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A
Hallo und zwar geht es darum, das ich wahnsinnige Angst vor einem Herzinfarkt habe, zu mir ich habe zwei kinder 5 Jahre und knapp 1 Jahr, rauche leider und wiege 85 kg bei einer Größe von 158 cm, ansonsten bin ich weder erbliche bedingt, noch hab ich andere vorerkrankungen außer ms.
Ich hab schon paar Sachen durch, vom normalen Hausarzt bis hin zum Kardiologen und trotzdem bekomme ich diese Angst nicht weg, ich hab jetzt schon oft gehört das leute in meinem alter ohne jegliche vorerkrankung oder sonst was dergleichen einen HI bekommen haben und das triggert mich noch mehr, weil ich ständig die Symptome habe und mir mal jemanden gesagt hat, das man tage, wochen oder sogar Monate vor dem eigentlichen HI schon die Symptome haben kann und bei frauen sind die Symptome ja ganz anderst, wie bei einem Mann.

Hat jemand schon Erfahrung und kann mich ein bisschen beruhigen, ich würde meine Kinder so gerne aufwachsen sehen und nicht aus heiterem Himmel einfach einen HI bekommen.

18.06.2022 21:03 • 20.06.2022 #1


19 Antworten ↓


Vendetta1981
Zitat von APA:
ich hab jetzt schon oft gehört das leute in meinem alter ohne jegliche vorerkrankung oder sonst was dergleichen einen HI bekommen haben und das triggert mich noch mehr, weil ich ständig die Symptome habe und mir mal jemanden gesagt hat, das man tage, wochen oder sogar Monate vor dem eigentlichen HI schon die Symptome haben kann und bei frauen sind die Symptome ja ganz anderst, wie bei einem Mann.

Hier schwingt einfach eine gehörige Portion Halbwissen mit. Nicht nur von der Seite der Leute die so etwas verbreiten, sondern auch, dass man gar nicht sagen kann, ob derjenige eine Vorerkrankung hatte, es sei denn es stellt sich im Nachhinein heraus. Die typische Geschichte Jogger tot im Wald aufgefunden ist da so ein Klassiker. Meistens liest man nur das, aber ob Tage oder Wochen später doch etwas gefunden wurde, wird man meistens nie erfahren.

Grundsätzlich gilt, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt, aber man kann eine Menge tun um das Risiko einer Herzerkrankung deutlich zu minimieren. Dazu gehört das was jeder eigentlich kennt wie ausreichende Bewegung und Erholung, eine ausgewogene Ernährung, kein Übergewicht, nicht rauchen, wenig bis keinen Alk. und dergleichen. Einen Herzinfarkt ohne, dass am Herzen oder den Gefäßen etwas ist, ist ausgeschlossen, es sei denn man z.B. eine Gerinnungsstörung was Blutgerinnsel produzieren kann. Das ist höchst selten, kommt aber vor und selbst dann ist ein Herzinfarkt nicht mal das wahrscheinlichste.

In deinem Alter ist die Chance für einen HI gelinde gesagt bei 0. Du bist nicht alt genug um Gefäßprobleme zu haben, dazu braucht man einige Jahrzehnte an ungesunder Lebensweise. Ich würde dir raten an deinem Gewicht zu arbeiten. Achte ein wenig auf deine Ernährung, iss die richtige Menge und regelmäßig, lass eventuelle Süßigkeiten Abends sein und unternimm was mit deinen Kindern. Geh so oft wie möglich raus. Sport ist auch eine Möglichkeit, aber schwer durchzuhalten, vorallem mit Kindern. Spazieren gehen, also Laufen ist sehr effektiv um Gewicht zu verlieren und trotzdem nicht zu anstrengend. Du musst nicht viel ändern, aber wenn du es tust wirst du sehen, dass deine Pfunde purzeln und mit jedem Kilo hast du eine Sorge weniger.

Falls es mit dem Rauchen nicht so klappt, versuch es mal mit einer E-Version. In meinem Bekanntenkreis haben damals alle geraucht und fast jeder hat die ausprobiert. Die meisten blieben eine Weile dabei und haben dann ganz aufgehört. Bei uns raucht keiner mehr. Der Vorteil ist, dass du Stück für Stück herunterdosieren und deinen Körper so langsam entwöhnen kannst. Günstiger ist es auch noch.

