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Hallo,

klasse Forum hier.... ich finde es hilft schon sehr wenn man nicht allein ist.

Kurz zu mir.... bin weiblich, verheiratet habe Kinder und eigentlich scheint alles wunderbar zu sein.... wenn da nicht diese Ängste wären....

Nach der Geburt habe ich Ängste entwickelt..... Angst vor Krankheiten, ich hatte demnach schon ziemlich viel, hab jede kleinste Veränderung immer wahrgenommen und als gefährlich eingestuft.

Natürlich war auch ich bei Ärzten und Heilpraktikern... diese haben mir auch irgendwie geholfen... Organisch bin ich gesund...aber das half immer nur für einen kurzen Moment. Jetzt habe ich aber auch Erfahrungen mit Panikattacken erlebt und sie werden immer schlimmer oder besser gesagt kommen immer öfter.

kennt ihr sicherlich auch... mir wird dann aufeinmal komisch, hab das Gefühl mir wird schwindelig, mein Herz rast...natürlich dann auch mit Extrasystolen die mich Wahnsinnig machen, mir wird irgendwie zittrig....habe Angst ich kippe um. Ob beim Einkaufen, auf einem Fest, meist wenn ich außer Haus bin aber auch langsam zu Hause kommen diese Gefühle hoch. Fühle micht dadurch total schlapp. Mein Herz schlägt bei einer körperlichen Verändrung auch wenn sie minimal ist an zu holpern. Hab dann immer Angst nicht für meine Kinder da sein zu können.

Ich sage mir immer wieder.... Du bist gesund... alles ist gut. Versuche bewusst zu Atmen usw. wie kommt man aus diesem Kreislauf wieder raus? Würde gern eine Verhaltenstherapie machen aber die Wartezeiten sind enorm. Ich muss mich bis dahin über Wasser halten.

Hab Angst zusammenzubrechen... ich möchte doch so gerne für die Kinder da sein...

Würde mich über Antworten und Ratschläge sehr freuen. Wie geht es Euch?

15.04.2014 18:04 • 16.04.2014 #1


8 Antworten ↓


Hallo Elli,
hast du schon mal an eine stationäre therapie gedacht?

15.04.2014 20:20 • #2



Angst zu zerbrechen

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hallo elli, schau doch mal in den leistungskatalog deiner krankenkasse, ob die eine außervertragliche psychotherapie anbieten. dann kannst du dir auch einen therapeuten ohne kassenzulassung nehmen, die wartezeiten sind hierdurch wesentlich kürzer. probier doch mal entspannungstechniken wie autogenes trainig aus, vielleicht hilft dir das. bei ner akuten attacke hilft mir sehr viel und sehr schnell kaltes wasser trinken. dadurch wird ein ein nerv stimuliert, dessen namen ich leider immer vergesse. wäre einen versuch wert.

15.04.2014 21:26 • x 1 #3


Zitat von abra77:
bei ner akuten attacke hilft mir sehr viel und sehr schnell kaltes wasser trinken. dadurch wird ein ein nerv stimuliert, dessen namen ich leider immer vergesse. wäre einen versuch wert.


parasympathikus heißt der nerv

15.04.2014 21:49 • #4


ja, der ist es

15.04.2014 21:53 • #5


Der tip mit dem kalten wasser ist sehr gut. das probier ich bei gelegenheit mal

15.04.2014 21:55 • #6


manolita13
ich hatte diese panikattacken vor 19 jahren.
kinder noch zu hause u.auch ich hatte immer mehr
ein schlechtes gewissen,nicht mehr 100%für sie da zu sein.das machte mich fertig.
kein schwimmbad u.zu nichts mehr traute ich mich.meine panikattacken häuften sich
immer mehr.auch zu hause bkahm ich sie.ich ging praktisch nicht mehr ausser haus.
ganz schlimm wurde das.eines morgens,nach einer weiteren attacke,sass ich auf dem bett,
mein hände vor dem gesicht u.ich sagte mir,NEIN,so kanns nicht weitergehen.habe das telef. genommen u.dem psychiater angerufen,dessen telef.nr.ich eigentlich schon lange auf dem nachtisch hatte.naja ich weinte u.bat ihn um einen termin.ich konnte sehr schnell zu ihm.
so fings an.ich bekahm damals citalopram u.gegen die attacken u.nebenwirkungen das xanax(nehme ich z.z.auch wieder)viele therapiestunden begleitend mit dem antidepressiva
brachten mich wieder auf den richtigen weg.war bis vor kurzem wieder ein lebenslustiger fröhlicher mensch geworden.musste mein kindheitstraume verarbeiten.es hat mir die augen geôffnet.war sehr offen zu meinem psychiater u.so kahm ich zu meinem ziel..
aber da ja im leben immer mal wieder neue probleme auftauchen,womit man nicht immer gut umgehen kann,haben mich die angstzustände wieder voll im griff.doch ich habe nich lange gewartet u.mir beim gleichen psychiater wieder hilfe geholt.es hilft mir enorm u.spühre,ich bin wieder auf dem richtigen weg..
so ich hoffe meine geschichte hilft dir u.du siehst,panikattacken können auch wieder verschwinden,wenn man sie behandelt.
als ich deine geschichte gelesen habe,wollte ich dir einfach mut machen,da meine geschichte sehr ändlich war.ganz liebe grüsse u.nicht verzweifeln..
manuela

15.04.2014 22:28 • x 1 #7


hey du! bei mir kam es auch nach der Schwangerschaft.. drei Monate später von heute auf morgen.. wie lange hast du das denn jetzt schon? wie alt sind deine kinder

16.04.2014 10:02 • #8


manolita13
hey du..grins
habe sie nach einer fehlgeburt bekommen(5 monat)
meine grossen waren zu der zeit 10 u.8 jahre.
habe fast ein halbes jahr gebraucht,bis ich mir eingestanden habe,dass es
zeit wird mir hilfe zu holen...
nach ein paar monaten hab ich dank der therapie u.antidepressiva
wieder zu einen normalen alltag gefunden.
durch die fehlgeburt,löste sich ein kindheitstrauma aus(sexueller missbrauch durch stiefvater)war drei jahre in therapie,bis ich alles verarbeitet
habe u.aufgeräumt in meinem leben.es ging mir wieder blendend bis vor kurzem.
aber in der zwischenzeit ist auch wieder vieles auf mich zufekommen
habe zwar keine panikattacken,aber jetz angstzustände.bin wieder in therapie
u.auf einem guten weg mich wieder zu finden..
vieleicht hat sich ja durch die geburt deiner kinder etwas ausgelöst...?
ganz liebe grüsse manuela

16.04.2014 11:49 • #9





Dr. Reinhard Pichler