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Black Sheep
Ich gebe zu der Beitragstitel ist extrem reißerisch, aber ihr habt es ja angeklickt, und vielleicht lest ihr es ja auch bis zu Ende, und im besten Fall habt ihr sogar eine Meinung dazu.

Ich habe hier in einem anderen Thema die Ankündigung gelesen, wie ein User behauptete er wäre in 1,5 Stunden Angstfrei geworden, und es auch bei Zeiten erklären würde wie das so ging, hat er natürlich nicht getan, gab es ja auch schon öfters solche Ankündigungen…war wohl meistens Werbung, die über PN vertrieben werden sollte…sei‘s drum.

Nachdenklich gemacht hat es mich trotzdem, aus mehreren Gründen, zum ersten denke ich das man wirklich in einer Sekunde Angstfrei werden kann…..man muss nur sich, und das eigene denken komplett verändern, und die Angst wird innerhalb von nur einer Sekunde verschwinden, der Haken an der Sache ist das es Jahre bis Jahrzehnte dauern kann diese Entscheidung zu treffen, und manch einer wird sie nie treffen, und weiter auf Hilfe von außen warten.

Im Grunde sagt uns die Angst das etwas schief läuft, das wir etwas verändern sollten, ich weiß eine Menge Sachen die ich verändern sollte, was zu tun wäre damit es mir noch besser geht, ich weiß es, doch verändern tue ich nichts…..ich weiß das ich Sport treiben sollte, oder nach einem Hobby suchen sollte das mich glücklich macht, und was mach ich, ich sitz auf meinem A.r.s.c.h und denk erst mal darüber nach…..und das schon seit Jahren.

Gutes Beispiel ist auch trinken, man hört immer das man 3 Liter Wasser trinken soll, ist gut für den ganzen Körper…..was mach ich, schütte mir weiter den ganzen Tag Kaffee rein, wieso auch nicht, hat doch immer gut funktioniert…..oder rauchen, jeder Raucher kennt das, wie einfach es ist, mit einer Kippe im Mund darüber nachzudenken, wie schön es wäre Nichtraucher zu sein……

Beziehung…….ich weiß ziemlich genau was zu tun wäre um meine Frau glücklich zu machen…….ja darüber nachdenken ist einfach, aufzustehen und abzuwaschen, erfordert aber etwas mehr als nur Gedanken, da muss man sich schon bewegen…….

Ich denke es ist klar geworden was ich meine, und wenn ich hier so Beiträge lese denke ich das es vielen von euch ähnlich ergeht, aber warum ist das so?

Ich selbst habe mich immer gerne als Selbstzerstörerisch bezeichnet, oder behauptet ich wäre ohne Ehrgeiz geboren…..faule Ausreden oder, man geht halt lieber den einfachen Weg, obwohl man weiß das es der falsche ist, und beschwert sich dann lieber wie beschissen das Leben doch ist.

Ich hatte schon mal ein Thema worum es darum ging das uns einfach der Wille fehlt glücklich zu sein, und uns gut zu fühlen, und diese Meinung hat sich im Laufe der Zeit noch verstärkt, der Leidensdruck ist einfach nicht hoch genug um sich zu ändern, wir leben lieber mit dem Gefühl der Angst, und mit den Symptomen, als mal über unseren Schatten zu springen, und Missstände die wir durchaus sehen können, zu beseitigen.

Ich habe hier oft die Frage gelesen, kann man Angstzustände ganz loswerden, kann man wieder ganz gesund werden……..Ich stelle diese Frage mal bewusst umgekehrt, Wer von euch hat sein komplettes Leben umgestellt, hat aufgehört Sachen die er nicht mag zu vermeiden, wer hat alle Missstände beseitigt, wer hält sich an alle bekannten Tipps die es so gibt, und hat immer noch Angst?

Angstfrei in einer Sekunde…….kein Problem, aber die Entscheidung zu treffen ,den inneren Schweinehund zu töten, hart mit sich selbst ins Gericht zu gehen, sich zu bewegen und nicht nur zu reden, ist echt übel, und schwer umzusetzen, das weiß ich aus eigener Erfahrung, allerdings weiß ich auch aus eigener Erfahrung das es durchaus machbar ist, und sich echt gut anfühlt.

