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Ben67
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Hallo
seit einigen Wochen bestimmt die Angst wieder mein Leben. Seit 8 Jahren leide ich unter PA mal mehr mal weniger schlimm, im letzten Jahr war ich sogar mehre Monate vollkommen ohne diese Angst unterwegs,konnte ohne Probleme Auto fahren , einkaufen oder mit der Familie unterwegs sein ohne jegliche Angst. Seit ende letzten Jahres ging es dann wieder ohne Vorwarnung los, und ich habe das Gefühl es wird von Tag zu Tag schlimmer. In den letzten Wochen bestimmt die Angst mein Leben. Bin seit einer Woche krank geschrieben wegen einer grippe hab gedacht die Auszeit würde mir mal gut tun ich könnte auch etwas êntspannen, aber diese Woche war ein Graus. Die ganze Zeit Herzrasen Unruhe einfach nur Angst, war teilweise nicht mal in der Lage die 10minütige Fahrt mit dem Auto zu meiner Ärztin zu fahren. Morgen muss ich wieder zur Arbeit und die Gedanken hängen nur daran, wie ich das schaffen soll? Diese Gedanken machen mir einfach nur Angst. Ich habe Angst vor der Angst. Vielleicht liegt es aber auch daran weil der Antrag zu einer stati. Reha in bearbeitung ist und ich nicht weiß was dann kommt. Habe vor 4 Jahren bereits eine solche Reha absolviert und so richtig geholfen hat die auch nicht, was ist wenn diese Reha auch nicht richtig hilft?? Verstehe das alles nicht mehr!!
Gruß
Ben

03.10.2011 #1


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hey ihr, bin neu hier, hab aber schon "meine derzeitige leidensgeschichte" gepostet, daher werde ich versuchen diesen thread nicht mit meinen probs vollzustopfen.

zu allererst sei mal gesagt, dass es krass ist, wie viele angsthasen es gibt.
hab in dem forum hier seit 3 tagen einiges quer gelesen, und zu wissen, dass man nicht alleine ist, hilft irgendwo schon sehr.

sehr beeindruckend finde ich es auch, dass hier leute sind, die HEUTE nen super schlechten tag erwischt haben, aber es dennoch fertig bringen, anderen trostspendende worte zukommen zu lassen.

ich hatte viele lange gespräche mit ner freundin, die psychologie studiert hat.
hier mal n paar tipps, die sie mir mit auf den weg gegeben hat, und die teilweise auch in gewissen situationen helfen.

es sind NUR gedanken, keine tatsachen.
man macht sich verrückt, weil man sich vorstellt, was alles passieren könnte, was dann wäre, was andere denken. es IST ja aber noch nicht so, es sind nur gedanken.

Ent-Dramatisierung
du hast panik - und? was soll passieren? man steht vor der anmeldung zum mrt und hat angst ohnmächtig zu werden? und? dann kippst halt um, bist ja dort in besten händen.
Wenn du flüchtest, stehst du ein paar tage später wieder vor der gleichen situation.

Hallo Angst, du nervst....
sie ist dann halt da, nimms gelassen, irgendwann hat sie keinen bock mehr und haut von alleine wieder ab.

nur um das nochmal klar zu stellen, das ist kein angriff an angsthasen, bin ja selber einer.
aber vll hilft der eine oder andere spruch ja jemanden.

zu ben.
habe mich in deinen posts oftmals 1:1 wiedergefunden.
morgens schon mit panik aufwachen, nicht wissen wie man den tag schaffen soll...
also MIR hilft es ungemein, wenn mich mein umfeld motiviert bzw. aus der "angst-situation" herausholt, indem z.b. an einen anderen ort gegangen wird (kann auch innerhalb der wohnung sein).
wenn ich z.b. nahezu völlig abwesend in der küche sitze, und versuche die angst auszuhalten, dann WEISS ich, dass es gut wäre z.b. kurz an die frische luft zu gehen, mir mal anzugucken was heute so im TV kommt, irgendwas.
Ich schaffs aber dann oftmals net, ich bin in der angst gefangen, kann sie alleine net durchbrechen.
wenn nun jemand sagt... hey komm, ich geh jetzt in den garten, kommst mit?
dann geh ich halt wiederwillig (weil es schwer ist aufzustehen etc ) mit, und alleine durch die platz-veränderung gehts mir schon etwas besser.

