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Hey Leute

Wollte nur mal nachfragen, wie lange ca bei euch eure Angst-Episoden dauern, falls ihr das auch so ähnlich habt wie ich.
So mit Dauersorgen, Schlafstörung, Verstimmung, Appetitlosigkeit, das Standard Programm eben.
Habe das seit 15 tagen und bin davon so genervt. Kann mir mal jemand Hoffnung machen, dass das vorbei geht und wie lang das bei euch geht? bei mir kommt das im Abstand von 2 Jahren immer wieder.
Dankeeee

22.08.2019 23:32 • 25.08.2019 x 1 #1


13 Antworten ↓


Gaulin
Hallo,

Zitat von Gennevilliers:
Kann mir mal jemand Hoffnung machen, dass das vorbei geht und wie lang das bei euch geht? bei mir kommt das im Abstand von 2 Jahren immer wieder.


Das ist sehr sehr unterschiedlich bei jedem. Darauf kann dir niemand wirklich antworten, wie lange das bei dir dauern wird. Es kommt auf einige Umstände an. Zb. Therapie, Medikamente, wie du damit umgehst, wie dein Verständnis zu dir selbst ist... usw Vielleicht magst du mal bissl erzählen, wie sich das mit deiner Angst verhält. Seit wann, wie lange waren deine Angstphasen, was hat dich in die Angst getrieben (Auslöser), was hat dir geholfen da wieder rauszukommen usw.
Wie sieht dein aktuelles Leben/Umfeld aus, bist du zufrieden damit? Ist etwas vorgefallen? Hast du eine Ahnung woher deine Ängste rühren (Ursache/n)?
Wie stehst du deinen Ängsten gegenüber? Willst du die so schnell wie möglich komplett los werden? Kannst du sie akzeptieren? Wie stehst du generell zu deinen Gefühlen?
Es wird besser werden, wenn du Zugang zu dir findest und dich mit deiner Angst identifizieren kannst. Alles hat seinen Grund und Sinn. Du musst nur rausfinden welchen.
Liebe Grüße

22.08.2019 23:48 • #2



Angst-Episode Dauer

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Hey, sorry dass ich erst jetzt schreibe
Bei mir ist das so, dass ich im Abstand von 2 Jahren seit etwa 8, 9 Jahren mir irgendwelche Sachen einbilde.
Angefangen hat das vor 9 Jahren mit ein paar panikattacken aufgrund von übermäßigem Alk..
Daraus wurde erst eine Depression fehldiagsnostiziert, das Wort und die Angst davor haben sich bei mir eingebrannt und seitdem im Abstand von eben 2 Jahren, hatte ich so eine derbe Angst davor, in sowas hinein zu rutschen, was ich nie hatte.
Meine Therapeutin hat mir gut die Angst davor genommen, doch jetzt in der aktuellen Phase ist es heftiger. Ich habe eine wahnsinnige Angst davor, Zwangsgedanken zu haben oder zu bekommen, da man ja oft die Horror-Geschichten hier liest. Und eben, da ich ja wohl an ner Angststörung leide und momentan sehr verunsichert bin, bilde ich mir immer ein, wenn so ein Gedanke kommt, dass das sofort Zwangsgedanken sind die mir für immer und ewig bleiben. Das komische daran ist ja, dass ich einfach so eine Angst davor habe, Zwangsgedanken zu haben und deshalb ständig daran denke. Es macht mich echt verrückt. Meine Therapeutin sagt, ich hab das nicht, doch macht mich das wirklich fertig.
Medikamente nehme ich zur Zeit noch 37.5 mg Venlafaxin, davon hab ich jedoch noch nie irgendwas gemerkt.

23.08.2019 19:56 • #3


Hat da jemand einen Tipp?

23.08.2019 20:55 • #4


Gaulin
Also bist du aktuell in Therapie? Wenn du merkst, dass dir die Therapie nix bringt, ist es vielleicht eine Überlegung wert zu wechseln. Ob das Zwangsgedanken sind kann ich dir nicht sagen bzw einschätzen. Klingt mir eher so, dass du dich aufgrund deiner Angst vor Zwangsgedanken so reinsteigerst und permanent dran denkst, obwohl du gar keine Zwangsgedanken hast. Aber das kann dir nur eine erfahrene Therapeutin oder Arzt beantworten. Wie äußert sich deine Angst?

