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Hallo,ich bin das erste mal auf dieser seite und bin einerseits erfreut und andererseits erschrocken,wieviele unte Aangst und panik leiden.ich bin jetzt 36 jahre alt und leide seit fast 13 jahren darunter.Manchmal geht es einigermasen und man kommt damit klar und manchmal glaubt man es nicht aushalten zu können.Zur zeit habe ich von meiner Ärztin Aponal verschrieben bekommen,komme aber nicht so richtig klar damit.Auch mit Tavor schaffe ich es nicht normal über den Tag.Was gibt es sonst noch für Medikamente,die bei Angst und Panik helfen,es soll so viel neue geben.Hat jemand damit erfahrung?
ich würde mich über eure Meinung sehr freuen.

30.09.2002 21:45 • 09.09.2014 #1


37 Antworten ↓


Hallo Roli,

ich nehme seit 2 Jahren, also solange ich die Krankheit hab, gegen die Ängste Promethazin-Neuraxpharm, und zwar so zwichen 20 und 80 Tropfen am Tag. Auch gegen Ängste sowie gegen Depressionsschübe nehme ich Trimipramin-Neuraxpharm, zwischen 50 und 100 mg am Tag.
Ich spüre keine Nebenwirkungen, außer möglicherweise Gewichtszunahme, aber einen guten Hunger hatte ich schon immer......Wenn die Ängste stark sind, kann ich nicht sagen, dass die Mittel mich sofort runter holen, aber sie sollen wie so eine Art Langzeitkur helfen, und dass scheint bei mir auch zu wirken.
Wichtig ist es halt zu lernen, mit möglichst wenigen Mitteln auszukommen, aber erstens kennst Du diesen Spruch mit Sicherheit schon und zweitens bin ich da selbts noch stark am üben.
Ich wünsche Dir viel Glück.


Francesco

03.10.2002 14:15 • #2



Angst und Panikattaken

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Hallo Francesco,

danke für deine Antwort.Ich habe mich gefreut das sich jemand meldet.Leider hatt es mich, nach dem ich auf der Seite war,psychisch ausgehoben und wurde auf die bei uns zuständigeAbteilung gebracht.Dort bin ich auf Cipramil eingestellt worden.Allerdings kann ich nicht sagen,zumindest bis jetzt,das es grosse Wirkung zeigt.Es sind ca.14 tage her,aber ich hoffe das es hilft und versuche in der Literatur etwas zu finden,an dem man sich was rausziehen und annehmen kann.
Vieleicht kennst du,oder jemand anderes sich damit aus und hat Lzst mir zu antworten.

Danke bis bald Roli

18.10.2002 20:09 • #3


Hallo Roli,

ich bin auch ganz neu hier und muss erst mal lernen mich zurecht zu finden. Als ich Deine Nachricht gelesen habe, wurde mir erst bewusst, dass es mit meiner Angst vielleicht gar nicht so schlimm ist wie bei anderen. Ich muss Gott sei Dank noch keine Medikamente nehmen (oder vielleicht wäre es besser ich würde es tun). Ich nehm nur Johanniskraut und mach ne Ge-sprächstherapie. Manno, ich könnte soviel erzählen, aber ich weiß ja nicht mal ob es Dich interessiert. Ich möchte mich einfach nur mal mit jemandem austauschen, der auch Angst hat, und der mir ein bisschen Hoffnung machen kann. Ich leide unter ständigem Schwindel, hab mich von meinem Mann getrennt und habe Panik ob ich das alles alleine überhaupt schaffen kann. Ich würde mich freuen, wenn ich mal von jemandem was hören würde.

Liebe Grüße Barbara

26.01.2003 18:24 • #4


Hallo Barbara,

Ich kenne das mit dem Schwindel, habe ich auch manchmal, aber das macht mir keine so große ANgst mehr.

Ich bin 27 und leide seit Nov 2001 an Angst/Panik... bei mir auch mit Schwindel, bzw Angst vor Krankheiten, und ständiges denken was mit mir nicht stimmen könnte, Angst alles nicht zu packen...

