s3bkun89

Hey, bin ja derzeit noch in einem anderen Thread aktiv da es mir derzeit überhaupt nicht gut geht. Eröffne aber diesen Thread da ich hoffe mehr Leute mit dieser Frage erreichen zu können.

Und zwar habe ich ja im Juni auf den Rat meiner damaligen Hausärztin das Citalopram, welches ich zuvor über Jahre hinweg in einer 20mg Dosis genommen habe, abgesetzt. Mir ging es zu diesem Zeitpunkt prächtig, also stimmte ich zu.

Sie schlug mir vor von nun an meine Dosis über einen Zeitraum von zwei Wochen auf 10mg zu halbieren. Gesagt getan, spürte keine Veränderung. Nach zwei Wochen sollte ich zwar weiterhin 10mg nehmen, aber diesmal nur noch alle zwei Tage. Auch dies tat ich und spürte zunächst keine Veränderung, sodass ich weitere zwei Wochen später garnichts mehr einnahm.

Erst knapp vier Wochen später ging es mir das erste mal wieder psychisch schlechter und entwickelte sich bis heute bekanntermaßen stets schlechter.

Im Oktober jedoch begann ich wieder Citalopram zu nehmen. Jedoch nur 10mg. Ich weiss dass diese Dosis nicht im therapeutischen Sinne ich und ich mindestens wieder auf 20mg erhöhen müsste. Dies empfohl mir auch mein neuer Hausarzt. Jedoch traue ich mich einfach nicht diesen Schritt zu tun. Ich habe zu sehr Angst vor möglichen Nebenwirkungen und weiss nicht ob diese gerechtfertigt ist.

Wie denkt ihr darüber? Habe es ja knappe acht Jahre lang täglich genommen. Nebenwirkungen sind mir nicht in Erinnerung. Und ich nehme ja bereits seit zwei Monaten 10mg. Können dann überhaupt noch Nebenwirkungen auftreten allein durch die Erhöhung ?

14.12.2017 08:17 • 13.03.2018 #1


9 Antworten ↓


resalu

resalu


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Na du hast es doch schon mal genommen. Kamen da Nebenwirkungen?
Ich habe auch mit 10 mg angefangen und nach zwei Wochen auf 20 mg erhöht. Ich hatte keine Nebenwirkungen!

14.12.2017 09:17 • #2


Andrea86

Andrea86


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Hallo,

Ich ha ungefähr sieben Jahre lang citalopram genommen.die meiste Zeit 10mg ,später dann auch 15 mg.
Laut meinem Hausarzt hätte ich auch auf 20mg erhöhen sollen,habe es probiert aber die Nebenwirkungen waren zu stark.
Außerdem hab ich nach den ganzen Jahren keine Wirkung mehr gespürt bzw war nicht mehr depressiv.

Muss aber dazu sagen das citalopram bei Panikattacken nichts gebraucht hat bei mir...habe sie diesen mai abgesetzt..hatte 2 Wochen üble entzugserscheinungen das ich für mich gesagt habe nie mehr...

Habe mir jetzt paar pflanzliche Sachen bestellt und will er erstmal so probieren...nächstes Jahr mache ich wohl nochmal ne gesprächstherapie falls ich einen Platz bekomme..

Kannst ruhig probieren auf 20 mg zu gehen.falls du es nicht verträgst kannst du ja wieder runter gehn.

Lg andrea

14.12.2017 09:35 • #3


s3bkun89


Vielen Dank euch beiden.

Sind zwar zwei verschiedene Möglichkeiten, aber ijr seit ja wenigstens ehrlich

Meine Überlegung ist dass gar der Beginn des Rückfalls mit dem Absetzen zu tun hat. Kann das sein? Wie lange bleibt das Citalopram nach dem Absetzen noch im Blut bzw. wie schnell baut sich der Pegel ab da ja schon ein paar Wochen zwischen der damaligen letzten Einnahme und dem Beginn des Rückfalls liegen.

