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Blueheaven
Hallo,

kann mich der Antwort von Perle anschließen, für Angehörige ist das sehr schwer damit klar zu kommen. Aber das ist genauso wenig deine Schuld, wie man ihnen keinen Vorwurf machen kann. Ich finde es jedoch gut, dass du dir über die Situation bewusst bist, das ist auch keine Selbstverständlichkeit.
Was hälst du davon, deinen Eltern/deinem Partner das mitzuteilen was du hier erzählt hast?

Vielleicht hilft es ihnen mit der Situation besser zurecht zu kommen, wenn sie wissen was in dir vorgeht. Dass du Angst hast nach Hause zu fahren. Und, dass du ihnen mitteils nachvollziehen zu können wie schwierig das für sie ist; Du ihnen das nicht absichtlich antun möchtest, aber deine Erkrankung dich selbst überfordert.
Ich dachte, wenn du dann weißt, dass deine Eltern/dein Partner dadurch vielleicht zumindest etwas besser mit der Situation klarkommen, dass du dir dann keine Sorgen mehr um sie machen musst und dich ganz um deine Gesundheit kümmern kannst.
Je nachdem wie gut euer Verhältnis zueinander ist, würde ich ihnen vielleicht sogar auch mitteilen, dass du weißt dass sie dir helfen wollen, aber du momentan denkst dass dir keiner helfen kann. Eventuell belastet es sie auch, dass sie versuchen wollen dir zu helfen aber es nicht können.

Das muss auch nicht persönlich sein, vielleicht, solltest du dich für einen Klinikaufenthalt entscheiden, schreibe es ihnen als Brief und schicke es ihnen zu. Oder wirf es ihnen am Tag deiner Abreise in den Briefkasten. Dann wissen sie Bescheid, und du könntest dich komplett dem Aufenthalt in der Klinik widmen.

Lg Blueheaven.

23.07.2016 10:24 • #21


Danke für das liebe zusprechen von euch. Ich bin so froh das ein paar Antworten bekommen habe. Ich wollt euch einmal berichten wie mein Tag heute abgelaufen ist. Es war eigentlich ein Höllentrip aber He ich lebe immer noch und das sollte ich mir wohl endlich mal bewusst machen.
War heute morgen in der Klinik und hab mich in der Notaufnahme angemeldet naja aber was soll ich euch sagen die haben es nicht als Notfall gesehen da es ja nur Angstgedanken sind und ich diese halt selbst in den Griff bekommen muss und sie mir auch erstmal nur mit Medikamenten helfen können.
Nun gut für einen Platz um mich stationär behandeln zu lassen bin ich angemeldet und auf der warteliste aber dachte vielleicht können die einen schneller helfen wenn man so ins Krankenhaus geht.
Nachdem ich denn aus dem Krankenhaus los bis wo ich mit meinem Partner und meinen Eltern war sind wir nach hause und das ganze Spiel mit meiner angst ging von vorne los und ich wollte nicht zuhause bleiben nach 3 oder 4 Stunden weinen und mich meiner Angst nicht wirklich stellen können,Streit mit meinem freund und mit meinen Eltern hab ich es denn endlich geschafft in meinem zuhause zu bleiben . Nun Sitz ich mit meinem Freund auf der terrasse bin immer noch innerlich nervöse und unruhig und hab im Hinterkopf immer noch den Gedanken meine Eltern sind im Notfall soweit weg obwohl es nur 3 km sind und mein Freund ja bei mir ist. Ich hoffe ich schaffe bald mal gedanklich abschlaten zu können.

23.07.2016 20:57 • x 1 #22



Am Boden zerstört

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Blueheaven
Hey Katha34,

wenn ich das beurteilen kann/darf, finde ich schon dass in deinem aktuellen Beitrag einige Fortschritte zu lesen sind. Es muss ja auch gar nicht alles innerhalb der nächsten Woche erledigt sein, mache es so wie du kannst.

Vielleicht gibt es für dich und deine Eltern eine Art Notfall-Kontaktmöglichkeit? Irgend eine Option, wodurch sie für dich wirklich dauerhaft erreichbar wären. Meinst du, das könnte dir zumindest ein Bisschen das Gefühl von Sicherheit geben, wenn du wüsstest dass du sie jederzeit sofort erreichen könntest? Und dass ihr dann so lange Kontakt haltet, bis du bei ihnen oder sie bei dir angekommen sind.

Lg Blueheaven.

25.07.2016 08:54 • x 1 #23


Da geb ich dir recht das leider nicht alles innerhalb einer Woche erledigt sein kann aber das wäre schön echt schön. Eigentlich wollten wir jetzt am Freitag auch in Urlaub fahren die gesamte Familie dieser ist seid einem Jahr gebucht aber ob das ein schöner Urlaub wird sowie ich momentan drauf bin. Aber nur jammern bringt ja auch nichts obwohl ich das momentan nur könnte. Möchte wieder die alte sein und wieder soviel Kraft haben mit diesen schei. Ängsten umzugehen.

25.07.2016 09:03 • #24


20.10.2019 00:01 • x 1 #25


Mondkatze
Was für ein Chaos.
Da wird man ja ganz wuschig im Kopf.
Das ewige Hin und Her und weiß nicht, oder doch nicht....
Das hält keiner auf Dauer aus.

Du mußt wissen was Du willst und solltest dann auch 100 %ig dahinter stehen mit allen Konsequenzen.
Kämpfe für das was Du willst / liebst aber verliere Dich nicht selbst dabei.