Ich nehme Trevilor 150 retard von Dez 2001 bis Dez 2002, jetzt nehme ich nur noch die Hälfte, es ist nicht mehr so schlimm, aber die ANgst ist noch da

Leider

lG Andrea

28.01.2003 23:14 • #5


hallo alle miteinander, habe diese seite durch zufall gefunden. Seit einigen Jahren merkte ich, daß ich Probleme habe. Gester mußte ich in die Röhre, war noch nie drin. Nach 3 Minuten abbruch und ich komme nicht zur Ruhe. Mal schaun was meine Ärztin jetzt macht. Zur Zeit "laufe ich neben mir". Schon daran zu denken versetzt mich in Angst und ich könnte immer nur heulen. Ich bin froh Euch gefunden zu haben.
Gruß Heidi

30.01.2003 10:35 • #6


Hallo Roli,
ich leide seit ca. 4 Jahren an dieser schei. Angst und Panikattaken.
Bin 37 Jahre relativ glücklich verheiratet und drei wirklich nette Kinder, ich bin halb Tags berufstätig und mein ´Mann ist Lehrer von Beruf, man sollte also meinen ich müsste total zufrieden sein, bin ich ja auch ))
Seit ca. 3 Jahren nehme ich das Medikament Seroxat und bin damit sehr zufrieden.
Habe schon viel ausprobiert und muss sagen, mit Seroxat habe ich das Gefühl, dass es mir besser geht.
Wie machen sich bei Dir die Attaken bemerkbar?
Atemnot? Beklemmung? Krippeln im ganzen Körper mit pelziger Zunge usw. usw. und natürlich immer das Gefühl kurz vor einem Herzinfarkt zustehen.
Oh man, was hat man nicht schon alles mitgemacht.
Hoffe Seroxat schlägt bei dir auch so gut an.
Wünsche dir alles Liebe
Claudia

30.01.2003 19:18 • #7


Hallo Andrea,
hab mich wahnsinnig über Deine Antwort gefreut. Weißt Du, ich bin eigentlich jemand, der nicht so auf Medikamente steht. Als ich 18 war hat man bei mir Morbus Crohn (eine chronische Darmentzündung) festgestellt. Der Arzt damals hat schon gemeint, dass das psychisch sei, und dass ich nun für den Rest meines Lebens Tabletten schlucken müsse. Damit konnte ich mich nicht abfinden. Ach, was red ich hier wieder. Was ich Dir eigentlich sagen wollte ist, dass ich jetzt an einem Punkt angekommen bin, wo ich wirklich an mir arbeiten muss, d.h. dass ich auch meine Kindheit auf-arbeiten muss. Ich bin jemand, der ziemlich natürlich lebt und auch die naturheilkundlichen Methoden vorzieht, da ich ja bei Tabletten schon wieder ANGST vor den Nebenwirkungen habe. Und vor einem Jahr noch hätte ich niemals gedacht, dass ich jemals so leben könnte wie ich es gerade mache. Ich denke die Gesprächstherapie hat mir unheimlich viel gegeben. Ich hab mich inzwischen schon 2x ins Auto gesetzt und bin einfach 250 km gefahren (alleine!!), unvorstellbar für mich, und ich muss echt sagen, ich bin ein wenig stolz auf mich. Aber ich möchte noch nicht ruhen. Ich geh mit meinen 3 Kids ins Hallenbad, hab ich mich noch nie in meinem Leben getraut. Vor kurzem musste ich in die Kirche, das ist auch immer so ein Horror für mich. Und ich hab gesagt: "Lieber Schwindel und liebe Übelkeit und liebes Herzklopfen, wo bleibt ihr denn? Ihr dürft ruhig kommen, es macht mir nichts aus, ihr seid herzlich eingeladen." Und stell Dir vor, keine dieser 3 unangenehmen Gesellen ist gekommen.
Momentan habe ich eigentlich nur Angst vor einem Job. Ich brauch dringend einen, weil ich mich ja getrennt habe und da hab ich Angst, dass ich es nicht schaffen kann, wegen der körperlichen Symptome. Aber trotzdem bin ich guter Dinge. Ich hoffe ich hab nicht allzu viel Müll geredet.

30.01.2003 20:09 • #8


Hallo Andrea,

jetzt bin ichs nochmal. Hab vorhin leider die lieben Grüßean Dich vergessen. War wohl schon wieder zu sehr in meinen Gedanken versunken. Könnte tagelang über meine Angst und die damit verbundenen Gefühle schreiben.

