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C

Cupido81
Mitglied

Beiträge:
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Mitglied seit:
Hallo zusammen,

ich habe hier mal ein bisschen gelesen und wollt mich auch mal mit meiner Angst melden. Und zwar bin ich seit einer Woche in unserem Haus alleine in dem ich normalerweise mit meiner Familie zu viert lebe. Nun sind nur alle ausgeflogen und ich bin auch noch die nächsten drei Wochen allein hier.

Die erste Woche habe ich notgedrungen überstanden. Es ist aber wirklich unangenehm. Ich habe einfach Angst wenn es Nachts wird. Insbesondere nach 0 Uhr wenn rings rum in der Nachbarschaft alle schlafen und die Geräusche definitiv nicht vom Nachbarn kommen. Wir haben eine Doppelhaushälfte und wenn der Nachbar die Trepp läuft dann ist das bei uns deutlich zu hören. Nach 0 Uhr schlafen aber auch die Nachbarn und mich schreckt dann jedes Knarzen und sonstige Geräusch auf. Ich kann dann schon irgendwann einschlafen aber lasse immer den Fernseher laufen. Morgens habe ich dann keine Angst mehr. Tagsüber ist das gar kein Problem. Da ich momentan studiumsbedingt eh mehr tun muss arbeite ich meistens bis spät in die Nacht so 3 Uhr und gehe dann erst schlafen. So lange ich dann aber noch arbeite habe ich trotzdem Angst. Ich verstehe nur nicht vor was... sie ist einfach da.

Bei uns haben sie als ich ein Kind war auch mal eingebrochen, da waren wir aber im Urlaub. Es war nur in dem Stockwerk in dem ich damals geschlafen hatte und ich kann mich errinern das ich als Kind immer Angst hatte und oft zu meiner Schwester ins Zimmer bin und bei ihr im Bettkasten geschlafen habe Heut kann ich drüber lachen.

Ich glaube aber das es einfach nicht normal ist, sich im eigenen Haus zu fürchten und zu ängstigen.

Habe mir auch schon überlegt mir ne Waffe zuzulegen. Das würde mir evtl. ein bisschen mehr Sicherheit geben. Auch wenn ich mir jemand ins Haus hole der hier schläft, wäre das Problem gegessen. Aber das will und kann ich von keinem verlangen.

Hat mal jemand ein paar Tipps wie man sowas irgendwie behandeln kann? Ich habe ja gehört das man sich Phobien stellen soll. Aber was soll ich mich den stellen. Es gibt ja nichts konkretes wo vor ich Angst habe. Es ist eigentlich die Angst davor das jemand ins Haus eindringen könnte und ich dann hilflos wäre. Aber evtl. habe ich auch vor etwas anderem Angst?

Wäre über Tipps dankbar.

Lieber Gruß

Cupido81

12.07.2014 #1


37 Antworten ↓
A

Arwen81
Mitglied

Beiträge:
17
Themen:
2
Mitglied seit:
Hallo,

auch ich habe Angst Nachts alleine zu sein, aber ich musste mich schon früh meiner Angst stellen, sowohl früher im Elternhaus, als auch wenn mein Freund mal mit der Firma weggefahren ist. Irgendwann war ich ganz erstaunt, als ich mal eine Nacht hinter mir hatte, und tief und fest geschlafen habe.

Und jetzt? Jetzt sind wir doch tatsächlich in ein Haus gezogen, auch noch ein Eckhaus, und ich habe die Meisterprüfung schon hinter mir: drei Nächte in Folge allein! Sobald es dunkel wird, mache ich alle Rolladen runter und schließe die Tür ab. Dadurch dass wir überall Rolladen haben weis ich auch, dass im Grunde keiner rein komme kann, und wenn, dann nur durch die Tür. Ich gehe sogar abends in den Keller. Ich x. sprichwörtlich auf meine Angst, denn sie nützt mir ja nichts. Ich lasse die ganze Nacht über im Fur ein kleines Licht an, trinke mir ein Glas Wein, habe etwas lustiges im TV laufen was mich ablenkt, und gehe erst ins Bett wenn ich richtig müde bin. Ich schließe die Schlafzimmertür ab und fühle mich dann einigermaßen sicher und kann dann auch relativ ruhig schlafen.