Dass ich mich jetzt so fühle wie ich es aktuell tue will ich nicht ganz darauf schieben. Das bin icj wahrscheinlich selber schuld indem ich nicht genug dagegen getan habe sondern mich mit Vermeidungsverhalten etc. eher hängen lassen habe. Wie gesagt eben nur der Beginn dass es mir wieder schlechter ging.

Ich weiss nicht warum ich so Angst davor habe die Dosis zu erhöhen. Finde es ja selber quatsch da ich sie ja schonmal über Jahre hinweg genommen habe. Aber das ist ja selbst bei anderen Medikamenten so. Auch die nehme ich so gut wie nicht. Alles wird so durchgestanden. Wobei das ja auch wieder total der Widerspruch ist. Habe ständig Angst vor Krankheiten und dass ich an denen sterben könnte, Medikamente sollen helfen. Aber nehmen tue ich Sie nicht. Mensch bin ich seltsam.

14.12.2017 09:44 • #4


Andrea86

Andrea86


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Ich habe selber auch Angst vor Medikamenten....die citalopram hätte ich damals ein halbes Jahr liegen bis ich mich getraut habe sie zu nehmen...das darf man keinem veraten...

Mein Hausarzt hat mir auch was anderes verschrieben...irgendwas mit omiparol oder sowas weiß jetzt den Namen nicht genau...sollen bei Panikattacken helfen..ich werde sie nicht nehmen...ich glaube es braucht schon ne zeitlang bis der Körper es abgebaut hat.manchmal frage ich mich selber war es richtig sie abzusetzen,aber warum sowas nehmen was keine Wirkung mehr zeigt...ich muss sagen Depressionen hab ich kaum noch seit dem ansetzen aber diese Angst und Panik macht mich fertig und immer kommen neuen Symptome hinzu.in meinem Kopf besteht den ganzen Tag nur Angst vor MS oder irgendwelchen nervenkrankheiten...manchmal auch Schlaganfall...es macht mich wahnsinnig...

Ich probiere es mit dem pflanzlichen ansonsten muss ich schauen wie es weiter gehen soll..

Musste neulich Antibiotika nehmen und hatte solche Angst vor Nebenwirkungen aber Gott sei dank war alles gut und die entzündung im Zahn ist zurück gegangen...

Ich verstehe dich sehr gut

14.12.2017 09:55 • #5


s3bkun89


Man bin ch deppert..

hatte mir fest vorgenommen ab morgen die Dosis zu erhöhen aber konnte das googlen nicht sein lassen. Jetzt habe ich was von Verlängerung der QT-Zeit und Herztod gelesen. Na klasse jetzt traue ich mich erst recht nicht mehr.

14.12.2017 22:34 • #6


resalu

resalu


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Ach du...
wenn du Nebenwirkungen bemerkst dann sprich doch mit deinem Arzt. Wie gesagt du hast es ja schon mal genommen.

15.12.2017 08:36 • #7


s3bkun89


Bis heute habe ich mich nicht getraut die Dosis auf 20mg zu erhöhen. Ich habe einfach Angst davor die Kontrolle über meinen Körper noch weiter zu verlieren. Ich bin ehrlich meinen Hausarzt, der mir das Medikament verschreibt, traue ich in der Hinsicht einfach nicht. Nur bei einen Psychiater bekomme ich zeitnah keinen Termin.

13.03.2018 10:25 • #8


petrus57

petrus57


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Zitat von s3bkun89:
Nur bei einen Psychiater bekomme ich zeitnah keinen Termin.


Der drückt dir meistens auch nur ein Rezept in die Hand. 20 mg sind wohl äußerst ungefährlich. Über 40 mg würde ich mir auch Sorgen machen.

13.03.2018 10:29 • #9


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von s3bkun89:
Nur bei einen Psychiater bekomme ich zeitnah keinen Termin.


Der wird dir auch nur sagen können, dass du es mit einer Dosiserhöhung probieren sollst.

13.03.2018 11:45 • #10



Dr. Christina Wiesemann


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