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M

maja76
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Hallo!


Ist hier jemand der auch Angst davor hat?


Vor 13 Jahren hat es so bei mir angefangen. Irgendwann konnte ich gut damit leben dann hatte ich andere Krankheiten wovor ich Angst hatte, aber seit einiger Zeit ist es bei mir wieder die Atemnot.

Meistens fang ich dann an zu hyperventilieren und glaube dann, daß es eine Lungenembolie ist.


Das macht mich fix und fertig


maja

23.11.2023 #1


211 Antworten ↓
D

DeBix
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Hallo Zusammen,

seit einigen Wochen verfolge ich schon dieses Forum, habe mich nun auch mal dazu entschlossen mich zu registrieren, da ich hier schon viele tolle Tipps lesen konnte.

Zu meiner Person, ich bin 24 Jahre alt, männlich, 80kg schwer und 185cm groß. (Vor drei Jahren wares es noch 150 kg)

Bei mir hat alles vor 4 Wochen angefangen, aus dem nichts. Ich saß vor dem Laptop und auf einmal überkam mich ein kalter Schauer. Ich dachte wirklich jetzt ist es vorbei, du gehst drauf. Das war dann wohl meine erste Panikattacke, bin auch mit Blaulicht ins KH gekommen, aber wurde sofort nach Hause geschickt, da alle Werte super waren. Wurde von den Ärzten auf den Stress geschoben, da ich neben einer 40 Stunden Woche noch abends studiere und an dem Tag so gut wie nichts gegessen habe (achte stark auf meine Ernährung aufgrund meiner Abnahme). Nach dem ich dann zuhause war, habe ich den ganzen Abend aufstoßen gehabt, habe es dann auf die Verkrampfung geschickt und gedacht, dass es morgen alles wieder weg ist. Pech gehabt, zwei Tage später kam die nächste Panikattacke und wieder Notarzt gerufen und der hat mir dann gesagt, dass es eine Panikattacke war. Hatte davor nie was mit dem Thema zutun und auch nicht gedacht, dass ich sowas haben könnte.

Tja seit dem achte ich von morgens bis Abends auf meinem Atem und habe sogar schon mir einen Tick angewöhnt und Puste mir in die Hand, um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist. Das belastet mich extrem.

Auf Basis dieses Zwang zur Überprüfung des Atems bin ich dann zu meinen Hausarzt gegangen und auch der hat alles nochmal geprüft. Blutbild super, EKG vorbildlich für einen 24, aber trotzdem denke ich, dass irgendwas nicht mit mir stimmt. Jeden Tage habe ich so einen komischen Schwindel und eine tierische innere Unruhe und die Angst auf einmal nicht mehr atmen zu können.

Mittlerweile habe ich mir eingeredet, dass es vom Darm kommt und meine Atemnot schlimmer wird, wenn ich etwas esse. Warum Darm? Ich habe ab und an Schleim auf meinem Stuhl und einen Blähbauch sowie Vollegefühl und Dr. Google hat mir sowas gesagt: DARMKREBS. Und nun graut es mir schon vor dem Essen, da ich weiß, dass es mir danach schlecht geht. (Dazu muss ich sagen, dass ich eine Bauchdeckenstraffung in 2018 hatte und davor nie so Symptome hatte)

Ich bin davon überzeugt, dass mit mir irgendwas nicht stimmt. Aber ich weiß einfach nicht was. Bisher kann ich mir noch nicht eingestehen, dass es psychisch ist. Eventuell vom Nacken? Der ist extrem verspannt oder von der Allergie? Da ich um diese Zeit des Jahres immer damit zu kämpfen habe, aber noch nie Atemnot hatte (auch wenn sie anscheinend eingebildet war laut allen Ärzten). Ach ja so einen Kloß im Hals habe ich auch, aber der kommt und geht. Gerade ist eher zum Beispiel nicht da. aber das kann morgen schon wieder anders sein. irgendwie wechseln die Symptome? Mal ist es Kopf, dann der Magen und dann wieder Mundbrennen und Ohren die auf und zu gehen.

Ich möchte einfach, dass alles wieder so wird wie vor 4 Wochen. da hatte ich nichts und jetzt? Fühle mich fremd in meinen eigenen Körper durch diesen Schwindel und das meine Umwelt und mein Körper sich manchmal fremd anfühlen. Symptome googeln ist mittlerweile mein größtes Hobby.