23.08.2019 22:52 • x 1 #5


Danke für deine Antwort.
Also meine Mutter und meine Therapeutin sagen auch, dass meine Angststörung nicht sehr stark ausgeprägt ist, ich jedoch nicht wirklich was dagegen unternehme, sondern eher Öl ins Feuer gieße.
Sie sagt auch, ich habe keine Zwangsgedanken, das ist einfach Angst bei mir.
Die äußert sich seit 15 tagen anfangs in Unruhe, Schlafstörung, Angst vor: Depression, Panik, zwang
Die Angst konntr mir mit der Depression nichts mehr auswischen, jetzt hat sie sich den zwang gesucht, der mir Angst macht.
Ich kann halt leider nicht mehr zu meiner Therapeutin, da ich die Therapie komplett selbst zahlen musste, da sie nur Privatversicherte nimmt. Muss wohl wechseln.
Und ja, ich steigere mich zur Zeit wahnsinnig rein.

23.08.2019 22:59 • x 1 #6


Gaulin
Was ja auch schon eine Art Zwang ist... ein Teufelskreis. Ich kann dir nur raten, eine erneute Therapie zu versuchen. Denke eher an eine Verhaltenstherapie. Aber letztendlich musst du das selbst entscheiden. Medikamente rate ich generell jedem ab, der noch nicht zu tief drin ist. Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden. Hast du dich mal mit Achtsamkeit beschäftigt? Oder Entspannungsübungen? Was machst du sonst so? Arbeitest du oder bist du krank geschrieben? Wohnst du alleine? Wie sehr schränkt dich deine Angst ein? Gehst du raus oder vermeidest du vieles aus Angst?
Ich denke, du solltest versuchen dich nicht zu sehr auf deine Angstgedanken zu fokussieren. Probiere was neues, ein Hobby, Ziel oder ähnliches. Etwas wofür du brennst (somit lenkst du deine Aufmerksamkeit und Gedanken mehr darauf). Finde etwas, was dich entspannt, wo du Abstand von den Gedanken erhältst. Aufschreiben hilft auch gut. Jeder Mensch ist anders und jeder muss sein eigenes finden, was hilft. Aber paar Anreize hast du ja schon. Sport kann auch "Wunder" bewirken. Finde eine Leidenschaft, das motiviert zu positivem Umdenken. Ansonsten erstmal Wissen verschaffen (Bücher, Internet, usw).. Ratgeber für Persönlichkeitsentwicklung kann sehr hilfreich sein.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

23.08.2019 23:19 • x 2 #7


Hab dir eine PN geschrieben, danke.

23.08.2019 23:31 • x 1 #8


Ich hab einfach unfassbar Angst davor, Zwangsgedanken oder eine Zwangsstörung zu haben , auch wenn meine Therapeutin das verneint.
Ich bin zur Zeit krankgeschrieben weil ich einfach Angst habe vor dem Tag und mit welchen Gedanken er mich nervt. Wohne bei meinen Eltern und wirklich Interesse an irgendwelchen hobbies oder Freunden habe ich zur Zeit angstbedingt nicht. Das ist schon recht schlimm für mich, zumal meine Therapeutin erst Donnerstag gesagt hat, meine Störung sei nicht sehr ausgeprägt, nur ich mache es mir selber schwer, weil ich der Angst nichts entgegenzusetzen habe.
Sie hat gesagt, sie, als 2-fache Fachärztin bestätigt mir, dass ich keine Zwangsgedanken habe und ich ***** kanns ihr nicht glauben und zerbreche mir den Schädel. Kann mich so ja auch nicht wirklich auf andere Sachen konzentrieren da ich in Gedanken bin.
Danke für deine Worte.

23.08.2019 23:55 • x 1 #9


Kennt das hier noch jemand , dass ihr euch von morgens bis abends sorgen macht? Wirklich jede Minute dran denkt, ob das wieder weggeht, was es ist, obs schlimmer wird etc.?

25.08.2019 18:43 • #10


Ja, hier ich. Ich bin genau so. Furchtbar.

25.08.2019 19:33 • #11


Hey ist das bei dir ein Dauerzustand oder auch nur eine Phase? Brauch irgendwas, was mir Hoffnung macht.
Diese grübelei ununterbrochen macht mich fertig..

25.08.2019 19:59 • x 1 #12


Zitat von Gennevilliers:
Hey ist das bei dir ein Dauerzustand oder auch nur eine Phase? Brauch irgendwas, was mir Hoffnung macht.Diese grübelei ununterbrochen macht mich fertig..

Ne, eher so Phasenweise. Ich habe Mittlerweile auch schon gute Tage. Man muss halt jeden Tag dran arbeiten. Von alleine geht das nicht weg.

25.08.2019 20:03 • x 1 #13


Wie arbeitest du daran wenn ich fragen darf?

25.08.2019 21:18 • #14



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