Wenn wir uns ändern, ändert sich alles, und das in der Sekunde in der wir uns dafür entscheiden......

25.01.2015 09:54 • 30.01.2015 x 6 #1


26 Antworten ↓


Wie immer ein toller Artikel von dir Black Sheep. Chapeau!
Ich würde ja jetzt sagen "Selbsterkenntnis und so...", aber du hast Recht: GENAU DAS ist das Problem.

Nach jedem Rückfall habe ich mir gedacht "Warum wunderst du dich? Verändert hast du nix, seit dem letzten Mal." Ich frage mich auch immer, warum ich mir selbst im Weg stehe, anstatt einfach zur Seite zu gehen...

Aber ich bin überzeugt, dass du Recht hast. Man KANN in einer Sekunde Angstfrei sein und NUR wir selbst können das erreichen. Aber davon, dass du Recht hast kannst du dir jetzt auch nix kaufen...

25.01.2015 10:37 • x 1 #2



Angstfrei in Einer Sekunde

x 3


Hi Black Sheep,

wir kennen uns nun schon länger und ich habe deine Posts immer mit Interesse gelesen. Dieser hier hat mich angeregt nachzudenken und zu vergleichen mit meiner Situation.
Ich denke das es nicht geht in einer Sekunde angstfrei zu sein, aber es geht in kurzer Zeit, theoretisch.
Zum Beispiel:
Wir leben in einer Eigentümergemeinschaft ( 1 Eigentümer und 3 Mietparteien) Der Eigentümer ist ein egozentrisches, egoistisches Arsc...loch. Er geht her und macht Streit wie er kann.
Alle Mieter reden nicht mehr mit ihm, lassen ihn links liegen.
Diese Situation, ähnlich, hatten wir auch in unserer vorherigen Wohnung, sind deshalb umgezogen. Wie so oft, vom Regen in die Traufe.
Schneeschippen, gestern. Er schippt vor den Garagen, zu erklären ist die Aufteilung. Mietergarage - seine Garage - unsere Garage - seine Garage. Um nun den Schnee von seinem ersten Platz weg zu bekommen schippt er meinen Platz mit frei, weil es umständlich ist um meinen herum zu schippen. Ich aber habe ihm gesagt, das ich das nicht will, weil dieses Schippen meines Platzes wird von ihm benutzt mich zu erpressen. Mach das mal für mich, ich habe auch deine Gararge....
Mein kleiner Sohn liebt Schnee und das Schneeschippen, ist gestern draußen und schippt, der Eigentümer kommt und verlangt von dem 8 jährigen seinen Platz auch zu machen. Der Junge hat aber die Order genau das nicht zu erledigen und hat es ihm auch gesagt. Da schreit er den Jungen an, macht ihm Angst mit der Aussage zu dem Kind: Das werde ich eurem Vermieter mitteilen, das hat ein Nachspiel, ihr werdet sehen. Das Kind kam laut weinend rein und ich bin raus. Das was dann passierte war alles außer das ich diesem Mensch nicht mitten ins Gesicht geschlagen habe.
Nun zum Punkt. Als ich wieder drin war, rief ich meinen Vermieter an, teilte ihm alles mit.
Ich hatte danach so ein freies, ein richtiges Glücksgefühl. Kein Symtom war da, nichts, den ganzen Nachmittag und Abend.
Soll heißen, ich habe mich gewehrt, endlich mal. Das sind die Situationen wo man sofort merkt das man für sich das Richtige getan hat, das was fehlte, warum man die Störung hat.
Natürlich muß man viel mehr solcher Dinge für sich erkennen und auch umsetzten um wieder der Alte zu werden, aber ich denke es geht, nur nicht in einer Sekunde.