wenns mir schlecht geht, hab ich keinen bock auf gar nix, nimmt mich aber jemand an die hand und geht spatzieren, ist das anfangs meist noch n tacken schlimmer als vorher, ebbt dann aber oftmals zunehmend ab.

ich versuche mich also immer wieder zu irgendwas zu zwingen, irgendwas kleines, keine großen aufgaben.
z.b. geh doch mal gucken was im kühlschrank so alles rumliegt.
hmmm, warum sollte ich das tun? essen kann ich eh nix, interessant finde ich es auch net, also wozu?
naja, weil es helfen kann, aus dieser zwischenzeitlichen endlos-schleife der angstgedanken rauszukommen.


was ich bei euch bewundere, und was ich auch gerne könnte ist folgendes.
stolz auf etwas sein, was man geschafft hat.
das fehlt MIR nahezu gänzlich, es gibt immer ein großes ABER.
du warst heute einkaufen, hast 2 dinge aufs band gelegt, hattest leichte panik, hast es aber überstanden, ABER warum hast du nicht auch noch XY aufs band gelegt
(je weniger ich auf dem band habe, desto leichter könnte ich flüchten, darum ist mehr = gut)

lg
cp

30.08.2011 00:58 • #58


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Die Angst hört einfach nicht auf

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darleen71
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Hallo Ben,

habe auch schon einige Zeit lang mitgelesen. Auch ich habe diese unerklärlichen Panikattacken. gestern waren es gleich vier Stück und auch ich habe Magenkrämpfe. Wie fühlen die sich bei dir an?Ich musste mir sogar wegen der Krämpfe, da die tollen Ärzte meinten, es läge an meinem Gallenstein, die Gallenblase rausnehmen lassen, aber es änderte nichts an den Schmerzen. Du hast geschrieben, dass deine Heilprakzikerin meinte, es könnte an der Ernährung liegen. Vielelicht hat sie gar nicht so unrecht. auch ich war bei einem Heilpraktiker und er stellte bei mir eine LAktose und Glutenunverträglichkeit fest. Man nennt das auch Sprue. Also nichts mit hefe, keinen Dinkel, keinen Weizen und auch keinen Roggen essen. Und keine Milchprodukte. Es wäre einen Versuch wert, bei mir sind die Magenschmerzen jetzt erträglich, seitdem ich alle Brotwaren, Nudeln usw. weglasse. Kaufe auch nur noch Laktosefreie mich. Schaffst du es denn, ein paar Tage am Stück wirklich mal nur Kartoffeln oder Reis zu essen? MAn merkt es sehr schnell. Der Bauch wird wieder flacher usw. Bei mir wurde auch eien Borreliose damals festgestellt. Die auch alle Symptome machen kann und da du dich auch nie wirklich gesund fühlst, solltest du das vielleicht auch mal testen lassen. ich konnte mich auch nicht an einen Zeckenbiss erinnern und mir geht es auch jeden Tag schlecht. Ist nur eine andere Möglichkeit, woher die Panikattacken kommen können.
Du hast geschrieben, dass du eine Tochter hast. Meine ist im selben Alter und es ist ein Gottesgeschenk, ein Kind zu haben und sie kann dir bei deinen Panikattacken so sehr helfen.
Versuche gleich einfach mal deine Gedanken abzuschalten. Versetze dich ins Kindesalter. Schnapp dir deine kleine und geh mit ihr auf den Spelplatz. Ist er zu weit weg, fährst du mit dem Auto. Lass sie dich ablenken.Wenn es dir schlehct geht, setz dich auf die Bank und beobachte sie.Nimm deine Frau nicht mit, sie wird sich freuen, dass sie auch mal durchatmen kann.Du weißt ja selbst,dass dich die Attacken nicht umbringen werden! Und wenn eine kommt dabei, konzentriere dich auf den Punkt zwischen deinen Rippen, wo das Brustbein ist. Drücke diesen Punkt sanft und konzentriere dich auf deine Atmung. Wird dir schwindelig, versuche deine Füsse fest auf den Boden zu pressen. es vermittelt dir ein Gefühl von halt. Wichtig! Lockere zwischendurch immer mal deine Schultern. Schätze, dass du dich unbewusst auch ziemlich verkrampfst. Es hilft wirklich. Probiere es mal aus.Und Schluß mit den Gedanken,dass du diese Panikattacken für immer haben wirst. DU musst an dir arbeiten. Andere können dir das nicht abnehmen! Rückschlage habe ich auch und auch immer wieder die unerträgliche Angst, es dauert leider nunmal, bis das vegetative Nervensystem wieder hergestellt ist. Ich hoffe sehr , dass ich dir ein wenig helfen konnte.
Du kannst deinem Körper erst wieder vertrauen, wenn du ihm die Chance gibst, zu arbeiten! Raus aus dem HAus, Wohnung und wenn du diesen Schritt geschafft hast, bist du deinem Ziel wieder ein Stückchen näher....
Ganz liebe Grüße
Darleen