Vielleicht findet man hier ja den einen oder anderen dem es genauso geht. oder einen Tipp für mich hat.


LG Smile

19.04.2020 20:01 • x 1 #176


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Angst vor Atemnot

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Dannyboy

Dannyboy
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Hallo ihr lieben,
ich bin neu hier und habe nach vielem lesen hier im Forum auch mal den Schritt gewagt, mich anzumelden und über meine Probleme zu reden.
Seit März letzten Jahres, also bin seit genau einem Jahr, plagen mich die Probleme einer Atemnot, die wie aus dem nichts bei mir plötzlich da war und mich bis heute plagt. Den genauen Grund dafür kann ich bis heute noch nicht sagen und habe keine Lösung.
Erstmal zu mir, ich bin nun 25 Jahre alt und eigentlich sehr sportlich, habe mehrere Jahre Leistungssport betrieben und Bodybuilding und auch da im Oktober/November 2018 Wettkämpfe bestritten. Bei der Arbeit hatte ich viel Ärger mit einer Chefin, die unter aller Sau war und einen die ganze Zeit fertig gemacht hat, obwohl bei der Arbeit an sich so gut wie nichts zu tun war. Eigentlich habe ich da immer dumm rumgehangen und nichts getan, weil keine Kunden da waren. Ich habe wortwörtlich ziemlich auf der Theke gehangen, worunter auch meine Haltung stark gelitten hat. Plötzlich an einem Abend habe ich so stark Atemnot bekommen, dass mein Kollege einen Krankenwagen gerufen hat und ich ins Krankenhaus kam, letztendlich ohne Befund. Seitdem bin ich extrem unruhig und kann mich kaum noch stillhalten, weil ich den ganzen Tag durchgängig Atemprobleme habe und nicht richtig atmen kann. Ich denke dann auch immer, dass ich sterbe oder bald sterbe. Kommt eine Panikattacke, so verstärkt sich das ganze immer mehr. Was aber noch dazu kommt, sind so starke Rückenschmerzen am linken Schulterblatt, die sich bis in die nackenmuskulatur auf der Seite hochziehen, sodass ich kaum gerade laufen oder sitzen kann, ich falle immer wieder mit den Schultern nach vorn und bekomme immer mehr schmerzen, die mich am Atmen hindern.

Seit einem Jahr war ich bei sehr vielen Ärzten, seit April letzten Jahres bin ich in Psychotherapie und Physiotherapie, hatte manchmal kurzzeitig sogar phasen, in denen es mir gut ging aber dann ging das ganze auf einmal von vorn los und die Probleme werden gefühlt immer schlimmer. Ich habe das Gefühl, dass nichts hilft und ich so hilflos bin, dass keiner etwas machen kann!
Sport mache ich jetzt auch schon länger nicht mehr, außer dass ich jeden Tag draußen schnell gehe, aber sonst fühle ich mich jetzt total unwohl weil mein Körper einfach nicht mehr richtig funktioniert, ich nehme zu und habe das Gefühl, dass mein Stoffwechsel gar nicht richtig funktioniert und ich kaum etwas essen darf, ohne zuzunehmen. schlafen kann ich seit Sonntag jetzt auch nicht mehr gut, einschlafen fällt schwer und wenn das geht, dann wache ich ein paar Stunden später mit Atemnot auf und kann nicht einschlafen.

Falls jemand irgendwie ähnliche Probleme kennt und mir irgendwie da weiterhelfen kann, wäre ich extrem dankbar, weil jeder Tag eine Qual ist und ich da einfach nicht rauskomme.
Dazu kommt noch die coronavirus Krise und ich habe noch mehr Angst dadurch und schaue sogar schon keine Nachrichten mehr, weil ich sofort wieder mehr Probleme bekomme.

Vielen Dank euch schon mal im Voraus und ich freue mich, wenn jemand antwortet.

Liebe Grüße
Danny

01.04.2020 15:55 • x 1 #18


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ZZerRburRuSs
hi

diese spezielle angst hatte ich nicht .wohl aber angst vor anderen krankheiten.
hast du schonmal versucht rauszufinden woher es kommt das du solche ängste vor krankheiten hast ?

