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Blueheaven
Hallo,

kann mich der Antwort von Perle anschließen, für Angehörige ist das sehr schwer damit klar zu kommen. Aber das ist genauso wenig deine Schuld, wie man ihnen keinen Vorwurf machen kann. Ich finde es jedoch gut, dass du dir über die Situation bewusst bist, das ist auch keine Selbstverständlichkeit.
Was hälst du davon, deinen Eltern/deinem Partner das mitzuteilen was du hier erzählt hast?

Vielleicht hilft es ihnen mit der Situation besser zurecht zu kommen, wenn sie wissen was in dir vorgeht. Dass du Angst hast nach Hause zu fahren. Und, dass du ihnen mitteils nachvollziehen zu können wie schwierig das für sie ist; Du ihnen das nicht absichtlich antun möchtest, aber deine Erkrankung dich selbst überfordert.
Ich dachte, wenn du dann weißt, dass deine Eltern/dein Partner dadurch vielleicht zumindest etwas besser mit der Situation klarkommen, dass du dir dann keine Sorgen mehr um sie machen musst und dich ganz um deine Gesundheit kümmern kannst.
Je nachdem wie gut euer Verhältnis zueinander ist, würde ich ihnen vielleicht sogar auch mitteilen, dass du weißt dass sie dir helfen wollen, aber du momentan denkst dass dir keiner helfen kann. Eventuell belastet es sie auch, dass sie versuchen wollen dir zu helfen aber es nicht können.

Das muss auch nicht persönlich sein, vielleicht, solltest du dich für einen Klinikaufenthalt entscheiden, schreibe es ihnen als Brief und schicke es ihnen zu. Oder wirf es ihnen am Tag deiner Abreise in den Briefkasten. Dann wissen sie Bescheid, und du könntest dich komplett dem Aufenthalt in der Klinik widmen.

Lg Blueheaven.

#21


K
Danke für das liebe zusprechen von euch. Ich bin so froh das ein paar Antworten bekommen habe. Ich wollt euch einmal berichten wie mein Tag heute abgelaufen ist. Es war eigentlich ein Höllentrip aber He ich lebe immer noch und das sollte ich mir wohl endlich mal bewusst machen.
War heute morgen in der Klinik und hab mich in der Notaufnahme angemeldet naja aber was soll ich euch sagen die haben es nicht als Notfall gesehen da es ja nur Angstgedanken sind und ich diese halt selbst in den Griff bekommen muss und sie mir auch erstmal nur mit Medikamenten helfen können.
Nun gut für einen Platz um mich stationär behandeln zu lassen bin ich angemeldet und auf der warteliste aber dachte vielleicht können die einen schneller helfen wenn man so ins Krankenhaus geht.
Nachdem ich denn aus dem Krankenhaus los bis wo ich mit meinem Partner und meinen Eltern war sind wir nach hause und das ganze Spiel mit meiner angst ging von vorne los und ich wollte nicht zuhause bleiben nach 3 oder 4 Stunden weinen und mich meiner Angst nicht wirklich stellen können,Streit mit meinem freund und mit meinen Eltern hab ich es denn endlich geschafft in meinem zuhause zu bleiben . Nun Sitz ich mit meinem Freund auf der terrasse bin immer noch innerlich nervöse und unruhig und hab im Hinterkopf immer noch den Gedanken meine Eltern sind im Notfall soweit weg obwohl es nur 3 km sind und mein Freund ja bei mir ist. Ich hoffe ich schaffe bald mal gedanklich abschlaten zu können.

x 1 #22


A


Am Boden zerstört

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Blueheaven
Hey Katha34,

wenn ich das beurteilen kann/darf, finde ich schon dass in deinem aktuellen Beitrag einige Fortschritte zu lesen sind. Es muss ja auch gar nicht alles innerhalb der nächsten Woche erledigt sein, mache es so wie du kannst.

Vielleicht gibt es für dich und deine Eltern eine Art Notfall-Kontaktmöglichkeit? Irgend eine Option, wodurch sie für dich wirklich dauerhaft erreichbar wären. Meinst du, das könnte dir zumindest ein Bisschen das Gefühl von Sicherheit geben, wenn du wüsstest dass du sie jederzeit sofort erreichen könntest? Und dass ihr dann so lange Kontakt haltet, bis du bei ihnen oder sie bei dir angekommen sind.

