App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

1

T

Tayler
Mitglied

Beiträge:
81
Themen:
3
Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo!

Heute Nachmittag werde ich mich in einer Tagesklinik anmelden. Das Problem ist, ich habe totale Angst davor. Ich weiß nicht, was auf mich zukommt, was da für Leute sind usw.
Mir wird ganz übel wenn ich nur dran denke.

Kann mir hier jemand genauere Auskunft geben?
Hattet ihr auch solche Angst davor?

LG, Tayler

24.10.2020 #1


69 Antworten ↓

0815
Mitglied

Beiträge:
21
Themen:
5
Danke erhalten:
4
Mitglied seit:
Hallo Forummitglieder,

seit meiner Pubertät habe ich es mit wiederkehrenden Depressionen/Ängste zu tun.
Seit Mai 2019 bis heute habe ich erneut mit Ängsten und Depressionen zu tun.
Habe auch mehrere Medikamente ausprobiert und habe lange Zeit ca. 1 Jahr Mirtazapin genommen.
Im Juli 2020 war ich in einer Reha und fühlte mich dort nicht gut aufgehoben.
Auch wollte die Oberärztin in der Reha, wegen mangelndem Antrieb, dass ich das Medikament Mirtazapin absetze und zu einem SSRI wechseln sollte.
Näher darauf eingehen möchte erstmal nicht.
Da ich Aktuell mit vielen Ängste (Generalisierte Angststörung) zu tun habe, wurde auf das Medikamant Opipramol gewechselt.
Genau wie mit Mirtazapin schlafe ich mit beiden Medikamente besser.
Mein Facharzt legte mir nahe eine Tagesklinik aufzusuchen.
Nur ist das so, die Krankenkasse möchte von mir wissen wie es weiter geht und möchte das ich Kontakt mit einer/mehreren Tagesklinik aufnehmen sollte.
Ich habe Angst wie in der Reha schlecht behandelt zu werden und habe große Schwierigkeiten diesen Weg zu gehen.
Auch befürchte ich, dass die Ärtzte in der Tagesklink wollen, dass ich wieder mal das Medikament wechsle.
Leider habe ich starke Schlafprobleme und habe in den letzten Jahren durch mehere Medikamenten wechsel festgestellt,
dass ich SSRI's nicht gut vertrage und maximal wenn überhaupt 2-3 Stunden damit, wenn man es überhaupt schlafen nennen kann, schlafe.
Damit ich unter SSRI besser zur Ruhe komme wurde mir auch mal ein niederpotente Neuroleptika (Promethazin) verschrieben.
Nur fühlte ich mich in dieser Kombination sehr unwohl in meiner Haut und habe dies mit meinem Facharzt besprochen und abgesetzt.
Beim letzten SSRI war es so schlimm, dass ich 4 Tage überhaupt nicht geschlafen habe.
Daraufhin wurde das Medikament sofort abgesetzt und mir wurde Opipramol gegen meine Ängste und Schlafprobleme verschrieben.
Seit dem schlafe ich besser und habe weniger Angstschübe.
Nur bleibt die Antriebslosigkeit und weitere Symptome einer Depression sind weiterhin vorhanden.
Ich hänge irgendwie im Leben fest und weiss nicht was ich machen soll.

Vielen Dank fürs lesen!
0815

23.10.2020 23:07 • #68


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor Tagesklinik

x 3


Angor

Angor
Mitglied

Beiträge:
30322
Themen:
19
Danke erhalten:
69931
Mitglied seit:
Ich benutze imme noch den Brötchenkorb, den mein Sohn in der Tagesklinik gebastelt hat Wink
Aber Spaß beiseite, es ist wirklich nicht schlimm da, sonst hätte mein Sohn das nicht durchgezogen, und sogar mit Verlängerung.

Er hat auch keine Probleme bekomnmen, weil er das ihm verordnete Medi nicht nehmen wollte.

Sie sind sogar mit ihm zum Orthopäden gefahren, weil er Schmerzen beim Sport hatte, und da wurde eine Fehlstellung seines linken Beins diagnostiziert. Das war eh sein Horror da, und die Gruppensitzungen, da hat er sich nicht beteiligt

Meiner Meinung nach ist eine Gruppensitzung nur bedingt geeignet, für meinen Sohn war das jedenfalls nichts, wo er eh Hemmungen hatte, vor anderen zu sprechen.

Aber ich fand den Tagesablauf nicht schlimm, er hatte Struktur, was bei seiner psychischen Erkrankung und seinem ADS nicht so verkehrt war.

Außerdem hatte er die Angst überwunden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, was vorher unmöglich war.