25.01.2015 11:04 • x 1 #3


Soll heißen das wir nicht in einer Sekunde gesunden, aber Recht hast damit das diese eine Sekunde es entscheidet das wir in Zukunft gesunden. Ich habs gestern erlebt. Ich denke den Schweinehund überwunden zu haben. Meine Hände waren taub in der Situation, aber ich wusste das es von der Aufregung, vom überwinden des Schweinehundes kam.
Danke für deinen Beitrag, das war die Bestätigung.

25.01.2015 11:15 • #4


anna24
Hallo

Danke erstmal für deinen Beitrag er regt sehr zum nachdenken an. Das man sich oft nicht traut einen Schritt weiter zugehen ich zum Beispiel habe angst davor was zu ändern weil es könnte ja schlimmer werden da mach ich lieber so weiter was ich allerdings auch nicht will. Aber bitte wer soll mir dabei helfen diesen Schritt zu gehen das kann ich nur selber machen.
Aber vielleicht hast du mir heute ein bisschen Mut gegeben damit das ich mich mal traue Kleinigkeiten zu ändern.

Lg anna

25.01.2015 11:43 • #5


Zitat von anna24:
Hallo

Danke erstmal für deinen Beitrag er regt sehr zum nachdenken an. Das man sich oft nicht traut einen Schritt weiter zugehen ich zum Beispiel habe angst davor was zu ändern weil es könnte ja schlimmer werden da mach ich lieber so weiter was ich allerdings auch nicht will. Aber bitte wer soll mir dabei helfen diesen Schritt zu gehen das kann ich nur selber machen.
Aber vielleicht hast du mir heute ein bisschen Mut gegeben damit das ich mich mal traue Kleinigkeiten zu ändern.

Lg anna

Mach es anna, ich habe es ohne denn Beitrag zu kennen, gestern gemacht. Es tut gut, es ist ein Schritt der schwer ist, aber es geht. Viel Mut für dich und Kopf hoch, das zweite Mal dann wird es einfacher, bis es Normalität ist im gesamten Leben.

25.01.2015 11:49 • #6


anna24
Ich werde es heute machen.
Nur ein Beispiel für euch ich habe mir letztens ein neues Shampoo gekauft und habe zu Weihnachten ganz tolle Cremes bekommen habe mich aber bis jetz noch nicht getraut sie herausnehmen aber heute werde ich es machen

Lg anna

25.01.2015 11:53 • #7


Zitat von anna24:
Ich werde es heute machen.
Nur ein Beispiel für euch ich habe mir letztens ein neues Shampoo gekauft und habe zu Weihnachten ganz tolle Cremes bekommen habe mich aber bis jetz noch nicht getraut sie herausnehmen aber heute werde ich es machen

Lg anna

25.01.2015 11:55 • x 1 #8


Black Sheep
Zitat von Paddlmädchen:
Aber davon, dass du Recht hast kannst du dir jetzt auch nix kaufen...


Guten Morgen Paddelmädchen,

Stand der Satz auch schon da als ich das das erste mal gelesen habe, oder werde ich jetzt doch noch verrückt, muss mich erstmal hinsetzen und darüber nachdenken......

Spaß beiseite, gut das du diesen Satz noch eingefügt hast, den er beschreibt eigentlich alles was ich ausdrücken wollte, das reine Wissen was ich falsch mache, wird mich noch lange nicht dazu bringen es besser zu machen, vielleicht wird das Wissen mich aber dazu bringen den Gedanken auch mal Aktionen folgen zu lassen.

Die Frage die es zu klären gilt ist wohl, wann wird aus einem Gedanken eine Entscheidung, und wann wird aus einer Entscheidung, eine Aktion.

25.01.2015 12:05 • #9


anna24
Wenn man den Mut dazu hat und es macht dann wird eine Entscheidung daraus.

Lg anna

25.01.2015 12:10 • #10


So ist es anna

25.01.2015 12:20 • #11


anna24
Schön das du es auch so siehst.
Ich habe jetzt eine Veränderung gemacht wollte kurz vor der zweiten einen Rückzieher machen aber hab es es trotzdem gemacht

25.01.2015 13:09 • #12


Hotin
Hallo Black Sheep,

Zitat:
Wenn wir uns ändern, ändert sich alles, und das in der Sekunde in der wir uns dafür entscheiden......

