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nun ja, ich bin Arzt, um so peinlicher ist die ganze Geschichte. Eigentlich sollte man sich als Arzt doch selber helfen können, sollte man meinen, das ist leider ein bedauerlicher Irrtum. Leider kommt man als Arzt nur allzu leicht an alle möglichen Medikamente, die vielleicht eher nicht so gut für ihn sind, und wenn man nicht gerade Psychiater oder Neurologe ist, so ist man mit der Vielfalt der verfügbaren Medikamente leicht überfordert. Man hat auch eine deutlich höhere Hemmschwelle professionelle Hilfe zu suchen, aus Angst jemand aus dem eigenen Umfeld könnte etwas erfahren und dann ist die Karriere den Bach runter. Der Haken ist nur, wenn man nichts unternimmt geht so auch alles langsam den Bach runter, und nicht nur die Karriere.

Also fangen wir mal ganz von vorne an, denn die Wurzeln liegen denke ich schon in der Kindheit, da fing alles schon an. Was die Ursache allerdings ist darüber kann ich nur Rätselraten, vielleicht gibt es auch keine und es ist genetisch, meine Mutter und Oma waren auch immer etwas psychisch auffällig, auch wenn sie sich nie in Behandlung begeben haben.
Egal auf jeden Fall bin ich schon als kleines Kind manchmal nachts voller Panik aufgewacht und hatte Todesangst, doch damals halfen noch tröstende Worte und Umarmungen meiner Mutter dagegen. Als es immer schlimmer wurde mit mir, wurde eine Anämie bei mir festgestellt und ich mußte monatelang Eisen futtern. Mir wurde Sport empfohlen und ich ging in einen Fußball und Tennisverein. Unter diesen Maßnahmen wurde alles besser, die nächtlichen Panikattacken waren weg. Eisen mußte ich auch bald nicht mehr nehmen.
Die Probleme gingen in der Pubertät wieder los, als mein bester Freund von meinem Wohnort wegzog, mit dem hatte ich bis dahin fast all meine Freizeit verbracht ja teilweise übernachteten wir sogar beieinander, obwohl wir nur ein paar hundert Meter auseinander wohnten. Da fiel ich in ein tiefes finsteres Loch. Er wechselte leider auch die Schule, so hieß es neue Freunde suchen, doch so einen guten fand ich nie wieder. Auch heute noch haben wir Kontakt aber so wie früher wurde es nie wieder. Denn als Kind oder Jugendlicher ist man leider sehr immobil und mein Freund fand schnell neue Freunde an seiner neuen Schule und Wohnort, mir fällt das leider nie so leicht, hatte schon immer Angst vor Veränderungen.
Auf jeden Fall ist mir in der Schule auf der Toilette mal ein Maleur passiert und ich habe mich beim Pinkeln angepinkelt, die Hose war ganz naß, seitdem ging ich immer in eine Kabine, damit wenn mir mal wieder sowas passieren sollte, es niemand sieht und mich auslacht (Kinder können sehr grausam sein, wie wir alle wissen). Dann einmal ging ich mit meinen Schulkameraden zusammen auf die Toilette und ich in eine Kabine, diese ganz normal ans *beep*, plötzlich sprangen sie von außen hoch von den Nachbarkabinen aus und guckten zu mir runter sie konnten mich wohl nicht verstehen, da bin ich so erschrocken, daß ich von nun an nur noch konnte, wenn ich völlig alleine auf Toilette war aus Angst daß so etwas wieder passieren könnte, völlig bescheuert eigentlich wenn man so darüber nachdenkt, aber es war wie es war. Und auf einer Schule mit hunderten von Schülern ist es nicht so gut möglich allein auf einer Schultoilette zu sein. Ich ging deshalb außerhalb der Pausenzeiten, bis einmal eine Lehrerin mir verbot zu gehen weil gerade erst Pause gewesen sei. Das haute mich dann soweit runter, daß ich gar nicht mehr in der Schule aufs Klo konnte und immer von 6 bis 14 Uhr nicht auf Toilette ging (eigentlich Wahnsinn oder). Diese Manie schränkt mich in meinem Leben immer mehr ein. Teilweise kreisten meine Gedanken nur noch ums Pinkeln, jedesmal wenn ich aus dem Haus ging und unterwegs war dachte ich immer daran. Manchmal ging ich meilenweit nur um alleine pinkeln zu können.
Dann kam für ein paar Jahre eine Wende als ich meine erste große Liebe fand, da vergaß ich sogar mein Pinkelproblem. Naja irgendwann war dann Schluß und es fing wieder alles von vorne an. Das Problem war auch nie das Pinkeln an sich denke ich, sondern die Wurzeln lagen wie schon in der Kindheit eher in einer Angststörung, so kristallisiert es sich immer mehr herraus, ich habe nur auf ein anderes Problem projeziert so war es leichter zu verstehen als Kind und Jugendlicher denke ich, wie gesagt ich bin kein Psychiater. In jeder Krisensituation wurde es schlimmer, dann kam ich wieder jahrelang gut zurecht und es ging mir gut. Die größte bisherige vor der jetzigen Krise hatte ich vor dem 2. Staatsexamen, keine Ahnung warum denn lernen fiel mir immer leicht