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Hallo ihr lieben,

ich bin neu hier! Habe dueses Forum durch zufall gefunden und vielleicht,kann ich mich hier ja mit dem ein oder anderen austauschen! Die aussenwelt, versteht mich oft selten Es wurde alles schlimmer! Ständig Herzrasen,nasse Hände,schwindel. Seit 2 Wochen kommen nun auch noch verkrampfungen der Muskeln in den Händen (Pfötchenstellung) dazu. Mein Arzt überwies mich ins Krankenhaus! MRT,EEG,EKG und Blutuntersuchung. Bin Kerngesund.. Vorsprache beim Psychologen noch im Krankenhaus. Er sagte nach dem Gespräch,ich leide unter einer Panikstörung.
Duch die Hitze momentan,bin ich vor ein paar Tagen Ohnmächtig geworden,mit folgender PA. Nun habe ich noch mehr Angst Angst Ohnmöchtig zu werden! Besser,bekomme nun Angst vor der Angst. Und niemand versteht mich so recht.. Familie wohnt im Osten und ich bin hier quasi alleine. Partner ist Arbeiten und nerven will ich ihn auch nicht.. Doch wie überstehe ich diese Zeit nur gerade? Gerade das allein sein?

Entschuldigt diesen langen Text! Freue mich über jede Antwort

Eure Muckel

19.08.2012 13:39 • 26.08.2012 #1


10 Antworten ↓


hey muckel,
das wichrigste ist, rede mit deinem partner darüber!! je eher er es weiss, desto leichter ist es , denn auch wenns blöd klingt, so schnell besiegst du deine krankheit nicht.
und der zweite punkt ist, such dir einen psychologen!!! fang so schnell wie möglich an dich zu therapieren, häng es bitte nicht an die lange bank!!

lg

19.08.2012 14:33 • #2



Ständig Panikattaken und nun auch noch Angs vor der Angst

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Hab bereits einen Therapeuten gefunden.. Doch alle haben lange warte zeiten! Ab ende September beginnt meine Theapie.. Mit meinem Partner hab ich drüber gesprochen,er versteht nicht immer alles. versucht aber trotzdem für mich da zu sein! Dadurch das es Tage gibt,wo ich sogar 2 Attaken habe,steht auch er unter Druck und ich versuche "WIEDER" allein damit klar zu kommen,was ein Fehler ist,weiss ich!

19.08.2012 16:37 • #3


hallo muckel
ich komme auch aus köln und habe genau die selben probleme wie du

19.08.2012 18:17 • #4


muckel wie lange seid ihr denn schon zusammen wenn ich mal frech fragen darf?
meiner erfahrung nach solltest du ihm dein leid immer aufdrücken....je öfter er damit konfrontiert wird, desto mehr wird er sich damit beschäftigen und versuchen zu verstehen....erzähl ihm ruhig all deine symptome, ängste, wie iireal diese auch sind, da kann man auch mal zusammen drüber lachen, weil man ja sselber weiss wie "sinnlos" diese ängste eigentlich sind.....und noch eine erfahrung.....wenn dein partner lust hat irgendwas zu unternehmen....und du nicht unbedingt....zwing dich, du wirst merken dass es gut wird....
und nochmals zu deiner ohnmacht.....du weisst es war die hitze, vielleicht zu wenig getrunken, gegessen da kann sicher mal eine ohnmacht PASSIEREN....aber war diese schlimm? du lebst noch, du hast es verkraftet, bist wieder aufgerstanden und hast weiter gemacht.
belies dich bis zu deiner therapie wie die angstspirale ist, wie sie entsteht, was passiert etc. informiere dich über alles wissenswerte was es darüber gibt....ich denke das hilft zu verstehen und teilweise besser damit klar zu kommen.....auch über mögliche ursachen kannst du dir vor der therapie schon mal gedanken machen....

lg

19.08.2012 18:38 • #5


Hallo Muckel,

ich bin auch neu in diesem Forum und ich verstehe Dich sehr gut. Die Angst vor der Angst ist sehr schlimm und vor allem oft auch die beste Vorraussetzung um auch wieder eine PA zu bekommen. Folglich vermeidet man gerne Situationen in denen sie aufgetreten ist. Das jedoch führt dazu das der Radius in dem wir uns bewegen immer enger wird.
Ich verstehe auch die Problematik mit Deinen Partner. Mein Partner versteht das auch nicht immer und sagt mir dann bleib doch einfach locker, entspann Dich. Das ist nicht sehr hilfreich. Ich habe sehr schnell begriffen das Menschen die diesen Zustand nicht kennen sich auch nicht gut reinversetzten können. Aber das muß man ihnen nachsehen, könnten wir ohne unsere Erfahrungen auch nicht.
Eine Therapie ist in diesem Fall unumgänglich da eine Panikstörung immer Auslöser hat - diese können sogar in der Kindheit liegen ohne das Du dies bewußt weißt. Ich leide seit 13 Jahren an dieser Panikstörung und der Angst vor der Angst aber glaub mir es gibt Hilfe.
Laß Dich nicht unterkriegen.