Deine Aussage finde ich bemerkenswert. Sie beinhaltet meiner Meinung nach das
was uns zufrieden und glücklich macht.

Besonders deutlich wird das in der menschlichen Kommunikation. Wenn Du Dich über eine Person geärgert hast,
musst Du ihr das sagen, damit sie das möglichst abstellt. Nun kannst Du z.B. sagen:

1. Darf ich Ihnen mal etwas sagen? Ich ärgere mich immer, wenn sie ihr Auto
hier abstellen. Da komme ich so schlecht vorbei. Können Sie das zukünftig etwas weiter rechts parken? oder
2. Wenn Sie Ihr Auto noch mal mir in den Weg stellen, werde ich mich beim
Hausbesitzer beschweren. Sie sind unverschämt und gedankenlos.

Innerhalb von einer Sekunde bekommst du eine völlig unterschiedliche Reaktion.
Sie ist direkt abhängig von Deiner Handlung. Du erzeugst bei Deinem Gegenüber eine ganz unterschiedliche Angststärke.
Und mit der Aussage 2 machst Du Dir selbst mehr Angst. Auf Deinen Angriff folgt garantiert ein heftiger Gegenangriff.

Zitat:
Wer von euch hat sein komplettes Leben umgestellt, hat aufgehört Sachen die er nicht mag zu vermeiden,


Ich kenne keinen, der das von sich behauptet. Und ich würde es auch keinem empfehlen. Ganz gleich wie viel
und welche Art von Problemen jemand hat.
Jeder Mensch ist grundsätzlich gut, so wie er ist.
Die sogenannten "Probleme" entstehen nicht aus der Person heraus.
Somit warst Du bestimmt nicht "selbstzerstörerisch".
Wenn jemand sein Verhalten ändert, bekommt er natürlich innerhalb einer Sekunde ein anderes Ergebnis.
So wie mattes, der sich nach der schlechten Behandlung seines Sohnes erfolgreich gewehrt hat.
Zitat:
ich weiß ziemlich genau was zu tun wäre um meine Frau glücklich zu machen…….ja darüber nachdenken ist einfach, aufzustehen und abzuwaschen, erfordert aber etwas mehr als nur Gedanken, da muss man sich schon bewegen…….

Deine Beschreibung trifft genau den Punkt. Da es so ist, wie Du beschreibst, kannst
Du mit Deinem Verhalten vieles schnell verbessern.

Leben ist "Geben und Nehmen"

Zitat:
man geht halt lieber den einfachen Weg, obwohl man weiß das es der falsche ist, und beschwert sich dann
lieber wie beschissen das Leben doch ist.


Die meisten werden nicht wissen, dass sie mit ihrem reden und ihrem Verhalten das erzeugt haben, was sie
sehen und erleben. Und darin liegt die Lösung. Ich darf soviel Fehler machen, wie ich will.
Nur mit den Ergebnissen und dem Bild, wie mich andere sehen muss ich leben.
Wer nichts ändern möchte, darf so bleiben - nur jammern darf er nicht zu laut, das nervt.



Viele Grüße

Hotin

25.01.2015 13:59 • x 1 #13


Ich ziehe ebenfalls den Hut vor deinem tollen Beitrag.

Ja und du hast Recht...in einer Sekunde geht nicht... aber wenn mann den Weg der Selbsterkenntnis und Selbstliebe geht.... anfängt Dinge kontinuirlich zu ändern geht es ...

vielleicht nicht 100 %

aber mal ganz ehrlich..wer auf der Welt ist das schon.. wichtig ist das man lernt damit umzugehen.
Den Auslöser zu erkennen und kontinuirlich dran zu bleiben etwas zu ändern...und nämlich selbst.. nicht durch andere.

Rückschläge annehmen..schauen woran es liegt ..auch mal nen Schritt zurück zu gehen und wieder den Weg zu beleuchten... und Anlauf nehmen und weiter geht es.