und ich war auch nie schlecht in der Schule oder an der UNi, aber es war so. Ich lebte damals alleine in einem Appartement und drehte völlig durch, bis ich wieder zu meinen Eltern zog, dann wurde es langsam wieder besser, ohne Medikamente, bis heute mußte ich nie etwas einnehmen, vielleicht hätte ich das schon früher mal machen sollen, dann wäre es wohl nie soweit gekommen. Damals als ich zu meinen Eltern zog habe ich auch einen Psychiater aufgesucht, aber der hatte mich total enttäuscht. Ich glaube der hat nicht wirklich verstanden wie sehr mich mein Problem belastete, hat mich nur ausgefragt und den lapidaren Rat gegeben ich solle doch die Toilette auch mal aufsuchen wenn ich gar nicht müsse um die Angst davor zu verlieren. Ich fürchte er hatte gar nichts verstanden. Aber egal es wurde auch so wieder besser und ich mußte die Sitzungen die ich sausen Ließ trotzdem bezahlen, bin leider privat versichert, würde ich auch nicht mehr machen, aber jetzt komm ich in keine gesetzliche mehr.
Nun Examen hab ich trotzdem hingekriegt, machte PJ und lebte dort in einem Studentenwohnheim, da gings mir richtig gut, war nie alleine und wenn ich doch mal meine Ruhe haben wollte, einfach Tür zu und ich hatte meine Ruhe. Dann gings mit AIP los, neue Freundin, alles gut. Bis jetzt!
Es kamen neue andere und viel beängstigendere Symptome. In der Klinik herrschte chronischer Ärztemangel ich mußte monatelang die Arbeit von zwei machen, der Chef geht bald in Ruhestand und es wurde mir angtragen endlich meinen Facharzt zu machen und so würden sie mich gerne als Oberarzt sehen. Zusätzlich hatte ich geheiratet drei Kinder und ein Haus gekauft, war also das erste mal in meinem Leben verschuldet. Also Druck, Druck und nochmals Druck. Ich wurde immer gereizter, schlecht gelaunt, schnauzte die Schwestern an, teilweise auch Patienten. Dann begann ich immer wieder wenn mich jemand oder etwas aufregte zu hyperventilieren und nachts konnte ich nicht mehr einschlafen. Es war und ist die Hölle. Nun das Verhängnis ich versuchte nun alle möglichen Medikamente um mich zu beruhigen und schlafen zu können. Tavor expedit, das gaben wir auch gerne unseren Patienten mit Panikattacken, von der Wirkung war ich enttäuscht und schlafen ging auch nur so leidlich, tagsüber hatte ich mich größtenteils im Griff, hing wohl auch mit der nachts genommenen Tavor zusammen. Und zumindest zu Hause bei meine Familie und im Urlaub mußte ich nix nehmen, nur manchmal zum einschlafen. Aber es wurde mit der Zeit immer schlimmer und deshalb fragte ich unseren Neurologen, der einmal die Woche zu Konsilen zu uns kam um Rat. Er meinte ich habe eine Depression mit Panikstörung und Somatisierung und verordnete mir Zoloft. Entsetzt war er von meiner Selbsttherapie mit Tavor, da es in hohem Maße abhängig macht. Allein das Gespräch mit dem Neurologen hatte mich so beruhigt, daß ich 2 Tage erst mal gar nichts mehr nahm, doch dann Sonntag Mittag an einem freien Wochenende überfiel mich so eine wahnsinns Panikattacke das ich glaubte jetzt falle ich gleich tot um. Ich konnte mich nur zögerlich aufraffen aufzustehen und versuchte mich mit Gartenarbeit abzulenken, doch ich mußt nun doch wieder zu Tavor greifen, da ich sonst auch zu meinen Kinder unausstehlich war. Nun habe ich das Gefühl bereits abhängig zu sein. Ich nahm nun die Zoloft erstmal 25 mg, und es wurde von Tag zu Tag schlimmer, jetzt hatte ich Tagsüber so schlimme Angst- und Panikattacken, die in immer kürzeren Abständen kamen, zusätzlich hatte ich mir nun auch noch Brechdurchfall eingefangen ich kann nun nix mehr essen mir ist dauernd übel. habe keinen Appetit, habe schon 6kg abgenommen und muß immer wieder Tavor nehmen und abends zu schlafen Zopiclon, die hatte mit der Neurologe empfohlen, da sei der Rebound nicht so schlimm wenn man sie wegläßt, aber sie machen auch süchtig. Jetzt habe ich mich auch das erste mal krank gemeldet, da ich das Gefühl habe so nicht vernünftig Arbeiten zu können, alles in meinen Gedanken dreht sich nur noch um die Angst vor der Angst, und ich werde immer depressiver und niedergeschlagener, auch weil ich merke daß ich für meine Familie immer mehr eine Belastung bin so wie ich bin.
Kommt erst die Panikstörung und dann die Depression, oder erst die Depression und dann die Panikstörung?
Achja und damit man versteht warum ich selber so hilflos bin, eigentlich bin ich Chirurg und nun als Internist tätig also von Psychiatire und Neurologie nur Basiswissen, leider. Und das was man weiß macht einem mehr Angst als daß es einem hilft.
Also für hilfreiche Vorschläge oder Tips bin ich dankbar, gerne auch von professionellen Kollegen.

