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HAllo!
Ich gehe ab nächster Woche in eine Tagesklinik und ich habe total Angst davor. Ich nehme keine Medis und komme auch was meine Tagesstruktur angeht gut klar, aber ich habe Herzangst und das schränkt mich ziemlich ein. Zwar habe ich keine Probleme einzukaufen, oder essen zu gehen, Musem, Kino etc, aber meinen Job kann ich zur Zeit nicht ausüben, da kann ich nicht "weg" und das macht mir dann Angst (bin Turnlehrerin) ich spüre natürlich im Job auch das Herz viel stärker. Bin jetzt krank geschrieben und eben ab nächster Woche in der Tagesklinik. Ich habe mich schon ein gutes Stück aus dem Sumpf gezogen, viel weniger PAs als noch vor einem halben Jahr, aber ich bin halt so noch nicht arbeitsfähig.

Meine Angst ist die, dass ich nicht mehr da weg kann. Das ich zu irgendetwas "gezwungen" werde, dass mir alles zu viel werden könnte und ich dann nicht sagen darf, dass ich gehen will. Ich habe Angst, dass ich zu medis gezwungen werde, ich möchte keine nehmen, ich will die Gewissheit, dass es mir aus mir selbst heraus wieder besser geht und mich nicht (psychisch) von einem Medi abhängig machen und dann glauben ich brauche das, damit es mir gut geht. Das wäre für mich eine Art der Abhägigkeit, die ich nicht möchte. Aus dem Grund habe ich auch Betablocker abgelehnt. Der Arzt sagte die seien medizinisch nicht nötig, aber ich könnte es ja mal versuchen... wollte ich aber nicht, denn dann denke ich ja doch, ich hab was mit dem Herz.

Ich habe auch Angst, dass es verdammt anstrengend wird und ich nur noch müde bin und dann auch hier zu Hause mit den tieren nichts mehr auf die Reihe bekomme. Wegen meiner Angst vor Trennung würde ich auch auf keinen Fall stationär gehen.

Würde das dort akzeptiert? Also meine Gedanken zu stationär und zu Medikamenten? Ich habe Angst, dass dann großer Druck auf mich ausgeübt wird und es mir dadurch dann noch schlechter geht.

Bin total in Angst

Kann mir jemand was dazu sagen?

LIebe Grüße
Hannerl

22.03.2016 12:13 • 03.04.2016 #1


20 Antworten ↓


Hallo liebe augusta77

Was ich sehr gut finde ist,dass du aktiv bist und alles schaffst(Die Arbeit jetzt mal ausgenommen)
Du brauchst absolut keine Angst zu haben,dass du in der Tagesklinik zu i was gezwungen wirst.
Ich finde deine Einstellung sehr gut,keine Medis nehmen zu wollen.
Wenn du es ohne schaffst,super
Das Wichtigste ist der Wille etwas gegen deine Ängste zu tun und diesen hast du,sonst würdest du den Schritt in die Tagesklinik nicht wagen.
Du brauchst dich da wirklich nicht verrückt zu machen
Was hast du denn für eine Vorstellung,wie es dort zu geht?
Wenn ich richtig gezählt habe,steckt in deinem Beitrag 8x das Wort Angst .
Daran erkennt man,wie groß sie ist

Mach dir bitte nich all zu viel Gedanken augusta77.
Ich muss jetzt raus hier aber kann dir später gerne etwas zur Tagesklinik schreiben.
Wie der Tagesablauf bei mir dort war etc.
Ich denke,das wird sich nicht grßartig unterscheiden.

Ich wünsche dir einen schönen Tag Bis später

22.03.2016 12:26 • #2



Tagesklinik, wer hat Erfahrung- Angst!