Ich kann von diesen Erfolgen erzählen nur zu gut...habe aber auch Rückschläge die mir von aussen in den Weg gestellt werden...aber warum..warum zieht man es immer wieder an...was muss man eventuell an seinem Verhaltensmuster ändern um nicht immer wieder die gleichen Erfahrungen zu machen.

Ja nicht leicht... zumal ich merke wenn ich einiges ändere um zb. im Job besser klar zu kommen das ich
nicht mehr ich bin und das auch kontraprodutiv ist. Es gilt für sich einen Mittelweg zu finden mit dem man gut Leben kann.

Bin vor Kurzem in Xing auf nen Beitrag Seminar gestossen welches ich auch in diesem Bezug sehr interessant fand


Hochintelligenz, Hochsensibilität und wie gehe ich im Berufsleben damit um und wie mache ich mir diese STärke/Schwäche mir optimal zu Nutzen.

Leider ist es zuweit weg um es zu besuchen....aber werde an dem Thema dran bleiben..und mich mal um Lektüre kümmern.

VG bleeny

25.01.2015 16:32 • #14


@BlackSheep: Und was tun wir jetzt?

Wie lösen wir die Blockade?

Als erstes wohl mal nicht mehr darüber schreiben oder nachdenken....

26.01.2015 08:20 • #15


Black Sheep
Danke für die Rückmeldungen, und schön das ich den einen oder anderen zum nachdenken anregen konnte.

Um Missverständnisse auszuräumen, ich denke das die Angst in der Sekunde verschwinden wird, in der wir uns entscheiden keine Angst mehr zu haben, dabei liegt der Scherpunkt für mich eher auf der Entscheidung, die wir sogar in weniger als einer Sekunde treffen könnten……..die Angst verschwindet dann automatisch.

Eine andere Sache ist das mit dem Recht haben…….es geht mir überhaupt nicht darum mit irgendetwas was ich schreibe recht zu haben…..eher darum Erfahrungen, und Ideen auszutauschen, andere Meinungen zu hören, und im besten Fall, Lösungen zu finden die uns alle ein Stück weiterbringen.

Zitat von mattes:
Ich hatte danach so ein freies, ein richtiges Glücksgefühl. Kein Symtom war da, nichts, den ganzen Nachmittag und Abend.


Ok, du hast entschieden ohne nachzudenken, das richtige zu tun und sich vor sein Kind zu stellen ist eh immer ein gutes Gefühl, aber das es dir so gut ging kann auch davon kommen das du endlich mal die unterdrückte Wut losgeworden bist, hast du eigentlich ein Hobby wo du mal richtig die Sau raus lassen kannst?

Zitat von anna24:
Wenn man den Mut dazu hat und es macht dann wird eine Entscheidung daraus.


Das ist sicher der richtige Umgang mit Symptomen, und Ängsten an sich, gegen unser phlegmatisches Verhalten, und unsere nicht vorhandene Spontanität, wird uns das nicht helfen, Als Beispiel…..Ich habe keine Angst vorm Abwasch, ich kann mich nur nicht dazu entscheiden ihn zu machen…….und darum geht es, man weiß was das richtige ist, aber man denkt lieber darüber nach als es einfach zu tun.

Zitat von Hotin:
Jeder Mensch ist grundsätzlich gut, so wie er ist. Die sogenannten "Probleme" entstehen nicht aus der Person heraus. Somit warst Du bestimmt nicht "selbstzerstörerisch".


Hallo Hotin, ich denke jeder Mensch ist gut so wie er ist, solange er mit sich und seinen Entscheidungen zufrieden ist, sagt man jedoch oft Ja, wenn man Nein meint, wird man Probleme mit sich selbst bekommen, und nein ich bin bestimmt nicht selbstzerstörerisch, in meinen Gedanken hört es sich aber wesentlich besser an als, ich bin zu schwach….

Zitat von bleeny:
warum zieht man es immer wieder an...was muss man eventuell an seinem Verhaltensmuster ändern um nicht immer wieder die gleichen Erfahrungen zu machen.