Lg Blueheaven.

x 1 #23


K
Da geb ich dir recht das leider nicht alles innerhalb einer Woche erledigt sein kann aber das wäre schön echt schön. Eigentlich wollten wir jetzt am Freitag auch in Urlaub fahren die gesamte Familie dieser ist seid einem Jahr gebucht aber ob das ein schöner Urlaub wird sowie ich momentan drauf bin. Aber nur jammern bringt ja auch nichts obwohl ich das momentan nur könnte. Möchte wieder die alte sein und wieder soviel Kraft haben mit diesen schei. Ängsten umzugehen.

#24


M

Am Boden zerstört

Hallo zusammen,

Es fällt mir sehr schwer darüber zu reden und zu schreiben, aber ich muss es irgendwo loswerden sonst platze ich.

Ich hatte eine Fernbeziehung über 4 Jahre. ich liebte sie zeitlos. Nicht nur die Ferne sondern auch die gleichgeschlechtlichkeit war unser größtes Problem und Hindernis. Wir kamen einfach nicht zusammen und sie hatte keine Hoffnung mehr und hat sich von mir getrennt im Jahre 2011. ich hatte immer mich selbst beschuldigt. Ich war ein Feigling, ich stand nicht mutig bei ihr.

Ich habe alles versucht sie zurück zu erobern, aber leider ohne Erfolg. Schließlich hat sie sich nach 3 Monaten in jemand anderes verliebt. Nachdem sie mir das sagte brach ich den Kontakt ab und Ließ sie glücklich werden. Ohne zu wissen dass es auch eine Frau ist. Eine Arbeitskollegin.

6 Jahre waren wir auseinander. In diesen 6 Jahren kam sie immer wieder und versuchte mich zu kontaktieren, zu hören wie es mir geht etc. im 4. Jahr kam sie wieder, sie erzählte mir dass sie Schluss gemacht hat und gab zu wer diese Person ist. Ich war schockiert, es war ein Schlag ins Gesicht. Die andere wusste auch von mir nichts.

Wir waren kurz davor wieder eine Beziehung zu Beginnen, allerdings kam wieder zum S. Zwischen den beiden. Ich bin gegangen, erneut mit furchtbarem Schmerz. Ich musste eine Therapie durchmachen, um den Schmerz zu lindern, und am Alltag wieder zu funktionieren.

Am Ende des 6. Jahres kam sie erneut. Entschuldigend, bereuend, dennoch nicht ohne Die ex. sie hatte noch Gefühle. trotzdem konnte ich Ihr erneut nicht wiederstehen, denn ich liebte sie noch immer wie in den ersten Jahren ohne Veränderung. Ich hatte aber Angst, das vertrauen war zerstört.
Sie wollte zurück, aber hatte auch noch bedenken wegen der ex. Sie liebte sie noch. ich hätte da schon Stopp sagen müssen. Sie musste sich entscheiden, und entschied sich für mich, vielleicht mit der Hoffnung dass sich alles ändert und ich alles hinschmeiße und zu ihr gehe.

Das war leider nicht real. Ich habe fast ein Jahr gebraucht ihr zu vertrauen. Die Angst sie erneut zu verlieren war mein Begleiter der letzten 2 Jahre. Zudem war die Angst vor dem outen und dass unsere Beziehung bemerkt wird so groß sodass ich/wir keine großen/Radikalen Schritte machen Konnten. die Ferne wurde von Tag zu Tag unertäglicher und der Schmerz unaufhaltbar.
Sie gab mir meist Die schuld dafür, weil ich nicht immer bei ihr war.

Vor vier Monaten ist zu ihrer Mutter, eine andere Stadt. In der die ex nur 2 Straßen weiter wohnt.
Ich hatte es geahnt. Schicksal, sie haben sich auf der Straße getroffen. Mit der Mutter. Sie war am Boden zerstört. Ich auch weil ich das nicht erwartet habe, nicht in dem Maß. Sie hatte die Liebe unterdrückt.