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Das ist ganz lieb von dir Alex, vielen Dank. Ja ich habe wohl tatsächlich große Angst.. ich war letztes Jahr zu einem kleinen Eingriff in einer Klinik, das ganze ging zwei Tage und es war für mich die Hölle. Ich glaube ich habe Angst vor Kontrollverlust, vor psychischem Druck, vor Zwang. Ich weiß gar nicht, woher diese Angst kommt und ich hatte ja schon das Vorgespräch und fand das ganze da jetzt eigentlich eher wie so eine Art Bürogebäude...aber ganz nett soweit. Habe auch eine freundliche PAtientin im Fahrstuhl getroffen, bzw ein paar Worte gewechselt, also eigentlich positiv... ich fühle mich eher so wie damals, als ich von zu Hause weg in den KiGa musste. Da habe ich mich vor lauter unwillen, oder auch angst? an der Tür festgeklammert und wollte nich von zu Hause weg. So in die Richtung gehts glaub ich.
Ganz lieben Dank schon mal für deine lieben Worte!

22.03.2016 12:41 • #3


Perle
Hallo Augusta,

ich kann mich Alex anschließen. Du brauchst keine Angst vor einer Tagesklinik zu haben. Alle anderen Gefühle wie Aufregung, Unsicherheit usw. sind normal und machen uns Menschen aus.

Ich habe den Eindruck, dass Du ein völlig falsches Bild von einer Tagesklinik hast, woher auch immer diese Vorstellung kommen mag. Du bist ein freier Mensch und kannst zu gar nichts gezwungen werden. Niemand dort wird Dich unter Druck setzen, ein Medikament nehmen zu müssen. Bei mir war es sogar so, dass die Therapeuten und das med. Personal dagegen waren, mir ein AD zu geben.

Es wird anstrengend werden. Aber ich denke, das weißt Du auch. Es ist Kräfte zehrend, sich mit sich selbst und auch mit den Nöten der Mitpatienten auseinander zu setzen. Es werden viele Tränen fließen - bei Euch allen. Aber das ist auch erleichternd. Ihr werdet Euch gegenseitig stützen und trösten. Und Ihr werdet auch gemeinsam lachen!

Du wirst genügend Zeit für Dich selbst haben. Bei uns gab es zwischen den Terminen immer wieder "Räume des Rückzugs". Ich z.B. habe mich gerne etwas hingelegt, andere sind draußen spazieren gegangen, waren Einkaufen oder Kaffee trinken.

Gehe bitte voller Zuversicht in die Tagesklinik. Du wirst es nicht bereuen.

LG, Martina

22.03.2016 12:50 • #4


Danke dir auch Perle
Ich weiß auch nicht so recht, woher meine Vorstellungen kommen. Eigentlich habe ich solche Erfahrungen nie gemacht... alles total unrational gerade .
Allerdings war ich mal drei JAhre mehr oder weniger "gezwungen" in Analyse 3x pro Woche. Das war so unglaublich anstrengend, aber ich hätte es nicht geschafft mich da auszuklinkenund vielleicht befürchte ich das jetzt auch.

Das mit dem Rückzug klingt gut. Ich kann mir nämlich gerade nicht vorstellen, dass ich 8h am Stück mit Leuten reden mag. Ich bin es gewohnt für mich Ruhe zu haben und mache dann auch gerne Meditation. Ich hoffe, dass ich dazu am Abend noch die Energie aufbringe, weil das mir schon arg wichtig ist.

Wieviele Wochen ist man da etwa? Ich rechne ja mal so mit acht, was mir gerade schon viel vorkommt. Vermutlich ist es ja ganz individuell und man kann es so gar nicht beantworten.

Danke euch beiden jedenfalls sehr fürs Mut machen!

22.03.2016 15:25 • #5


Noch eine kurze Frage, ich habe ende April also während der Zeit einen Orthopäden Termin mitten am Tag.
Werde ich den wahrnehmen können, also 2h eher gehen dürfen dafür? Man wartet ja so ewig auf so Termine...

22.03.2016 15:56 • #6


Perle
Hallo Augusta,

bei dringenden Terminen, die nicht verschiebbar sind, darfst Du die Tagesklinik auch mal früher verlassen. Aber sage bitte dem med. Personal dort frühzeitig bescheid. Das muss glaube ich auch schriftlich festgehalten werden; hat wohl eher versicherungstechnische Gründe.

Also ich war damals 6 Wochen in der Tagesklinik, andere Mitpatienten auch mal 8 Wochen. Das hängt vom Einzelfall ab.