17.04.2011 08:45 • 22.04.2011 #1


23 Antworten ↓


neko


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Hallo erstmal!

Ich bin alles andere als ein professioneller Kollege, das mal vorangeschickt.

Aber ich glaub, genieren braucht sich keiner. Und warum solls Ärzte nicht treffen? Ein Zahnarzt kann ja auch Karies bekommen, ein Friseur hat auch einen Bad-Hair-Day usw usf... wobei: bei mir schon dieser Einwand jetzt kommt, dass zumindest die Panikattacken doch für einen Arzt leichter zu verstehen sein müssen, oder nicht? Also die Todesangst zB -

Ich hab so keinen blassen Schimmer, von dem, was in mir drin passiert, deswegen jagt es mir zT auch Angst ein - wie ist das bei dir? Macht das Wissen es wirklich noch schlimmer oder ist da schon zumindest das Bewusstsein da, dass alles nur seelisch bedingt ist?

Was mir aufgefallen ist: Kinder und Heirat geht in einem Nebensatz verloren. Was ist mit der Liebe? Was ist mit Glück?
Letzteres ist ja eine bescheuerte Frage an einen Depressiven, aber dennoch: vielleicht wäre das zumindest mal ein Ansatz, das Leben auf die Werte zu richten? Mal eine Auszeit nehmen? Sich Gedanken um Work-Life-Balance machen?

Ich kann mir vorstellen, dass dein Job SO RICHTIG stressig ist und wahrscheinlich all die Jahre des Studiums, Praktikums usw davor auch... vielleicht kommt das jetzt alles nur hoch, weil du mal eine Pause brauchst? Oder weil auch dein Unterbewusstsein weiß, dass die Arbeit nicht alles sein kann?


Was ich dir empfehlen würde, wäre auch: schau, dass du irgendwo privat einen Therapeuten findest. Wo das nicht über die Krankenkasse abgerechnet wird und somit auch keine Gefahr besteht, dass es jemand erfährt. Ich weiß nicht, ob das leicht/unmöglich ist, dort, wo du herkommst, aber hier (Ö) ist das weit verbreitet. Und dann hast du zumindest schon jemanden "auf Augenhöhe" und in echt, mit dem du alles besprechen kannst.

17.04.2011 09:14 • #2


Lottikarotti


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auch ich bin kein experte habe aber so meine jahrelangen erfahrungen.....

ich weiß nicht was zuerst da ist depression oder angst ? bei mir war erst die angst da und dann kam die niedergeschlagenheit, nachdenklichkeit warum ich das habe, warum ich es nicht weg bekomme und und und.......

bei mir ist es auch seit kindheit an das ich angst vorm tot hatte und eher ein ängstliches kind war. ich denke so eine karriere hätte mich auch umgehaun.

ich habe mal einen bericht gesehen im fernsehen, ist schon ne ganze weile her, da ging es genau um dein problem. selbst arzt und psychisch krank.
ich kann mir nur im entferntesten vorstellen wie es in dir aussieht ! ich denke du solltest was ändern, du merkst ja selbst das es so nicht weiter geht. du kippst bald um und dann geht garnix mehr.
du solltest dir helfen lassen. evtl. in einer anderen stadt oder mal über eine psychosomatische kur /reha nachgedacht ?
ich weiß nicht ob das im geheimen möglich ist ? aber du solltest es probieren !
weiß deine frau davon, ich meine richtig und nicht nur in ansätzen ?

wünsche dir viel kraft lotti

17.04.2011 09:40 • #3


alxis


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Hallo Lines,

ich bin auch keine Ärztin , aber ich habe seit 17 Jahren eine Angststörung mit heftigen Panikattacken...

Aber das was neko schreibt, finde ich interessant...du sagst, du bist verheiratet,hast Kinder und hast einen ziemlich stressigen Job...was ich mir vorstellen kann!
Aber bist du auch glücklich mit alldem?

Die Wurzeln einer Angststörung oder einer Depression liegen bei den meisten in der Kindheit vergraben...was sich dann aber erst bemerkbar macht, wenn im Leben etwas nicht richtig läuft oder man sonst ein Erlebniss hatte...wie das auch bei mir war!

Schulden,Stress im Job, eine unerfüllte Beziehung oder Ehe....das alles kann die Panikattacken auslösen...

Ich denke auch, du solltest eine Therapie machen, um da rauszukommen.
Und noch was, weiss deine Frau von deiner Angst?