21.08.2011 16:22 • #40


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S
Hallo,

bei mir ist die Angst zurzeit auch wieder ein bisschen Schlimmer geworden. Aber ich denke das liegt auch an den komischen Wetter das wir haben. Bin gerade in Bayern und da haben wir heute Nachmittag einheizen müssen da es wirklich so kalt war.

Ich habe auch in letzter Zeit oft diesen Druck im Kopf (wo ich immer glaube das mein Blutdruck wieder nicht passt) und Herzrasen und den Schwindel. Dieser Schwindel macht mich wahnsinnig. Aber ich mache trotzdem alles. Ich gebe der Angst keine Chance. Es ist zwar teilweise wirklich ekelhaft mit den Schwindel im Geschäft herumzulaufen weil ich immer glaube das ich gleich zusammenbreche aber wenn ich dann aus den Geschäft herausgehe (ich flüchte nicht ich bleibe solange im Geschäft wie ich auch ohne den Schwindel drinnen bleiben würde) dann bin ich immer froh und die Angst wird dann auch wieder weniger.
Ich versuche gerade zu lernen mich von meiner Angst nicht beherrschen zu lassen. Sondern ich beherrsche die Angst.

Wie macht sich bei dir dir Angst bemerkbar?

Liebe Grüße

#2


B
Hallo,

es fängt damit an das ich unruhig werde und herzrasen und Schwindel bekomme. Fange an zu Zittern und habe das Gefühl jeden moment umzukippeni. Das ist ja das seltsame, ich weiss ja aus meiner Erfahrung aus dem letzten Jahr ohne PA wies ist, da habe ich mir auch keine Gedanken gemacht!

Gruss
Ben

#3


B
bni z.Z. noch nicht mal in der Lage mit meiner Frau und meiner 7 Jährigen Tochter was zu unternehmen. Da denke ich dauernd daran wenn wir unterwegs sind und ich bekomme wieder eine PA was dann. Sie hört ja eh schon dauernd das es mir nicht gut geht.

#4


S
Ich kann dich gut verstehen. Wenn es bei mir ganz schlimm war und teilweise ist es auch noch so - ganz schafft man es ja nie.
Dann will ich auch nichts unternehmen da ich angst habe umzufallen. Bei mir kommen die gleichen Gefühle wie bei dir und am schlimmsten ist dann immer der schwindel. Das ist als wenn ich auf Watte gehe und betrunken bin.
Und was bei mir sehr komisch ist und was mir auch am meisten zu schaffen macht ist der Weg. Wenn ich jetzt vor einen Geschäft parke und einkaufen gehe dann macht mir das meistens garnicht. Aber wenn ich vom Parkplatz bis zum Geschäft ein paar Minuten gehen muss dann ist der schwindel ganz schlimm und dann glaub ich immer das ich beim Weg schon umfalle und dann macht mir das einkaufen auch keinen spass mehr weil ich mich nicht konzentrieren kann.

Kennst du das vl. auch mit den Weg?

