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D

darkdays
Gast

Achtung das ist für viele ein sensibles Thema, wer mit sich, seinen Ängsten,
und dem Tod noch nicht so gut umgehen kann, sollte es besser nicht lesen!




Das Leben ist lebensgefährlich, klar aber ist uns das bewusst?

Jeden Tag könnte uns tausendmal der Tod ereilen, egal ob wir draußen sind, oder uns in unserer Wohnung einsperren, egal ob wir darüber nachdenken, denken das wir ihn kommen sehen, jeder Tag könnte der letzte sein.

Wir werden alle sterben…

Manche von uns in 10 Jahren, andere in 70 Jahren, und wieder andere vielleicht morgen, wer weiß das, wer will das überhaupt wissen?

Habt ihr das schon akzeptiert?

Klar wir hatten hier alle schon mal das Gefühl, das wir sterben, aber wird es wirklich so sein, oder ist die Panik davor vielleicht ein viel schlimmeres Gefühl?

Das Schöne daran ist, das wir dann endlich wissen was danach kommt, endlich wissen ob da überhaupt noch was kommt, das Ende der Suche, die Hoffnung das alles einen Sinn ergibt, das Ende der Unwissenheit.

Was will ich jetzt eigentlich damit sagen, die Frage die sich mir stellt ist ob wir hier nicht unsere Zeit verschwenden, verschwenden damit, uns davon abzulenken das es so sein wird, uns mit Tabletten, Alk., Dro., Frustkäufen und Therapien eigentlich nur davon ablenken unsere Sterblichkeit zu akzeptieren, anstatt die Zeit bis es soweit sein wird sinnvoll zu nutzen und aus jedem Tag das beste rauszuholen.

Jeder Tag, egal wie man sich morgens fühlt, kann auch der beste Tag unseres Lebens werden, aber geben wir den Tagen überhaupt ihre Chance?

Ich glaube, die ständige Suche im Körper nach Symptomen, das ständige in sich rein horchen, beruht einfach auf dem Irrglauben, man müsste vorbereitet sein auf den Tod, man müsste ihn kommen sehen, und so wartet man teilweise Jahrzehnte darauf das es jetzt vielleicht so weit ist, und vergisst zu leben, nur um auf das unausweichliche vorbereitet zu sein.

Ich denke, wenn ich meine Sterblichkeit akzeptiere werde ich frei sein.

Wie seht ihr das?

06.07.2014 x 4 #1


74 Antworten ↓
L

Lou2508
Mitglied

Beiträge:
456
Themen:
20
Danke erhalten:
57
Mitglied seit:
Ganz spannendes Thema, ich stimme euch zu.
Die Angst aller Ängste ist die Angst vor dem Tod. Ich habe sehr große Angst, irgendwann nicht mehr zu " sein", dabei möchte ich ganz fest daran glauben ( können), dass es weiter geht, nachdem wir unsere Hülle, den Körper, abgelegt haben. Ich wünschte mir ganz sicher zu sein, dass die Seele unsterblich ist, am liebsten Fakten auf den Tisch....wird schwierig Wink

Ich bin davon überzeugt, dass ich keine Angst ( vor Krankheiten), mehr hätte, wenn ich den Tod akzeptierte.

Im Grunde müssen wir alle BEREIT SEIN ZU STERBEN UM ZU LEBEN.

Die körperlichen Symptome müberhaupt die Angst to ssten mir so egal werden, ja, sogar den Fall zu sterben, wenn man jetzt mal nicht zum Arzt rennt, müsste man in Kauf nehmen können.
Mich trägt im Moment folgender Spruch:



Um mich GANZ zu finden, muss ich bereit sein , ALLES zu verlieren.

Soviel zur Theorie in mein Kopf.
Wenn wir das erkannt haben, wie können wir es umsetzen?
Ich habe im leben die Wahl, aber kann ich mich hinstellen und sagen" so, ab heute habe ich keine Angst mehr vor dem Tod?"
Unsere Angst hält uns ja vom LEBEN ab, wie da heraus kommen?
Tag für Tag beschließe ich, mich nicht mehr unterkriege zu lassen von der Krankheitsängste, sehe mich da auf darkdays Stufe zwei und das ist sehr Kräfte zehren.

Stufe drei und vier, wie machen wir das? Daumen hoch i hoc

22.06.2014 16:28 • x 1 #43


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Das Leben ist lebensgefährlich

x 3


M

mattes
Gast

Zitat von darkdays:
Achtung das ist für viele ein sensibles Thema, wer mit sich, seinen Ängsten,
und dem Tod noch nicht so gut umgehen kann, sollte es besser nicht lesen!