18.06.2022 23:43 • x 2 #2


A


Angst vor Herzinfarkt mit 25

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D
Hi,
die Angst werd ich Dir wohl nicht nehmen können, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, selbst ein Herzinfarkt bedeutet nicht unbedingt den sofortigen Tod.
Abgesehen davon, kannst Du natürlich die Risiken für so ein Ereignis minimieren, wenn Du insgesamt auf Deine Gesundheit achtest. Gehe ruhig mal davon aus, das Du Deine Kinder aufwachsen siehst. Im übrigen macht es vielleicht Sinn, wenn Du mal einen Therapeuten aufsuchen kannst und Dir die Mechanismen der Angst erklären lässt.
Angst vor etwas das eher unwahrscheinlich sein wird, lässt sich vielleicht bei einer frühen Behandlung relativieren.

18.06.2022 23:48 • #3


Azure
Meine Hausärztin hat mir die folgenden Punkte mit auf den Weg gegeben:

Regelmäßig Blutdruck messen.
Bei geringem Bluthochdruck bereits mit Arzt rücksprache halten.

Salzarm essen

Viel Wasser, wenig Alk. trinken

Muskeln kräftigen, dass mehr Blut fließt.

Hoher BMI ist besser wenn er wegen muskelmasse, als wegen fett auftritt
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Konnten deine Ärzte die von dir angesprochenen Symptome einordnen?
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Anstelle Herzinfarkt könntest du auch einen Unfall haben, oder deine Kinder könnten krank werden, oder ...
Das Leben und alle unsere Beziehungen sind endlich. Genieße jeden einzelnen Tag mit deinen Kindern. Bringe ihnen bei, wie sie für sich und andere sorgen können. Bringe ihnen bei, wie man gewaltfrei kommuniziert, ohne über den Tisch gezogen zu werden. Lebe deinen Kindern deine Werte vor. Begleite sie auf ihrem Weg, auch wenn sie irgendwann ihre eigene Richtung einschlagen. Bringe ihnen bei, dass das Leben endlich ist und man es deswegen jeden Tag genießen soll.

Ich wünsche Dir und deiner Familie einen schönen Sommer... (und viele weitere )

19.06.2022 00:04 • #4


Butterfly-8539
Zitat von Disturbed:
Hi, die Angst werd ich Dir wohl nicht nehmen können, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, selbst ein Herzinfarkt bedeutet nicht unbedingt den sofortigen Tod. Abgesehen davon, kannst Du natürlich die Risiken für so ein Ereignis minimieren, wenn Du insgesamt auf Deine Gesundheit achtest. Gehe ruhig mal davon ...

In meinem engsten Familienkreis gab es Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs.
Mein Vater hatte seinen ersten mit 33, dann folgte der 2. und 3.te. Einer war ein Hinterwandinfarkt, den man oft nicht gleich mitbekommt. ´Die anderen beiden waren heftiger, und am frühen Morgen um ca. 5 Uhr. Trotz allem überlebte er sie, ohne OP´s, dafür mit zu Anfang sehr vielen Medikamenten. Trotzdem lebte er damit bis seine beiden Lungenkrebsarten, wowie 3 weitere schwere Lungenerkrankungen (COPD, Emphysem, Fibrose) seinem Leben ein Ende machten.

Auch meine Mutter bekam einen Tag nach ihrem 60.ten einen sehr schweren HI, der sich eine Woche zuvor schon ankündigte, indem sie kaum noch die Treppen hoch kam, sowie einfach nichts mehr schaffte was zuvor für sie ein Klacks war. Sie war kreideweiß und eine Ärztin meinte noch sie hätte Magenverstimmung und verschrieb ihr Medikamente. Derweil stand ein wie gesagt sehr schwerer Infarkt bevor, den sie beinahe nicht überlebt hätte, da er der Hauptast zur Lunge war. Mit dem eingesetzten Stent lebt sie nun schon ohne Probleme 14 Jahre. Aber wie wir später erfuhren, war der Auslöser Parodontose, da die Bakterien in die Blutbahnen zuvor jahrelang wandern konnten. Sie war zu der Zeit Raucherin, hatte noch einige andere Werte nicht in Ordnung (erhöht). Außerdem zuvor OP´s wg. Gallensteinen, Blasenkrebs.

