Pfeil rechts

Hallo,

möchte mich kurz vorstellen, ich bin die Nikita ich bin auch neu hier! Ich hoffe es kann mir hier geholfen werden.

Gruß

Nikita

27.12.2011 18:52 • 29.12.2011 #1


19 Antworten ↓


Hallo und willkommen,

was hast Du denn für Symptome?

Grüße

27.12.2011 19:05 • #2



Angstzustände unerträgliche Symptome!

x 3


Grüß dich nikita0383

27.12.2011 20:13 • #3


Hallo,

ich habe ständig Herzstolpern,Schwindel,Beklemmungen Hals/Nacken,allegmeine Schwäche,zittern,kältegefühle in den Gliedmaßen,Ohnmachtsgefühl,kann mich nicht entspannen,liege den ganzen Tag nur rum und wenn ich mal kurz was mache habe ich sofort Kreislaufprobleme,ach ja und Muskelverkrampfungen in den Gliedmaßen,das dumpfe Gefühl im Kopf ich drehe gleich durch,Angst irgendeine Krankheit zu haben,Angst zu streben,Angst vor allem,einfach Angst vor der Angst(Generalisierte Angst)!

Das sind für mich unerträgliche Symptome.
Habe schon mal Citalopram bekommen,leider nicht vertragen und jetzt Pirotaxin oder so ähnlich,hab ich jetzt auch vor zwei Tagen abgesetzt,weil die Symptome noch stärker wurden.
Habe sie nur eine Woche genommen,aber kann das sein das ich schon absetzt Symptome habe?

Ich hoffe mir kann eventuell einen Rat geben,mein Arzt sagt immer ich soll raus gehen und mich nicht weiter isolieren,aber leichter gesagt als getan und dann immer dieses Benommenheitsgefühl und diese Schwäche(Kreislauf).


28.12.2011 11:41 • #4


Hey

ich finde es ist falsch ausgedrückt, wenn du sagst "ich hoffe mir kann geholfen werden". da kann ich dir wirklich viele tipps geben, die du dann auch anwenden kannst damit du dich vielleicht etwas besser fühlst.

du sagst selbst von dir, dass du nur rumliegst. das musst du unbedingt ändern. daher hast du auch immer das gefühl kreislaufprobleme zu haben. fange an dich zu bewegen, mache jeden abend sportübungen oder tanze jeden tag zu deinem lieblingslied, hauptsache bewegen, oder mach einen großputz zu hause, vielleicht hast du auch einen hund, dann gehe mit ihm spazieren. ich lag auch immer nur rum und mein körper hat sich verselbständigt. ich konnte mir selbst nicht mehr vertrauen, wenn ich zB dann mal was anstrengenedes gemacht habe wurde mir sofort schwindelig und ich dachte ich kippe um. am besten ist echt jeden abend eine sportübung zu machen. fange mit 5 minuten an und steigere es langsam. nach 2 wochen merkst du, dass du selbstsicherer wirst beim laufen. dein kreislauf wird gestärkt und dein körper reagiert nicht mehr so extrem mit kreislaufschwäche.

schreibe dir ein tagebuch und trage dort deine erfolge ein, das stärkt dich garantiert. lese ein buch über angst wie zB "wenn plötzlich die angst kommt", damit du erstmal weisst wie angst entsteht und du die zusammenhänge kennenlernst. wenn man weiss wie sich die angst und panik bildet und man einfach eine erklärung für die symptome hat dann bessert sich die verfassung meistens auch schon etwas.

trinke viel wasser und ernähre dich gesund, achte auf deinen blutzuckerspiegel, immer zwischendurch ne kleinigkeit essen damit es nicht zu kreislaufproblemen kommen kann. traubenzucker am besten in der tasche dabei haben.

was ich dir sehr sehr empfehlen kann sind atemübungen. falls du eine therapie machst (was ich dir dringend empfehle) dann lass dir bestimmte atemtechniken von ihm zeigen, dann hast du deine angst besser unter kontrolle und kannst eine anfliegende panikattacke wegatmen.