Nabend bleeny, schön das du Erfolg hast, das zeigt das du auf dem richtigen Weg bist, solange du dich aber als Opfer widriger Umstände, oder Pech siehst, hängst du in einer Opferrolle fest, wenn du andere Erfahrungen machen möchtest versuch dich doch mal als Täter zu sehen, sozusagen als Regisseur in deinem eigenen Film.

26.01.2015 20:03 • x 1 #16


Das mit dem "Recht haben" war nicht so gemeint.

Eher so, dass schon einige heraus gefunden haben WAS falsch läuft, jedoch das WIE beheben/umsetzen noch suchen.

26.01.2015 20:52 • #17


Also ich kann Euch nur zustimmen. Wir können etwas tun...

Ich habe mal einen interessanten Bericht gelesen, der hieß "Angst-ein Preis der Feigheit" Ja, und so ist es.
Wir haben den Gedankensalat im Kopf.... wir sind doch auch feige, wir vermeiden Situationen. Derweil steht uns
das ganze Leben offen, wir müssen nur wollen und Verantwortung übernehmen.

Wir können doch einfach in die Situation reingehen und neu erleben, neu überdenken und posiive Erfahrung sammeln.
Ebenso stand drin, das unsere Ängst nur sogenannte Luxusängste sind, also keine Existenzängste.
In Afrika, wo Hungersnot herrscht, dort kann man die Angst verstehen. Existenzängste-verhungern zu müssen etc.

Unsere Angst entwickelt sich, weil sie auch viel Beachtung bekommt. Zwar ist sie in der Gesellschaft noch nicht
so sehr anerkannt, aber dennoch gibt es einen Namen für die "Krankheit".
Depression bspw. hatte früher keinen Namen, man war halt müde, schlapp, niedergeschlagen und heute ist man krank.

Und ja, es ist nur unser Denken, wir können es ändern. Neue positive Gedanken müssen die negativen ersetzen.

sicherlich ist es einfach gesagt, auch bei mir klappt es nicht so, aber schon kleine Erfolge müssen wir als sehr wertvoll sehen
und vielleicht uns dies auch immer wieder ins Gedächtnis rufen.

26.01.2015 21:11 • #18


Black Sheep
Hallo Paddlmädchen

Ja, ich weiß ging auch nicht direkt um deine Aussage, nicht mal nur um dieses Thema, sondern pauschal um alles was ich so von mir gebe, manchmal werde ich das Gefühl nicht los das es oft darum geht andere zu überzeugen, das ist mir nicht wichtig, für mich ist wichtig das ich von dem überzeugt bin was ich schreibe, und das ich durch eure Erfahrungen und Meinungen etwas lerne, dass mich weiterbringt.

26.01.2015 21:23 • x 1 #19


Zitat von Black Sheep:
Das ist sicher der richtige Umgang mit Symptomen, und Ängsten an sich, gegen unser phlegmatisches Verhalten, und unsere nicht vorhandene Spontanität, wird uns das nicht helfen, Als Beispiel…..Ich habe keine Angst vorm Abwasch, ich kann mich nur nicht dazu entscheiden ihn zu machen…….und darum geht es, man weiß was das richtige ist, aber man denkt lieber darüber nach als es einfach zu tun.

Oh ja, das kenne ich auch nur zu gut. Und wenn du möchtest, dann darfst du mal was ausprobieren:
Also: Wenn du dir sicher bist, dann triffst du die Entscheidung: Ich will ein Ehemann sein, der im Haushalt hilft.
Weil es aber nicht beim wollen bleiben soll, sagst du dir in Zukunft immer wieder: Ich bin ein Ehemann, der gerne im Haushalt hilft. Das wiederholst du dir sooft wie möglich und vor allem, wenn du die Arbeit auch siehst. Wenn du es wirklich mit Überzeugung sagst, dann wirst du sehen, dass du gar nicht anders kannst, als im Haushalt zu helfen, weil man sich auf Dauer nicht selbst belügen kann.
Mach aus dem wollen ein sein. Viel Erfolg

27.01.2015 15:19 • #20



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