Pfeil rechts

Hallo zusammen.Mir geht es gerade sehr schlecht.Bin seit fast 4 Wochen in der Psychiatrie.... seit einer Woche weiss ich das ich entlassen werden soll.Obwohl ich mich noch nicht stabil genug fühle. Aber das ändert nichts daran das ich trotzdem am 13. entlassen werde. Mir ging es auch schon besser....vor allem in den letzten Tagen.Aber heute Abend hat sich wieder die Angst gemeldet und trotz Skills habe ich sie nicht runter schrauben können. Ich bin dann zur Pflegerin gegangen um mir Hilfe zu holen.Da wurde ich nur abgewartscht mit der Aussage ich solle doch im Park spazieren gehen und mich nicht reinsteigern.Aber in was für einem Ton.Das ist jetzt in der ganzen Zeit schon das dritte Mal das ich mit Angst abgewiesen und angemeckert werde.Und gerade wenn man in der Angst drin ist kann man das gar nicht gebrauchen.Aber das versteht wohl nur jemand der das auch hat.Das hat mich wieder total zurück geworfen.Bin nur am heulen und habe Angst vor ZUHAUSE das ich das nicht schaffe.

06.08.2014 20:40 • 09.08.2014 #1


12 Antworten ↓


Hi laterra,

kann deine Angst nachvollziehen vor zu Hause, wenn man sich noch nicht stabil genug fühlt. Warum sollst du denn schon nach vier Wochen entlassen werden? Ich war damals ca. 12 Wochen in der Klinik und durfte zwischendurch am Wochenende probeweise heim.

Sicher ist spazierengehen nicht ganz verkehrt, aber das kann auch anders vermittelt werden und nicht so schroff. Ist denn noch eine andere Schwester da, zu der du gehen könntest?

LG

06.08.2014 21:33 • #2



Angstattacke in Psychiatrie von Pflegerin schroff

x 3


Hallo Finja,

seit gestern geht es mir wieder schlecht.Komme aus dem Heulen nicht mehr raus.Ich verstehe auch nicht warum ich schon so früh entlassen werden soll.Ich fühle mich nicht so weit.Die Therapeuten meinen das sie mir das zutrauen.


LG Laterra

07.08.2014 08:31 • #3


Du warst ja jetzt vier Wochen in der Psychatrie, ich kenne es so, dass man zuerst in die Psychatrie geht zur Medikameteneinstellung und dann in eine Tagesklinik (Stationär) und das geht dann 3 Monate. Hast du die Möglichkeit danach in die Tagesklinik zu gehen? Haben sie dir das nicht Angeboten?

Es tut mir sehr leid, dass sie dich jetzt einfach so Entlassen, obwohl du dich noch nicht dafür bereit fühst. Versuche es anzusprechen, vllt haben Sie eine Lösung für dich.

Ich verstehe es sehr gut, dass du dich von den Schwestern nicht gut behandelt fühlst, dass Problem hatte ich auch schon mal. Ich weiß das ist schwer und eine riesen Überwindung, aber ich bin dann nicht weg gegangen, ich habe zu der Schwester gesagt ich brauche jemanden an meiner Seite und das beharren darauf hat bei mir geholfen.

Ich fühle mit dir, ich drücke dir die Daumen und ich bin mir sicher es gibt einen neuen Weg, wenn du die Psychatrie verlässt. Bleib beharrlich und bestehe weiter darauf, dass du Hilfe brauchst.

07.08.2014 08:48 • #4


Ja von anderen Patienten kannte ich das auch, dass sie dann erstmal in die Tagesklinik gingen.
Sprich das doch mal zur Visite an, liebe laterra.

Drück dich auch mal...

07.08.2014 09:32 • #5


Lieben Dank für Eure Antworten und Unterstützung..Ich bin in einer Klinik die 45 Kilometer von meinem Zuhause entfernt ist.Von daher funktioniert das mit der Tagesklinik nicht.

Ich habe heute einen Termin mit der Sozialarbeiterin ...sie hat mir schon vor ein paar Tagen etwas geholfen.


LG Laterra

07.08.2014 10:58 • #6


Liebe Laterra, geh in Selbsthilfegruppen, das tut dir sicher gut, da kann dich vielleicht auch die Sozialarbeiterin beraten. Schau mal hier: http://www.coda-deutschland.de/. Gibt aber auch andere A-Gruppen zu anderen Themen. In größeren Städten gibt es viele Angebote, so dass du jeden Tag zu so einer Gruppe gehen kannst. Das hilft dir sicher über die schwere Zeit hinweg. Ich drück dir die Daumen, dass du es gut hinbekommst, Valerie

07.08.2014 11:25 • #7


Schön das dich eine Sozialarbeiterin unterstützt. Ich habe auch eine Sozialarbeiterin und sie hat mir schon zwei mal sehr geholfen und ich kann sie auch immer anrufen. Das ist eine sehr große Hilfe.

Soweit ich weiß, kann man in eine Tagesklnik auch Stationär gehen. Ich war in einer Tagesklinik mit Patienten die zu Hause geschlafen haben und jeden morgen in die Klinik gekommen sind und Patienten die dort geschlafen haben.

LG

08.08.2014 07:52 • #8


Fantasy
Zitat von Shellybelly:
Tagesklnik auch Stationär

Also, eigentlich heißt eine Tagesklinik ja Tagesklinik, weil man da nur tagsüber ist... So kenn ich das zumindest...

08.08.2014 07:55 • #9




ja ich weiß was du meinst, aber wie ich schon oben geschrieben habe, war das gemixt in der Uniklinik in Leipzig. Weiß nicht wie es woanders ist, aber in Leipzig war es gemischt, dass man dort schlafen konnte und eben aber auch nur Tagsüber da war. SO waren meine Erfahrungen !

08.08.2014 08:05 • #10


Fantasy
Mmh, okay...

08.08.2014 08:08 • #11


Schlaflose
In der Klinik Berus, wo ich war, gab es auch sie Möglichkeit, stationär oder nur teilstätionär zu sein, d.h. alles mitzumachen, was die stionären Patienten machten, aber zuhause zu übernachten. Das nannte sich aber nicht Tagesklinik, sondern war eine richtige Rehaklinik.

08.08.2014 13:57 • #12


Hallo zusammen,


also so wie ich das mitbekommen habe wird hier nach der Entlassung gar kein Tagesklinikstatus angeboten.Für mich wäre es eh zu weit aber einige andere wurden gar nicht gefragt!Mhh.

LG Laterra

09.08.2014 12:09 • #13



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler