dir. Du bist damit definitiv nicht allein. Was du beschreibst kenne ich auf eine andere Art auch. Es ist ein Leben, das durch Angst gesteuert wird, nur zu gerne überlegt man sich Vermeidungsstrategien um vermeintlich unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen- ich kenne das nur zu gut und kann aus Erfahrung sagen, dass es die Dinge schlimmer macht.
Was kann man also tun? Das Ziel ist es, sich in sich selbst wieder sicher zu fühlen. Sich und seinem Körper wieder zu vertrauen, dass man diese Momente problemlos bewältigen kann, vor denen man momentan Angst hat. Und „Was wäre wenn Gedanken“ als reine Angstgedanken zu identifizieren.

Ich würde dir sehr empfehlen eine Therapie (Verhaltenstherapie) zu machen, in der du diese Momente (sei es nur ein Supermarktbesuch – glaub mir ich weiß, wie schwer so einer sein kann) trainierst.

Ich könnte noch sehr viel dazu schreiben, aber das jetzt erst mal in Kürze

Ganz liebe Grüße

Maron

27.08.2017 23:06 • #2



Einsamkeit, Isolation durch extreme Angst

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Ich danke dir vielmals für deine antwort.
Das fremde menschen auf meine Probeleme so ausführlich antworten und sich gedanken machen finde ich wirklich bemerkenswert. Vielen vielen dank !

28.08.2017 09:50 • #3


Sehr gerne

28.08.2017 12:20 • #4


klara84
Auch erstmal nur in Kürze.

Das ganze nennt sich psychosomatische Reizblase. Und Du bist nicht alleine dass haben leider viele, ich auch.

Es gibt eine coole junge Frau, die schreibt über dieses Problem.

http://loveheartpeaches.blogspot.de/201 ... .html#more

LG
klara

28.08.2017 13:27 • x 1 #5


Zitat von klara84:
Auch erstmal nur in Kürze.

Das ganze nennt sich psychosomatische Reizblase. Und Du bist nicht alleine dass haben leider viele, ich auch.

Es gibt eine coole junge Frau, die schreibt über dieses Problem.

http://loveheartpeaches.blogspot.de/201 ... .html#more

LG
klara




Vielen Dank ! Der artikel ist PERFEKT!

28.08.2017 16:35 • #6




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