LG ZZ

#2


M
Ja. Ich bin von Beruf Krankenschwester und habe mitbekommen wie ein Patient daran gestorben ist.

Zum damaliegen Zeitpunkt war ich noch in der Ausbildung.
Ich weiß demnach nicht ob er irgendwelche begünst. Vorerkrankungen hatte. Ich weiß nur das er stark übergewichtig war.

#3


K
@maja76, du machst uns ja ganz schön Mut! Ich habe das auch ein paar Tage lang gedacht da meiner Nichte ihre Freundin so gestorben ist! Aber die war schon krank und man hat es aber erst zu spät fest gestellt da sie nie zum Arzt ist! Aber die meisten hier sind hier schon oft wegen verschieden Dingen beim Arzt gewesen und wir wissen das wir gesund sind. Das ist alles nur psychisch! WIR SIND GESUND!!!

#4


M
Hallo kajal!

Ich möchte keinem Angst machen. Das war nicht meine Absicht.

Was hatte denn die Freundin deiner Nichte für eine Vorerkrankung?

#5


K
@maja76, wir alle haben ja Paniken, und da sind, meiner Meinung nach die Worte die man schreibt sehr wichtig. Ich denke z.B. ja, jetzt hast du echt auch gleich eine Lungenimboli! Pass ja auf! Soll ich jetzt lieber ins KH gehen? Warum atme ich schlecht? Die waren ja auch jung, ich bin auhc nicht alt! Das ist schon hart dann solche Worte zu lesen! War aber nicht böse gemeint von mir an dich! Ich bin einfach nur erschrocken gewesen.
Die Freundin hatte auch noch was am Herz. Hat man aber alles erst fest gestellt als es schon zu spät war!

#6


L
Hallo zusammen,
bin eben erst auf dieses Forum gestoßen und bin total begeistert, dass es sowas gibt!
Zu meinem aktuellen Problem:
Ich habe seit einigen Tagen eine total raue Zunge mit so winzigen wenigen Art Pickeln und außerdem einen total trockenen Hals. Habe generell total Angst davor, keine Luft mehr zu bekommen und diese Angst ist noch schlimmer/häufiger geworden seitdem ich alleine wohne (bin 22). Habe total Panik davor, wenn ich tatsächlich keine Luft mehr bekommen sollte, ich mir nicht selber helfen kann.
Jetzt, wo ich diese seltsame Zunge habe, habe ich total Angst, dass mein ganzer Rachen anschwellen könnte oder Ähnliches und ich dementsprechend keine Luft mehr bekomme...
Hat vielleicht jemand ähnliche Sorgen? Oder kann mich jemand beruhigen?
Hatte heute Morgen erst noch überlegt, noch zum Hausarzt zu gehen, da ich aber schon öfter beim Arzt war, ohne dass irgendwas war, habe ich mich dann dagegen entschieden.
Ablenkung funktioniert wenn dann nur über einen kurzen Zeitraum...
Freue mich über Reaktionen jeder Art!
VG, Lily

#7


H
Ja ich meine auch oft, dass mir die Luft wegbleibt. Das die Mandeln oder der Kehlkopf auf den Luftröhre drückt oder sonstiges.
Aber ich weiss, dass ist totaler Quatsch.

Ich würde an deiner Stelle mal nen bisschen mehr trinken. Dann geht die raue Zunge und der trockene Hals auch weg.

Biste Raucherin? Frag nur, weil ich Raucher bin und wie gesagt auch diese Sachen habe.
Daher müßte man denn noch mehr trinken.

Also habe keine Angst. Denn wenn du dich mehr hineinsteigerst....meinst du immer mehr, dass dir was die Luft abdrückt.

#8


L
Danke für die schnelle Antwort Smile
Ich bin sowas von Nichtraucherin Very Happy ich gehöre schon zu denen, die immer fliehen, wenn jemand in der Nähe eine Zig. rausholt Wink
Mehr trinken habe ich mir schon sehr oft vorgenommen, leider schaff ich das immer nur mal 1 bis 2 tage hintereinander und dann trink ich wieder viel zu wenig...