Ich fand es für ihn jetzt auch wichtig zu sehen, dass er nicht nur allein mit seinen Problemen ist, sondern das es viele psychisch Erkrankte gibt.

05.01.2020 17:03 • x 2 #57


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Also ich würde mir vorweg noch keinen Kopf machen. Sie es doch positiv, und im Hinterkopf immer den Gedanken: Da wird mir geholfen! Ich habe zwar keine Erfahrung in Sachen Tagesklinik, hatte aber mal eine Bekannte die sie in Anspruch nahm, und es tat ihr gut dahin zugehen. Guck dir die Klinik genau an, lass dich aufklären, wie und was da abläuft, und wenn es dir nicht zusagt, dann gehst du halt wieder. Ist doch kein Zwang dahin zu gehen. LG

#2


K
Ich wünsch Dir sehr, dass Dir da geholfen wird, viele Menschen, denen ich begegnet bin, haben sehr positive Erfahrungen mit Tageskliniken gemacht.
Das Professionellen-Team besteht üblicherweise aus Psychologen, einem Psychiater, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten und Fachkrankenpflegern, das Klientel ist bunt gemischt. Du kannst dort Deine Nachbarin ebenso treffen wie den Verkäufer vom Elektromarkt oder den Polizisten.
Es gibt psychologische Einzelsitungen, Gruppengespräche, Exkursionen, Koch- Mal- WErk- und Entspannungsgruppen, im Idealfall ist es ein geschützter Raum, indem Du neue positive Erfahrungen (ob es Grenzen durchsetzen, was auch immder Dein Thema ist) in der Gruppe machen kannst - eine Übungswiese
Und was Du jederzeit tun kannst ist: das Ganze abbrechen wenn es Dir nichts bringt.

#3


T
mir hat die Tagesklinik damals sehr gut getan es waren nette Leute da die alle wußten wie es einem geht da sie das selbe haben und auch wussten wovon man spricht .Mir war es damals bei dem Vorstellungsgespräch auch mulmig ebenso am ersten Tag der Aufnahme aber das hat sich schnell gelegt.


Wünsche dir viel Glück und schreib mal wie es war!!


LG.Tini

#4


T
Danke für Eure Hilfe!

@Tini 67
Beruhigend zu hören, dass es nicht nur mir so mulmig deswegen ist.
Werde dann berichten, wenn ich dort war


@Keule
Danke, das hört sich gut an.
Ich hoffe, ich muss/werde das ganze nicht abbrechen.
Hab mir den ganzen Tag schon eingeredet: "es reißt dir keiner den Kopf ab"
Hoffe, ich werde nicht vom Gegenteil überzeugt.


@Mäuselpups
Meine Psychologin meinte auch, dass es den meisten Leuten danach besser geht, aber ich habe generell ein Problem damit, Fremden gegenüber zu treten.
Mal schauen... vielleicht bin ich ja anschließend auch total begeistert.

#5


M
Bestimmt, wünsch dir viel Glück.

#6


H
Hallo Tayler !

Ich war 2001/2 voll stationär in einer psychosomatischen Klinik.

Heute denke ich, dass ich mit einer Tagesklinik mehr Erfolg gehabt hätte. Man bleibt dabei in seinem eigenen Privatleben, und ist nicht so von der realen Welt abgeschottet. Daher kann man dort viel besser an seinen Problematiken arbeiten.

Mache es also, ich wünsche dir viel Erfolg dabei !

Liebe Grüsse,

Helpness

#7


T
Ok, war eben in der Tagesklinik... war heute halb so schlimm. Habe nur einen Termin zum Gespräch bekommen.

#8


T
na siehst du die erste Hürde hast du schon genommen


LG.Tini

#9


T
Zitat von Tini67:
na siehst du die erste Hürde hast du schon genommen


LG.Tini


Ja, und die zweite Hürde folgt am 20.11.

Ich hoffe, die läuft auch so easy ab.

#10


ZZerRburRuSs
Hi

Ich habe ja schon oft etwas zu Tagesklinik geschrieben .
Für mich eine der wertvollsten Erfahrungen überhaupt !

Versuch offen und neugierig zu sein , Lust auf Neues hilft ungemein

lg ZZ

x 1 #11


B
Hallo zusammen,

meine Therapie in einer Tagesklinik geht nächste Woche los und ich habe auch ziemlich Bammel davor.... viele fremde Menschen.... ein bisschen freue ich mich drauf. Ich bin jedenfalls für alles offen, denn ich wünsche mir eine bleibende Veränderung.