Wie gesagt, die Diagnose eines Arztes kann ich bei dir nicht stellen, ich rede nur von jahrelanger Erfahrung bei mir...und was Auslöser für PA`s sein könnten....

lg,alxis

17.04.2011 09:42 • #4


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Ich Danke euch erst mal allen recht herzlich für Eure Anteilnahme, natürlich ist der Auslöser der das ganze jetzt wieder zum hochkochen gebracht hat der Streß im Beruf, weniger das Arbeitspensum als daß ich immer mehr auf mich alleine gestellt war, Oberarzt und Chefarzt schoben die Verantwortung immer mehr mir zu, ich mußte alles selber entscheiden war alleine auf der Station mit den schwerstakut kranken, wo immer eigentlich 2 Ärzte hingehören, aber auch daß ich das erst mal im Leben Schulden habe zehrt wohl unterbewußt an mir.
Meine Ehe würde ich schon als glücklich bezeichnen habe 3 wunderbare Jungs, und ja meine Frau weiß von meinen Problemen, aber sie ist da auch irgendwie hilflos versucht mich zu verstehehen, schafft es aber nicht immer, und sie muß sich ja auch um unsere Kleinen kümmern (5,4,2 Jahre alt), da bleibe ich natürlich etwas auf der Strecke. Aufgrund meiner Probleme habe ich mich leider immer mehr auch von meinem Freundeskreis zurückgezogen, mir fehlen einfach Leute mit denen ich über meine Probleme reden kann, Therapie scheint wirklich der einzige Ausweg, auch wenn ich vor den Kosten zurückschrecke.
Aber was nützt mir mein Geld wenn ich so nicht mehr klar komme.
Gestern hatte ich einen Tag da brauchte ich keine Medis außer das Zoloft natürlich, ich spürte zwar immer wieder Panik aufsteigen aber ich konnte mich erfolgreich ablenken, habe Reifen bei mir und meiner Frau gewechselt, konnte sogar ohne Zopiclon einschlafen, aber nach 2 Stunden riß es mich aus dem Schlaf und ich hatte so eine wahnsinnige Attacke daß ich dachte ich müsse durchdrehen, habe mir dann zopiclon und Tavor gleichzeitig eigeworfen und konnte schlafen.
Aber kaum aufgewacht kam sofort die Angst vor der Angst, so hab ich nun schon wieder eine Tavor intus und habe das Gefühl sie wirkt kaum noch, bin völlig niedergeschlagen und Antriebslos.

17.04.2011 10:34 • #5


neko


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blöde frage, aber: warum prügelst du dich immer gleich mit tabletten nieder?

hast du einmal eine panikattacke ohne tablette durchlebt?


mir hat der arzt in der psycho-ambulanz, als ich da dachte, ich dreh gleich durch, so panik hatte ich, gesagt, dass ich keine angst haben brauch - weil es nicht mehr schlimmer wird. weil in der sekunde, wo ich denk, oh mein gott was passiert jetzt hilfe bitte sterben angst verrückt blaaa... DAS ist schon die spitze der panikattacke. und danach geht es nur noch runter.
und jede panikattacke geht vorbei.

vielleicht denkst du dir ja, du musst funktionieren und du musst schlafen, um dann funktionieren zu können und die chemie ist das effektivste dabei... aber - es wird dich nicht retten!

17.04.2011 10:40 • #6


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Zitat von neko:
blöde frage, aber: warum prügelst du dich immer gleich mit tabletten nieder?

hast du einmal eine panikattacke ohne tablette durchlebt?


mir hat der arzt in der psycho-ambulanz, als ich da dachte, ich dreh gleich durch, so panik hatte ich, gesagt, dass ich keine angst haben brauch - weil es nicht mehr schlimmer wird. weil in der sekunde, wo ich denk, oh mein gott was passiert jetzt hilfe bitte sterben angst verrückt blaaa... DAS ist schon die spitze der panikattacke. und danach geht es nur noch runter.
und jede panikattacke geht vorbei.

vielleicht denkst du dir ja, du musst funktionieren und du musst schlafen, um dann funktionieren zu können und die chemie ist das effektivste dabei... aber - es wird dich nicht retten!


Nun ganz so ist es nicht. Ich habe seit Monaten nun schon ständig Panikattacken und weitaus nicht immer nehme ich Medikamente deswegen oft helfen die hier gegebenen Tips ganz gut, doch z.B. heute nacht hörte es gar nicht mehr auf dauerte mehrere Minuten, und als ich dachte es wär vorbei ging gleich wieder die nächste los.... da greife ich dann zu den Tabletten, weil ichs einfach nimmer aushalte. Daß mich das nicht retten wird weiß ich auch, leider.

17.04.2011 11:17 • #7


neko


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mehrere minuten = hört gar nicht mehr auf?

hier gibt es einige, darunter mich, die stundenlange panikattacken haben.

aber die überlebt man auch. es ist "nur" die angst.
schei. unangenehm, aber es geht vorbei.

hör mehr auf deine gefühle... auch wenns weh tut.

