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201710.11




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Auf dem Mars
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Hallo zusammen,
nach meiner Entbindung vor vier Jahren fing mein ganzes Übel an... Ständig erkältet und krank... Von einem Arzt zum nächsten, weil ich wirklich dachte, dass da was ernsthaftes dahintersteckt... Nichts zu finden... Warum sich meine Knochen zunehmend verformen (Finger, Knie, Zeher, Sprunggelenke, Rücken), der brutale Haarausfall, die plötzliche Halbierung meiner Periode seit einem Jahr (von 7 bis 8 Tagen auf 3 bis 4), die ungwollte Gewichtsabnahme innerhalb eines Jahres von 10 Kilo, usw. kann mir auch keiner erklären. Ich werde als Banane abgestempelt... Tsh Werte schwanken hin und her zwischen 0,4 bis 1,7 herum und so auch meine Konzentration und Leistungsfähigkeit. Mittlerweile geht es schon so weit, dass ich nur noch jeden zweiten Tag schlafen kann... Die Angstzustände fingen an, da war mein Junge rund 5 Wochen alt. Er hatte sich etwas mit Milch überfressen und kein Bäuerchen gemacht... Er hat sich so dermaßen verhustet, dass er mir knallrot anlief und ich wirklich Angst hatte, dass er mir erstickt. Ich hatte plötzlich Angst, dass sowas in der Nacht passieren könnte, und hörte nachts auf zu schlafen. Und das ganze ging so fast gute zwei Jahre... Wie ich das damals überlebt habe, weiß ich nicht... Permanente Müdigkeit trotz Vollzeitjob. Ich war nur die ersten sechs Monate zu Hause. Als ich versuchte, etwas lockerer zu werden, kamen diese unerträglichen Alpträume, dass mein Kind stirbt (vielleicht lag das auch alles an der vorherigen Fehlgeburt). Hinzu kam, dass mein Vater schwer erkrankte, und man nicht wusste, wie lange er noch lebt. Die Angst um mein Kind und um mein Vater waren mein ständiger Begleiter.

Ich war die Glucke am Spielplatz, die Angst hatte, dass ihr Kind nicht von der Schaukel fiel oder ähnliches. Ich bin diejenige, die Angst hat, dass man ihr am Spielplatz das Kind klauen will, und irgendwo die Organe verkaufen möchte. Ich gehe mittlerweile so weit, dass ich sogar meinen Mann als Feind ansehe, der mir ebenfalls mein Kind wegnehmen will. Ich habe schon einen Termin beim Psychologen gemacht, bin aber aus Angst niemals hingegangen. Vielleicht steht ja dann bald das Jugendamt an meiner Türe, weil ich als Banane abgestempelt werde? Was mache ich dann? Mein Kind wird überbehütet, sogar zu sehr von mir verwöhnt, bei uns kann man vom Boden essen, das Kind ist - wie ich mir auch sogar von meinen Eltern anhören muss - zu sehr verwöhnt, aber wie sollen das auch alle verstehen, wenn sie nicht wissen, dass ich so Angst habe, dass es ihm an etwas fehlt... Wenn ich so eine schlechte Mutter wäre, würde er doch nicht meine permanente Nähe suchen... Hinzu kam, dass mein Kind erst vor nem halben Jahr so mit dem reden anfing. Was hatte ich hier für Angst... Ich wäre beinahe kaputt gegangen. Mittlerweile plappert er wie ein Wasserfall und er kommuniziert ganz rege. Ich bin einfach nur froh darüber und 'belohne' ihn oft dafür... Meine Frage an euch: Dass ich ein gravierendes Angst Problem habe ist mir bewusst... Muss ich bedenken bezüglich des Sorgerecht haben, dass man mir hier an den Karren fährt, wenn ich mich in psychologische Hände begebe? Mein Mann würde hier eigentlich nicht tätig werden... Dennoch traue ich mittlerweile niemandem mehr... Über konstruktive Antworten würde ich mich sehr freuen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß...

Auf das Thema antworten


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  10.11.2017 14:48  
Darüber, dass man die an den Karren.... sollte man eher Angst haben, wenn man nicht bereit ist. An sich zu arbeiten.
Viele Mamis nehmen psychologische Hilfe in Anspruch und das ist IMMER der bessere Weg!

