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Crepusculo
Hallo!

Nach langer beschwerdefreier Zeit ging es bei mir vor einem Monat circa erneut mit einer Panikattacke los. Nach der Panikattacke war ich in einem konstanten Angstzustand, war appetitlos, trockener Mund etc. Dieser Zustand hat sich dank der AD-Erhöhung (war seit Monaten dabei es abzusetzen, aber was sein muss muss sein) gebessert. Jedoch plagt mich das morgendliche Tief in Form von leicht depressiver Verstimmung und Unruhe. Ich kann den ganzen Tag an kaum was anderes denken als an meine psychische Krankheit. Ich wage zu behaupten dass es mir ohne diese Gedanken ganz gut gehen würde. Die Gedanken kreisen um meine Angst, nie wieder gesund zu werden, dass ich nun ein weiteres psychisches Problem bekomme, ADs mir nicht mehr oder irgendwann nicht mehr helfen, ich in eine tiefe Depression stürze usw. Ablenkung tut ganz gut, aber ich merke dass dieses Gedankenkarussel nicht so leicht stoppt. Meine Hauptangst ist, mit der Angst nicht fertig zu werden. Ich bin beim Psychiater, werde mir jedoch auch einen Therapeuten suchen. Aufgefallen ist mir auch dass diese psychischen Probleme so gut wie immer im Winter auftreten.
Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich mit dieser Angst besser umgehen zu können. Und: komme ich da auch wieder heraus? Sonst kamen immer wieder gute Zeiten, aber es ist sooo schwer positiv zu denken wenn man mal in einer tiefen Phase ist.

Viele Grüße

25.11.2015 22:37 • 27.11.2015 #1


5 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hey Crepusculo,

Deinen Zeilen nach warst Du doch ne sehr lange Zeit ohne Probleme. Wie bist Du damals daraus gekommen? Nun, bekommst Du statt der Reduzierung des AD´s wieder eine Erhöhung. Gib dem Medi Zeit zu wirken.

Denke, das es hier sehr vielen ohne diesen negativen Gedanken weitaus gut gehen würde und von daher bist Du nicht die Einzigste.

25.11.2015 22:45 • #2



An nichts anderes denken können

x 3


Crepusculo
Hallo Vergissmeinicht,

Ich bin entweder von alleine nach einer gewissen Zeit (meist ein paar Wochen) herausgekommen oder mit Hilfe von meinem Citalopram in Kombi mit Psychotherapie. Ich hoffe sehr bald wieder aus dem Tief rauszukommen. Ich nehme das Citalopram schon seit 6 Jahren, immer versucht es abzusetzen, nur leider kamen die Probleme im Winter wieder. Bin vor zwei Wochen von 10 mg auf nun 20 mg hochdosiert, ich warte ab ob sich noch etwas tut.
Ich hoffe für alle dass es wieder besser wird.

25.11.2015 22:56 • #3


Vergissmeinicht
Hey Crepusculo,

nun, es gibt nicht von ungefähr den Begriff Winterdepression. Wichtig ist, raus zu gehen, um das Lichtvitamin zu "tanken".

25.11.2015 22:58 • #4


Tranix
Hi Crepusculo ,

ich kenne das Gefühl nur zu gut.

Mir geht es seit Tagen eigentlich gut, wenn nicht die Gedanken wären. Im Grunde habe ich kaum Beschwerden, aber das Gedankenkarusell nervt und lässt einen nicht in Ruhe seinen Tag genießen.

Oft mache ich irgendetwas für 30 Minuten und denke nicht nach, dann ist auch alle normal, bis plötzlich der Gedanke kommt, das irgendwie was nicht stimmen würde. Ganz schwer in Worte zufassen, dieses Gefühl.

Es kommt mir manchmal so vor, als wäre es alles etwas unwirklich und auch meine bekannte Umgebung, ist mir nicht mehr so vertraut. Aber auch nur, wenn ich nachdenke.

lg
Sascha

26.11.2015 23:14 • #5


Hotin
Hallo Crepusculo,
Zitat:
Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich mit dieser Angst besser umgehen zu können. Und: komme
ich da auch wieder heraus?


Na sicher kannst Du da wieder rauskommen. Was hast Du denn für Dich schon
heraus gefunden? Weißt Du was Angst überhaupt ist? Wie ist Dein aktueller
Wissensstand?

Viele Grüße

Hotin

27.11.2015 22:58 • #6




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