17.04.2011 11:36 • #8


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Zitat von neko:
mehrere minuten = hört gar nicht mehr auf?

hier gibt es einige, darunter mich, die stundenlange panikattacken haben.

aber die überlebt man auch. es ist "nur" die angst.
schei. unangenehm, aber es geht vorbei.

hör mehr auf deine gefühle... auch wenns weh tut.

Und was machst Du wenn Du so eine stundenlange Panikattacke hast?
Wenn Du eigentlich arbeiten mußt? Da kann man wohl kaum einfach dasitzen und es zulassen oder?
Ich kann dann nicht mal vernünftig mit jemandem Reden oder mich auf die Arbeit konzentrieren, wie machst Du das?

17.04.2011 11:44 • #9


neko


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naja, du hast ja letzte nacht geschlafen?!

meine arbeit hat den vorteil, dass es nicht sofort auffällt, wenn es mir schlecht geht. ich kann mich in meinem büro verkriechen, kann auch mal eine stunde nichts tun oder eine pause machen, wenn ich es brauch.

und... wenn ich daran denke, dass der chirurg/der arzt, der mich behandelt, gerade eine panikattacke hat, wird mir schlecht. verantwortung? wenn es dir schlecht geht, mach eine pause. auch und gerade, wenn du dir beruhigungsmittel reinhaust. man soll ja auch nicht umsonst nach gebrauch nicht mit dem auto fahren!!

und klar, können ab und zu situationen vorkommen, wo es echt keinen anderen ausweg gibt, außer medikamente - bei dir wohl mitten in der arbeit, wenns null chance gibt auf pause und so von meiner sicht kann ich mir vorstellen längere reisen - wobei ich wahrscheinlich, bevor ich zum medi greife, auch noch die alternative, mir hilfe zu suchen, beanspruchen werde: sprich personen um mich herum - seien sie bekannt oder fremd, zu sagen, dass es einem schlecht geht.

man muss ja nicht sofort von der angststörung erzählen.

btw, nur dasitzen mach ich eigentlich auch selten bei einer pa. bewegung baut ja auch adrenalin ab. und manchmal hilft es sogar, doch etwas zu tun zu haben und sich darauf zu konzentrieren.

wenn ich in der arbeit panik habe und es kommt gerade jemand für ein gespräch, bringt mich das auch oft auf den boden zurück. wenn ich mich auf den anderen konzentriere.

genauso an der uni. prüfungen selbst beenden meistens die panikattacken vor der prüfung. (und ich hab nicht Prüfungsangst, das ist so ein misch aus draußen sein, allein sein, normale panikstörungsangst und aufregung... gute basis für pa) eben WEIL ich mich darauf konzentrieren MUSS.

17.04.2011 11:57 • #10


annastasia


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Hallo Lines,

das hört sich ja echt heftig an.Es gibt auch andere Medikamente die dir in den Schlaf helfen und nicht abhängig machen
Du solltest gucken das du von den Benzos wegkommst.Ein Entzug kann evtl. heftig sein aber man kriegt ihn hin.Auch ich hatte mal ein Problem mit Benzos

Selbstverständlich solltest du dir auch einen Therapeuten suchen.Wie wärs denn mit einer stationären Therapie?Wär das möglich??

Merken denn deine Kollegen wie es um dich steht??

Mein Problem ist auch die Angst.Auch bis zum erbrechen,leider.Eine Depression ist anscheinend auch noch mit dabei.Mein Doc meint keine Angsterkrankung ohne Depression und keine Depression ohne Angst.Na hilfreich ist das wohl auch nicht.Ich bin nun auch in Therapie und wir wühlen in der Vergangenheit.....doch bis jetzt bringt es nichts....

Im Moment sieht es so aus das ich nicht ohne Medikamente kann.Mit Medis komme ich ganz gut klar und hab immerhin keine Angstattacken mehr sondern hier und da nur erträgliche andere körperlichen Symptome.Ja und schlafen kann ich seeehr gut....dank Mirtazapin.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.Wenn du Fragen hast nur zu.Achja meinen Bromazepanentzug hab ich im Alltag gemacht.Du mußt unter Anleitung runterdosieren und evtl ein anderes Antidepressivum einnehmen dann klappt das gut.