Also, machs gut und nimm deine Angst an, lerne sie lieben (hört sich vielleicht total doof an, ist aber was dran) und denk daran, Du bist nicht alleine....

Liebe Grüße Barbara

30.01.2003 20:14 • #9


Hallo Heidi,

Ich verstehe dich sooo gut.
Dieses neben-mir-laufen kenne ich auch, es ist widerlich.. zum Glück gibt es Leute denen es genauso geht, dass gibt mir Mut, dass ich vielleicht doch nicht so verrückt bin, wie ich manchmal denke

Wünsche dir Kraft,

lG Andrea

30.01.2003 22:01 • #10


Hallo Claudia,

Ich wil mal was zu deinem Beitrag schreiben.

Genau das was du beschreibst habe ich auch: schwindel und diese pelzige Zunge.. ich bemerke immer wenn eine Panikattacke losghet auf der Zunge. Hast du das vielleicht auch.
Es ist fast als schleiche sie sich über die Zunge an. Ich hasse diese Gefühl, erst die Zunge, dann gribbelt der ganze Körper, dann der Schwindel, Unwirkichkeitsgefühle und ich denke ich bekomme gleich einen Kreislaufschock und falle um.. ganz ganz scheußlich schlimm.

Kennst du das so?

lG Andrea

30.01.2003 22:07 • #11


Hallo Barbara,

habe mit Interesse Deinen Eintrag gelesen, bin zum ersten Mal auf dieser Seite, weil ich Betroffene finden möchte, mit denen ich mich austauschen kann, und Dir mir auch viell. durch Erfahrungsaustausch helfen können?! Bin 47 Jahre alt, zum zweiten Male geschieden, leide seit Jahren darunter, mal besser mal schlechter, im Moment wieder ganz schlecht. Ich nehme an, das das mit meiner Partnerschaft zu tun hat die so verheißungsvoll vor fast drei Jahren begann und jetzt so wie es zur Zeit aussieht, am Ende ist. Es würde jetzt zu weit führen, alles zu erzählen, nur soviel, habe schon eine Gesprächstherapie hinter mir, die mir seinerzeit sehr geholfen hat, aber jetzt bin ich seit Monaten wieder in der Krise drin und ich komme einfach nicht mehr daraus. Meine Ärztin hat mir eine erneute Therapie und ev. eine Kur empfohlen und ein neues Medikament... womit ich garnicht zurecht komme. Bin gerade aus lauter Verzweifelung auf diese Homepage durch den Suchbegriff "Panikattaken" gekommen und lese die letzten Einträge, um KOntakt zu Menschen zu bekommen, die mit mir empfinden können und mich nicht für verrückt erklären. Es wäre schön, wenn Du Kontakt aufnehmen würdest.

Bis dahin liebe Grüße
Judith

16.02.2003 21:51 • #12


Hallo Barbara und all ihr anderen mit der selben"Meise".
Auch ich leide seit ca. 5 Jahren mal mehr oder weniger unter Symtomen der Panik. Bin aber froh das das ganze einen Namen hat und es nicht nur mir so ergeht.
Wollte gern mal von euch wissen, bei wem die Panik auch mit Ohrgeräuchen meist einseitig anfängt?

Bis die Tage und haltet die Ohren steif CARINA

16.02.2003 23:26 • #13


Liebe Carina,

ich könnte Dir eine ganze Liste mit Symptomen schicken, die bei mir mit der Panik zu tun haben. Das ist, bzw. war ja mein Hauptproblem. Irgendwann wusste ich ja, dass ich ein Angstproblem habe, aber es kamen immer wieder neue Symptome dazu und dann bekam ich furchtbare Angst, dass ich irgendeine Krankheit hätte. Aber inzwischen kann ich bei sowas, Gott sei Dank, ziemlich ruhig bleiben. Ja, das mit den Ohrgeräuschen kenn ich auch. Es fängt plötzlich zu rauschen an und ich dachte dann immer ich hätte einen Hörsturz und dann kam die Panik. Aber jetzt sage ich mir einfach, warte einen Moment, du wirst sehen, es geht vorüber. Und so ist es dann auch. Ich kann wirklich nur jedem raten, sein Leben genau unter die Lupe zu nehmen, das hat bei mir nämlich geholfen. Aber wer weiß, wann das nächste Loch kommt. Es darf auch ruhig kommen, ich werde ihm einfach áusweichen und weiterkämpfen......