Du siehst, es waren viele Vorerkrankungen. Außerdem Dauerstreß in der Arbeitsstelle und Privat.

Du bist noch jung, hast sicher gute Zähne, kaum negativen Dauerstreß, eher viel Freude mit deinen Kindern. Wirst auch sonst die Blutwerte in Ordnung haben. Somit mach dich nicht verrückt und geniese das Leben mit deinen Kindern und Mann.

Im übrigen stimmt es das die Symptome bei Männern anders sind, als bei Frauen. Auch meine Oma hatte Angina Pectoris, eine Vorstufe von Herzinfarkt, der mit dem Nitro-Spray gut zu händeln war und somit kein HI dazukam. Leider aber im Alter von 73 schwere Schlaganfälle. Die konnte man damals noch nicht behandeln. Auch die wären heute gut behandelbar, indem das Gerinnsel aufgelöst wird, wenn man früh genug dran ist.

Die Männer spürten den linken Arm besonders ziehen und dann einen starken Druck am Brustkorb, als wenn einer mit dem Stiefel draufstehen würde. Die Luft blieb förmlich weg.

Die Frauen hatten starke Übelkeit, einen Druck am Brustkorb und waren völlig blaß im Gesicht. Kurzatmig.

19.06.2022 00:28 • #5


A
Ja aber woher kommen sonst die ganzen Beschwerden die ich habe?

Ich hab viel stress daheim, meine große tochter da ist verdacht auf ADHS und meine kleine tochter ist auch eher nur am weinen, mein Partner hilft mir eig. Bei gar nichts, ich bin im Fitness angemeldet und kann nicht hin, weil er nicht auf die kinder aufpassen möchte, da er ja zu 100% arbeitet, also geh ich fast jeden Tag mit den kindern raus, es sei denn es ist so warm wie gestern, denn durch meine MS darf ich nicht in die sonne. Dann wohne ich auch noch im 5 Stock ohne aufzug.
Aber diese Beschwerden in der Brust, dieses druckgefühl und stechen und brennen + schlecht luft bekommen und Übelkeit, schwindlig, Benommenheit, schmerzen im mittleren Rücken und so ein komischen druck auf der nase und im gesicht, lassen diese Angst einfach nicht verschwinden...
Ende November mache ich eine mutter kind kur, da ich hier in meiner Umgebung einfach keinen Psychologen oder Psychiater finde, die noch platz haben..

19.06.2022 06:08 • #6


A
@Azure meine Hausärztin hat mir zb vom Blutdruck messen abgeraten, weil das die Panik nur verschlimmern kann.
Ich hab früher jeden tag gemessen, sogar mehrmals meinen puls und das hab ich mir gott sei dank abgewöhnt.
Alk. trinke ich gar nicht, darf ich wegen meiner ms sowieso nicht, mein Laster ist nur das rauchen, aber durch den ganzen stress den ich privat habe, schaff ich es einfach nicht aufzuhören..
Süßigkeiten esse ich eigentlich kaum mehr noch.
Und ich bin ein Wasser Trinker, was süßes trinke ich meistens nur, wenn ich merk das mein Kreislauf schlapp macht

19.06.2022 06:13 • x 1 #7


Linchen2022
@APA hi
Leider kenn ich diese Angst gut. Bin im Februar deswegen in die Klinik gekommen, da ich immerzu Herzrasen hatte und damals noch hohen Blutdruck dadurch. Immerwieder symtome wie Herzinfarkt dazu. Dort lernte ich Realitätscheck. Versuchen realistisch wie eine aussen stehende Person mich zu beruhigen, was diese Gedanken nun wirklich ausgelöst haben usw. Nun hab ich das einigermaßen im Griff, und mein Körper sucht sich was neues, da musst dich auch drauf einstellen. Seit sie mein sertralin von 25 auf 75mg erhöht haben fing es an, das mein Blutdruck seitdem im Stehen und Sitzen immer unter 90 zu 60 ist. Eben beim aufstehen sah ich blaue Sternchen da war er 76 zu 60. Absolut unlustig und ich muss aufpassen, kein neues Angst Thema aufzubauen mit Monitoring. Mein Metoprolol ist auch mittlerweile bei ner halben 23,75mg angelangt, von vorher glaub 45mg am Tag, wegen dem puls... Die Ängste wenn man körperlich definitiv einmal abgeklärt wurde, zeigen meist an, daß die Seele irgendwas nicht möchte....