Liebe Grüße

#5


B
Hallo Staicy,

mir geht es ähnlich, wenn ich längere Zeit brauche um in ein Geschäft o. ähnl. rein zugehen wird das Gefühl bei jedem Schritt immer schlimmer, und wenn ich dann in den Laden oder irgendwo anders reingehe halte ich es meist nur kurze Zeit aus dann muss ich da raus. Geh ich aber spontan in ein Geschäft rein gehts meistens gut und ich habe kaum Probleme( und grübele nicht was passiert wenn). So gehts auch beim Auto fahren. Wenn ich vorher weiß das ich fahren muss wird das Gefühl unerträglich, fahre ich spontan merke ich zwar einen Anflug von Panik, aber nicht so extrem.

L.G.
Ben

#6


S
Hallo ben

Ja genauso ist es bei mir auch
Wenn ich montag schon weis das ich freitag essen gehe mache ich mir voll die sorgen und dann ist es auch sicher das es mir dann beschissen geht - also zumindest war das mal so jetzt kann ich schon gut damit umgehn und es kommt nur selten

Wenn ich aber spontan freitag essen gehe dann macht mir das nichts - war aber nicht immer so war harte arbeit

Angst überstehen und dran arbeite. Stärker zu sein ist harte arbeit und das wissen viele nicht schon garnicht leute die nicht betroffen sind

Liebe grüsse

#7


W
Zitat von Staicy:
Angst überstehen und dran arbeite. Stärker zu sein ist harte arbeit und das wissen viele nicht schon garnicht leute die nicht betroffen sind


Da muss ich dir vollkommen recht geben. Es ist harte Arbeit, aber wenn man sich Stückchen für Stückchen voranarbeitet, dann ist man auch stolz auf sich Zumindest ergeht es mir so.
War letztens mit der Familie essen und dachte schon, dass das nicht gut gehen kann.
Habe zwar nicht viel gegessen, aber ich habe etwas gegessen xD
Darauf war ich schon recht stolz, auch wenn es nicht meine Ration war, die ich sonst beim Chinesen gegessen habe^^

Man muss wirklich versuchen gegen diese Angst anzutreten, denn sonst wird es nicht besser.

x 1 #8


S
Hallo
Ja ich bin danach auch immer voll stolz auf mich und ich habe es nur mit direkter konfrontation mit der angst geschafft ohne tabletten wenn dann nur mit pflanzlichen tropfen und therapie

Was ich gemerkt habe seit ich wieder kino und essen gehen kann und sbst das einkaufen das schätze ich alles das ist keine selbstverständlichkeit wie es zuvor war ich schätze das richtig

Liebe grüsse

#9


W
Zitat von Staicy:
Hallo
Ja ich bin danach auch immer voll stolz auf mich und ich habe es nur mit direkter konfrontation mit der angst geschafft ohne tabletten wenn dann nur mit pflanzlichen tropfen und therapie

Was ich gemerkt habe seit ich wieder kino und essen gehen kann und sbst das einkaufen das schätze ich alles das ist keine selbstverständlichkeit wie es zuvor war ich schätze das richtig

Liebe grüsse


Richtig. Auch Busfahren und sowas. Ich sehe Leute und denke mir: Früher hast du das auch einfach so mal gemacht. Heute muss man sich dazu durchringen und ist verdammt stolz, wenn man es geschafft hat.
Für mich ist komischerweise das arbeiten (putzen) kein Problem. Da vergess ich irgendwie alles. Ist schon eigenartig, wie unser Kopf so tickt

#10


S
Ja bei mir ist es genauso. Es gibt Momente wo ich was mache wo mir danach erst auffällt das ich garnichts gehabt habe. (also Angst oder so)

Es ist wirklich sehr komisch.
Das Unterbewusstsein kann soviel mit einen Menschen machen das hätte ich nie geglaubt wenn ich es nicht selber durchleben würde.

Liebe Grüße

#11


B
Hallo,

die Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Aber irgendwie kommen die Gedanken immer wieder! Zur Zeit ist es besonders schlimm, sitze auf der Arbeit und denke nur daran wie schlecht es ist, der Schwindel und das Zittern und diese Unruhe hören einfach nicht auf. Denke auch an nur an Freitag muss zum MRT und weiss nicht wie ich das überstehen soll. Habe heute einen Termin bei einer Heilpraktikerin hoffe das sie mir vielleicht helfen kann.Versuche aber weiter mir keine Gedanken über die PA zumachen, denn es ist mir ja schon mal gut gelungen. Gebe die Hoffnung nicht auf, die PA in den Griff zu bekommen.