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für Deine Panik und für Deinen Lebensweg

Barbara

17.02.2003 11:59 • #14


Liebe Judith,

ich glaube ich kann nachempfinden wie es Dir geht. Ich hatte mit 16 meine erste Panikattacke. Damals war ich in einer Beziehung, die ich dann beendet habe. Du weißt ja schon, dass ich mich vor ca. 2 Monaten von meinem Mann getrennt habe. Es war wohl die bis jetzt schwierigste Entscheidung in meinem Leben, aber ich denke auch die mustigste und hoffentlich auch die beste. Jetzt muss ich, ob ich will oder nicht, an mir und meinen Problemen arbeiten, sonst kann ich nicht überleben. Wenn ich jetzt so auf mein Leben zurückschaue, dann erkenne ich, dass ich meinen Mann irgendwie nur benutzt habe, aber leider war das Leben mit ihm (wegen seiner Lebenseinstellung) nicht so sicher, wie ich es mir gewünscht hätte. Ja, und dann kamen MEINE Aängste wieder. Ich habe damals mein BWL-Studium abgebrochen, weil ich schwanger wurde. Aber das Schlimme ist, ich war nicht böse darüber, es hat mir keinen Spass gemacht. Naja, und dann kam das zweite Kind und dann das dritte. Ich will damit sagen, dass ich meine Verantwortung immer schön weitergeben habe können, nämlich an meinen Mann. Aber wie gesagt, dazu war er nicht der Geeignete. Jetzt bin ich vielleicht froh darüber, weil ich nun wirklich auf MICH schauen muss.

Vor ca. 2 Jahren ist mir dann das Buch "Lebensbedingte Krankheiten" von Dr. Bruker emu-Verlag, in die Hände gefallen und ich kann es wirklich nur empfehlen zu lesen. Ich dachte ich lese meine eigene Geschichte. Wie gesagt, z. Zt. geht es mir rel. gut. Ich habe wohl Angst vor der Zukunft, die diesmal vielleicht auch berechtigt ist, aber die vielen Symptome haben sich sehr reduziert.
Ach ja, und das wollte ich Dir noch sagen. Wenn ich früher eine Panikattacke hatte, dann habe ich mich immer verkrochen und habe mich selbst bemitleidet. Jetzt wenn es mir wieder passiert, dann geh ich laufen, so wie ich Kraft habe, oder mach etwas im Garten, aber nur nicht verkriechen. Ich glaube das ist das schlimmste Gift. Weil wenn man Angst hat, dann wird ja Adrenalin ausgestoßen und das muss ja unbedingt abgebaut werden, am besten eben durch körperliche Betätigung.

Also liebe Judith, ich hoffe ich konnte Dir ein klein wenig weiterhelfen und melde Dich wenn was ist......