Liebe Grüße
Arwen

13.11.2009 11:16 • x 1 #23


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst allein zu Hause

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G


Gast

Bin jetzt in einer Psychotherapie und nehme Antidepressiva Cipramil.
Ich habe mich dieser Angst immer wieder gestellt Nacht für Nacht und es hat mich sehr ausgelaugt und erschöpft. Vorher bin ich panisch Nachts zu meinem Freund oder Eltern. Aber das fördert nur die Abhängigkeit, in meinen Augen. Wenn Du drei Wochen allein bist schätze ich kannst Du Dich gut der Angst stellen. Bei mir hat sie tatsächlich nachgelassen, ist fast weg. Es kann natürlich auch am Antidepressiva liegen.. ich habe selbst noch viele unbeantwortete Fragen. War jetzt bei einigen Ärzten und lasse alles abklären. Schilddrüse,Hormone usw. Die Angst ist ziemlich verschwunden dafür schlafe ich sehr schlecht ein und bin sehr unruhig und sehr erschöpft, kann Nachts meine Beine kaum ruhig halten..und spüre eine ständige Spannung und Kribbeln.
Ich hoffe es wird noch besser ich habe jetzt zirka zwei Monate damit zu tun.

Die Psychotherapie (Gruppe) ist recht gut, da man viel Informationen und vorallem andere Betroffene kennenlernt. Ich fühle mich nicht mehr ganz allein mit meinen Sorgen. Allerdings zweifel ich immernoch ob das alles wirklich psyisch ist. Habe allles in Verdacht Telefon/handy strahlung, erbliche Vorbelastung und den allgemeinen Stresslevel in meinem Leben.

Vielleicht konnnte ich dir etwas helfen.

Schöne Grüße Lasa (31 Jahre)

11.02.2008 12:15 • #3


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Hallo Cupido

Ich habe grade deinen Thread gelesen.
Bei mir gings plötzlich ohne ersichtlichen Grund vor Weihnachten los.
Ich bin selbstständig und stehe unter mäßigem bis starkem Stress, und lebe in einer Beziehung aber wohne alleine. Als ich deine Gedanken las kam mir das alles sehr bekannt vor. Ich bekam erst totale Panikattacken, die Nachts am schlimmsten wurden. Ich konnte mir das nicht erklären da ich seit Jahren alleine wohne und keine großen Probleme damit hatte. Es war so als würde ich schon unbewußt die Dunkelheit registrieren und dann kam nach und nach erst Unruhe bis starke Angst auf. Am schlimmsten ist Sie kurz vorm Einschlafen, habe auch immernoch Probleme Einzuschlafen. Anfangs bin ich ständig aus dem Schlaf hochgeschreckt und ich wusste überhaupt nicht vor was ich Angst habe. Ich habe mich auch ständig gefragt wovor?


Teil 2 folgt gleich

#2


G
Bin jetzt in einer Psychotherapie und nehme Antidepressiva Cipramil.
Ich habe mich dieser Angst immer wieder gestellt Nacht für Nacht und es hat mich sehr ausgelaugt und erschöpft. Vorher bin ich panisch Nachts zu meinem Freund oder Eltern. Aber das fördert nur die Abhängigkeit, in meinen Augen. Wenn Du drei Wochen allein bist schätze ich kannst Du Dich gut der Angst stellen. Bei mir hat sie tatsächlich nachgelassen, ist fast weg. Es kann natürlich auch am Antidepressiva liegen.. ich habe selbst noch viele unbeantwortete Fragen. War jetzt bei einigen Ärzten und lasse alles abklären. Schilddrüse,Hormone usw. Die Angst ist ziemlich verschwunden dafür schlafe ich sehr schlecht ein und bin sehr unruhig und sehr erschöpft, kann Nachts meine Beine kaum ruhig halten..und spüre eine ständige Spannung und Kribbeln.
Ich hoffe es wird noch besser ich habe jetzt zirka zwei Monate damit zu tun.

Die Psychotherapie (Gruppe) ist recht gut, da man viel Informationen und vorallem andere Betroffene kennenlernt. Ich fühle mich nicht mehr ganz allein mit meinen Sorgen. Allerdings zweifel ich immernoch ob das alles wirklich psyisch ist. Habe allles in Verdacht Telefon/handy strahlung, erbliche Vorbelastung und den allgemeinen Stresslevel in meinem Leben.

Vielleicht konnnte ich dir etwas helfen.