Liebe Grüße
bollywood

#12


T
Zitat von bollywood:
Hallo zusammen,

meine Therapie in einer Tagesklinik geht nächste Woche los und ich habe auch ziemlich Bammel davor.... viele fremde Menschen.... ein bisschen freue ich mich drauf. Ich bin jedenfalls für alles offen, denn ich wünsche mir eine bleibende Veränderung.

Liebe Grüße
bollywood


Ich wünsche Dir viel Glück! Irgendwie freue ich mich ja auch schon drauf, weil ich die Hoffnung habe, dass meine PAs dann weg gehen oder zumindest nicht mehr so stark sind... aber die ganzen Leute die ich nicht kenne machen mir schon etwas Angst... zumal Veränderungen mir eh schon Angst machen und mit der Tagesklinik wäre direkt mein ganzer Tagesablauf verändert.
Aber was solls... ich werd's überleben

#13


C
Ich wünsche Euch ganz viel Glück , Erfolg und: Dort sind Menschen, die genauso denken und fühlen wie ihr, dass hat mich damals total verblüfft, im positiven. Es war eine absolute Bereicherung und vorher ging mir der Hintern auch ganz schrecklich auf Grundeis.
Grüssli
Iris

#14


B
Zitat von ZZerRburRuSs:
Hi
Ich habe ja schon oft etwas zu Tagesklinik geschrieben .


Kannst Du einen Link einfügen, wo Du über Deine Erfahrungen in der Tagesklinik berichtest? Ich finde es nicht.

Danke.

#15


T
So, heute war ich zum Gespräch in der Tagesklinik und musste festestellen, dass es doch etwas anders abläuft als mir am Telefon beschrieben wurde.
Es findet keine psychologische Betreuung statt und zu meiner Psychologin darf ich in dieser Zeit auch nicht gehen.
Man bekommt Ergotherapie, irgendwelche anderen Therapien und ärtzliche Behandlung.
Es gibt auch "Freizeit" in der man sich selbst beschäftigen kann/soll... Buch lesen oder ähnliches.
Über die Weihnachtstage muss man auch hin... einen Tag kann man sich frei nehmen aber mehr nicht.
Was ist das bitte für ein Konzept..... keine psychologische Betreuung?

Das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Naja, werd ich eben weiter Tabletten nehmen und zur Psychologin gehen... wird sicher auch helfen... dauert nur eben etwas länger!

#16


T
das hört sich wirklich etwas seltsam an .In der Tagesklinik wo ich damals war wurde man psychologisch und ärztlich betreut .Gut zu einem Psychiater brauchte ich in diesem Zeitraum auch nicht die Medikamente wurden von der Klinik verordnet und auch ausgeteilt .Freizeit hatten wir dort auch immer nach dem Mittagessen hatten wir 1,5 Std Frei und konnten auch raus gehen .
erkundige dich da noch mal genau vielleicht hast du auch etwas falsch verstanden !


LG.Tini

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

T
Ich habe ja extra nochmal gefragt ob es keine psychologische Betreuung gibt und er meinte wenn ich das Bedürfnis hätte zu sprechen, könnte ich mit einem der Ärzte reden.
Im Moment nehme ich Opipramol 50mg (morgens und abends jeweils 1 Tablette). Ich habe auch gesagt, dass ich damit super zurecht komme, aber er meinte ich würde da stärkere Tabletten bekommen.
Warum das denn bitte?

Jedenfalls bin ich echt geschockt... kann ja sein, dass dieses Konzept schon Erfolge erzielt hat, aber für mich ist es definitiv nichts!

#18


S
Hallo, ich kome Morgen in die Tagesklinik. Ich weiß das mir dort geholfen wird und ich merke das ich auch hilfe brauche weil ich es einfach nicht mehr alleine schaffe. Angst vor dem was alles auf mich zu kommt und Angst das viele Sachen wieder hoch kommen was ich früher erlebt habe zum Beispiel.
Kennt Ihr solche Ängste? War schon mal jemand in einer Tagesklinik?
Würde mich über anworten freuen.
Gruss Andrea

#19


B
Hallo Andrea,

ich war vor Weihnachten für ca. 4 1/2 Wochen in einer Tagesklinik. Ich habe dort viele Anregungen bekommen. Deine Aufregung davor ist völlig normal, ging mir auch so. Die vielen fremden Menschen, am meisten Angst hatte ich vor den anderen Patienten. Aber ich bin offen auf sie zugegangen und ich habe dort sogar eine Freundschaft schließen können.

Kopf hoch und keine Angst, das wird schon.... es wird Dir sicherlich gut tun.

Liebe Grüße
bollywood

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Hans Morschitzky
App im Playstore