17.04.2011 11:57 • #11


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Zitat von neko:
naja, du hast ja letzte nacht geschlafen?!

meine arbeit hat den vorteil, dass es nicht sofort auffällt, wenn es mir schlecht geht. ich kann mich in meinem büro verkriechen, kann auch mal eine stunde nichts tun oder eine pause machen, wenn ich es brauch.

und... wenn ich daran denke, dass der chirurg/der arzt, der mich behandelt, gerade eine panikattacke hat, wird mir schlecht. verantwortung? wenn es dir schlecht geht, mach eine pause. auch und gerade, wenn du dir beruhigungsmittel reinhaust. man soll ja auch nicht umsonst nach gebrauch nicht mit dem auto fahren!!

und klar, können ab und zu situationen vorkommen, wo es echt keinen anderen ausweg gibt, außer medikamente - bei dir wohl mitten in der arbeit, wenns null chance gibt auf pause und so von meiner sicht kann ich mir vorstellen längere reisen - wobei ich wahrscheinlich, bevor ich zum medi greife, auch noch die alternative, mir hilfe zu suchen, beanspruchen werde: sprich personen um mich herum - seien sie bekannt oder fremd, zu sagen, dass es einem schlecht geht.

man muss ja nicht sofort von der angststörung erzählen.

btw, nur dasitzen mach ich eigentlich auch selten bei einer pa. bewegung baut ja auch adrenalin ab. und manchmal hilft es sogar, doch etwas zu tun zu haben und sich darauf zu konzentrieren.

wenn ich in der arbeit panik habe und es kommt gerade jemand für ein gespräch, bringt mich das auch oft auf den boden zurück. wenn ich mich auf den anderen konzentriere.

genauso an der uni. prüfungen selbst beenden meistens die panikattacken vor der prüfung. (und ich hab nicht prüfungsangst, das ist so ein misch aus draußen sein, allein sein, normale panikstörungsangst und aufregung... gute basis für pa) eben WEIL ich mich darauf konzentrieren MUSS.


Na um Dich zu beruhigen, in der Arbeit mußte ich bisher noch keine Beruhigungsmittel nehmen, das werde ich auch weiter mit allen Mitteln vermeiden, das wäre wirklich nicht gut. Komisch ist ja auch daß ich die Panik zur Zeit mehr zu Hause schiebe als in der Arbeit. Aber wie ich geschrieben habe hatte ich mich jetzt auch das erste mal krank gemeldet deswegen, weil ich das Gefühl hatte, daß es nicht mehr ging.
Also keine Angst die meisten Ärzte sind da schon verantwortungsbewußt, wir wollen unseren Patienten ja nicht schaden...
Ich schiebe die Eskalation ja auf das Zoloft, das wahrscheinlich erst eine erstverschlimmerung macht um dann zu wirken, darauf hoffe ich, nehm es jetzt erst seit 6 Tagen.

17.04.2011 12:04 • #12


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Zitat von annastasia:
Hallo Lines,

das hört sich ja echt heftig an.Es gibt auch andere Medikamente die dir in den Schlaf helfen und nicht abhängig machen
Du solltest gucken das du von den Benzos wegkommst.Ein Entzug kann evtl. heftig sein aber man kriegt ihn hin.Auch ich hatte mal ein Problem mit Benzos

Selbstverständlich solltest du dir auch einen Therapeuten suchen.Wie wärs denn mit einer stationären Therapie?Wär das möglich??

Merken denn deine Kollegen wie es um dich steht??

Mein Problem ist auch die Angst.Auch bis zum erbrechen,leider.Eine Depression ist anscheinend auch noch mit dabei.Mein Doc meint keine Angsterkrankung ohne Depression und keine Depression ohne Angst.Na hilfreich ist das wohl auch nicht.Ich bin nun auch in Therapie und wir wühlen in der Vergangenheit.....doch bis jetzt bringt es nichts....

Im Moment sieht es so aus das ich nicht ohne Medikamente kann.Mit Medis komme ich ganz gut klar und hab immerhin keine Angstattacken mehr sondern hier und da nur erträgliche andere körperlichen Symptome.Ja und schlafen kann ich seeehr gut....dank Mirtazapin.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.Wenn du Fragen hast nur zu.Achja meinen Bromazepanentzug hab ich im Alltag gemacht.Du mußt unter Anleitung runterdosieren und evtl ein anderes Antidepressivum einnehmen dann klappt das gut.


Es freut mich auf jeden Fall daß es Dir anscheinend wieder besser geht, wäre froh wenn ich auch schon so weit wäre. Die Benzos abzusetzen hab ich Angst, sie sind im Moment das einzige das etwas hilft, auch wenn man danach leicht depressiv wird. Aber das Zoloft nehm ich erst seit 6 Tagen und anscheinend habe ich die so beschriebene Erstverschlimmerung, weshalb jetzt seit einigen Tagen alles so eskaliert ist.
Meinen Kollegen konnte es nicht verborgen bleiben, dafür sind wir zu wenige, die haben alle gemerkt daß etwas mit mir nicht stimmt, richtig verstanden haben sie es aber glaube ich nicht.
Eine stationäre Therapie lehne ich unter allen Umständen ab, dann müssen meine Kollegen mit noch einem Arzt weniger auskommen und ich könnte auch nicht ohne meine Kinder und Frau sein, auch wenn ich schon darüber nachgedacht habe, aber das ist dann der letzte Ausweg.
LG

17.04.2011 12:12 • #13


annastasia


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Hallo Lines,

glaub mir es geht auch ohne Benzos.Ich hab das durch!!!