Keine Sorge, Du wirst nicht acht Stunden lang mit anderen Menschen reden müssen. Du wirst genug Zeit für Dich selbst haben und ihr habt ja auch nicht nur Gesprächstherapien. Ich hatte z. B. auch Yoga, Tanztherapie, Waldspaziergänge u.a.

LG, Martina

22.03.2016 16:05 • #7


Hallo augusta77

Perle hat ja schon ganz viel beantwortet.
Bei uns geht man im Schnitt 6 Wochen in die Tagesklinik.
Es ging immer von ca.08.30 bis 15.30.
Ergotherapie
Bewegungstherapie
Gespräche mit nem Therapeut natürlich aber auch mit allen Patienten
Morgen und Abschlußrunden,wo man berichtet wie es einem die Nacht und den Tag über ging(mit allen Patienten)
Sportprogramme
Walking
Achtsamkeitstraining
Musik Therapie
Genußgruppe usw.
Es gab dort auch einen Ruheraum,welcher meistens nach dem Mittagessen genutzt wurde.
Du machst da auch keine Marathon Therapie,wo du ununterbrochen von einer zur anderen Therapie hetzt..Es soll dir ja hinterher besser gehen und nicht schlechter.
Ich muss dir allerdings sagen,dass es sein kann,dass es dir am Anfang etwas schlechter geht weil durch die Gespräche Dinge hoch geholt werden,die aufwühlen können.So geht es aber den meisten.
Anfangs wird natürlich alles Neu für dich sein aber nach spätestens 3 Tagen hast du dich dran gewöhnt und wirst sagen "Warum hab ich mich vorher so verrückt gemacht".
Was genau für Ängste du hast,werden sie schon aus dir raus kitzeln und damit kann man dann arbeiten.

Das ist halt von Klinik zu Klinik unterschiedlich,was das Programm angeht.
Sag einfach direkt bescheid,wann dein Termin ist.
Bei uns soll man es vermeiden Arzt Termine während dem Aufenthalt zu machen aber in so einem Fall wie bei dir geht sowas eig. in Ordnung.
Bei uns ist das gesamte Personal nett und freundlich und man kann auch Wünsche äußern,wenn einem eine Therapie z.B. nicht gut tut.
Meist herrscht eine gute Atmosphäre .
Es gibt natürlich auch nervige Patienten aber da musst du dich am Besten gleich abgrenzen.

Wenn du noch Fragen hast,dann frag einfach.
Ich schreib dann zurück und mach dich jetzt nicht so verrückt,damit gehts dir doch nur noch schlechter.Versuch es jedenfalls mal

22.03.2016 17:16 • #8


Hallo ihr lieben
das tut mir schon mal sehr gut, dass ihr so lieb auf meine Sorgen eingeht!
DAnke schön
Ich denke mir wird noch das eine, oder andre einfallen.
Alex das klingt eigentlich ganz gut... gerade das Achtsamkeitstraining. Wo ist denn eure Tagesklinik?
Arbeitest du dort, weil du das so schreibst, oder bist du gerade selbst da?
Wie ist es denn wenn man krank wird? Also bisschen schnupfen klar, da kann man gehen, bissen Kopfweh werde ich mit Sicherheit häufig auch haben, aber ich habe zB
hin und wieder Migräne, da geht gar nichts und ich bin seit einem auch Jahr nicht mehr erkältet gewesen. Wenn ich erkältet bin, dann richtig. Ich hoffe, ich halte mich tapfer, aber... braucht man dann zB eine Krankmeldung, oder muss man hin und die Klinik sagt einem dann man sei krank?
nochmal ganz lieben Dank

22.03.2016 18:23 • #9


Zitat von augusta77:
Hallo ihr lieben
das tut mir schon mal sehr gut, dass ihr so lieb auf meine Sorgen eingeht!
DAnke schön
Ich denke mir wird noch das eine, oder andre einfallen.
Alex das klingt eigentlich ganz gut... gerade das Achtsamkeitstraining. Wo ist denn eure Tagesklinik?
Arbeitest du dort, weil du das so schreibst, oder bist du gerade selbst da?
Wie ist es denn wenn man krank wird? Also bisschen schnupfen klar, da kann man gehen, bissen Kopfweh werde ich mit Sicherheit häufig auch haben, aber ich habe zB
hin und wieder Migräne, da geht gar nichts und ich bin seit einem auch Jahr nicht mehr erkältet gewesen. Wenn ich erkältet bin, dann richtig. Ich hoffe, ich halte mich tapfer, aber... braucht man dann zB eine Krankmeldung, oder muss man hin und die Klinik sagt einem dann man sei krank?
nochmal ganz lieben Dank