Schöne Grüße Lasa (31 Jahre)

#3


R

Allein zu Hause graut es mir

Warum kann ich nicht alleine sein?
Ich habe eine ganz tolle liebevolle Familie in der ich mich sehr geborgen fühle und doch fühle mich sobald ich alleine in meiner Wohnung einsam und alleine. Wenn ich mit der Familie zusammen bin ist alles okay, doch gibt es ja nun mal auch Zeiten wo wir getrennte Wege gehen.
Sicher habe ich auch Phasen wo ich alleine sein möchte und mich zrück ziehen möchte aber das eher selten. Mir reicht es dann auch mich kurz zurückzuziehen. Doch im Allgemeinen brauche mir nahe stehenden Personen um mich rum. Doch es muss mir doch auch möglich sein mal ein paar Tage alleine in meiner Wohnung zu verbringen. Doch ich drehe nach einer Stunde schon durch. Ich bin dann immer sehr traurig und deprimiert und kann mich selber zu nichts aufraffen. Ich kann mit mir selber nichts anfangen mich nicht alleine beschäftigen. Bin ich alleine daheim hänge ich sogar nach Feierabend. Arbeite von zu Hause den ganzen mit dem PC weiter am PC bis tief in die Nacht. Warum komme ich nicht damit klar mit mir alleine zu sein?
Das kann doch nicht sein.
Geht es hier jemandem vielleicht Gleichgesinnte, jemanden dem es ähnlich geht?

Gruß
romance78nrw

#4


M
Hallo, eine innere Einsamkeit kannst Du nur selbst füllen, da können andere Dir nichts abnehmen. Gibt ein gutes Buch zum Thema von Dr. Merkle oder Dr. Wolf.

MissErfolg

#5


I
Die Theorie ist immer klar... die Sicht zu ändern sehr schwierig, aber diese Geduld zahlt sich wirklich aus - nur Mut!

Das Buch ist wirklich klasse.

Lieben Gruß

Isis

#6


P
Hallo,

ich (22) habe seit Jahren Angst, wenn ich allein bin, ganz besonders, wenn es Abend wird... Drum wohne ich seit März nicht mehr allein, sondern in einer WG, nur jetzt sind plötzlich meine beiden MitbewohnerInnen kurzfristig weggefahren! Als sie mir das gestern gesagt haben, wusste ich schon, dass das heute eine Katastrophe für mich wird. Ich trau mich gar nicht, zu schlafen. Ich hab solche Angst allein hier.
Ich weiß, ihr könnt mir da jetzt auch nicht helfen, aber allein die Tatsache, meine Gefühle hier reinzuschreiben, wo sie Leute lesen, die sie auch kennen, tut mir ein wenig gut. Mein Herz rast, meine Ohren sind sowas von sensibel gerade, bei jedem kleinsten Geräusch kriege ich einen Schock.
Oh Gott, ich bin so froh, wenn diese Nacht vorbei ist...

#7


D
Hallo Paulalina,

ich lebe auch alleine und habe nach einer Panikattacke Angst. Vor allem hat man Angst, dass einem niemand helfen kann, wenn man so alleine in der Wohnung ist.

Versuch in solchen Situationen ein gutes Buch zu lesen bzw. Dir etwas zu gönnen.

Ich hoffe Du hast die Nacht gut überstanden. Alles Gute wünsche ich Dir.

#8


L
So geht es mir zur Zeit auch. Ich wohne alleine in einer 3-Zimmer Wohnung. Ich weiss nicht den genauen Grund woher das kommt, aber es ist schrecklich.
Bin so froh wenn im Moment die Nächte vorbei sind. Ich wache Nachts mehrmals auf und jedes Geräusch bedeuet noch mehr Angst. Innerlich schreie ich aber keiner kann es hören.
Auch wenn es mir selber nicht leicht fällt werde ich wohl doch mal einen Psychologen aufsuchen müssen. Denn eines weiss ich. Es wird von Tag zu Tag schlimmer und beeinflusst mich schon jetzt auf der Arbeit.

#9


C
hallo,
ich habe mir hier die beiträge einmal durchgelesen und da kommt mir doch eine ganze menge bekannt vor.
diese panikattacken sind so schwierig,weil man wirklich das gefühl hat umzukippen,oder das die kehle zugeschnürt ist-teilweise war es so schlimm,das ich dachte,ich bekomme einen herzinfakt,und ich bin nochnichtmal 30 jahre alt.
ich habe mich ziemlich damit beschäftigt,und ich habe gemerkt,das die angst bei mir kommt,wenn ich alleine bin(ich hab noch ein kleines kind zuhause).diese angst schaukelt sich dann hoch,bis ich so eine angst habe,umzukippen und es ist keiner da,der mir hilft-die steigerung davon ist dann,das ich mir vorstelle,das niemand merkt,das was nicht stimmt und das meinem baby was passiert,zb.sie verdurstet oder fällt aus dem bettchen....
dann wird es zu einer richtigen panikattacke.
es geht auch meistens ohne vorwarnung los und plötzlich rast das herz und der hals wird eng....ich habe mir von meinem arzt einen inhalator verschreiben lassen,es ist sehr beruhigend,ihn neben dem bett liegen zu haben und er erweitert eigentlich nur die bronchien...
aber das wissen,das der da ist,hilft mir-habt ihr irendwelche methoden,die euch helfen?
es gibt eine spontane muskelanspannung,die auch sehr gut helfen soll,hat die schonmal jemand ausprobiert?