#9


T
Hallo ich bin tom 26 Jahre alt und habe schon seid 5 Jahren Panikattacken und Ängste! Einmal geht es mir lange gut sogar wochen monate aber dann auf einmal fangt alles wieder an!
Die größten Beschwerden was ich habe ist die Atemnot, immer wenn ich Angst bekomme vor irgendetwas bekomme ich schwer Luft!
Dann steigere ich mich immer so stark hinein, kann mich nur ganz schwer mit Notfallstropfen und Entspannungsübingen beruhigen!
Danach bin ich dann immer so erschöpft und niedergeschlagen das ich dann den restlichen Tag einfach nur mehr auf der couch hocke und in den Fernseher schaue!
Das macht mich noch verrückt ich halte das nicht mehr lange aus! Kann mir irgendwer helfen? Lg Tom

#10


X
Hallo Tom,

erst einmal: Panikattacken sind wirklich unangenehm, aber körperlich nicht bedrohlich. Du kannst davon also nicht sterben. Schonmal gut zu wissen, nicht war Wink Das Phänomen, was du beschreibst, ist Hyperventilation. Es ist eigentlich das genaue Gegenteil von dem, was das Wort "Atemnot" ausdrückt: Bei der Hyperventilation befindet sich zuviel Sauerstoff in deinem Körper (vereinfacht ausgedrückt). Du brauchst also keine Angst haben zu ersticken - das genaue Gegenteil ist der Fall. Aber auch die Hyperventilation schädigt deinen Körper nicht nachhaltig. Sie ist einfach nur unangenehm.

Was hast du denn schon gegen deine Panikattacken unternommen, ausser Notfalltropfen und Entspannungsübungen?

x 1 #11


T
Dankeschön für deine Antwort! Wissen tät ich es eh das es nur von der Angst kommt, trotzdem kann ich in diesen Momenten nicht klar denken und male mir immer die schlimmsten Sachen aus! Weiß auch nicht warum! Sad
Und ja ich hab mir schon Ein Online Buch gekauft, und einen online Depressionscouch (Arne Tempel)
Und ich schreibe meine Ängste auf ein Blatt Papier da es heißt das man die schlechten Gedanken nicht verträngen soll! Hat mir auch schon oft geholfen! Aber es komnt trotzdem immer wieder!
Hättest du vl noch ein paar gute Tipps? Lg Tom

#12


X
Wenn dir das Buch und der Online Coach helfen, ist das doch schonmal ein Anfang. Allerdings sind Depressionen und Panikattacken zwei unterschiedliche Dinge, auch wenn sie gemeinsam auftreten. Wichtig ist vor allem, dass du herausfindest, welche Art von Panikattacken du hast: Treten sie immer wieder in den gleichen Situationen auf oder sind sie überhaupt nicht an Situationen gebunden?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es zur Überwindung der Panikattacken wichtig ist einen Menschen an meiner Seite zu haben, der mich anleitet und führt. Ich selbst war viel zu sehr von der Angst eingenommen, um einen eigenen Weg heraus zu finden. Mein Weg heraus aus den Panikattacken führte über genau selbige: Sämtliche Vermeidungsstrategien (dazu zählen auch Entspannungstechniken und Notfalltropfen) abzustellen und auf volle Konfrontation zu gehen. Insgesamt habe ich fast 2 Jahre gebraucht, bis ich komplett uneingeschränkt weiterleben konnte. Das ausleben der Panikattacken hat dazu geführt, dass mein Gehirn sie nicht mehr als bedrohlich einstuft und ich sie somit nicht mehr wahrnehme - so wie jeder "normale" Mensch. Jeder Mensch hat täglich Panikattacken - eine Panikstörung entsteht durch unsere Fehlinterpretation.

x 1 #13


T
Danke vielmals das du dir zeit für mich nimmst, tut echt gut! Das mit der Atemnot und den Panikattacken habe ich glaube ich mittlerweile schon einigermaßen im Griff, trotzdem habe ich noch oft so eine innere unruhe und Ängste die mich einfach nicht zur ruhe kommen lassen, ich habe mir schon wieder im Internet ein Buch gekauft was ich tun kann gegen all das, trotzdem habe ich oft Angst das mir oder mir wichtigen menschen etwas passieren könnte! Weiß nicht was ich dagen tun soll, ich weiß micht wie ich mir helfen soll, weil ich bin zu feig das ich mit meiner familie oder mit meinen Arzt darüber zu reden, vor der Angst davor das die leute in meinen Umfeld alles mitbekommen das ich Ängste Panikattacken und Depression habe, was soll ich machen? Lg tom

