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Ich habe jetzt erstmal 6 Wochen Urlaub. Ob das so gut ist, weiß ich nicht, weil ich dann viel mehr darüber nachdenke. Ja,Seelischenstress hatte ich in letzter Zeit viel. Ich weiß nicht so recht, ob ich zu einem Therapeuten gehen sollte. Ich will es schon alleine schaffen und so wie ich gelesen habe kann eh NUR ICH daran was ändern.
Aber nur nochmal auf Nummer Sicher zu gehen...das was ich doch beschrieben habe ist doch "Angst vor der Angst" oder?

Gruß Jennifer

24.07.2010 20:15 • #61


jadi
ja hört sich sehr danach an...wenn du es alleine schaffen willst dann hole dir auf jedenfall bücher....und lese viel unter http://www.expertenrat.de und http://www.palverlag.de
dort wirst du viele tipps bekommen...und das buch die 10 gesichter der angst und das hier links aufgeführte ängste verstehen und überwinden würde ich dir empfehlen....gibs auch beim weltbild...für 4.95 als taschenbuch......und versuche nix zu vermeiden...versuche alles zu machen was du vorher konntest egal wie gross die angst ist...stell dich ihr.....du packst das......lg jacky

24.07.2010 20:19 • #62



Angst vor der Angst - Erfahrungen und Medikamente die helfen

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Das Buch Ängste verstehen und überwinden habe ich mir schon gekauft. Die von dir angegebenen Linkjs werde ich mir direkt anschauen. Ich versuche auch, dass die Angst mich nicht einengt. Das werde ich nicht zulassen!
Vielleicht sollte ich auch nochmal erwähnen, dass ich schon früher als kleines Kind sehr Ängstlich war. EIgentlich schon mein ganzes Leben lang. Wenn es mir mal nciht so gut geht, dann gehe ich vom schlimmsten aus. Auch heute wieder: Ich war Müde und hatte das Gefühl Benommen zu sein. Das hat mir wieder total Angst gemacht und dann habe ich wieder losgeheult, bis mir meine Mom und mein Freund sagten, dass sowas normal sei.Außerdem solte ich noch erwähnen, dass ich eine in dieser Hinsicht ausgeprägte Phantasie habe.

Gruß Jennifer

24.07.2010 20:30 • #63


jadi
wir alle jenny....also keine panik wir verstehen dich.....sage dir einfach beim nächsten ml ich fühle mich nur benommen weil ich so müde bin....das ist positives umdenken....du musst immer nach einer logischen erklärung suchen das hilft sehr.....

24.07.2010 20:35 • #64


Vielen Dank für dein Tipp! Das werde ich auf jeden Fall versuchen

24.07.2010 20:42 • #65


jadi
gerne doch....

24.07.2010 20:48 • #66


Ich habe nochmal eine Frage und zwar habe ich heute im Internet gelesen, dass Panikattacken auch durch eine schiefe HWS hervorgerufen werden können.
Kann mir dazu jemand was sagen??

Gruß Jennifer

25.07.2010 18:03 • #67


jadi
da müsstest du mal zum orthopäden gehn.....und zur pysiotherapie....das wird dir helfen....lg

25.07.2010 18:42 • #68


Genau geh zum Orthöpäden. War auch am Mittwoch, der hat mich eingerenkt, da hats mindestens 20 mal gekracht im Rücken, hab zwar nen sauberen Muskelkater davon bekommen, aber es hat geholfen. Und versuch soviel wie möglich raus zu gehen, spazieren usw. das lenkt ab. Hab ich haut auch gemacht, bin jetzt echt groggy aber happy

25.07.2010 19:34 • #69


Also könnte es auch daher kommen?Bin nämlich an den Schultern total verspannt und meine Halswirbel knacken manchmal komisch....das fühlt sich so an, als wäre irgendwas nicht richtig.Werde morgen erstmal zu Hausarzt gehen und mir dann eine Überweisung holen.

@ Jadi: Den ersten Link den du mir geschickt hast,der funktioniert nicht.

Ich habe nochmal eine Frage an euch. Ich habe gerade die progressive muskelentspannung nach jacobsen gemacht. Schon das 4.mal, aber irgendwie kann ich mich da noch nciht so richtig "reinfühlen", also ich kann da nicht so richtig bei entspannen. WIe sieht es denn da bei euch aus?