19.06.2022 06:35 • x 1 #8


Linchen2022
@APA hast du vielleicht mal deinen Rücken untersuchen lassen? Das hört sich an, wie bei mir. Ich habe massive Verspannungen auf bws Höhe und tgl stechen vorne, manchmal zieht der Brustkorb zu, als ob jemand sich draufsetzt. Wie Messer Stiche einmal durch, mal unter der Brust, mal über der Brust. Versuch mal, da abzutasten, von Mitte nach seitlich oben mit den dingern zu schieben. Das hat mir eine Physiotherapeutin gezeigt. Da dort oft die Stellen verspannt sind. Und flach auf den Rücken legen hilft mir auch oft. Dann knackt es und stechen hört auf.

19.06.2022 06:48 • #9


A
Ja ich denke schon das ich sehr verspannt bin, hatte Physiotherapie das tat auch echt höllisch weh, aber hat mir nicht wirklich geholfen gehabt, wenn ich ehrlich bib, immer nur für eine kurze zeit..
Das ganze macht mich echt noch verrückt, so ich weiß mein herz ist gesund, hatte erst im Februar ein belastungs ekg, eine ruhe ekg und ein herzultraschall und trotzdem will dieser Gedanke einfach nicht verschwinden

19.06.2022 07:06 • #10


Azure
@APA Achtung es geht hier um statistische beobachtungen. Mit regelmäßig meinte ich jetzt eher z.b wöchentlich. Es geht darum, dass man über die Jahre hinweg überprüfen kann, ob sich der durchschnitt über die monate/ verändert.

Intetessant sind daneben aber auch untersuchungen über starke varianzen über den tag hinweg. Soetwas mache ich ungefähr jährlich in einem zeitraum von zwei wochen. Bei der Interpretation vertraue ich auf meine Ärztin.
Als bei mir diese Selbstbeobachtung auffällig wurde, bekam ich eine gerät für eine langzeituntersuchung über 2 tage.

19.06.2022 07:19 • #11


Linchen2022
@APA bei mir auch, mitte Februar. Da sogar Langzeit Blutdruck, da war alles top... Nur puls viel zu hoch zu bestimmten uhrzeiten komischerweise... Immer 4.40h, 13h und 22h, im lzekg und im Blutdruck auch... Und Nu so. Verspannungen können echt viel ausmachen. Als ich die 9 Wochen Klinik 3 mal die Woche Mass. (so faziendingsbums) hatte, war es anfangs sogar schlimmer, bin wie besoffen getorkelt. Mittlerweile vermiss ich die Mass.. Da es die letzten Wochen echt gut geholfen hat

19.06.2022 07:34 • #12


A
Ja ich hatte auch schon langzeit ekg langzeit Blutdruck, paar normale ekg, ein belastungs ekg 2 mal herzultraschalle, weil beim ersten mal mein puls nicht über 50 ging und nein Blutdruck viel zu hoch war, da ich davor Kortison bekommen hatte und die nicht wussten woher das kommt, da von Kortison der puls ja eher hoch geht.
War aber alles gott sei dank ohne Befund, außer das mein Blutdruck ab und zu zu hoch ist, muss aber dagegen nichts nehmen, weils nur minimal ist.
Ich wollte mal zum osteopathen gehen, vielleicht hilft da ja ein wenig, hat da jmnd schon Erfahrung mit gemacht?

19.06.2022 07:38 • #13


Azure
Meine Frau macht morgens nach dem Aufstehen 20 Minuten frühsport. Da gibt es keine Diskussion. Das geht zu hause im schlafzimmer oder keller.

Richtet euch in eurem alltag etwas in diese Richtung ein. Organisiere dir ein Programm für den rücken. ggf. Ein Band und einen Medizinball vielmehr braucht es nicht.