#14


X
Hallo Tom,

suche dir am Besten einen Arzt deines Vertrauens. Dein Arzt unterliegt der Schweigepflicht - er wird also nicht einfach deiner Familie von deinem Problem erzählen. Allerdings ist es durchaus möglich, dass den Menschen in deinem engeren Umfeld eine Veränderung an dir auffällt, auch ohne das du offen mit ihnen redest. Du solltest dir so oder so einen Verbündeten suchen. Ob das ein Arzt, jemand aus deinem familiären Umfeld oder ein Freund/ eine Freundin ist, ist egal. Man muss mit seinen Erkrankungen nicht hausieren gehen, aber es ist eine große Entlastung mit jemandem offen sprechen zu können.
Ein Arzt kann dir dabei behilflich sein, die richtige Therapie und/oder Medikation für dich zu finden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass du eine Psychotherapie oder dergleichen machen musst oder ein Antidepressivum einnehmen musst. Aber es ist gut seine Optionen zu kennen.
Wenn du das absolut nicht möchtest gibt es auch die Option bei z.B. der Caritas einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Auch dort gibt es Menschen, die sich mit psychischen Erkrankungen auskennen und dir bei der Bewältigung behilflich sein können.

x 2 #15


ichbinMel
Zitat von Tom89:
Hallo ich bin tom 26 Jahre alt und habe schon seid 5 Jahren Panikattacken und Ängste! Einmal geht es mir lange gut sogar wochen monate aber dann auf einmal fangt alles wieder an!
Die größten Beschwerden was ich habe ist die Atemnot, immer wenn ich Angst bekomme vor irgendetwas bekomme ich schwer Luft!
Dann steigere ich mich immer so stark hinein, kann mich nur ganz schwer mit Notfallstropfen und Entspannungsübingen beruhigen!
Danach bin ich dann immer so erschöpft und niedergeschlagen das ich dann den restlichen Tag einfach nur mehr auf der couch hocke und in den Fernseher schaue!
Das macht mich noch verrückt ich halte das nicht mehr lange aus! Kann mir irgendwer helfen? Lg Tom


Darf ich dich fragen welche Notfalltropfen du nimmst und wie die helfen ?

#16


T
Die Notfallstropfen bestehen aus Bachbĺüten, weiß nicht genau wie die zusammen gestellt sind.

#17

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Dannyboy

Atemnot und Angst zu ersticken / sterben

Hallo ihr lieben,
ich bin neu hier und habe nach vielem lesen hier im Forum auch mal den Schritt gewagt, mich anzumelden und über meine Probleme zu reden.
Seit März letzten Jahres, also bin seit genau einem Jahr, plagen mich die Probleme einer Atemnot, die wie aus dem nichts bei mir plötzlich da war und mich bis heute plagt. Den genauen Grund dafür kann ich bis heute noch nicht sagen und habe keine Lösung.
Erstmal zu mir, ich bin nun 25 Jahre alt und eigentlich sehr sportlich, habe mehrere Jahre Leistungssport betrieben und Bodybuilding und auch da im Oktober/November 2018 Wettkämpfe bestritten. Bei der Arbeit hatte ich viel Ärger mit einer Chefin, die unter aller Sau war und einen die ganze Zeit fertig gemacht hat, obwohl bei der Arbeit an sich so gut wie nichts zu tun war. Eigentlich habe ich da immer dumm rumgehangen und nichts getan, weil keine Kunden da waren. Ich habe wortwörtlich ziemlich auf der Theke gehangen, worunter auch meine Haltung stark gelitten hat. Plötzlich an einem Abend habe ich so stark Atemnot bekommen, dass mein Kollege einen Krankenwagen gerufen hat und ich ins Krankenhaus kam, letztendlich ohne Befund. Seitdem bin ich extrem unruhig und kann mich kaum noch stillhalten, weil ich den ganzen Tag durchgängig Atemprobleme habe und nicht richtig atmen kann. Ich denke dann auch immer, dass ich sterbe oder bald sterbe. Kommt eine Panikattacke, so verstärkt sich das ganze immer mehr. Was aber noch dazu kommt, sind so starke Rückenschmerzen am linken Schulterblatt, die sich bis in die nackenmuskulatur auf der Seite hochziehen, sodass ich kaum gerade laufen oder sitzen kann, ich falle immer wieder mit den Schultern nach vorn und bekomme immer mehr schmerzen, die mich am Atmen hindern.