Gruß Jennifer

25.07.2010 21:06 • #70


Könntet ihr mir vielleicht sagen, welche Krankheiten die gleichen Symptome aufweisen wie eine Panikattacke?

LG Jenny

25.07.2010 21:45 • #71


Das mit der progressiven Muskelentspannung dauert schon ein Bißchen, Du mußt mal denken seit wann Du diese Attacken hast und wie lange Du Dich schon verspannst, das brauch ein bißchen Zeit, also ich kann mich auch noch nicht so 100%ig reinfühlen aber nur weil ich es nicht immer regelmäßig mache. Aber wenn Du dran bleibst wirst Du Erfolge merken. Also ich glaub wenn was mit der Schilddrüse nicht stimmt können Ängste vorkommen, aber das kann dein Arzt anhand von nem Blutbild sehen. Aber bei Dir hört es sich klassisch psychisch an. Sonst geh mal zum Neurologen, die sind ja zugleich auch Psychologen mit dem kannst Du auch gut reden, hatte ich erst am Mittwoch und mich hat es einen riesen Schritt weiter gebracht. Man sagt halt immer bevor man ans psychische geht sollte organisch alles abgeklärt werden, steht auch in dem Buch auf der rechten Seite, ist übrigens sehr gut, kann ich sehr empfehlen. Wobei es mich auch meistens beruhigt hat wenn ich hier im Forum gelesen habe und gesehen habe das andere die gleichen Symptome haben. Du bist nicht allein!

25.07.2010 21:52 • #72


jadi
nach jacobsen brauch ne weile übe bitte weiter.....dein körper muss sich erst dran gewöhnen.. https://www.psychic.de

25.07.2010 21:52 • #73


Also mein Blutbild war völlig in Ordnung!Mit der Neurologin hatte ich auch schon im Krankenhaus gesprochen u.a. auch dort mit einem Psychologen.
Trotzdem fühle ich mich immer noch unsicher,ob ich wirklich Gesund bin! Obwohl halt einige Ursachen passen. Vielleicht sollte ich die hier auch mal näher erläutern. Also die erste Ursache ist mein Opa:Er hatte ende letzten 3 Schlaganfälle und dazu kam noch eine Lungenentzündung. Es sah wirklich nicht gut aus für ihn. Ich wollte ihn auch eine Zeit lang nicht sehen, um mich zu schützen. Ich mein, ich hänge wirklich sehr an meinem Opa. Mittlerweile ist er in einem Altenheim. Schon alleine wenn ich dahin gehe, macht mich das fertig. Ihn da so zu sehen, wo Menschen sind, die noch nichteinmal wissen wo sie überhaupt sind. Meinem Opa geht es schon besser. Es geht immer ein Schritt weiter bei ihm. Trotzdem macht mich das immernoch völlig fertig, ihn so zu sehen. Auch wenn ich weiß, dass das das Leben ist. Die 2. Ursache ist das ich eine Zeit lang Cetiricin gegen meine Allergie genommen habe. Des weiteren habe ich mich die letzten Jahre nicht so gut ernährt und habe demnach Vitamin B1 Mangel. Nehme aber schon seit 2 Monaten Eunova Vitaminkapseln und habe meine Ernährung komplett umgestellt. Also da geht es schonmal Berg auf!

Das ist schon mal gut zu wissen, dass das mit dem Jacobsen eine Weile dauert. Werde aber auf jeden Fall am Ball bleiben. Mach jeden Tag eine Übung!

Ach ja, und vielen Dank für eure hilfreichen Tipps. Es fühlt sich schon gut an zu wissen, dass man nicht damit alleine ist.

LG Jenny

25.07.2010 22:09 • #74


Hallo,

das Wochenende ist nun geschafft. Bin alleine auf der Autobahn gefahren und hatte wieder mit der Angst zu kämpfen, wobei sie heute morgen auf der Heimfahrt, etwas erträglicher war als auf der Hinfahrt.

Bin wieder im Büro, und kann es fast nicht aushalten, ständig diese Angst vor der Angst. Am liebsten würde ich einfach gehen. Es ist eine Qual, es auszuhalten. Was mach ich bloß?

LG, Passi

26.07.2010 10:33 • #75

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Hallo Passi.

