Guten Morgen,
Zu deiner Frage @koenig
Was ist zu schlimm daran wenn ich mir Hilfe hole?
Daran ist überhaupt nichts auszusetzen im Gegenteil Hilfe zu suchen ,ist gut und zeigt von Stärke und Lebenswille.
ich sage wenn ich den Mut aufbringe ,etwas in meinem Leben zu verändern, sage niemals nie , so habe ich mit dem Rauchen vor ca 25Jahre aufgehört.
Der Druck ist dann weg , bis heute bin ich nicht mehr rückfällig geworden.
Mit der Therapie ist es genauso.
ich kann ja jeder Zeit mir Hilfe holen , bei meiner Therapeutin die mich über vier Jahre begleitet hat aber auch bei anderen Therapeuten ,wenn die Chemie zwischen uns stimmen sollte.
ich habe vor allem das Wissen ,wie ich aus einer Krise ,heraus komme kann, dass Wissen spule ich mir mehrmals in meinem Kopf ab.
Da ich eine Generalisierte Angststörung habe , ist diese Art sich seinen , Gedanken zu stellen bzw weiter zu denken und realistisch umdenken. So wird der Druck genommen und mit der Zeit erlebe ich auch wieder das Leben , dass wahre leben , die Mutter Erde ,dass alles zusammen gehört ,vom Flss bis die Erde ,die Tiere die Bäume , einfach alles ja auch ich und du also wir zusammen .
Das ist das Leben .
Lebe ,Lache und Genießen.
Das Leben ist Freiheit ,frei entscheiden zu können ,was will ich jetzt von mir ,was stimmt jetzt nicht mit mir ?
In sich hinein horchen und die Gefühle spüren ,sie zu lassen , denoch nicht daran hängen bleiben sondern die Gedanken ziehen lassen und ausatmen,dass befreit unsere Seele und gibt Kraft,
Das Urvertrauen ist dass wichtigste in einem zarten Menschenleben wenn es zur Welt kommt .
Wenn wir zur Zeit als Baby oder Kleinkind ,oder im Kindesalter, erleben mussten , dass die Eltern , uns keinen Halt geben konnten oder wir in einer Klinik mussten auf Grund einer Krankheit also wenn wir getrennt wurden ,dann entstehen sehr große Verlustängste in das Kind.
Und das Lebensgefühl sinkt ,auf Null.
Als Kind kannst du nicht anders ohne die Liebe oder Zuwendung der Eltern ,stirbt dass Kind.
Wir sind nicht gestorben aber wir haben seelisch sehr viel mitgemacht .
Wir haben uns Hilfe geholt und sind heute erwachsende Menschen.
Mit viel Geduld und liebe zu uns und Vertrauen zu unserem Körper ,können wir die Geschichte ,die uns quält ,neu schreiben.
Eine Geschichte die niemals Endet ,dass sind die Menschen ,dass ist Mutter Erde.
Die Natur hat mir Kraft mitgegeben sonst wäre ich heute nicht mehr am leben und bestimmt einen Menschen der mich wie Gott liebte , ich denke dass war mein Vater.
Mit meiner Angststörung ,kann ich ja Leben ,ich bin damit 50Jahre bis jetzt geworden und habe sehr viel geleistet,
auch wo ich nicht mehr an meinem Körper geglaubt habe , immer ans sterben dachte .
Ich denke dass die Angst vor der Sterblichkeit in uns so groß ist weil wir in sehr jungen Jahren , Verlustängste erlebt haben und auch so war es bei mir, Krankheit im Babyalter ,da musste ich für zwei Monate ins Krankenhaus ,meine ersten drei Monate meines Lebens ,verbrachte ich nach Erzählungen ,im Krankenhaus, Weil ich nichts essen wollte.
Kam es daher ,dass ch als Neugeborenes mich von meiner Mutter ungeliebt fühlte?
ICH DENKE schon. Da mag man als Kind nichts essen oder Leben ,man ist ja unerwünscht.
Na ja ,dieses Thema ist und bleibt wohl in meinem Leben ein großer Bestandteil meines emotionalen Gefühlswelt.
Bis heut habe ich es ein wenig hinzubekommen , mich trotzdem zu lieben, trotz ablehnung von sehr vielen Mitmenschen,insbesondere meiner Mutter.
So ein bisschen ist es mir schon gelungen, so 20Prozent,es waren schon mal weniger , darauf baue ich auf ,wer weiß eines sind es 100 .
Das Gefühl der Sicherheit muss ich mir erlernen .
Mal schauen ob ich es ohne erneute Therapie schaffe aber @koenig, Ich sage niemals Nie: