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Hallo zusammen,

ich bin aktuell in den letzten 6 Monaten in einer Büro Ausbildung.
Folgendes Problem seit 3 Wochen:
Ich leide jeden Tag auf der Arbeit an plötzlich auftretenden Angst- und Benommenheitsattacken. Diese kommen meistens einfach so. Ich fühle mich so abwesend in diesen Momenten. Alles fühlt sich total unreal an und ich kann mich auch kaum konzentrieren. Ich habe auch das Gefühl eines leichten Schwindels dabei. Sehr starke innere Anspannung und Angst habe ich dabei. Sehr sehr unangenehm.
Und da ich jetzt natürlich immer an diese Angst denke, kommt es umso häufiger vor, da ich mich nur darauf konzentriere.
Jetzt leide ich ziemlich oft am Arbeitstag unter diesen Angstattacken. Wenn ich mal richtig angespannt, ängstlich und benommen bin, dann komme ich da nur schwer wieder raus, auch wenn mir bewusst ist, das eigentlich nichts schlimmes dabei passieren kann. Diese Angst ist aber kaum aushaltbar.
Sich dann auf der Arbeit auch noch zu konzentrieren ist auch sehr schwer.


Habt ihr irgendwelche Tipps?

Ich war auf Grund von Depressionen schon in psychotherapheutischer Behandlung. Der Grund für diese Angst- Benommenheitsattacken hängt wieder irgendwie mit meiner Psyche zusammen. Lust auf diese Arbeit im Büro habe ich auch nicht. Wahrscheinlich auch ein Grund dafür warum es mir so geht. Doch ich muss irgendwie diese letzten 6 Monate der Ausbildung schaffen. Ich habe auf Grund psychischer Probleme schon genug Sachen abgebrochen. Therapeuten habe ich aktuell keinen und es dauert sowieso zu lange einen Platz zu bekommen. Jetzt gilt es aktuell nur noch, dass ich diese 6 Monate überstehe.

Irgendwelche akut Tipps? :/ Antidepressiva möchte ich keine nehmen, auf Grund der starken Libidio Probleme.
Wären Benzos eine Option, bis ich die Ausbildung fertig habe? Habe noch nie welche genommen. Oder zu starke Abhängigkeit möglich?

24.06.2023 13:29 • 24.06.2023 #1


6 Antworten ↓


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Zitat von Max456:
Der Grund für diese Angst- Benommenheitsattacken hängt wieder irgendwie mit meiner Psyche zusammen

Und die Ursache sind deine Neurotransmitter. Allen voran GABA.
https://www.schlosspark-klinik-dirmstei...20Glutamat.

Öfter als 2x die Woche kurzwirkende Benzos würd ich nicht nehmen.

Für Akutphasen hat mir Picamilon geholfen.

Du bist gut beraten zu entstressen wozu ein Gleichgewicht deines Neurotransmitterhaushalts gehört.

24.06.2023 13:40 • #2


A


Angstzustände - Benommenheit - Hilfreiche Tipps?

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Zitat von Max456:
Wären Benzos eine Option, bis ich die Ausbildung fertig habe? Habe noch nie welche genommen. Oder zu starke Abhängigkeit möglich?


Benzos über 6 Monate (immer mal wieder) einnehmen, ist keine gute Idee. Ein seriöser Arzt sollte dir das auch gar nicht in dem Ausmaß verschreiben.

Du kannst ja mal pflanzliches ausprobieren wie Baldrian oder Vivinox Nervenruhe (mit letzerem habe ich gute Erfahrung gemacht), das sollte man aber meiner Erfahrung nach täglich einnehmen, zumindest Mo bis Fr, die Wirkung baut sich etwas auf.

Vielleicht sind auch Entspannungsverfahren etwas für dich. Wenn du deine Grundanspannung senkst, werden die Spitzen im Büro vermutlich aushaltbarer.

Auch kannst du an dir arbeiten, in dem du versuchst zu akzeptieren, dass du nun noch 6 Monate aushalten musst für einen guten Zweck. Versuche auch, deinen Blick für die guten Sachen im Büro zu schärfen und wenn es nur die Klimaanlage, der/die nette KollegIn oder der Kaffe ist.

24.06.2023 14:40 • x 2 #3


Windy
Zitat von Max456:
Irgendwelche akut Tipps?

Die graueSteinMethode. Wenn wieder jemand nervt, stelle ich mir vor, daß ich zum langweiligen, lahmen, grauen Stein mutiere. Dann wird man für die Betreffenden Nerver nämlich total langweilig, weil sie keine Reaktion mehr kriegen. Das schafft Zeit und Ruhe, um sich was anderes zu suchen.

24.06.2023 14:50 • x 2 #4


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Zitat von Windy:
Die graueSteinMethode. Wenn wieder jemand nervt, stelle ich mir vor, daß ich zum langweiligen, lahmen, grauen Stein mutiere. Dann wird man für die Betreffenden Nerver nämlich total langweilig, weil sie keine Reaktion mehr kriegen. Das schafft Zeit und Ruhe, um sich was anderes zu suchen.

Klappt besonders gut auf Baldrian. - Alltagsuntauglich.

Diphenhydraminhydrochlorid is ganz nice auch wenn man den Tag darauf chillen will und nich arbeiten muss.

24.06.2023 14:55 • #5


Schlaflose
Zitat von Max456:
Antidepressiva möchte ich keine nehmen, auf Grund der starken Libidio Probleme.

Man kann doch wohl für 6 Monate auf die Libido verzichten.

Zitat von Max456:
Wären Benzos eine Option, bis ich die Ausbildung fertig habe?

Wenn du es täglich nehmen würdest, hättest du anschließend ein Suchtproblem. Gelegentlich ist nichts dagegen einzuwenden (1-2 Mal die Woche).

24.06.2023 15:54 • x 1 #6


E
Ja, Frauen können Jahrelang enthaltsam leben weil sie eben Frauen sind. Männer können das nicht.
Die Genetik, kann man nicht verarsc***. Da kann keiner was für.

Deswegen gibt es ja auch in Beziehungen bei diversen Paaren Sackstand weil es dem Mann schon die Schenkel lang runterläuft und die Frau Migräne hat. Für uns Männer ist Sex sehr wichtig und langfristig entschuldigt in den meisten Fällen nur der eigene Tod. Was denkst du warum so viele Männer fremd gehen? Wenn zu Hause nichts mehr passiert ist es nur der logische Schluss. Kein Mann steht morgens auf und nimmt sich vor seine Frau heute zu betrügen. Naja, zumindest die meisten.

24.06.2023 16:17 • #7





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