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Hallo Leute

Kämpfe mal wieder mit meiner Angststörung und Panikattacken
Überlege ob eine Tagesklinik villeicht hilfreich wäre ?
War jemand von euch schon einmal dort und könnte mir sagen was da so gemacht wird? Bin grad voll in einem Loch

14.03.2014 13:52 • 16.03.2014 #1


8 Antworten ↓


Hallo,ich war ein Tag da...

Mir Ging es bei dem Aufnahme Tag besser als bei der Anmeldung und ich habe meinen Platz frei gemacht für andere...aber als ich mich angemeldet hatte ,wäre ich am liebsten da geblieben ..leider musste ich 8 Wochen warten und habe in der zeit in einzeltherapie gearbeitet.

Glaube aber das es sehr gut dort geworden wäre:-)

14.03.2014 19:44 • #2



Angst/Panikstörung Tagesklinik Erfahrungen ?!

x 3


Okay danke wusste garnicht das man so lange warten muss
habe heute erst in der Tagesklinik auf den Ab gesprochen ..

14.03.2014 21:01 • #3


hallo ina85,

ja leider dauert es bei Tageskliniken auch mehrere Wochen bis man einen Platz bekommt. Ich war auch schon mal zu einem Gespräch mit der Psychologin der Kinik eingeladen. Ich entschied mich dann dagegen, weil diese Tagesklinik nicht auf Ängste ausgelegt war, sprich man hätte nicht spezifisch die Angsterkrankung behandeln können. ES hätte sogar sein können, dass keiner der Patienten einen Angststörung hat...auch die Pychologin fand ich damals persönlich auch nicht so nett.
Aber es gibt ja verschiedene Kliniken, es gibt auch welche, die auf Angsterkrankungen spezialisiert sind. Es würde dir bestimmt gut tun! Wie ist es denn so noch auf der Arbeit gewesen Ina85?
GLG

15.03.2014 17:07 • #4


buchenbaum
hallo ina85, ich war gleich zu beginn meiner Angst-/Panikstörung in einer Tagesklinik für Psychosomatik. Anfangs war ich auch skeptisch ob mir das helfen könnte, aber es war überwiegend gut. Es gab Einzel- und Gruppengespräche, Qi-Gong
Kunsttherapie,PME, Sport, gemeinschaftliches Kochen( eine echte Herausforderung für mich) und Essen und sicher noch Anderes aber es ist schon 5 Jahre her. Im Grunde ist es wie in einer stationären Klinik, nur das man nachmittags nach Hause geht. Kann Vor- und auch Nachteile haben. Wenn man zu Hause alleine ist, finde ich es bei Depressionen besser eine stationäre Therapie zu machen. Na gut, kommt ja auch noch drauf an, ob es starke Depri`s sind.
Mir hat es gut getan und ich konnte irgendwann auch wieder lachen und habe sogar 2 Kilo zugenommen.
Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Ausführungen etwas helfen.

lg bb

15.03.2014 22:07 • #5


Danke euch für die Antworten..
hoperful..habe 2 std vor der Arbeit nur geheult bis ich mich überwunden habe hin zu fahren. Bin rein nach 5 min wieder raus dann der zweite Anlauf und ich bin 2 std . geblieben .
Dann am Abend musste mein Freund eine std weg und ich hatte die Panikattacke meines Lebens und war auch noch mit meiner Tochter allein. Dachte ich kipp um konnt nichts mehr denken nix .habe ihr gesagt habe Kopfschmerzen und muss mich mal kurz hinlegen. Ich ins Schlafzimmer Türe zu ..meine Hände haben gezittert wie bei einem Alk. ich habe kaum meine Notfalltablette aus dr Tasche kramen können dachte mein Herz springt gleich raus und ich werd irre . Drei mal habe ich meinem Freund geschrieben das er bitte schnell kommen soll. Nach einer halben std habe ich es irgendwie geschafft sie ins Bett zu bringen und kam bisschen runter . Naja seitdem bin ich wieder nur am heulen und denke nur was soll ich machen ? Habe so eine Angst nächstes mal mit ihr allein zu sein das das wiederkommt . Was soll ich nur machen ? Mein Kind mein Herz mein Leben ich könnte schon wieder heulen wann geht der schei. endlich weg ? Es kann doch nicht so weiter gehn ! Nehme das Bromazepam jetzt wieder ..villeicht lags daran sorry für den langen Text aber bin echt verzweifelt . Bin jetzt auch noch krank Schnupfen husten schlapp und Temperatur es kotzt mich alles so an sorry aber musste das jetzt loswerden

15.03.2014 22:34 • #6


buchenbaum
Hallo Ina, das ist gut, daß du 2 Stunden bleiben konntest .
Hast du eine Freundin oder Nachbarin in der Nähe, die mal kurzfristig auf dein Kind aufpassen kann? Bei den Pa`s ist es am besten sich viel zu bewegen, also z.B. einen strammen Spaziergang . Der Körper stellt besonders viel Adrenalin zur Verfügung, weil das in Angst- bzw. Gefahrsituationen lebensnotwendig ist. Wenn man sich ausgiebig bewegt wird das Adrenalin "verbraucht".

15.03.2014 23:00 • #7


Nee in der Nähe nicht ..mein Freund war ja auch nur eine std weg .. Und jetzt habe ich natürlich riesen Angst das es beim nächsten mal genauso wird einfach eine Dauer Anspannung ..Mit Bewegung hört sich gut an ..was sag ich meiner Tochter wenn ich auf einmal anfange Treppen rauf und runter zu rennen oder so meistens habe ich das abends zwischen 6-8 ganz schlimm aber tagsüber auch nicht einfach

15.03.2014 23:21 • #8


Hallo liebe Ina,

ich finde das auch super, dass du nochmal reingegangen bist und 2 Std. geblieben bist. Wie hast du dich in den zwei Stunden gefühlt?
Zu deiner Panikattacke, klar du hast erst einmal wieder eine "schlechte" Erfahrung gemacht, du hattest Todesangst, in dem Moment konntest du dir nicht sagen, hey es ist nur die blöde PA es passiert nix, sonst wäre sie viel schneller weg gewesen. Du hat dich wegen dem Herzrasen und dem Gefühl "verrückt zu werden" noch weiter reingesteigert. Das mit der Bewegung ist ein guter Tipp. Du kannst auch auf der Stellen joggen, laufen und deiner Tocher sagen du machst Gymnastik, oder Sit ups. Ist doch nichts schlimmes. Mache ich zuhause auch ohne PA Oft reichen schon Kniebeugen, Arme bewegen, es muss ja kein Leistungssport sein. Das lenkt ab und vor allem hat man das Gefühl, das Herzrasen ist ja berechtigt wegen der Bewegung, sonst konzentriert man sich zu sehr auf das Herzklopfen und wenn man dies in einer starre Position über sich ergehen lässt, ist es oft viel unangenehmer.

16.03.2014 10:51 • #9




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