Ja, dein Kind sucht deine Nähe, aber es ist durchaus möglich, dass dein Kind einen psychischen Schaden erleidet, weil ein Kind die Ängste seiner Mama spürt.
Und somit werden die Kinder später selbst ANgstkrank. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Ein überbehütetes Kind entwickelt kein Selbstbewusstsein. Wie auch?
Und was ist die Folge daraus?
Meistens ebenfalls ANgstund andere psychische Erkrankungen.

Du solltest deinem Kind zu liebe Hilfe in Anspruch nehmen. Denn so, wie du nun damit umgehst ist nicht gesund. Weder für dich noch für das Kind.

Danke1xDanke


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  10.11.2017 16:46  
Ja, das kenne ich alles. Auch die Angst vor dem Jugendamt, etc.
Es ist gut dass du dir Hilfe gesucht hast.
Du machst alles richtig.
Kein Mensch wird dir deswegen vor den Karren fahren.
Es gibt so viele Mamis denen es wie Dir geht.
Auch mir. Habe selbst 2 Kinder, bald 8 und 6 Jahre alt.
Merke: Die Angst Sicht sich immer seine grösste Schwachstelle aus.
Bei uns sind es die Kinder





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  10.11.2017 16:56  
Nicole72 hat geschrieben:
Ja, das kenne ich alles. Auch die Angst vor dem Jugendamt, etc.
Es ist gut dass du dir Hilfe gesucht hast.
Du machst alles richtig.
Kein Mensch wird dir deswegen vor den Karren fahren.
Es gibt so viele Mamis denen es wie Dir geht.
Auch mir. Habe selbst 2 Kinder, bald 8 und 6 Jahre alt.
Merke: Die Angst Sicht sich immer seine grösste Schwachstelle aus.
Bei uns sind es die Kinder

Danke für die aufmunternden Worte... dass das Schaden beim Kind anrichten könnte, so weit hab ich weiß Gott nicht gedacht, zumal er immer als fröhliches, soziales und sehr neugieriges Kind beschrieben wird. Er ist achtsam, aber weiß Gott nicht ängstlich.
Ich wusste auch vor Kind nichts von Angst... Das kam völlig unerwartet mit der Entbindung. Zunächst dachte ich das legt sich wieder... aber irgendwie schlug es immer an anderen Seiten heraus... Nun ja, dann weiß ich, was ich am Montag zu tun habe... Danke nochmal!





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  10.11.2017 17:05  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Darüber, dass man die an den Karren.... sollte man eher Angst haben, wenn man nicht bereit ist. An sich zu arbeiten.
Viele Mamis nehmen psychologische Hilfe in Anspruch und das ist IMMER der bessere Weg!

Ja, dein Kind sucht deine Nähe, aber es ist durchaus möglich, dass dein Kind einen psychischen Schaden erleidet, weil ein Kind die Ängste seiner Mama spürt.
Und somit werden die Kinder später selbst ANgstkrank. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Ein überbehütetes Kind entwickelt kein Selbstbewusstsein. Wie auch?
Und was ist die Folge daraus?
Meistens ebenfalls ANgstund andere psychische Erkrankungen.

Du solltest deinem Kind zu liebe Hilfe in Anspruch nehmen. Denn so, wie du nun damit umgehst ist nicht gesund. Weder für dich noch für das Kind.


Vielen Dank für die harten aber ehrlichen Worte!



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  10.11.2017 17:25  
Hallo liebe BT85,

Vieles aus deinem Text kommt mir so bekannt vor. Die Schwangerschaft mit meinem kleinen war schon sehr mit Angst verbunden (lag im Kh wegen Verdacht auf Fehlgeburt) und seitdem er auf der Welt ist, habe ich ständig Angst das ihm was passiert oder er stirbt. Bei jeder Krankheit reagiere ich total über. Er schläft dann bei mir damit ich ihn beobachten kann und jeden Abend gehe ich in sein Zimmer um zu kucken ob er noch lebt :( ich verwöhne ihn auch sehr und lasse ihm viel durchgehen. Ich traue meinem Mann ebenfalls nicht, lasse ihn ungern mit ihm irgendwo hin gehen, weil er ihn mir ja nicht wiederbringen könnte. Oder im Fall einer Trennung, dass sein Vater und seine Familie ihn mir dann wegnehmen, weil ich sogesehen alleine da stehe und psychische Probleme habe :( ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Mir wurde aber auch schon des öfteren gesagt, er ist verwöhnt etc. Verstehen tut mich aber niemand...