Seit einem Jahr war ich bei sehr vielen Ärzten, seit April letzten Jahres bin ich in Psychotherapie und Physiotherapie, hatte manchmal kurzzeitig sogar phasen, in denen es mir gut ging aber dann ging das ganze auf einmal von vorn los und die Probleme werden gefühlt immer schlimmer. Ich habe das Gefühl, dass nichts hilft und ich so hilflos bin, dass keiner etwas machen kann!
Sport mache ich jetzt auch schon länger nicht mehr, außer dass ich jeden Tag draußen schnell gehe, aber sonst fühle ich mich jetzt total unwohl weil mein Körper einfach nicht mehr richtig funktioniert, ich nehme zu und habe das Gefühl, dass mein Stoffwechsel gar nicht richtig funktioniert und ich kaum etwas essen darf, ohne zuzunehmen. schlafen kann ich seit Sonntag jetzt auch nicht mehr gut, einschlafen fällt schwer und wenn das geht, dann wache ich ein paar Stunden später mit Atemnot auf und kann nicht einschlafen.

Falls jemand irgendwie ähnliche Probleme kennt und mir irgendwie da weiterhelfen kann, wäre ich extrem dankbar, weil jeder Tag eine Qual ist und ich da einfach nicht rauskomme.
Dazu kommt noch die coronavirus Krise und ich habe noch mehr Angst dadurch und schaue sogar schon keine Nachrichten mehr, weil ich sofort wieder mehr Probleme bekomme.

Vielen Dank euch schon mal im Voraus und ich freue mich, wenn jemand antwortet.

Liebe Grüße
Danny

x 1 #18


flow87
Zitat von Dannyboy:
Hallo ihr lieben,ich bin neu hier und habe nach vielem lesen hier im Forum auch mal den Schritt gewagt, mich anzumelden und über meine Probleme zu reden.Seit März letzten Jahres, also bin seit genau einem Jahr, plagen mich die Probleme einer Atemnot, die wie aus dem nichts bei mir plötzlich da war und mich bis heute plagt. Den genauen Grund dafür kann ich bis heute noch nicht sagen und habe keine Lösung.Erstmal zu mir, ich bin nun 25 Jahre alt und eigentlich sehr sportlich, habe mehrere Jahre Leistungssport betrieben und Bodybuilding und auch ...


Hey Eisenfreund:)

Wie fühlt sich deine Atemnot an'? Bitte beschreibe mir das doch mal kurz. Ich leide auch an dem und vielleicht kann ich dir helfen.

#19


Muchacho7
Hallo Danny, so wie du das liest fallen mir mehrere Möglichkeiten für deine Atemnot ein, es ist schwierig ne Diagnose zu stellen. Ich schreib einfach mal was mir durch den Kopf geht:

-Psychische Probleme: Hast du ja selber gut beschrieben, auch wenn du sagst du bist in Psychotherapie, ist halt die Frage ob die Therapie so anschlägt oder ob am Problem vorbei Therapiert wird.

Orthopädische Ursache: Du schreibst ja selber über akute Schulterprobleme. Die Brustwirbel und Halswirbelsäule z.B. sind dafür bekannt Atemprobleme zu verursachen. Auch wenn du in Physiotherapie bist ist hier die selbe Frage wie bei der Psychotherapie ob das hier richtig angegangen ist. vielleicht hilft dir nen Termin bei einem Orthopäden der evtl mit Röntgenaufnahmen die genau Ursache ermitteln kann.

Magen als Ursache: Der Magen sollte als Ursache auch in Betracht gezogen werden (Stichwort Roemheld Syndrom).

Ich weiss nicht welche Untersuchungen schon alles gemacht wurden, aber ich an deiner Stelle würde den Hausarzt aufsuchen und Untersuchungen in Richtung Schilddrüse, Magen und Blutbild machen lassen. Zudem wäre ein Termin bei einem Othopäden sinnvoll, sprich das mal bei deinem Hausarzt an. Zudem wäre es sinnvoll vielleicht andere Pschotherapien auszuprobieren. Weiss nicht was bei dir genau gemacht wird.

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Dr. Matthias Nagel
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