Wie wär es denn wenn du mit der ganzen Familie in Kur gehst??Aus Rücksichtsnahme auf deine Kollegen keine stationäre Thera zu machen finde ich nicht gut.Wenn du dir dein Bein brichst bist du auch mehrere Wochen außer Gefecht.Und glaub mir wir sind alle ersetzbar,auch wenn man das nicht glauben mag.

Mit den Medis die du sonst noch nimmst kenne ich mich nicht aus.Viele sind auch gegen Medis,teilweise auch zurecht,doch manchmal geht es eben nicht ohne.Schnell kann man sonst mal in eine Kurzschlussreaktion kommen....

Auch wird es glaub nicht gern geshen wenn man hier Medikamentenempfehlungen ausspricht.Ich kann nur von mir sprechen.das das auch ja keiner falsch versteht.

Bei mir ging es im Dezember wieder los......ich mußte dann auch wieder zu Lorazepan greifen.Sonst wär nicht mehr gegangen.Zusätzlich hab ich dann noch Citalopram bekommen .Weil das alleine nichts half und ich nachts kein Auge zugetan hab,hab ich dann noch Mirtazapin dazubekommen.

Und glaub mir die Angst war mein ständiger Begleiter!!!24 h täglich!!!
Die Medikamente waren meine Rettung.So hätte ich nicht weiterleben können.Als die AD dann ihre Wirkung zeigten konnte ich dann Lorazepan wieder ausschleichen.Lange hatte ich es in meiner Hosentasche.Und auch heute nehme ich manchmal noch eine mit.Ich scheue mich dann auch nicht eine zu nehmen wenn nötig.Doch bis jetzt komme ich ohne klar.

17.04.2011 12:26 • #14


alxis


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Auch ich habe immer ein Medikament zur Not in der Tasche, wenn gar nichts mehr geht...denn auch ich kann eine Panikattacke nicht ewig aushalten und sie abklingen lassen, da ich bei der Arbeit auch nicht grad Pause machen kann wenn mich eine PA überkommt.
Aber auch ich habe vor Jahren täglich was genommen gegen die Angst...nur wollte ich mich nicht abhängig machen von Tabletten die mein Leben dann steuern!
Deshalb hab ich damals auch alles "ausschleichen" lassen....

Es gibt Tage, da ist es mal schlimmer, mal besser...eine Therapie ist schon sinnvoll, damit man sich wirklich auch mal aussprechen und das tatsächliche Problem anpacken kann...denn die Angst kommt nicht von irgendwo her...

17.04.2011 19:52 • #15


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Nun habe ich nochmal meinen Neurologen zu Rate gezogen, von einer Erstverschlimmerung wollte der nichts wissen, glaube er nicht und hat mir zusätzlich Insidon (Opipramil) empfohlen weil das angeblich schneller wirkt.
Nun v.a. die sedierende Wirkung habe ich gleich gemerkt und dämpfte etwas die Angst vor der Angst, sogar ein paar positive Gedanken kamen durch, doch dann bereits kurz nach der Einnahme kam der ständige Harndrang, alle 5 Minuten mußte ich auf Toilette, es kam kaum was und nach dem Wasserlassen war der Harndrang nicht wirklich weg, das ließ meine alte schon vergessene Angststörung vor dem Pinkeln wieder aufleben, gar nicht gut, also mußte ich mir dann gegen 14 Uhr wieder eine Tavor einwerfen. Ich komme mir langsam wie eine wandelnde Apotheke vor und weiß nicht ob ich das Opipramol noch mal nehme. Obwohl es mit damit wirklich kurze Zeit besser ging.

20.04.2011 07:20 • #16


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kennt jemand dies Probleme mit dem Insidon und weiß ob die wieder verschwinden mit der Zeit, also ich mein die Miktionsstörung, im BPZ wurde sie nur als gelegentlich Nebenwirkung angegeben nicht als häufig.

20.04.2011 07:23 • #17


Deelight

Deelight


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Hallo,

also ich würde auch sagen das Dir letztlich nur eine Therapie helfen kann. Ob ambulant oder stationär, das liegt im ermessen des zuständigen Facharztes.
Und wie Dir schon geraten wurde, nur der Kollegen willen Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden zu riskieren, ist der Falsche Weg.

Wenn jemand der einen Herzinfakt hatte, sagt er könne nicht zur Reha wegen seiner Kollegen, würde Ihm wohl jeder die Meinung geigen oder seinen Geisteszustand überprüfen lassen
Und das auch zu recht.
Es ist leider immer noch so, auch bei vielen Ärzten, das eine Psychische Krankheit eher belächelt wird oder aber sehr wnig Verständnis dafür aufgebracht wird, wenn der Erkrankte deswegen ärztliche Hilfe braucht oder es eben einem stationären Klinikaufenthalt bedarf.