Gruss
Ben

#12


W
Zitat von Ben67:
Habe heute einen Termin bei einer Heilpraktikerin hoffe das sie mir vielleicht helfen kann.


Das hoffe ich auch für dich. Meine hatte leider nicht so das Talent.
Aber ich denke, da gibts auch schwarze Schafe und ich hab dann einfach eins erwischt.

Es ist schwierig, sich mit der Angst zu konfrontieren. Aber ich hab mir so ein paar Ratgebervideos angesehen und seitdem gehts mir eigentlich recht gut, weil ich weiß, dass ich nicht allein damit rumlaufe.
In diesem Video wurde z.B gesagt, dass man sich die Angst wie eine Person vorstellen sollte, die man sucht, nicht auf sie wartet.
Und wenn man ihr begegnet, ihr nicht ängstlich gegenübersteht, sondern eher begrüßt.
Natürlich ist das jetzt weit her geholt, da Angst keine Person ist. ABer die einzelnen Wege, die dort geschildert wurden, waren sehr interessant und lehrreich, wie unser Hir eigentlich funktioniert.

#13


B
Hallo,
es ist mir ja auch schon oft passiert das wenn ich mir keinerlei Gedanken um die Angst mache und Dinge erledige das ich im nachhinein denke NANU was war das denn, du hast das alles geschaft! Das ist schon ein tolles Gefühl!! Ich werde weiter versuchen die Angst anzunehmen und besser damit umzugehen.

Gruss
Ben

#14


B
War gestern bei der Heilpraktikerin, die hat eine neue These aufgestellt. Die PA hätten event. mit meinem Darm zutun. Mir ging es in der ganzen Zeit in der ich bei Ihr war nicht besonders gut. Kann mit dieder Diagnose nicht so richtig was anfangen, die ganzen Unters. bei den Ärzten waren immer alle ohne Befund ausser die Angststörung. Mir geht es schon wieder so schlecht und weiss nicht warum es dreht sich wieder alles um die Angst.
Gruss
Ben

#15


H
Hallo Ben ,

lasse Dich mal nicht verunsichern von dem was die Heilpraktikerin Dir mitteilte.Sicherlich ist der Darm ein Organ was reagiert wenn man Angst und Panikattacken hat. Das wird jeder bestätigen der Ängste hat -bei dem einem mehr und bei einem anderen weniger.
Außerdem glaube ich das Sie dir nicht gut getan hat ...eigendlich hätte sie Dir ein besseres Gefühl mit auf den Weg geben können .Und wenn Du bei verschiedenen Ärzten warst und alles ohne Befund war dann berufe Dich darauf und nicht auf das was die Heilprak. sagte.....

Fühle Dich nicht alleine und wenn Du nicht weiter weisst ,,,,hier haben immer alle ein offenes Ohr für Dich

liebe Grüße vom Hummellinchen

#16


W
Zitat von Hummellinchen:
Hallo Ben ,

lasse Dich mal nicht verunsichern von dem was die Heilpraktikerin Dir mitteilte.Sicherlich ist der Darm ein Organ was reagiert wenn man Angst und Panikattacken hat. Das wird jeder bestätigen der Ängste hat -bei dem einem mehr und bei einem anderen weniger.



Kann ich dir nur zustimmen.
Hatte ich sogar damals immer in der Schulzeit. Wenn eine wichtige Arbeit anstand, oder ich bei irgendeinem Event etc aufgeregt war, da hab ich total das Grummeln im Darm bekommen und musste oft auf toilette
das ist also wirklich normal.


