Ja natürlich darfst du Fragen ich freue mich wenn ich jemanden helfen kann

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Also von Anfang an.
Letztes Jahr im Juni ist meine Familie ans andere Ende von Deutschland gezogen. Mama und 2 Schwestern. Und ich stand plötzlich ganz alleine da. Nie alleine gewohnt.
Ich bin ordentlich, gehe gerne einkaufen, Putze Wasche koche gerne. Was halt so ansteht aber das ich "verlassen" worden bin hat mich mehr mitgenommen als ich mit jemals vorstellen konnte. Nach 2 Wochen fing es an. Ich fuhr mit dem Auto auf der Autobahn plötzlich wurde mir schwindelig und schlecht. Ich hielt an um mich zu übergeben. konnte aber nicht. Dann ging es wochenlang weiter. Ich war 1 Monat krank geschrieben (das schlechte Gewissen wegen der Arbeit brachte mich echt um ^^) ich hatte Übelkeitsattacken. Stundenlang. Tage und wochenlang. Ich hab 7 Arzte aufgesucht. Magenspülung (wovor ich auch echt Angst hatte). Keiner der Ärzte hat was gefunden. Ich musste öfter einen Krankenwagen suchen, brach im Supermarkt zusammen, wurde von Kollegen nach Hause gefahren weil ich nicht in der Lage war. Habe mich zuhause verkrochen. Habe mich nicht mehr vor die Tür getraut. Umso weiter ich von zuhause entfernt war umso schlimmer war es. Nach ca. 7Monaten leiden. Wo ich mir lieber Füße und arme hätte brechen wollen als die Übelkeit weiter auszuhalten. Bin ich zu einem Psychologen.
Die meinte eben das es daher kommt das ich halt eine starke Bindung zu Meiner Mama habe und deshalb nicht mit der Situation zurecht komme.
Sie hat gesagt es macht die Symptome nicht weg nur weil ich auch dort hin ziehe, das ich auch mal weinen soll wenn mir danach ist (und mir war echt oft danach) das ich viel mit meiner Mama
Telefonieren soll (auch das habe ich auch immer gemacht) aber es wurde und wurde nicht besser. Freunde haben sich abgewandt, jeder dachte ja die Tut ja nur so.... Das es mir auch keinen Spaß macht daran hat keiner gedacht. Ich stand jeden Tag in der Früh auf und hab gesagt "heute wird ein guter Tag heute wird alles anders heute geht es mir gut" und wieder ging es mir schlecht. Wo soll man da noch Hoffnung schöpfen ?! Ich hab trotzdem nicht aufgegeben.... Wie ich diese Zeit überstanden habe weis ich bis heute nicht. Jeden Tag habe ich gekämpft. Und mein Leben ist bis heute noch anders als
Früher, keine Partys, kein Alk., kein langes aufbleiben. Ich vermisse es. Aber ich habe so viel an Lebensqualität wieder gefunden die in der Zeit einfach weg war...
Heute genieße ich die Zeit dir es mir gut geht, auch wenn es oft sehr wenig ist, sehr viel
Mehr aus früher. Meine Familie vermisse ich immer noch schrecklich und mir treibt es die Tränen in die Augen wenn ich nur daran denke. Aber ich steh immer wieder auf egal wie oft ich wimmernd im Bett liege vor Schmerz.
All das beschreibt nicht annähernd wie es mir damit gegangen ist aber es ist vlt ein kleiner Eindruck.
Um was geht es denn bei dir ?