Ich habe meine Panikattacken und meine angst vor der angst auch lange weggeschoben, wollte sie ignorieren und nicht wahrhaben und habe mich stets geweigert Medikamente einzunehmen, außer Pflanzliche. Und ich habe die Anweisungen meiner Therapeutin wohl zu sehr umgesetzt. Ich wollte es aushalten, die angst wegschieben. Am anfang hat das auch gut funktioniert, denn da habe ich kleine Schritte gemacht. Aber dann wurde ich ungedultig und wollte zuviel auf einmal. Ich habe meiner Angst keine Chance gegeben und auch mir keine Cahnce gegeben damit umzugehen.
Das ganze endete jetzt in einer Erschöpfungsdepression die ich mit meiner Therapeutin und mit Medis behandeln lassen MUSS!!

Ich habe mich erst nach 8 Jahren für eine Therapie entschieden und das war deutlich zu spät. Heute denke ich oft, hätte ich gleich etwas dagegen unternommen und die ärztlich Hilfe in Anspruch genommen wäre ich heute evtl. geheilt. Aber auf jedenfall hätte ich nich unzählige Jahre einfach weggeworfen, weil ich mir nicht eingestehen wollte krank zu sein und zu feige war, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Denke daran, Du hast nur eine Gesundheit und die ist niemandem wichtiger als Dir selbst. Also tu Dir wirklich selber den Gefallen und mache eine Therapie.

Ich wünsche Dir alles gute für die Zukunft!

LG
Deelight

20.04.2011 09:41 • #18


Totoro


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Hallo Lines,

Ich habe mir deine Beiträge durchgelesen und mir ist aufgefallen, dass -wie du schon sagtest- das Angst Problem eigentlich schon seit Kindheit da ist. (Klogeschichte)

Ich sehe in meinen Augen den Fehler darin, dass du versuchst deine Angst zu verdrängen mit Hilfe von Medikamenten. Das ist menschlich und ich verstehe das auch wirklich, aber ich denke, dass das nicht der richtige Weg ist.

Panik und Angst kommt im Normalfall nicht einfach so... es steckt irgendwas dahinter.
Oft auch sehr sehr unterbewusst vergraben, wie es zum Beispiel bei mir der Fall war.
Aber das habe ich nur durch mittlerweile 2 Jahre Therapie heraus gefunden.

Alleine schafft man das einfach nicht, und nur so wirst du verstehen was in dir Los ist und auch nur so, wirst du mit der Zeit lernen, mit Angst und Panik umzugehen...

Ich habe es bis heute komplett ohne Medikamente geschafft und ich denke auch, dass du es schaffen köntest.
Ich sehe leider schon zu viel Suchtverhalten bei dir, was dir wahrscheinlich so gar nicht auffällt. (Bsp. das Schlafen... wenn du so weiter machst, wirst du ohne nicht mehr schlafen können, deshalb wäre etwas Urlaub gar nicht schlecht, was wiederum eher suboptimal bei einem Krankenhaus-Chirurg ist :/)


Meine Empfehlung:
Fang eine Therapie an, ohne wird es nicht gehen.
Setze die Medikamente ab, besonders diese süchtig Machenden. Sie sind eine Stütze, aber auf keinem Fall eine Lösung!!
Nicht unbedingt jetzt, aber nimm es dir als Ziel, auch mal ohne Medikamente sowas durch zustehen.

Und zum Schluss möchte ich dir sagen, dass ich dich irgendwo verstehe, ich bin auch einer der weniger Männer hier, zwar etwas jünger (noch im Studium) aber trotzdem muss man lernen, sich nicht dafür zu genieren und dass das ganz menschlich ist.
Wie wir sehen, trifft es sogar Ärzte. Ich will auch Medizin studieren und dann wäre ich schon mindestens der 2. hier

Alles Gute und vergiss nicht... irgendwann mal geht auch das mal vorbei!

Liebe Grüße
Alex

21.04.2011 22:43 • #19


krank_sista


15
2
Hey Lines!
Ich möchte mich Alex seiner Meinung anschliessen und sehe bei dir auch schon ein gewisses
Suchtpotenzial.Ich denke so einige kennen hier die Wirkung von Tavor.Auch ich hatte schon einige male das Vergnügen Tavor expedit zunehmen.Bei mir war gut was zu merken und ich fand es entspannend oder besser Angstlösend.Allerdings habe ich auch genug Panikattacken ohne den Kram durch.Resultat ich lebe noch.Aber klar die Todesangst ist während des Anfalls extrem.

Grad medizinisches Personal bzw Ärzte ist vor Medikamenten nicht sicher.Kenn mich da aus denn meine Handtasche ist ne Apotheke.Ich denke es ist keine Schande auch als Arzt eine Therapie zu machen um ebend diese frühkindlichen Erlebnisse und auch andere Sachen zu verarbeiten.Und solange du diese Ängste nicht bearbeitest wirst du leider auch keine Ruhe finden.

Als urologische Schwester kann ich dir nur anraten mal einen Urologen aufzusuchen.

Greetz Jane

21.04.2011 23:10 • #20




Dr. Hans Morschitzky

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