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  10.11.2017 17:50  
Christinajoma hat geschrieben:
Hallo liebe BT85,

Vieles aus deinem Text kommt mir so bekannt vor. Die Schwangerschaft mit meinem kleinen war schon sehr mit Angst verbunden (lag im Kh wegen Verdacht auf Fehlgeburt) und seitdem er auf der Welt ist, habe ich ständig Angst das ihm was passiert oder er stirbt. Bei jeder Krankheit reagiere ich total über. Er schläft dann bei mir damit ich ihn beobachten kann und jeden Abend gehe ich in sein Zimmer um zu kucken ob er noch lebt :( ich verwöhne ihn auch sehr und lasse ihm viel durchgehen. Ich traue meinem Mann ebenfalls nicht, lasse ihn ungern mit ihm irgendwo hin gehen, weil er ihn mir ja nicht wiederbringen könnte. Oder im Fall einer Trennung, dass sein Vater und seine Familie ihn mir dann wegnehmen, weil ich sogesehen alleine da stehe und psychische Probleme habe :( ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Mir wurde aber auch schon des öfteren gesagt, er ist verwöhnt etc. Verstehen tut mich aber niemand...

Und das schlimmste ist wenn dann plötzlich jeder meint seinen Senf dazugeben zu müssen... unerträglich und führt letztendlich zu nem Riesen streit... weil man schon so viel geschluckt hat nur damit der haussegen nicht schief hängt... man will ja nicht, dass das Kind in Streit aufwächst. Ich bin mittlerweile sehr dreist geworden wenn mal wieder jemand meint, seine besserwisserei loszuwerden. Da reagier ich mittlerweile ganz giftig und greife gezielt die Schwachpunkte meines gegenübers an... anfangs hatte ich kein Problem damit, dass er mal was alleine mit seinem papa macht, aber seitdem seine Eltern da permanent ihre Nase reinstecken und es scheint auch noch ansteckend zu sein, geb ich bin nur noch her, wenn ich mit Fieber im Bett liege. Aber das mit dem Nichtschlafen... da müssen wir echt was machen... und Schlafmittel sollte hier die allerallerletze Wahl sein...



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  10.11.2017 19:06  
Hallo Bt,

Weiß du was mir an deinen Text negativ auffällt , du beschreibst so als würdest du für dein Kind überhaupt keine Liebe emfinden.
Gleich oben wie du das Verschlucken des Kindes beschrieben hast finde ich unmöglich ,
Du siehst nur Dich und ich denke mal das du das von anderen auch gehört hast und darum hast du Angst das jemand dir das Kind wegnehmen könnte. Du brauchst dein Kind nur das Kind braucht Dich und wenn du nicht keine Verantwortung tragen kannst oder willst dann ist es wirklich besser das solche Kinder bei einem Menschen aufwächst wo es repekt und Liebe bekommt.
Das Kind kann sich nicht an Milch überfresse" diese aUSDRUCSFORM FINDE ICH WIRKLICH AUSSAGEKRÄFTIG) SONDERN DU ALS mUTTER muss und hast zu Sorgen das dem Kind das Säugling nicht überessen kann indem du dafür Sorgst das es nr soviel bekommt wie es hüngerchen hat mal mehr mal weniger doch meistens ist es in der Regel das sie an ihrem Maß sich halten.
wENN DU DEIN lEBEN NICHT ALLEINE IN DEN gRIFF BEKOMMST UND DAS IST MACHBAR AUCH BEI EINER aNGSTERRKANUNG dann behandel wenigstens dein Kind mit Respekt





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Auf dem Mars
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  10.11.2017 19:31  
Ich glaub wohl eher dass du nen schaden hast sowas unverschämtes zu behaupten... nur weil man das Wort überfressen benutzt, und das weiß jede Mutter, die fast alle 2 Stunden stillt. Mei dann hat er halt mal zu viel erwischt was ist dabei? Zu behaupten dass ich mein kind gleich nicht liebe, weil ich Angst habe ist eine maßlosigkeit, die eventuell nur von einer nichtmutter oder von einem Behörden futzie kommen kann!
Muss ich als Vorspann erst einmal schreiben dass ich mein kind liebe? Ich glaub da hackt es gewaltig bei dir... Mein kind war ein Riesen Wunsch kind und das weiß auch Gott sei Dank mein ganzes Umfeld!

Danke1xDanke


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  10.11.2017 19:35  
Ich war auch entsetzt...was ist das denn für ein Spinner
Niemals im Leben hat die oder derjenige Kinder

Danke1xDanke

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