Ich kann dir nur raten, rede über alles, was dich bedrückt. Das hat mir sehr geholfen und ich habe nur mit wenigen leuten aus meinem Umfeld geredet, dafür intensiv^^
Auch hier sind sicher alle für dich da

#17

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B
Hallo,
ich denke das mit der Heilpraktikerin war keine gute Idee von mir, die hat mich nur verunsichert. Denn es ist ja auch bei mir so, das ich vor lauter Aufregung vor irgendeinem Ereignis Magenschmerzen und Durchfall bekomme. Heute war es so schlimm das ich einen Termin fürs MRT absagen musste, weil die mich an der Anmeldung schon fragten geht "geht es Ihnen nicht gut". Der Termin wurde verschoben. Wie ich wieder draussen war wurden die Beschwerden besser. Frage mich die ganze Zeit warum ich! War bis zu beginn der PA ein ganz normaler Mensch ohne große gesundheitl. Probleme und dann von einem Tag zum anderen der große Knall. Mein Therapeut meint das irgendetwas die PA ausgelöst haben muß. Ich denke vielleicht auch einfach zuviel darüber nach anstatt lockerer an die Sache dran zugehen. Aber wenn man sich doch Tag für Tag schlecht fühlt denkt man doch autom. immer daran. Weiß mir z.Zt. keinen Rat!
Gruß
Ben

#18


M
Guten Morgen, Ben.

Das ist wohl unser Problem....immer zu fragen warum?

Das sollten wir versuchen abzulegen,das ist schwer aber es bringt uns ja nicht weiter.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

Gruss Manu

#19


H
Hallo Ben ,

ich kann alles sehr gut nachvollziehen wie Du Dich fühlst . Ich leide auch seit Jahren unter PA"s und habe manchmal gedacht ich habe keine Kraft mehr ,
der Besuch bei der Heilpraktikerin war sicher erst einmal eine Gute Idee von Dir nur leider warst Du nicht an die richtige geraten. Es gibt leider auf diesem Sektor gute und nicht so gute ,wie in der Schulmedizin auch nicht jeder Arzt wird einem helfen können oder man das Gefühl hat dort gut aufgehoben zu sein.Manchmal ist es eine lange Sucherei und ich glaube das können viele bestätigen .

.....die Frage nach dem Warum wird leider keiner beantworten können ,,,,,,,aber einmal auf die Suche zu gehen was hat mich so aus dem Leben geholt ,Ursachen gibt es auf jeden Fall dafür ,aber die sind oft so weit unten in uns drinnen versteckt das es seine Zeit brauch bis man diese einigermaßen aufdröseln kann.
Meine Erfahrung lieber Ben in all den Jahren meiner PA "s ist die ,das man ersteinmal akzeptieren muss das man diese PA "S hat und sich einigen Menschen offen anvertrauen sollte die im engste Kreise um einen herum sind .Nicht jedem wirst Du davon berichten können weil die meißten Menschen kein Verständnis dafür haben und selbst in ihrem Leben alles verdrängen,aber wenn Du dich einmal ausgesprochen hast in Deinem vertrauten Umfeld ,ist Dir eine Hürde schon genommen und Du erfährst einwenig mehr Sicherheit weil Du weisst wenn was sein sollte ,kannst Du Dich mit jemanden kontaktieren .
Es ist alles insgesamt nicht einfach ,das weiss ich nur zu gut ,ich habe selbst in meiner Isolation gelebt weil ich mich nach außen nicht blamieren wollte ,aber je mehr ich mich zurückzog um so schlimmer wurde alles und der Druck wurde vorallem größer wenn dann irgendwelche Termine anstanden oder ich zur Arbeit musste oder oder .......
Akzeptiere auch die Kleinigkeiten die Du gemeistert hast,es müssen nicht immer nur große Taten sein ,auch diese gehören mit dazu,
.....das Du Deinen MRT Termin absagen musstest ,ist auch nichts schlimmes ,versuche es einfach mal so zu sehen ,,,,dann gibt es eben einen neuen Termin und glaube ja nicht das Millionen andere Menschen keine Angst davor hätten.....ein Großteil der Menschen hat Panische Angst davor in die Röhre zu gehen ,

Lieber Ben
melde Dich wenn Du jemanden brauchst um zu reden

liebe Grüße und Kraftvolle Gedanken schicke ich Dir

#20


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Dr. Hans Morschitzky
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