Du hast geschrieben, dass du noch nicht mit deinem Chef geredet hast, von ihm aber die meisten Aufträge kommen. Wäre es nicht besser, du würdest mit ihm sprechen und von deinen Panikattacken erzählen? Vielleicht gibt es ja dann noch eine andere Lösung für dich. Eventuell kann man ja auch nur was an der Kopiermenge machen? Kleinere Mengen udn dafür öfters? Kenne deine Arbeitslage ja leider nicht, aber ich denke reden ist da die beste Methode dich selbst nicht quälen zu müssen. Und wer weiss, vielleicht hat dein Arbeitgeber ja auch Verständnis für dich und ihr findet zusammen eine Lösung?

Lg, Silencia

26.07.2010 16:35 • #76


Liebe Passiflora,

die Frage ist doch: Warum bekommst Du beim Kopieren Panik? Weil Du meinst, dass Dir diese Arbeit nicht gerecht wird? Höre mal tief in Dich hinein,

Liebe Grüße, berlina

26.07.2010 16:46 • #77


Hallo,

es sind keine allzu großen Aufträge die ich kopieren muss, in der Regel brauche ich dafür ca. 30 Minuten und der Auftrag kommt so alle 2-3 Tage. Meistens werden dann die Kopien direkt benötigt und ich kann es auch nicht verschieben. Möchte mit meinem Chef auch nicht darüber reden, da der Umfang ja im Rahmen ist, und über mein anderen Tätigkeiten ist er ja auch informiert.

Ich denke es geht um die Situation, das ich das Gefühl habe das ich nicht weg kann, verbunden mit der doofen Tätigkeit. Habe letztes Jahr ein Fernstudium abgeschlossen, konnte mich beruflich aber nicht weiterentwickeln. Mache zur Zeit aber viele solcher Arbeiten, wie kopieren, archivieren, und scannen und das gibt mir das Gefühl das ich nichts wert bin, das das Fernstudium (4Jahre) für nichts war. Meine jetzige Tätigkeit fordert mich einfach nicht, meine Tagesaufgaben habe ich Ruckzug erledigt und dann habe ich Zeit zu grübeln.

Versuche zur Zeit in der Nähe von meinem Freund, eine Stelle zu finden, schreibe fast täglich Bewerbungen, doch ich finde einfach nichts. Hätte ich dort eine Stelle könnten wir zusammen ziehen. Was ich mir sehr wünschen würde.

Es ist so verzwickt ich komme mir vor wie auf dem Wartegleis, ich kann nochsoviel Bewerbungen schreiben, ich komme da einfach nicht weg. Denke dass die Panikattacken am Kopierer dafür, und für die unzufriedene Arbeit ein Ventil geworden sind. Aber wie bekomme ich das hin, das ich die Situation wieder einiger maßen auf die Reihe bekomme, ohne am ganzen Körper zu zittern und das Gefühl zu haben ich falle gleich um.

Schön das Ihr da seit.
Passi

26.07.2010 18:40 • #78


So wie sich dein letzter Post liest, kann man förmlich deine Verzweiflung da raus lesen. Du willst endlich da weg, zu deinem Freund, aber es geht nicht schnell genug.

Du hast extra ein Fernstudium gemacht und musst nun trotzdem noch "niedere" Arbeit erledigen.
Versuche es doch einfach nur als das zu sehen was es ist - ein vorübergehender Job. Vielleicht kommt nicht sofort eine tolle Stelle an dem anderen Ort - aber irgendwann bestimmt. Wenn ich eins gelernt habe, dann das man positiv denken muss=)
Ich glaube, wenn du dich jeden Tag mehr ärgerst über Absagen und über Kopierarbeiten etc, dann werden die Panikattacken immer und immer wieder auftauchen.
Versuche deinen jetzigen Job unter "Erfahrungsammeln" zu verbuchen - wer weiss, wann du das "Wissen" was du da sammelst nochmal brauchst? Und freue dich das du irgendwann - und bestimmt sogar in naher Zukunft - einen Job kriegst, der auch deinen Fähigkeiten entspricht. Es kann doch nur besser werden=)

Lg, Silencia

26.07.2010 18:48 • #79


Danke für Deine Antwort.

Fühle mich nicht mehr ganz so alleine damit.

Frage mich wie ich die Situation im Moment besser hinbekomme, möchte mich ja auch nicht krankschreiben lassen. Wie kann ich meine Gedanken dazu verändern? Ohne das ich immer diese ganze Angst Spirale in Gang setze.

Dankeschön.

26.07.2010 19:20 • #80



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