Kläre mit deinem Mann konstruktiv, wie ihr euren Alltag organisiert. Akzeptiere, dass er ggf. mehrere Erinnerungen benötigt, wenn er besprochene dinge, die dir wichtig sind, nicht oder falsch umsetzt (in freundlichem ton, auch wenn das manchmal schwerfallen kann). Akzeptiere aber auch, wenn er Dinge auf seine Art macht.

Reduziert Ansprüche ( z.b. zimmer müssen nur einmal die woche komplett sauber sein, dafür kennt jeder in der familie die grundordnung und sorgt dafür, dass die dinge nach möglichkeit wieder dorthin zurückwandern )

19.06.2022 08:52 • #14


A
@Azure ja mit der Hitze bei mir leider nicht so machbar, ich hab teilweise 35° bei mir in der Wohnung und dann noch die MS..

Ja er unterstützt mich da nur leider keineswegs und entlastet mich nicht mal mehr bei den Kindern und wenn ich ihn frage ob er wenigstens mal die ganz kleine nehmen könnte, beschwert er sich, weil er ja in Gegensatz zu mir, zu 100% arbeitet

Ja so richtig großputz mach ich wenn ich ehrlich bin nur einmal die Woche, einfach weil es zum teil ziemlich anstrengend mit zwei kindern ist und noch diese angst die ich habe + meine Ms

19.06.2022 12:15 • #15


Vendetta1981
Ich arbeite auch 100% und kümmere mich um die Kleinen mit. Das ist halt so wenn man Kinder hat.

19.06.2022 13:54 • #16


A
@Vendetta1981 ja ich weiß das das eigentlich so sein sollte, aber nicht jeder denkt so

19.06.2022 14:01 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

K
@APA
Zitat von APA:
Ja aber woher kommen sonst die ganzen Beschwerden die ich habe?

Das hast Du Dir doch hier schon selber beantwortet:
Zitat von APA:
Ich hab viel stress daheim, meine große tochter da ist verdacht auf ADHS und meine kleine tochter ist auch eher nur am weinen, mein Partner hilft mir eig. Bei gar nichts, ich bin im Fitness angemeldet und kann nicht hin, weil er nicht auf die kinder aufpassen möchte, da er ja zu 100% arbeitet,

Zitat von APA:
denn durch meine MS darf ich nicht in die sonne

Zwei Kinder, keine Unterstützung durch den Partner, der komplette Mental Load lastet auf Deinen Schultern und noch eine schwere Krankheit.

Zitat von APA:
Aber diese Beschwerden in der Brust, dieses druckgefühl und stechen und brennen + schlecht luft bekommen und Übelkeit, schwindlig, Benommenheit, schmerzen im mittleren Rücken und so ein komischen druck auf der nase und im gesicht, lassen diese Angst einfach nicht verschwinden...

Das ist die ganze Palette der klassischen Angstsymptome. Deine Seele schreit um Hilfe, und da Du nicht zuhörst, versuchst sie es über die körperlichen Symptome. Du bist allerdings noch komplett im Außen unterwegs und suchst nach allen möglichen Erklärungen.

Geht Du vor sagte die Seele zum Körper. Auf mich hört sie nicht. Vielleicht hört sie auf Dich.
Ich werde krank werden, dann wird sie Zeit für Dich haben sagte der Körper zur Seele.

Eine Kur ist schon einmal ein super guter Anfang, das wird Dir bestimmt gut tun. Bleib aber bei der Therapeutensuche am Ball, vielleicht tut sich ja doch noch was auf.

19.06.2022 20:24 • x 1 #18


A
@Kruemel_68 Es ist so heftig was Angst alles für Symptome herbeirufen kann wow..

Ich hab halt nie eine ruhige Minute für mich alleine, selbst alleine auf Toilette gehen ist nicht möglich

Ja früher wollte ich beim besten Willen keine Kur machen, jetzt bin ich froh, wenn es Ende November ist und ich dahin kann..

19.06.2022 20:29 • #19


A
Heute ist meine Angst wieder besonders groß, die ganze zeit ein druck in der Brust und so ein komisches Gefühl in den backen und fühl mich irgendwie so komische und kann schlecht atmen..

20.06.2022 16:06 • #20


A


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