Vllt. gibt es dort keine Achtsamkeitstraining.
Gab es halt da wo ich war.
In der Nähe von Frankfurt.
Ich war da schon öfter,deswegen kenne ich mich etwas aus.
In dieser Tagesklinik wird man nach 3 Tagen Krank entlassen.
Das hat aber mit der Versicherung zu tun.
Wenn man wieder gesund ist,wird man wieder Neu aufgenommen.
An was du schon alles denkst

22.03.2016 18:27 • #10


GUten Morgen,
nachdem es mir gestern Abend wieder richtig schlecht ging denke ich, was muss das muss, egal wie ich habe ja ständig Herzangst, damit möchte ich so nicht leben. Ich hoffe, das wird mir dort helfen.
Ist Freitags eigentlich eher schluß? Ich habe Samstags hin und wieder einen workshop wo ich hin gehen möchte und würde dann gern Freitags erledigen, was so an einkäufen usw zu tun ist
Na ich hoffe mal, ich werde NICHT krank!

23.03.2016 09:44 • #11


Hazy
Liebe Augusta,
ich bin derzeit auch in einer Tagesklinik und gezwungen wird man hier zu gar nichts. Ich kann immer sagen, wenn ich etwas partout nicht möchte und es immer jemand zum reden da.
Hab keine Sorge, das wird dir sicher weiter helfen. Hier nehmen übrigens auch viele Leute keine Medikamente und müssen das auch nicht tun.
Vielleicht magst du ja mal in meinen Thread reinlesen

agoraphobie-panikattacken-f4/ab-morgen-lwl-tagesklinik-bin-nervoes-t71432.html

Alles Gute für dich und eine schöne Zeit in der TK

23.03.2016 11:35 • #12


Perle
Liebe Augusta,

ganz ehrlich? Du denkst zu viel!

Nimm die Tagesklinik als Chance wahr, Dein Leben in andere gesündere Bahnen zu lenken. Es bringt Dich nicht weiter, darüber nachzudenken, wann Du Freitags eher gehen kannst. Das ist nur wieder einer Deiner Angst-Flucht-Gedanken und hat mit Einkaufen gehen müssen etc. nichts zu tun.

Warum solltest Du krank werden? Das "sich-dauernd-krank-fühlen" ist ein Teil Deiner Angststörung.

LG, Martina

23.03.2016 11:46 • #13


Deinen Beitrag schau ich mir dann mal an hazyhue! Danke

Perle ich weiß ich denke zu viel. Ist wirklich ein großes Problem. Ich tu mich schwer damit dinge auf mich zukommen zu lassen und keine Kontrolle zu haben.

Mit Krank werden meinte ich natürlich eine erkältung. Das sich unpässlich fühlen, das gehört zur Angststörung, das weiß ich das ist ja keine Krankheit. Ich habe auch weniger Krankheitsängste, als eine Herzphobie. Habe also nur eine "Krankheit" sozusagen.