Liebe mitfühlende Grüße Barbara

17.02.2003 12:19 • #15


Hallo Ihr lieben da draußen,
bin auch durch zufall auf diese seite gekommen, als ich bei google mal "panikattaken" eingegeben habe....ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin...aber als ich eure beiträge so durchlas, hab ich mich nicht mehr so allein gefühlt...
vor 2 jahren fuhr ich auf der autobahn A9 von bayreuth nach nürnberg und plötzlich hatte ich herzrasen, schweißnasse hände und unbändige angst, die mich zwang, bis auf tempo 60 runterzugehen und die nächste ausfahrt zu nehmen...
ich stieg aus an einer tankstelle und ging ohne etwas zu suchen, aber einfach nur um ablenkung und eventuelle hilfe zu bekommen in ein nahegelegenes geschäft und fuhr dann auf der landstraße nach nürnberg.....hatte angst wieder auf die autobahn zu müssen...
das war meine erste begegnung damit.
daraufhin hab ich meinen freund verlassen unter schlimmen umständen, ich litt sehr unter ihm und meiner eifersucht...wir passten einfach nicht zusammen...
hab alle kontakte abrupt abgebrochen und bin in eine andere stadt gezogen, um neu anzufangen...aber die "zustände", wie ich es immer nenne, hören nicht auf....
jetzt, seit paar wochen werden sie noch schlimmer... habe eine neue arbeit und existenzängste, weil ich alleine bin und hund habe und wenig verdiene...plötzlich während der arbeit wirds mir heiß, ich reiß alle fenster auf, schweißnasse hände, schwindel, das gefühl nicht bei mir zu sein, verrückt zu werden und gleichzeitig die angst, was ist, wenn ich durchdrehe oder ohnmächtig werde...wie werden die leute schauen, was werden sie denken? lieber heim....immer, wenn ich die anfälle habe, will ich heim....
ich trau mich nicht zum arzt zu gehen, habe angst, in eine klinik eingewiesen zu werden....habe einen hund, der echt alles für mich ist, würde eher sterben wollen, als in ne klinik und ihn nimmer bei mir...
wo könnte ich vielleicht hilfe bekommen? achja, eines hab ich noch vergessen: trinke abends immer ein B. dagegen oder auch mal morgens, es hilft mir, aber ich möchte kein Alk. werden... bin 31...bitte helft mir! irgendwie...
liebe grüße, eva

23.02.2003 20:53 • #16


Liebe Eva,

ja, ich kann Dich sehr gut verstehen. Und jetzt kommt ein Rat von mir, den Du vielleicht nicht gerne hörst. Ich kann Dir nur helfen, indem ich Dir sage: "Eva, Du kannst Dir nur selber helfen. Fang an, schau Dir Dein Leben genau an, geh vielleicht zu einem Arzt und mach dann evtl. eine Psychotherapie."
Und noch ein Tip. Mir hat es geholfen. Irgendwann war ich es leid nach außen hin immer stark zu wirken und ich habe mich geoutet. Ich habe ganz offen und ehrlichüber meine Angst gesprochen und habe damit eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Alle anderen sind auch nur MENSCHEN.

Aber trotzdem kann ich Dich verstehen. Meine Angst ist auch da. Ja, es ist momentan auch die Existenzangst. Grade vorhin hab ich bei einer Firma angerufen wegen einer Stelle und ich kann Dir gar nicht sagen, wie ich Angst davor habe irgendwo genommen zu werden, Angst davor, wieder diese schrecklichen Symptome zu bekommen, aber ich nehme meine Angst jetzt einfach in den Arm und sage: Wir beide schaffen das schon, und es gibt auch für uns einen Weg. Oh Mann, ja diese Angst ist wohl etwas unerklärliches, aber anscheinend gehört sie zu uns, und wir sind nicht alleine, also Leute, lasst es uns einfach anpacken............ich nehm Euch alle, die ihr das hier lest einfach mal in den Arm.......und hoffe allerdings, dass mich auch jemand in den Arm nimmt......

In diesem Sinne, liebe Eva, lass Dich nicht unterkriegen, sei sanft zu Dir und versuche Deine Angst ein klein wenig zu mögen (ich glaube das hilft wirklich ein bisschen).....und schreib einfach, wenn Dir danach ist.....

Liebe Grüße Barbara

24.02.2003 10:38 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Eva,

tut mir leid, dass du diese probleme hast.
mir geht es leider ähnlich und kann daher deine gedanken etwas nachvollziehen.
sind es bei dir spezifische situationen in denen deine geschilderte symptomatik aufkommt?
hast du vor der geschichte auf der autobahn keine schwierigkeiten dieser art gehabt?
einen ortswechsel finde ich sehr mutig. bist du weit weg gezogen?
du schreibst von deiner beziehung. leidest du noch unter der trennung von deinem freund?

ich kann dir nur raten, einen arzt aufzusuchen. es ist zwar immer leicht gesagt, aber dieser erste schritt kann wirklich eine wende im leben bedeuten. du brauchst auch keine angst zu haben, dass du gleich eingewiesen wirst. das passiert, solange du nicht suizidgefährdet bist, nicht gegen deinen willen. aber eine ambulante psychotherapie könnte dir bestimmt helfen. es ist zwar ein langwieriger prozess. aber wenn man sich vor augen hält, dass man vielleicht bald wieder 'normal' leben kann, nimmt man dieses sicher gerne in kauf. hast du vielleicht einen hausarzt, dem du vertraust? erzähle ihm von deinen problemen. er kennt sicher jemanden, der dir helfen kann.