Das Leben ist lebensgefährlich, klar aber ist uns das bewusst?

Jeden Tag könnte uns tausendmal der Tod ereilen, egal ob wir draußen sind, oder uns in unserer Wohnung einsperren, egal ob wir darüber nachdenken, denken das wir ihn kommen sehen, jeder Tag könnte der letzte sein.

Wir werden alle sterben…

Manche von uns in 10 Jahren, andere in 70 Jahren, und wieder andere vielleicht morgen, wer weiß das, wer will das überhaupt wissen?

Habt ihr das schon akzeptiert?

Klar wir hatten hier alle schon mal das Gefühl, das wir sterben, aber wird es wirklich so sein, oder ist die Panik davor vielleicht ein viel schlimmeres Gefühl?

Das Schöne daran ist, das wir dann endlich wissen was danach kommt, endlich wissen ob da überhaupt noch was kommt, das Ende der Suche, die Hoffnung das alles einen Sinn ergibt, das Ende der Unwissenheit.

Was will ich jetzt eigentlich damit sagen, die Frage die sich mir stellt ist ob wir hier nicht unsere Zeit verschwenden, verschwenden damit, uns davon abzulenken das es so sein wird, uns mit Tabletten, Alk., Dro., Frustkäufen und Therapien eigentlich nur davon ablenken unsere Sterblichkeit zu akzeptieren, anstatt die Zeit bis es soweit sein wird sinnvoll zu nutzen und aus jedem Tag das beste rauszuholen.

Jeder Tag, egal wie man sich morgens fühlt, kann auch der beste Tag unseres Lebens werden, aber geben wir den Tagen überhaupt ihre Chance?

Ich glaube, die ständige Suche im Körper nach Symptomen, das ständige in sich rein horchen, beruht einfach auf dem Irrglauben, man müsste vorbereitet sein auf den Tod, man müsste ihn kommen sehen, und so wartet man teilweise Jahrzehnte darauf das es jetzt vielleicht so weit ist, und vergisst zu leben, nur um auf das unausweichliche vorbereitet zu sein.

Ich denke, wenn ich meine Sterblichkeit akzeptiere werde ich frei sein.

Wie seht ihr das?


Da hast so was von Recht, habe schon öfter dieses Thema versucht zu erklären und es ist so, 6 Jahre habe ich mich gewehrt, was das Zeug hält, die Endlichkeit des Lebens zu akzeptieren. Vor etwa 2 Monaten ist es mir gelungen, ich werde einen Link einstellen, am Ende des Posts, der mir den letzten Rest, ok bis auf ein bisschen, genommen hat. Ich würde mal sagen von vorher 100% Angst sind noch 15-20% übrig und das halte ich für eine gesunde Angst.
Diese Seite ist sehr beruhigend und auf der Mitte ist eine Film einer Schweizer Forscherin den man unbedingt sehen sollte.
Aber wie du schon sagtest, es ist ein heikles Thema
Wer akzeptiert hat das wir alle irgendwann gehen müssen, seine Weg im Umgang damit gefunden hat, der ist frei. Das leidige Problem der Krankheitsangst ist eigentlich die generelle Angst vor dem Tod!

http://www.leben-nach-dem-tod.eu/ueber- ... /index.php

22.06.2014 12:29 • #26


Zum Beitrag im Thema ↓


kyra96
Super geschrieben und du hast mit Deinen Worten vollkommen recht.
So habe ich es noch nicht gesehen.
Stimmt mich aber sehr zum Nachdenken.
Ich habe eine Herzneurose und es ist nicht immer leicht den Schalter um zu kippen.
Aber das Leben soll schön sein solange man auf dieser Welt verweilen darf.

#2


S
Es ist schwer seine eigene Sterblichkeit zu akzeptieren,oder anzunehmen....
aber ich sag dir mal was:
ich hatte vor Jahren eine sehr schwere Krankheit und war kurz vorm sterben
und seit dem sehe ich Vieles anders.
Ich nehme es,wie es kommt und versuche mir nicht mehr so viele Gedanken zu machen,
denn das Leben ist kostbar und ich will leben
und zwar so,dass es mir gut tut und zwar JETZT!

#3


kyra96
So ähnlich geht es mir jetzt auch nach meiner Tumorentfernung.
Es ist nur nicht jdn Tag einfach.