Warum setzt ihr beide euch nicht zusammen und klärt erst einmal, ob ihr nun zusammensein wollt oder nicht und wie es weitergehen soll, nur ihr beide oder zu dritt?
Butter bei die Fische machen .

Vielleicht hat sie ja ganz andere Vorstellungen von einer Beziehung als Du.
Das solltet ihr klären.

20.10.2019 00:40 • #26


Es wird dir nichts bringen, wenn ich dir meine ehrliche Meinung zu dieser Menage a trois, also Dreiecksbeziehung, sage. Es wäre genau so, als würde ich zu einem Abhängigen sagen, lass` die Dro. weg. Wenn die Bereitschaft dafür nicht da ist, wird er meine Antwort schlichtweg ignorien oder in eine Verteidungshaltung gehen. Also zu was könnte ich dir raten?
Nur soviel, drei sind meistens einer zuviel.
Da du meiner Meinung nach an dieser toxischen Beziehung festhältst, bleibt nur eine Möglichkeit:
Reden, reden, reden und schauen, was passiert. Vertrauen bleibt bei solchen Geschichten immer auf der Strecke und Misstrauen stellt sich ein. Ich weiss nicht, wie sich deine Partnerin bei diesem ewigen Hin und Her fühlt. Sie redet nicht bzw. wenig darüber. Dir geht das alles allerdings zunehmend an die Substanz, psychisch wie physisch.
Ob du die Aufarbeitung dieser toxischen Beziehung alleine schaffst ist fraglich. Ich rate dir, professionelle Hilfe zu suchen, da du dich eventuell bereits in einer emotionalen Abhängigkeit zu dieser Frau befindest.

20.10.2019 07:21 • #27


Zitat von Mondkatze:
Du mußt wissen was Du willst und solltest dann auch 100 %ig dahinter stehen mit allen Konsequenzen.Kämpfe für das was Du willst / liebst aber verliere Dich nicht selbst dabei.Warum setzt ihr beide euch nicht zusammen und klärt erst einmal, ob ihr nun zusammensein wollt oder nicht und wie es weitergehen soll, nur ihr beide oder zu dritt?Butter bei die Fische machen .Vielleicht hat sie ja ganz andere Vorstellungen von einer Beziehung als Du.Das solltet ihr klären.


ch will sie, ich will die Zukunft mit ihr, so wie wir es geplant hatten.

Wir saßen auch gezwungener weise zusammen. Sie liebt uns beide, sie kann nicht nur in eine Richtung, da die andere dann zerstört wird. Es tut ihr sehr leid, aber sie kann nichts dafür. Waren ihre Worte. Bis heute hieß es ich gehe nicht, ich lasse dich nicht gehen, ich liebe dich und daran ändert sich nichts usw.

Ich will sie nicht verlieren, aber auch nicht teilen. Das tut so weh.

20.10.2019 10:55 • #28


Zitat von soleil:
Also zu was könnte ich dir raten?Nur soviel, drei sind meistens einer zuviel.Da du meiner Meinung nach an dieser toxischen Beziehung festhältst, bleibt nur eine Möglichkeit: Reden, reden, reden und schauen, was passiert.

ich liebe sie...ein Leben ohne sie ist farblos, ich kenne es hatte es 6 Jahre lang durcherlebt...aber reden bringt auch nicht viel, denn Fakt ist sie liebt uns beide und kann Sich nicht entscheiden oder trennen.

Zitat von soleil:
Ich weiss nicht, wie sich deine Partnerin bei diesem ewigen Hin und Her fühlt. Sie redet nicht bzw. wenig darüber.

Für sie ist es auch schmerzhaft, dass habe ich gesehen als sie uns beiden ihre Liebe ausgedrückt hat. Es tut ihr leid, dass sie nicht in eine Richtung gehen kann, oder ohne uns... aber sie möchte uns nicht verlieren...

Zitat von soleil:
Dir geht das alles allerdings zunehmend an die Substanz, psychisch wie physisch.

Mir geht es seit der 1. Trennung nicht gut. Seit 2011...

Zitat von soleil:
Ich rate dir, professionelle Hilfe zu suchen, da du dich eventuell bereits in einer emotionalen Abhängigkeit zu dieser Frau befindest.

Ich bin schon seit 3 Jahren unter Behandlung. Auslöser war sie, die Trennung und mein Leiden. Mitten in der Behandlung vor 2,5 Jahren kam sie erneut, alles hatte sich verändert. Langsam aber sicher fand ich wieder zu mir mit ihr gemeinsam. Nun erneut Rückschlag. Meine Therapeutin sah mich an als wäre ich ein hoffnungsloser Fall ja, weil ich abhängig bin

20.10.2019 12:03 • #29


27.09.2020 09:29 • #30


Icefalki
Das ist aber normal. Darum heisst es ja, dass man seine Problematik akzeptieren muss. Desweiteren hilft auch, sich seiner Persönlichkeit bewusst zu werden, bewusst, warum man immer wieder in alte Muster zurück fällt, oder überhaupt die Auslöser zu wissen.

Weiss ich warum, kann ich zu mindestens versuchen, im Vorfeld die Weichen anders zu stellen. Und alles Ankotzen der Welt hilft nichts, denn das Thema verändert sich dadurch überhaupt nicht. Im Gegenteil, diese negative Energie zieht noch weiter runter.

27.09.2020 11:17 • x 2 #31


cube_melon
Zitat von Icefalki:
Und alles Ankotzen der Welt hilft nichts, denn das Thema verändert sich dadurch überhaupt nicht. Im Gegenteil, diese negative Energie zieht noch weiter runter.

yupp

27.09.2020 12:25 • x 1 #32



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