liebe grüße,

Sven

02.03.2003 04:50 • #18


Hallo Babara,

ich habe deinen Bericht mit großem Interesse gelesen,bin neu hier,wollte mal gucken ob es in der Aol Suche Bericht über Panikattaken gibt und bin dabei auf das Forum gestoßen ,und als ich deinen Bericht gelesen habe kamen mir die Tränen,weil du genau die Probleme beschreibst die auch ich habe,Herzrasen,pelzige Zunge,angst Tabletten zu nehmen wegen der Nebenwirkungen usw.,aber vieleicht sollte ich erst mal was von mir erzählen,bin 30,9 Jahre verh.,2 Kinder, ich leide seit ca.5Jahren an Panikattaken ,erst waren sie ganz selten aber mit den Jahren wurden sie immer schlimmer,(ich muß dazu sagen das mein Sohn( ADS mit Hyperaktivität hat und das uns 3Jahre lang kein Arzt geglaubt hat das mit ihm was nicht stimmt,erst als er in die Schule kam und er da sehr aufgefallen ist ,waren wir nicht mehr die Histerischen Eltern)zurück zu meinem Problem ,wie gesagt erst waren die Attaken selten aber im letzten Jahr sind sie ganz schlimm geworden ,Ohrensausen Herzrasen Atemnot Angst zum Arzt zu gehen weil es ja was ernstes sein könnte,Angst allein im Haus zu sein,Auto fahren geht fast gar nicht mehr,wenn ich drin sitze schnürt es mir den Hals zu und fange an zu Zittern und das Herz jagt wie verrückt,in den letzte 2 Monaten ist es noch schlimmer geworden ,mag gar nicht mehr aus dem Haus gehen oder irgendwo hin fahren(auch nicht mit meinem Mann)heute zb.ist es wieder ganz schlimm,wir sind zum Kaffee eingeladen und mir geht es schon seit dem aufstehen schlecht,Atemnot,Zittern,habe Angst wegzufahren ,könnte ja was passieren mit mir wenn wir da sind,bin nur am heulen heute(vieleicht in der Hoffnung das wir zuhause bleiben,ich weiß es nicht) ,bin seit 3 Wochen beim Psychologen hatte aber erst 2Sitzungen hoffe das mir solche Gespräche auch helfen wie dir,möchte endlich wieder normal Leben.Oh mann nun habe ich einen ganzen Roman geschrieben,hoffe das ist nicht ganz so schlimm.Bin froh das Forum gefunden zu haben,dachte immer ich bin die einzige mit solchen Attaken.

Bis zum nächsten mal,liebe Grüße Michaela

02.03.2003 12:03 • #19


hallo ihr lieben,
erstmal vielen dank für eure antwort...hat mir gutgetan, man fühlt sich doch nicht so alleine mit dem problem...
zu deinen fragen, sven: es trat anfangs nur in bestimmten situationen auf und sporadisch, mittlerweile jedoch hab ich es fast ständig...ich denke, ich kenne auch die ursache...damals war mein größter wunsch zu heiraten, nicht mehr alleine zu leben und ein ganz normals familienleben zu haben, so mit haus hund und kind:-) dann ging die beziehung in die brüche und von da ab, gings bergab...nur noch innere raserei, unruhe...nahm damals 15 kilo ab...dann die flucht in eine andere stadt und auch 1 jahr arbeitslosigkeit....da wurde dann alles noch schlimmer...naja und jetzt hab ich seit nem halben jahr wieder arbeit und trotzdem habe ich immense existenzängste und auch zukunftsängste...war jetzt beim arzt, er hat mir "omca" und "tavor" verschreiben, wobei ich tavor nicht nehmen werde...das schlimmste ist das herzrasen und der enorme druck auf der brust...bin jetzt krankgeschrieben, habe aber immens angst meine stelle zu verlieren deshalb, aber es ging nicht mehr...ich hab zulange gewartet...mal sehen, ob die tabletten helfen...
liebe grüße an euch alle, eva

05.03.2003 12:20 • #20



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