was mir auch oft hilft ist einfach mal das zu machen was man eigtlich nicht machen würde. damit bricht man den teufelskreis. ich trage zum beispiel nieeeeee röcke oder kleider (bin nicht dick, aber ich fühle mich unwohl drin), habe dann mal einen schönen rock angezogen und bin damit zur arbeit. ich habe von allen seiten nur komplimente bekommen. das stärkt einen. ich trage auch nie roten lippenstift, weil er eben zu auffällig ist und man will ja die aufmerksamkeit nicht auf sich lenken. zack, hab ich ihn raufgemacht und bin damit rausgegangen, da kamen wieder nur komplimente und man zieht irgendwie die aufmerksamkeit auf sich. ich mache momentan ständig dinge, die ich sonst nicht mache oder trage.

an tabletten nehme ich seit gut 2 wochen opipramol. damit hatte ich keinerlei nebenwirkungen und ich merke nun so langsam, dass es wirkt. ich grübel weniger, bin fit, kann gut schlafen.


ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen...

viele liebe grüße

28.12.2011 12:27 • #5


Danke,

für deine Tips,ich selbst weiß ja das ich mich bewegen muß,aber ich denke dann es wird alles schlimmer.
Bei mir ist es so, das ich ständiges Angstgefühl habe und bei jeder Kleinigkeit die mich aufregt oder nur an etwas denke total ausbricht und ich den ganzen Tag wieder schwach bin und nichts mehr tun kann.
Sind diese Symptome den normal bei Beneralisierten Angst?
Ich habe ja schon viel im Internet geforstet und eigentlich trifft vielses zu.
Mein Arzt sagt mir auch nichts genaueres darüber.
Ich fühle mich allein gelassen und unendlich kraftlos.
Mit meinen Muskeln ist das auch so ne Sache,alles ist total verkrampft,als würde jemand mit einem Seil daran ziehen.
Therapie möcht ich auf jeden Fall bald in Angriff nehmen.
Ich hab schon wieder Angst davor,was passiert wenn ich dahin gehe,kippe ich um,ist mein Kreislauf gleich im Keller,ich kann meinem Körper überhaupt nicht mehr vertrauen,das ist schon erschreckend,da ich früher Leichtathletik gemacht habe.
Ein Buch habe ich schon von Doris Wolf,scheind ganz gut zu sein.

28.12.2011 14:10 • #6


glaube mir, so schwach ist dein körper nicht. du musst ihm wieder ein wenig selbstvertrauen schenken.wenn du genug gegessen und getrunken hast und auch genug schlaf hattest dann kippst du nicht einfach so um. ich habe auch angst vor dem umkippen und auch vor dem erbrechen. ich bin auch schonmal umgekippt und niemand war da. das ist ja nur ein schutzmechanismus vom körper, daran stirbt man nicht. nach einem kurzen moment bin ich von selbst wieder aufgestanden. fange einfach mit kleinen übungen an.

darf ich fragen wie alt du bist, seit wann du an ängsten leidest und ob du alleine wohnst?

liebe grüße

28.12.2011 14:19 • #7


Ich bin 28 und habe mit meinen Mann zwei Kinder.

In meiner Kindheit hatte ich sollche andeutungen schon mal,da konnte ich nicht mehr schlucken.

Bin eigentlich immer schon änglich gewesen.
Es brauch sich nur jeman dvor mir streiten,bin ich sofort am zittern und bekomme Beklemmungen und will einfach nur weg.

Ich denke der Auslöser war wieder eine Streitsituation mit der ich wieder nicht klar kam.

Familie!



Unter welcher speziellen Angst leidest Du?