23.03.2016 16:12 • #14


Ich kann den anderen hier nur zustimmen. Die modernen Kliniken haben nichts mehr mehr mit dem gemeinsam was du vielleicht noch von früher kennst. Man ist dort aus freien Stücken und kann auch jederzeit aus freien Stücken wieder gehen. Ich höre bei dir heraus, dass man dir eigentlich eine stationäre Therapie vorgeschlagen hat oder ? Du wolltest diese aber wegen deinem Partner nicht antreten und hast dich daher für teilstationär entschieden oder ? Ich habe beides durch und mit beidem positive Erfahrungen. Allerdings ist dein kontrollzwang glaube ich dein Hauptproblem. Auch herzangst hat ja etwas mit Kontrolle zu tun. Ich kenne aus meiner stationären Zeit eine mitpatientin die sich zwanghaft und ständig den Puls fühlte. Dazu kommt mangelndes Vertrauen in dich selbst und deinen Körper. Die stationäre Therapie hätte dir, durch die Entfernung nach Hause, einen ganz großen Teil Verantwortung und Kontrolle genommen und hätte da aus diesen Grund sehr gut angesetzt. Aber auch teilstationär wirst du dies gut lernen können, vorausgesetzt du verfällst nicht jeden Abend zuhause wieder in deine alten Muster. Lass dich einfach auf die Therapien ein und lass dich einfach mal mitnehmen und leiten - Kontrolle abgeben. Niemand wird dich zu irgendetwas zwingen aber Versuch dich darauf einzulassen und zu vertrauen. Bezüglich Medikation - auch hier wird dich niemand zwingen, lass dir aber mit auf den Weg geben dass du auch hier niemandem etwas beweisen musst , auch nicht dir selbst. Moderne Medikamente machen nicht abhängig auch nicht psychisch.

25.03.2016 23:13 • #15


Hey

Ich bin auch gerade in einer Tagesklinik und ich kann dir auch sagen, du wirst da zu nichts gezwungen! Du bist ja auch freiwillig dort.
Aber ich versteh deine Angst, wenn man nicht weiß was kommt, dann kann man ruhig etwas unsicher sein. Es wird anstrengend, aber mit der Zeit wird das schon. Und es ist völlig okay, wenn du nach Hause kommst und dann völlig fertig bist, du hast ja auch an dir gearbeitet. Aber ich denke nach ein paar Wochen wirst du dich daran gewöhnen.
Bei mir ist es so, dass jeder eine Bezugsschwester hat, ich kann dir nur raten, öfter mit ihr zu reden. Je weniger du mit dir selber ausmachen musst, desto besser wird es dir gehen.
Und du musst immer daran denken, du bist da nicht allein. Die anderen werden auch alle Probleme haben und dich verstehen. Mir tat es sehr gut, da ich endlich jemanden hatte, der mich versteht, da sie es alle kannten.
Du schaffst das! Ihr schafft das gemeinsam

26.03.2016 09:18 • #16


Hallo

Bei uns gab es leider immer ziemlich wenig Psychologen Gespräche.
Wir hatten auch Bezugs Personal und ich schließe mich Blondi mal an.
Nutze das,denn das Reden ist sehr wichtig! LG

27.03.2016 12:59 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Rikemaus,

nein mir wurde keine stationäre Therapie empfohlen. Mir wurde im Grunde nicht mal die Tagesklinik wirklich empfohlen. Ich wußte halt es gibt die und da es mir schlecht geht und ich in Therapiepause bin, war das für mich der einzige Weg.
Stationär möchte ich aus verschiedenen Gründen nicht. Mein Partner ist einer davon, denn warum soll ich meine gute Ehe und mein schönes Zuhause gegen ein vermutlich nicht so schönes doppel, oder sogar dreibettzimmer tauschen und ich glaube auch nicht, dass ich all meine Probleme zwingend lösen muss, ich möchte nur damit gut leben können, was momentan aber nicht geht.

Ich bin auch schon so weit, dass ich nicht zwanghaft meinen Puls kontrolliere. Überhaupt empfinde ich michnicht als zwaghaft Kontrollsüchtig, also jedenfalls nicht im Sinne von Waschzwang zB.
Das ich meinem Körper seit der OP nicht mehr wirklich vertraue, da stimme ich zu.

Ich bin auch der Meinung das Medikamente MICH psychisch abhängig machen würden, weil ich einfach Angst hätte ohne würde es mir wieder schlecht gehen und das würde ich mir vermutlich so lange einreden, bis es so wäre. Das meine mich mit psychisch abhängig. Dass das bei den modernen Medis nicht wirklich der Fall ist, das weiß ich, aber ich rede ja auch von mir und meinem Kopf.

Angst habe ich noch immer und bin auch gerade sehr am zweifeln.

Liebe Grüße
Augusta

28.03.2016 18:41 • #18


monochrom
Frag mal @Levent . Er ist gerade in einer.

02.04.2016 23:21 • #19


Hallo

Morgen ist es soweit
Berichte bitte mal,wie der Tag war

03.04.2016 18:21 • #20



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