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efy
Hey,

ich hatte es früher ja schon vorgehabt und habe es jetzt gemacht. ich habe einen schwerbehindertenausweis beantragt. Meine Hausärztin hat dies befürwortet und angestoßen.


Ich wollte hier mal fragen wie lange es wohl dauert, denn ich habe alle arztberichte schon angefügt und gleich mit dem antrag versendet, was das verfahren wohl beschleunigen wird.

meine diagnosen nach meinem zweiten klinikaufenthalt sind jetzt:


Schwere Depressive episode ( ist das selbe wie schwere depression? episode hört sich so phasenhaft an)
Agoraphopie mit Panikstörung [ F40.01G]
Persönlichekitsstörung [F60.9G] mit schizoiden und paranoiden anteilen
Zangsstörung mit zwangsgedanken und handlungen
Asthma bronchiale

Was ist da wohl an GDB zu erwarten? habe diese diagnosen alle angegeben. und wie wird das berechnet? ich weiß das die diagnosen nicht zusammengezählt werden vom gdb mehr aber es wird schon berücksichtig. Auch habe ich gelesen wenn eine ablehnung kommt oder der gdb zu niedrig sei, sollte man wiederspruch einlegen.


naja würde gern eure erfahrungen wissen und villeicht möchtet ihr ja eure diagnose und den dazugehörigen GDB sagen. eure einschätzung interessiert mich.
ich hoffe ich bekomme 50%.

mfg

22.02.2016 20:53 • 04.08.2016 #1


11 Antworten ↓


danny85
Hi grüße dich..meinst du echt das klappt? Deine Liste ist ja schon lang drücke dir aufjedenfall die Daumen .....

22.02.2016 21:23 • #2



Behindertenausweis beantragt / bekommen - Erfahrung

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efy
ob das klappt frage ich ja hier unter anderem...möchte mir hier ja meinungen einholen

22.02.2016 22:03 • #3


Schlaflose
Bei der Berechnung des GdB werden nich alle Behinderungen einfach addiert. Zugrunde gelegt wird die Behinderung mit dem höchsten Grad und die anderen werden nur zu einem geringen Prozentsatz dazu gerechnet. Ich glaube nicht, dass du auf 50 kommst.

23.02.2016 09:33 • #4


dont_panic
Ich finde es immer wieder schlimm, so etwas zu lesen....
Du bist 23 Jahre jung und es klingt, als hättest du jede Hoffnung aufgegeben und würdest dich nur noch in dein vermeintliches Schicksal fügen und die restlichen 60 Jahre oder so nur noch als Frührentner absitzen wollen...
Das soll kein Angriff sein, ich finde es einfach nur schade.

23.02.2016 11:21 • #5


efy
ich habe garnichts aufgegeben, ich arbeite sogar. allerdings ist es nach abwägung für MICH persönlich besser.

schlaflose wie kommst du darauf das ich nicht 50% bekomme? mit welcher begründung? Allein für eine schwere depression kann man unter umständen 40punkte bekommen. meine hausärztin war da sehr zuversichtlich

23.02.2016 12:30 • #6


Schlaflose
Zitat von efy:
schlaflose wie kommst du darauf das ich nicht 50% bekomme? mit welcher begründung? A


Weil ich hier schon von genügend Fällen gelesen habe, die ähnliche oder sogar noch schlechtere Diagnosen hatte und nur 30-40 bekamen.

Ich selbst habe mit den Diagnosen rezidivierende mittelgradige Depression, soziale Phobie, ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung und schwere Schlafstörungen nur 30 bekommen. Dabei hat mein Therapeut in seinem Bericht 50 gefordert.

23.02.2016 13:19 • #7


july1986
Jetzt habe ich auch mal eine Frage ...

Ich wusste bis dato gar nicht das man hierfür einen gdB beantragen kann und frage mich was hat man denn eigentlich davon wenn man einen von 30 Prozent oder mehr zugesprochen bekommt ? Was ändert sich für einen durch diesen gdB denn ?

Hoffe jemand weiß vielleicht Antwort

23.02.2016 14:18 • #8


Schlaflose
Wenn man einen GdB von mindestens 50 hat, bekommt man einen Schwerbehindertenausweis und hat bestimmte Vorteile z.B. besonderen Kündigungsschutz, zusätzliche Urlaubstage im Jahr, steuerliche Vorteile, Ermäßigungen bei Eintrittspreisen u.ä. Im Öffentlichen Dienst z.B. werden Schwerbehinderte bei Einstellung Bewerbern mit gleicher Eignung vorgezogen.
Unter 50 ist eigentlich wertlos. Ab 30 kann man aber einen Gleichstellungsantrag stellen und wenn man das bekommt, hat man in einigen Aspekten dann auch die Vorteile eines Schwerbehinderten.

23.02.2016 14:50 • #9


Hazy
Ich habe für meine mittelschwere Depression, generalisierte Angststörung und Panikattacken gerade mal 20% bekommen. Trotz 13 Jahre langer Beschwerden, Therapien, Medikamenten, Psychiatrieaufenthalten und nach sich ziehende Konsequenzen wie Job Verlust etc. Interessierte da keine.

23.02.2016 23:24 • #10


efy
hey,

hatte hier ja schonmal nen thread aufgemacht als ich nen behindertenausweis beantragen wollte. Mir wurde damals davon abgeraten, da meine diagnosen dafür nicht ausreichen würden.

meine diagnosen sind:

Schwere Depressive episode
Agoraphopie mit Panikstörung
Persönlichkeitsstörung mit schizoiden und paranoiden anteilen

ich habe den antrag ganz normal selbst gestellt und direkt all meine arzt befunde beigelegt. Als antwort darauf habe ich dann nach 2 Monaten einen bescheid bekommen mit einem gdb von 30...

Da ich ne rechtsschutzversicherung habe habe ich mir nen anwalt für Medizinrecht genommen und über diesen wiederspruch eingelegt. Dort hat sich herausgestellt das das Versorgungsamt nur einen Aktuellen befundbericht vom hausarzt eingefordert hat, nicht beim psychiater der die situation besser einschätzen kann. und heute habe ich den bescheid erhalten das ich rückwirkend bis anfang des Jahres einen GDB von 50 erhalten habe.

Muss jetzt nurnoch ein Foto dorthin senden und dann bekomme ich meinen Ausweis. Dieser ist erstmal 3 Jahre gültig und kann 2x verlängert werden ohne größere probleme.



Für mich persönlich ist der Ausweis eine bereicherung beruflich und privat.


Fazit: ich kann jedem der einen ausweis beantragen will empfehlen sich darum zu kümmern und wiederspruch einzulegen. es ist nicht so schwer wie man meint. ich bin erst mitte Zwanzig und habe meinen Ausweis bekommen.

04.08.2016 21:40 • #11


efy
auch hier nochmal:


habe heute den Bescheid bekommen habe einen GDB von 50 erhalten nachdem ich gegen den ersten bescheid ( gdb 30 ) in den wiederspruch gegangen bin

04.08.2016 21:45 • #12



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