28.12.2011 15:05 • #8


ich leide unter agoraphobie, emetophobie und auch die angst umzukippen. das ist leider ein super durcheinander wenn ich alles auf einmal bekomme.

ich bin 25, wohne ganz allein und mein freund studiert weiter weg, den seh ich leider meist am wochenende. an kinder kann ich gar nicht irgendwie richtig denken, auch wenn es schön wäre. aber ich muss erstmal mit meinem leben klarkommen.

hast du denn vor noch medis einzunehmen? ich kann dazu nur sagen, dass ich vor 7 jahren bereits an ängsten litt und diese nach 2 jahren (mit einer therapie und einer eigenen selbstkonfrontation) besiegt habe, konnte alles machen was ich wollte, war nur unterwegs, habe party gemacht, meinen führerschein gemacht, in urlaub geflogen, mich ausgetobt. doch dieses jahr fing alles wieder an als mein vater im januar starb, ich wusste vorher schon, dass ich wieder an ängsten leiden werde. ich habe es damals allerdings ohne medis geschafft. doch nun hab ich mich entschieden welche zu nehmen.

28.12.2011 17:16 • #9


Also ich habe Medis bekommen,einmal Citalopram nicht vertragen und seit einer Woche Paroxotin oder so ähnlich genommen,nach einer Woche abgesetzt und seit drei tagen absetzerscheinungen.Komme jetzt garnicht mehr aus dem Bett ,habe das Gefühl durchzudrehen!
Einfach unbeschreiblich!

Bei mir ist auch ein großes Problem,das ich denke mir passiert gleich was oder ich leide doch an irgendeiner schlimmen Krankheit.

Kannst Du mir etwas über deine Therapie erzählen,wie war es für dich und konntest du arbeiten gehen,wie sieht es heute bei dir aus,kannst du deine täglichen Aufgaben meistern?

29.12.2011 12:29 • #10


Hey du,
ich kenne deine Symptomatik sehr gut! Das mit dieser dauerhaften Schwäche und diesen Kreislaufschwankungen mache ich auch jeden Morgen durch! Jedes mal denke ich, dass ich doch Herzkrank bin und würde am liebsten wieder zum Kardiologen rennen. Aber es bringt nichts. Das Kuriose ist ja, wenn man eine kurzzeitige Beruhigung von ärztlicher Seite hat, geht es einem schlagartig besser, die Treppen sind gar kein Problem mehr, man kann wieder hüpfen, schnell aufstehen und sogar der Sex macht Spaß

Was ich damit sagen will, lass es dir nicht gefallen, rede laut mit dir und versuche dir immer wieder klarzumachen, dass du körperlich gesund bist, nur deine Angst macht dir n Strich durch die Rechnung. Ich z.B: schimpfe mich dann auch des Öfteren, weil ich ne richtige Wut auf mich bekomme. Habe teilweise so Herzrasen, dass ich denke das wars jetzt, aber komme immer wieder raus- und ich lebe immer noch!

Wir sind stark und jung und werden das schaffen, ganz bestimmt! Lass los und vielleicht hilft es dir ja n bisserl, dass es hier sicherlich sehr viele so geht!

Kopf hoch und wenn was ist, dann schreib mich an:)

Ganz liebe Grüße

29.12.2011 12:39 • #11


Das ist lieb,



Danke!


Etwas hilft es schon,das man damit nicht allein ist.

Wie war es den in deiner schlimmsten Zeit,konntest du Unternehmungen machen oder der gleichen und wie sieht es aus, wenn du Sorgen hast oder oder in irgendein Streitkonflikt gelangst,also ich schaffe es nicht mal mich zu wehren da die Symptome so stark sind.(Beklemmungen,zittern,Schwindel)

