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Hallo ihr lieben!

Ich bin's Mal wieder.
Aktuell geht's mir echt bescheiden und ich schwanke zwischen hey das wird schön und einem oh Gott ich schaffe das niemals.

Und zwar ist der Plan morgen nach Flensburg zu fahren, sind von HH aus rund 150km. Mein Vater wird mich und meinen Freund mit dem Auto fahren und alle paar Minuten würde ich am liebsten alles abblasen.
Mag aktuell ungern allein sein und führe eine Fernbeziehung seit vielen Jahren. Darum die Idee zu meinem Freund zu fahren, da er dort Verpflichtungen hat und ich hier theoretisch ohne Probleme Wochenlang wegkönnte.

Der Gedanke an die Fahrt allerdings macht mich fertig, zittern beginnt, Herz rast. Ständig die Gedanken an eine Panikattacke im Auto, oder dass ich an einem fremden Ort überhaupt nicht klar komme und nur Angst habe. Oder die dumme Vorstellung, dass ich vor Panik die Autotür aufreiße und dann auf die Autobahn springe.
Ich möchte gerne mitfahren, neue Stadt, neue Eindrücke, nach Jahren sehen wie mein Freund lebt, aber gleichzeitig macht mir das alles unglaublich Angst.

Kneifen scheint so einfach aber ich weiß, dass dadurch nichts besser wird im Gegenteil, aber ich will auch nicht morgen irgendwo auf der Autobahn liegen.

Habt ihr da Tipps parat?

29.01.2022 19:34 • 30.01.2022 #1


10 Antworten ↓


Ist klar, dass Du je näher es kommt, mehr Panik bekommst.
Lenk Dich ab und am besten gleich nach dem Aufstehen los.

Und wenn die Panik kommt, so what, es sind Dein Vater u Dein Freund

29.01.2022 19:36 • x 1 #2



Angst davor wegzufahren

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Lilith8990
Oder vielleicht mit einer kleinen Strecke beginnen und nach und nach eine längerer Strecke nehmen um sich erstmal zu gewöhnen.

29.01.2022 19:38 • x 1 #3


Hab schon alles mögliche zum ablenken parat. Handy, Switch, Buch.
Nur dieser olle Gedanke nicht sofort raus zu können wenn was ist..
Hab auch leider selbst weder Auto noch Führerschein, da ständig wen fragen wegen paar Minuten fahren ist auch doof, sonst klingt üben gut.
Und ja, Freund und Vater ist zumindest besser als Fremde im Zug oder ähnliches..

29.01.2022 19:42 • #4


Du musst da nicht sofort raus. Die Panik fühlt sich im Auto genauso sch.eiße an, wie draußen. Wenn du - wie ich - bei PAs den Drang hast, dich zu bewegen, könntest du es mit Klatschen oder Beinedribbeln versuchen. In der allergrößten Not, steuert ihr die nächste Ausfahrt oder Parkplatz an und du läufst da so lange rum, bis die Panik nachlässt, dann wieder weiter. Dein Freund könnte mit hinten sitzen und ihr spielt Karten, Stadt-Land-Fluß, Schiffe versenken oder ähnliches. 150km sind in 1,5 bis 2 Stunden machbar. Mit Ablenkung vergeht die Zeit wie im Flug.

Wichtig ist, dass du die Angst vor der Panik im Auto ablegst. Sage dir, es ist ok, wenn du Panik bekommst. Du hast verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen. Und stell dir vor, wie supergut es dir gehen wird, wenn du angekommen bist.

29.01.2022 20:01 • x 2 #5


Petros1985
Wenns was einmalliges ist kannst einfach ne halbe std vor dem losfahren eine Beruhigumgstablette nehmen. Vielleicht hilfts auch wenn du ohne schlaff losfährst, komplett ohne Schlaf... am sonsten wirsr su schlimmstens PA haben, aber dir wirs nix passieren ausser dass du komplett erschöpft bist wenn du angekommen bist und eine Höllenfahrt durchlebt hast.
P.s. 150km sind nicht sehr weit, in ner Stunde oder einundeinhalb bist du fast am Ziel

29.01.2022 20:08 • x 2 #6


Danke für eure Antworten! Irgendwie wird das bestimmt schon klappen

29.01.2022 20:15 • x 1 #7


Kurzes Update... Nach einer Panikattacke am Morgen, 2 Stunden Schlaf sitze ich nun im Auto auf der Autobahn. Einmal kam Unruhe auf weil die geplante Auffahrt gesperrt ist, aber es ist okay. Hoffe auf ne ruhige Fahrt und bin dezent stolz nicht gekniffen zu haben

30.01.2022 10:08 • x 3 #8


Lina60
Das freut mich @tueffel92, dass Du doch so gut unterwegs bist ! Ich wünsche Dir weiter so und kann mir vorstellen, dass Dich dieses Machbar-Erlebnis für zukünftige Unternehmen stärkt.

Ansonsten finde ich wie @Petros1985 auch, dass in so Fällen ein Beruhigungsmittel angebracht ist.

30.01.2022 10:42 • x 2 #9


Zitat von tueffel92:
Kurzes Update... Nach einer Panikattacke am Morgen, 2 Stunden Schlaf sitze ich nun im Auto auf der Autobahn. Einmal kam Unruhe auf weil die geplante ...


Mega gut! Mittlerweile bist du schon lange angekommen. Kannst stolz sein.

Wichtige Erkenntnis: Die Angst VOR der Situation ist meistens viel, viel schlimmer als die Angst IN der Situation.
Das Gehirn liebt es, sich Katastrophen auszudenken.

30.01.2022 20:17 • x 2 #10


Gaulin
@portugal
Zitat von portugal:
Ist klar, dass Du je näher es kommt, mehr Panik bekommst.
Lenk Dich ab und am besten gleich nach dem Aufstehen los.

Da ist was dran. Ich bin deshalb schon mal viel eher losgefahren, mitten in der Nacht statt vormittags erst. Sobald man in Aktion kommt, bringt einem das Adrenalin dazu es zu schaffen...

30.01.2022 20:23 • #11



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Dr. Christina Wiesemann