#4


Pestor
Jedes Tier, auch der Mensch, hat nur einen Daseinszweck: Arterhaltung.

Auch wenn der Mensch das einzige Tier mit einer wirklichen Selbsterkenntnis ist, ändert es nicht an dieser Tatsache und all unser Streben führt auch nur dort hin.
Was wir mit dem Rest der Zeit anfangen bleibt uns ganz allein überlassen.
Ob mancher sein Leben lang nur für Andere Arbeite, bleibt jedem selbst überlassen.
Ich arbeite nur um zu leben.
Alles was ich muss, ist nur irgendwann einmal sterben.

Oder anders gesagt:
Das Leben ist eine Krankheit, die unweigerlich zum Tode führt. Nutze deine letzten Tage!

#5


D
Zitat von Pestor:
Das Leben ist eine Krankheit, die unweigerlich zum Tode führt.


Ich finde das ist ein sehr treffender Satz, aber die Frage bleibt, ist es nicht genau das was uns krank macht, das wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen das zu verdrängen, das wir uns weigern hinzusehen, zu akzeptieren das es so ist.

Sind nicht Alk., Dro., Tabletten, und alle anderen Süchte, nur ein Mittel zum Zweck um nicht dort hinsehen zu müssen, wo es weh tut?

x 1 #6


Pestor
Ab und zu ist ein schöner Trip in die Realitätsflucht, genau das was ich brauche, egal ob Dro. oder Rollenspiele.

#7


D
Zitat von Pestor:
Rollenspiele.


Eindeutig zweideutig....

Ja, ich meine damit auch nicht, das man sich nicht ab und zu mal die Birne wegschießen sollte, die Festplatte muss ja manchmal, formatiert werden.

Und um nochmal zu den Rollenspielen zu kommen, sind Angstzustände nicht auch eine Art Rollenspiel, spielen wir nicht ab und zu sterben...

#8


Pestor
Zitat von darkdays:
Eindeutig zweideutig....


Egal ob Milchmann oder Shadowrun, macht beides Spaß.

Bei meinen Attacken habe ich keine Angst zu sterben, sondern es ist ein überweltigendes Gefühl der Einsamkeit.

#9


D
Meinst du das sich deine Attacken verabschieden würden wenn du wieder eine Partnerin hast, oder würde das Gefühl der Einsamkeit bleiben?

#10


Pestor
Zitat von darkdays:
Meinst du das sich deine Attacken verabschieden würden wenn du wieder eine Partnerin hast, oder würde das Gefühl der Einsamkeit bleiben?


Die Attacken würde bestimmt wieder verschwinden.
Aber als alter Ex-Gote neige ich gern einfach mal zu Melancholie.

#11


D
Zitat von Pestor:
Die Attacken würde bestimmt wieder verschwinden.


Na das sind doch dann aber gute Nachrichten, zumal ich mitbekommen habe das bestimmte Damen dich mehr als nett finden, und Melancholisch bin ich schon fast 50 Jahre, hat mir nie geschadet, und tut es jetzt auch nicht.

#12


Pestor
Damen?
Weißt du da etwa mehr als ich? Geheimnis

#13


D
ups, auweia Dame natürlich.....böse Tastatur

#14


Pestor
Ja, ich hab, dank ihr, schon seit Tagen keine Attacken mehr gehabt.

#15


D
und ich glaube ihr geht es auch besser, super für euch beide,
da sieht man mal das so ein Forum nicht nur zum jammern gut ist.

#16


S
Über wen redet ihr den ?

#17

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D
Pestor....ich glaub die Frage geht an dich, auch wenn da ihr steht.

#18


Pestor
Zitat von Schneeweißchen93:
Über wen redet ihr den ?

Niemanden. pfeifen fluechten

#19


P
Ich habe schon oft darüber nachgedacht was und ob überhaupt etwas nach dem tot kommt .... ich für mich bin zu dem entschluss gekommen das nichts kommt ... das es dann einfach vorbei ist ! Nur hat meine schwester ( die glaubt das noch etwas kommt ) mir folgendes gesagt (stammt aus einem liedtext ) : Denn wir leben auf einem Blauen Planeten
Der sich um einen Feuerball dreht
Mit ‘nem Mond der die Meere bewegt
Und du glaubst nicht an Wunder

seitdem denke ich ein bisjen anders bzw ich kann immer noch hoffen ... Smile
und zu dem thema wenn wir tot sind wissen wir endlich ob noch etwas kommt ... naja wenn nichts mehr kommt wissen wir es auch irgendwie nicht oder ?

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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