29.12.2011 13:24 • #12


hey

alsooooo ich habe mich nicht unterkriegen lassen von meiner angst, habe ganz normal weitergearbeitet und tu es auch immer noch, vollzeit als bürokauffrau. an manchen tagen fällt es mir extrem schwer auf der arbeit aber ich laufe dann durch die gegend und versuche mich abzulenken, was ja ein großer fehler ist. nun bin ich dabei zu lernen die attacken auf mich zukommen zu lassen. war heut 5 stunden bei ikea shoppen (50 km von mir entfernt, aber mein freund ist zum glück gefahren). hatte erstmal heut morgen durchfall und brecherscheinungen, aber ich hab gelernt, dass ich während einer attacke nicht umkippen kann auch wenn ich es immer glaube. leider war mir sehr lange schlecht und ich dachte ich müsste mich echt übergeben. nachdem ich rumgelaufen bin und mir möbel angeschaut habe ist das gefühl nach 2 stunden weggegangen und ich konnte in ruhe shoppen trotz überfüllten laden, was ja auch ein großes problem für mich darstellt.

die therapie hat mir insofern geholfen, dass mein therapeut mir klargemacht hat was in meinem körper überhaupt vorgeht. wenn man sich sowas vor augen hält während einer attacke dann hat man mehr verständnis dafür. ich habe alle 2 wochen einen termin beim therapeuten und muss jedes mal alleine 30 km weit dafür fahren, aber das tu ich dann in dem moment gern. mir fehlt bei der therapie nur ein wenig mehr konfrontation. der thera muss mir mal so langsam etwas mehr in den hintern treten.

zurzeit lese ich auch ein buch über panikattacken und es hat mir uuuuuuuuunheimlich geholfen.

die letzten 2 wochen waren hölle für mich, habe das haus kaum verlassen und nur im bett rumgelegen und tv geschaut. ohne grund schwindel und herzrasen. das war mir zuviel. ich wollte nicht mehr, ich hab mir gesagt so geht es ganz und gar nicht weiter.

so langsam spüre ich auch die wirkung von opipramol, die attacken sind schwächer und ich kann mich besser währenddessen konzentrieren. nehme sie jetzt 2 wochen. es soll ja noch besser werden aber der 3. oder 4. woche, ich lass mich mal überraschen.


liebe grüße und niemals den kopf hängen lassen, das ist der falsche weg. wenn nichts mehr geht, dann geht trotzdem immer noch was.

29.12.2011 18:18 • #13


Hallo bin auch neuc hier. Und ja diese Angst und Panikattacken sind unerträglich und dazu kommt noch das ich mir Zwänge zu gelegt habe

29.12.2011 18:36 • #14


was hast du dir denn für zwänge angelegt ?? beschreibe die zwänge mal.

29.12.2011 18:43 • #15


nun ich glaube um von der angst abzulenken oder so. Am schlimmsten sind meine Ängste auch kurz bevor ich meine Tage bekomme weis aber vom arzt das ich kein typischer Zwangspatient bin. Nehme auch Fluoxetin bzw. jetzt habe ich vor einer woche wieder aufgehört zu nehmen irgendwie schaffe ich es nicht regelmäßig dabei zu bleiben dann mach ich mr wieder gedanken mit wieviel mg ich beginnen soll usw. seit ca 10 Jahren hab ich das mal war es gut ich konnte raus (einkaufen etc.) mal war es schlecht( kaum vor ie Tür) so wie jetzt. Und es ist so wahnsinnig schwierig einen Therapieplatz zu finden

29.12.2011 18:49 • #16


wie alt bist du denn wenn ich mal fragen darf?
ich kann dir nur empfehlen dringend eine therapie zu machen als basis für dein leben..
während der periode ist es eh normal, dass die ängste verstärkt da sind, das habe ich auch und ich denke viele andere auch.

liebe grüße

29.12.2011 19:03 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hi Niki03, aus welcher Ecke im Ländle kommst Du denn? das Problem bei den meisten Therapeuten ist die lange Wartezeit. Arbeitest Du im Moment? Lg.

29.12.2011 19:13 • #18


Bin jetzt 36 und im moment das gefühl alles zieht nur so an mir vorbei.

29.12.2011 19:15 • #19


Komme aus Stuttgart bin aber vor ca 3 Jahren in den Odenwald gezogen ob das gut war ich weis es nicht

29.12.2011 19:19 • #20



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler