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11.12.2008 08:56 • 11.04.2021 #1


39 Antworten ↓


Huhu,

genau mit dieser Angst hälst Du Dich wach.

Sag Dir nicht am Tag schon, dass du wieder nicht schlafen kannst.

Geh offen drauf zu - wenn Du nicht schlafen kannst, steh auf und mach irgendwas und leg dich nach 1 stunde oder so wieder hin und das dann nochmal wenns nicht geht.

Du musst einfach locker werden, denn wenn du dir dauernd sagst ich kann nicht schlafen und hoffentlich schlaf ich wieder ein etc. bist du in Gedanken und die halten dich wach.

Was auch gut helfen kann von 5000 in 5er Schritten runterzählen - mach ich auch manchmal - da gehen dann die Gedanken in eine andere Richtung und wupps ist man dann mal eingeschlafen.

Ohne Schlaf will Dein Körper eh nicht auskommen.
Vielleicht hast Du grad auch ne Phase wo du mit wenig Schlaf auskommst.

Ich war gestern um 23.00 uhr im Bett und bin seit 5.00 Uhr wach.....früher hab ich mich drüber geärgert und gesagt wie soll ich den Tag schaffen etc. - inzwischen geh ich locker damit um und weiss in der nächsten oder irgendwann nimmt der Körper sich schon den Schlaf den er mindestens braucht.

Mach es einfach nicht zum Thema, dann wirst du sehen, dass Du wieder besser schlafen kannst mit der Zeit.

LG
Gabi

11.12.2008 10:01 • #2



Angst, nie mehr schlafen zu können

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Hatte auch so eine Phase wo ich keine Nacht schlafen konnte.Habe Medis bekommen,das hat alles aber nur noch schlimmer gemacht,meine Beine waren wie Gummi,hatte Alpträume,war am Morgen total benebelt.Hab sie dann nicht mehr genommen und nach einiger Zeit ging es wieder mit dem Schlafen.Bei mir war das wirklich nur so eine Phase,ist wieder vergangen.Ich weiß aber sehr gut,was es heißt wenn eine Nacht nicht zu Ende gehen will.Wenn man sich schon davor fürchtet ins Bett zu gehen.
Wirst sehen,das vergeht wieder.

11.12.2008 11:22 • #3


Hallo Gajoko,
ich weiß, ich muss diesen Teufelskreis durchbrechen. Draußen laufen tut mir schon ziemlich gut.

Hallo Lela,

das finde ich auch komisch, dass es einem mit diesen Medis noch schlechter geht. Aber der Psychiater, der im übrigen ein Stockfisch ist, sagt immer nur,

dann die Dosis steigern. Ich habe sowieso außerdem noch aus meiner Jugend einen Suchthintergrund und gar kein gutes Gefühl bei den Tabletten.

Finde es sehr mutig, dass du sie weggelassen hast.

Viele Güße
Georgia

11.12.2008 14:11 • #4


Kannst Du denn überhaupt nicht mehr schlafen oder schläfst Du schlecht ein? Ich habe auch manchmal Phasen, in denen ich aus lauter Angst nur sehr selten gut einschlafen kann. Aber das sind meistens Intervalle und gehen nach spätestens zwei Wochen oder so wieder weg...

12.12.2008 11:33 • #5


Ichbinmuede67

03.03.2018 15:17 • #6


kritisches_Auge
Ich habe dich gelesen und viel Mitgefühl für dich, da ich auch sehr lange an Schlafstörungen mit. Ich nahm auch ein Schlafmittel und war auf dem besten Weg abhängig zu werden bis mir in geringster Dosis ein Medikament verschrieben wurde daa half.

Schlafmittel würde ich nur ganz ausnahmsweise nehmen wenn ein Termin ansteht oder um wieder in einen Rhythmus hinein zu kommen. Mein Psychiater regte sich seinerzeit furchtbar darüber auf, dass Psychopharmaka von Hausärzten verschrieben werden, das sei Sache des Psychiaters, ein Hausarzt könne nur die Medikation fortführen.

Die Angst nie wieder schlafen zu können, kannte ich auch.
Gibt es keinen Psychiater deines Vertrauens? Was wäre mit einer Klinik?

03.03.2018 18:04 • #7


Ichbinmuede67
Welches Mittel hast Du denn genommen in geringer Dosis um zu schlafen.

04.03.2018 10:44 • #8


Hallo armes müdes Ding, also ich denke, wenn es hart auf hart kommt, nimmt sich der Körper was er braucht. Das wird auch bei dur so sein. Aber warum kannst du denn nicht einschlafen ? Weil dein Kopf nicht abschalten kann und dich Sorgen quälen ? Hast du es einfach mal am Tag versucht ? Ich finde ja,es gibt nichts, was einen mehr fertig macht, als Schlafmangel und / oder Existenzängste. Du musst doch ganz erschöpft sein !

04.03.2018 11:12 • #9


petrus57
Zitat von Ichbinmuede67:
Jetzt habe ich vor drei Wochen und drei Tagen wieder mit Opipramol angefangen Komma erst mit 12,5 mg und jetzt seit 4 Tagen mit 25 mg Komma leider merke ich nicht besonders viel und frage mich natürlich ob diese Dosierung überhaupt eine Wirkung hat


Moin Ichbinmuede67

25 mg sind schon eine geringe Dosis. Würde da noch höher gehen.

04.03.2018 11:29 • #10


kritisches_Auge
Ich möchte keine Empfehlungen in bezug auf Psychopharmaka geben, die Wirkungen sind je nach Mensch sehr unterschiedlich und ich möchte mich auch nichtbeeinflussen lassen.

Nicht schlafen zu können ist furchtbar.

04.03.2018 11:55 • #11


Ichbinmuede67
Ersteinmal vielen lieben Dank, Existenzangst habe ich nicht. Sondern einfach Angst und Panik mitlerweile leider auch Nachts. Habe PTBS..

Ich habe irgendwie schon immer Schlafstörungen schon als Kind, aber oft wird Es schlimmer.

05.03.2018 10:53 • #12


Wie steht ihr nur alle eure Tage durch. Ich bin bei Schlafmangel immer gleich ein Wrack und sehe aus, wie aus der Kloschüssel gefischt. Ich finde das beeindruckend, wie tapfer ihr damit lebt. .

05.03.2018 11:01 • #13


19.11.2018 15:51 • #14


Meteora
Ich kenne das. Hab seit Anfang dieses Jahres ziemliche Schlafstörungen. Immer wenn ich schlecht oder gar nicht geschlafen habe, habe ich Angst, dass das so bleiben wird, seit mein Vater mir eine Horrorgeschichte von einem Bekannten erzählt hat, der an Schlaflosigkeit gestorben ist. Aber daran stirbt man nicht direkt! Ich habe mal drei Tage am Stück mit nur je 2h Schlaf ausgehalten, dann hat es mich automatisch umgehauen, sogar ohne Tabletten. Du darfst an alles andere denken, nur nicht daran, dass du gleich einschlafen wirst, weil gerade das dadurch verhindert wird.

19.11.2018 16:33 • #15


Schlaflose
Zitat von joe899:
Katastrophal Gedanken halt. Kennt das jemand?


Ja, damit habe ich seit ca. 30 Jahren massiv zu tun.

19.11.2018 16:40 • #16


Tuemmler
Ich kenne das auch. Das ist ein Teufelskreis. Man will schlafen, aber gerade weil man es so unbedingt will, klappt es nicht. Wenn du nicht "einschlaffähig" bist, weil du so sehr in Gedanken bist oder unruhig bist, dann ist es das Beste, aus dem Bett komplett rauszugehen und irgendwas anderes zu machen. Schreibe dir deine Gedanken und Sorgen auf, lauf in der Wohnung herum usw. Aber dich nicht im Bett quälen. Geh nur ins Bett, wenn du dich wirklich müde fühlst. Und wenn du halt eine Nacht nicht schläfst, dann schläfst du eine Nacht nicht. Irgendwann holt sich der Körper den Schlaf von alleine. Und zu Tavor: Benzos sind die schlimmsten Schlafmittel überhaupt. Denn sie machen zwar müde im Idealfall, aber es ist kein erholsamer Schlaf für den Körper, da sie den Tiefschlaf verkürzen.

21.11.2018 00:28 • #17


aldia249
ja kann ich auch ein Lied von damals singen..ebenso wie " und was wenn ich jetzt nicht schlafen kann, dann kann ich meinen Job verlieren und und und blablabla" immer schön das Kopfkonzert, wenns eigentlich genau darauf ankommt.

So richtig hilft nur die Akzeptanz und Zeit..
vielleicht ein paar Gedanken:
- Eine schlaflose Nacht ist absolut nicht schlimm
- Der Körper schläft notgedrungen, wenn ers nicht mehr packt
- mir half auf: bequeme Schlafposition suchen und einen Gegenstand in die Hand nehmen --> Fokussierung auf den Gegenstand und zwing dich die ganze Zeit in der Position liegen zu bleiben. Oft wenn die ängste kommen, dann beginnt man sich zu drehen und wälzen, was wiederum wacher macht.--> daher einfach mal zwingen liegen zu bleiben in exakt einer Position
- Rituale schaffen (Kleinigkeiten vor dem Zubettgehen)
- ich nehme noch Trimipramin ca. 5-10 mg pro Nacht

Seitdem läufts (aber auch net immer). Wir sind keine Maschinen.

LG

21.11.2018 02:13 • #18


31.03.2020 16:55 • #19


Darcyless
Liebe Malin,

damit ich dich richtig verstehe: Hast du Angst, an Corona zu sterben oder Angst, am Nicht-Schlafen zu sterben?
Bzgl. letzterem (Nicht Schlafen) kann ich dich definitiv beruhigen: es ist NICHT möglich am Nicht Schlafen zu sterben. Das ist eine biologische Unmöglichkeit, da dein Gehirn IMMER irgendwann in den Schlaf fällt und egal wie gestresst du bist, wenn der Schlafdruck hoch genug ist dann nimmt dein Gehirn sich den Schlaf und du kannst nichts dagegen tun.
Es gibt einige neurodegenerative Erkrankungen, die mit einem Verlust des Schlafs einhergehen, doch das sind schwere Behinderungen bzw. Demenzen. Bei diesen Krankheiten hast du zahlreiche andere neurologische Symptome, neurologisch auffällige Schlafstörungen (z.B. starke Muskelzuckungen und bizarres Schlafverhalten nachts etc), und außerdem geht bei diesen Krankheiten (was oft unter den Teppich gekehrt wird) nicht nur der Schlaf verloren sondern auch die Wachheit. Das kannst du dir so vorstellen dass bei diesen Krankheiten der Schlaf- und Wachzustand sich immer ähnlicher werden, sodass die Patienten immer mehr in einer Art "Zwischenzustand" sind. Letztendlich sind das Krankheiten die mit einem breiten Symptombild und auch geisitiger Beeinträchtigung am Tag einhergehen, und diese Schlafstörungen sind nicht mit "normalen" Schlafstörungen vergleichbar. Auch da sterben die Patienten jedoch nicht an den Schlafstörungen, sondern sie sterben weil sie eine degenerative Gehirnerkrankung haben, meist an Atemstillstand o.ä.
Ich weiß das daher so genau, weil ich seit einem halben Jahr intensive Recherche dazu betreibe, da ich selbst eine Phase mit starken Schlafstörungen hatte und ganz doll Angst vor so einer schweren neurodeg. Krankheit hatte. Mittlerweile könnte ich mich selbst ohne weiteres als Expertin auf dem Gebiet bezeichnen. Und ich kann dir eins versichern: Hättest du so eine Behinderung, hättest du zahlreiche andere Symptome und deine Schlafstörungen wären "neurologisch auffällig" - für dich selbst und deine Mitmenschen. Zudem würdest du unter einer exzessiven Tagesschläfrigkeit leiden und tagsüber immer wieder einschlafen, was typisch für organisch bzw. neurologisch bedingte Schlafstörungen (und nicht für Insomnie-Beschwerden) ist.
Das, was du beschreibst, ist eine ganz normale Insomnie, die psychisch bedingt ist, da du Angst vor dem Corona-Virus hast. Dadurch bist du einem permanenten "Hyper Arousal" (Über-Erregung)-Zustand, wodurch du ganz schlecht zur Ruhe kommst, immer wieder aufwachst und das Gefühl hast, gar nicht mehr zu schlafen. Das ist aber absolut unbedenklich und da kann dir nichts passieren - das Schlimmste hier ist deine Angst, die dir sehr zu schaffen macht.
Wir Hypochonder müssen insbesondere lernen, "leichte" von "schweren" Symptomen zu unterscheiden. Du solltest darauf vertrauen, dass bei so einer schweren Krankheit, wie die vor der du Angst hast, zahlreiche andere, schwere, neurolog. auffällige Symptome mit einhergehen würden und damit meine ich nicht leichte nervöse Muskelzuckungen wenn man mittags aufm Sofa sitzt.

Ich hoffe, ich konnte dir deine Angst ein wenig nehmen.
Liebe Grüße

31.03.2020 17:58 • x 4 #20



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