#10


L
Bei mir ist diese Angst erst seit einer Woche so extrem geworden. Früher hat es einfach geholfen vor Anbruch der Dunkelheit alle Rollläden herab zulassen und die Tür ab zuschliessen. Aber seit letzter Woche kann ich meine Angst nicht mehr kontrollieren. Es läuft aus dem Ruden. Merke wie es von Tag zu Tag bzw. von Nacht zu Nacht schlimmer wurde. Selber habe ich noch keine Methoden gefunden. Was mir am Abend ein wenig hilft ist wenn ich die Wohnung hell erleutet habe und bei mir im Zimmer eine feine Duftkerze brennt. Zur Zeit bis zu meinem nächsten Termin habe ich Tabletten ( Seroquel ) mit bekommen. So richtig helfen tun sie allerdings nicht. ich merke schon wie ich müde und ein wenig benommen werde, aber in der Nacht wache ich trotzdem mehrmals auf und kann nicht durchschlafen. Ich weiss nicht ob die Dosierung von 25 mg zu niedrig ist oder ob es einfach nicht das richtige Medikament ist für die Überbrückung der Zeit bis Dienstag.

#11


A
hallo
mir gehts ach so..aber nicht nur nachts sondern auch tags über ..ich habe dann immer das telefon neben mir..und sämtliche utensilien die mir helfen könnten...eine flasche sprudel eine tavortablette ..baldrianperlen etc
mausi

#12


G
Halloli,

ich denke da hilft wirklich nur ne richtige Therapie und viel Arbeit an sich selber um wieder Vertrauen in sich zu entwickeln.

LG
GAbi

#13


L
Das glaube ich auch und aus diesem Grund bin ich auch in Behandlung gegangen. Sie beginnt erst nächste Woche aber muss einfach sein. Man muss etwas machen, denn man merkt wirklich wie es von Tag zu Tag nur schlimmer wird.

#14


G
JO, finde ich toll das Du den Weg gehst - aber erwarte nicht zu viel - es dauert länger


Alles Gute

LG
GAbi

#15


L
Und wie lange? Ich habe ja keine Erfahrungen damit. Will das mein Leben wieder so ist wie vorher

#16


G
Tja, das liegt an Dir

Ich habe insgesamt jetzt 3 Jahre gebraucht , hatte aber alles mögliche: Herzangst, Agoraphobie - wirklich fast alles rauf und runter....

Nach 2 Jahren hat es dann endlich mal klick gemacht - warum ich da 2 Jahre vertrödelt habe - vielleicht braucht ich das.

Kann also schneller gehen.

LG
Gabi

#17

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Alexandra07
Es dauert halt so lange, wie es dauert. Man kann nicht sagen 2 Wochen, 2 Monate oder 2 Jahre. Leider!! Aber Du schaffts das schon!!!

Einen lieben Gruß

Alexandra

#18


L
Ich hoffe es geht wieder so schnell wie es gekommen ist. WObei ich glaube das diese Angst schon viel länger in mir ist und jetzt letzte Woche nur der Auslöser war das es jetzt so schlimm ist.

Wie gehst du denn jetzt damit um?

#19


R
Hallo Paulalina,

dazu kann ich auch was sagen......
Ich habe auch Angst alleine zu sein.
Ich habe Angst davor, dass mir etwas passiert und mir keiner helfen kann.
Sobald ich körperliche Symptome verspüre (Herzasen usw.) könnte ich ausflippen.

Ich habe das Telefon immer im Blick.....Wenn etwas passiert, würde ich versuche den Nachbarn
anzurufen (habe es aber noch nie gebraucht).
Schon alleine dieser Gedanke mit dem Telefon hilft mir richtig gut.


Was ich dir als Tipp geben kann; versuche mal deine Ängste genauer zu definieren. das geht, glaub mir......wenn man darüber nachdenkt, findet man Gründe.
Vielleicht hilft dir auch das Telefon mit der eingespeicherten Nr. vom Nachbarn.


hier wurde Muskelentspannung angesprochen....kann ich nur empfehlen.
Ich weiß nicht, ob ich hier ein Downloadlink reinstellen darf...aber wer interesse hat ,darf mir eine Nachricht schreiben.

40 MB ca.30min


Gruß
Jan

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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