Liebe Grüße

20.08.2012 20:06 • #6


Danke für die ganzen Antworten! Fennek,es Tut gut zu Wissen das man nicht alleine ist und das man verstanden wird! Habe gestern mit Zumba angefangen.. Was hilft euch denn so,um euch runter zu holen,wenn ich fragen darf? Vielleicht sind ja ein paar tipps hilfreich.. Um ein paar Fragen hier zu beantworten. Ich bin mit meinem Partner noch nicht soooo lange zusammen. Erst seit einem Jahr..Gerade diese kurze Zeit macht es in der Beziehung schwierig,finde ich.. Versuche auch viel zu unternehmen,was nicht immer so funktioniert..
Fennek,wie lange hat es bei dir gebraucht,bis du diese PA im Griff hattest? Du sagtest,du leidest seit 13 Jahren unter einer Panikstörung.. nWie lange gehst du schon zur Therapie? Sorry für die vielen Fragen

Liebe Grüsse

21.08.2012 08:47 • #7


Hallo Muckel,

leider litt ich 3 Jahre unter diesen "Zuständen" bevor ich Diagnostiziert wurde. Und das von einem Notarzt der kommen mußte weil ich mit verkrampften Fingern im Treppenhaus lag und dachte ich sterbe. Meine Lippen zogen sich ganz spitz zusammen und der Notarzt meinte dies sei eine Panikattacke mit Hyperventilation. Er gab mir eine Plastiktüte in die ich atmen sollte bis es mir besser geht und es funktionierte. Ich ging dann in eine Klinik (3 Monate). Dort wurde ich Medikamentös eingestellt und intensiv betreut. Danach wurde es besser. Kann ich nur jedem empfehlen wenn es gar nicht mehr geht im Leben.
Habe danach 2 Jahre tiefenpsychologische Therapie gemacht ( Kindheitsbewältigung).

Ich weiß ja nicht ob Du Medis nimmst, kann aber hilfreich sein.

Ich hatte jetzt vor 3-4 Wochen die erste PA nach vielen Jahren und seitdem ist meine Gedankenspirale auch wieder aktiv. Ich werde jetzt eine kognitive V.
erhaltentherapie anstreben. Die soll wohl echt was bringen.

Zu meiner zusätzlichen Beruhigung lass ich mich im Moment auch mal wieder komplett ärztlich durchchecken.

Im übrigen glaube ich das Zumba auch helfen kann da den Körper auszupowern immer positiv für Körper und Geist ist

Ich putz dann immer wie ein Depp die Bude

Steck Dir mal ein DextroEnergie Traubenzucker in die Tasche- kann auch helfen weil in Momenten einer PA der Blutzuckerspiegel abfällt.

21.08.2012 22:46 • #8


Ich habe den Beitrag hier verfolgt und grad die Antwort von Casadero gelesen.
Hört sich recht interessant an.
Wielange müsste so eine räumliche Trennung denn sein, um ungefähr zu merken, ob es daran liegt? Könnte so was auch auf jobwechsel und Umzug zutreffen?

22.08.2012 15:15 • #9


Hallo Fennek u Casadero,

danke für eure Antworten! Derzeit habe ich nur ein Notfall Medikament zuhause.. Bin nicht so für Medikamente.. Klar,wenn gar nichts geht,nehme ich auch mal eine.. Versuche es allerdings derzeit mit Ablenkung und im Notfall mit einer Plasiktüte.. Bisher hat das immer gut geklappt. Auch wenn diese PA echt nervig werden.. Manchmal hatte ich täglich ne PA.. Jetzt wo ich krankgeschrieben bin und meine 3 jobs nicht mehr nachgehe,hab ich "nur" noch alle 4-5 Tage eine PA..

Ja,alles fing eine Woche vor meinem Umzug an. Habe natürlich auch schon daran gedacht,das es an dass zusammen ziehen liegen könnte,das ich noch nicht bereit war! Muss dazu aber sagen,das es mir hier,trotz der PA echt besser geht als in Berlin. Mir ist in Berlin viel Mist passiert,was ich längst nicht verarbeitet habe,das weiss ich.. Das war auch sder Grund,für das schnelle umziehen/zusammenziehen. In Berlin war zwar meine Familie da,trotzdem stand ich irgendwie allein da.. nAlles was ich sagte,tat,wurde nicht soooo ersnt genommen! Hier ist das anders.. Mein Partner nimmt mich ersnt,ist tag und nacht für mich da.. Und hört mir einfach zu. Diesen zusand derzeit,versteht er nicht so ganz. Wie auch?! Ich versteh es manchmal ja selbst kaum..

Denke also eher,das diese PA von meiner Vergangenheit kommen! Da ist einfach zu viel schlechtes passiert

Brauche ja nur nen bestimmten Baum sehen,schwups,denke ich daran zurück.

Man hat mir gerade das Medikament Cymbalta empfohlen. Kann mir einer was dazu sagen?


Eure Muckel

24.08.2012 12:32 • #10


Hallo muckel,

"meinen zustand derzeit,versteht er nicht so ganz. Wie auch?! Ich versteh es manchmal ja selbst kaum.."

Das denke ich auch immer. Mein Freund versteht das auch nicht. Aber wie du auch schon sagst, wie sollen andere das verstehen, wenn wir selbst nichtmal verstehen warum es uns so geht?!

26.08.2012 18:08 • #11



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Dr. Reinhard Pichler