Am nächsten Tag ist sie zu ihr, ich habe stundenlang versucht sie davon abzuhalten. Sie ist gegangen. 2 Tage später erneut, auch da habe ich gefleht und das stundenlang bis in den Morgengrauen. Ich konnte sie nicht davon abhalten. Bis zum letzten Tag hat sie sie gesehen.
2 Tage später bin ich in den Flieger gestiegen und zu ihr. Sie hatte mich nicht betrogen. Die ex wollte mehr aber sie hat es nicht zugelassen. mit tiefer Enttäuschung und tiefem schmerz, habe ich sie umarmt.

Wir waren wieder wie vor der Begegnung. allerdings kochte ich innerlich. Denn sie hat immer wieder einen Weg gefunden sie zu kontaktieren, erst hat sie für die ex Bewerbungen geschrieb, dann über Hilfsaktionen informiert usw. ich machte ihr klar dass das weh tut und nicht richtig ist. Sie soll es lassen. Sie könne es nicht, sie kann ihr nicht den Rücken drehen. denn sie liebt sie noch aber ich wäre ihre Zukunft.
Dann sah sie es ein und hat es unterlassen.

Wir hatten einen super, schönen Urlaub im August. Wir haben Pläne für nächstes Jahr gemacht, wir Planten eine gemeinsame Wohnung.

Bei mir baute sich aber nebenbei ständig ein mistrauen und enorme verlustangst auf. ich konnte nichts dagegen tun. ich hatte meine Gründe. sie sagte ständig es gibt kein Grund zur Besorgnis, sie gehöre doch mir. aber ich war besorgt und jede Nacht am weinen.

Sie versprach mir alles zu erzählen und sofort egal was passiert. Sie musste letzte Woche wieder zu Ihrer Mutter wegen der Scheidung ihrer Schwester. Schon ab dem ersten Abend Totenstille. Erst nach stunde spät in der Nacht und das nach Nachfrage gab sie mir nur kurze Worte als Antwort. Ich ließ sie in Ruhe, wollte nicht aufringlich weil wir eine Diskussion 2 Tage vorher deshalb hatten. Ich hielt mich zurück. Am nächsten Tag genauso, kein Anruf kein Bild kein Ton, nur ein paar Smileys. Erneut spät Nacht auf Nachfrage ein paar kurze antworten.

Ich begann nervös zu werden, hielt mich trotzdem zurück. am 3. Tag erneut dasselbe, aber diesmal wusste ich es, ich hatte es gespürt. Ich fragte sie was sei. Sie erzählte es nicht, morgen sagte sie. Am nächsten Tag konnten wir nur 2-3 Minuten sprechen, sie erzählte wieder nichts. Dann erneut kein Kontakt bis in die Nacht wo sie mit ein Foto geschickt hat, auf dem die ex und die Familie drauf waren. Unbeschreiblich schrecklich war die Enttäuschung und der Schmerz. Lt. Ihrer ausssge hätte Sie es mir nicht schreiben können, weil es mich gekränkt hätte in der Nacht. Sie wollte es am Telefon sagen aber dazu ist es nicht gekommen. Usw

Nach vielen grübeln entschied mich hinzufliegen. Wollte nur sehen, in ihre Augen schauen. Ich wollte sehen, dass ich wirklich beruhigt sein kann. ich wollte nur sie sehen, aber sie hatte sich auch für den Abend verabredet mit ex bei der Schwester. Ich wollte nicht einfach reinplatzen, habe stundenlang vor der tür gewartet. Um Sie nicht in Schwierigkeiten zu stecken, und der anderen Nicht weh zu tun. Ich wollte nur meine Freundin sehen, aber es kam es zur Begnung mit der ex, wir zu dritt. Und das weil meine Freundin es ihr gesagt hat, ich war nur Vorort und wartete dass sie zu mir kommt. Es eskalierte. Meine Freundin wollte zu ihr, sie Beschuldigte Mich für den Zustand, ich wäre nicht wegen ihr da sondern nur wegen der ex. Ich hätte dreckig gehandelt. Es war doch nichts zwischen den beiden, aber durch meine Aktion, fühlte sie sich ihr näher. wäre ich nicht gekommen wäre nichts passiert. Warum wäre ich nicht davor gekommen wo sie alleine war usw. waren ihre Worte. Die Nacht haben wir im Auto verbracht. Schrecklich schmerzhaft.

Am Nächten Tag wollte ich zurück fliegen sie ließ es nicht zu, wollte mich noch sehen. Aber am nächsten Tag konnten wir uns auch nicht treffen, denn Die ex war wieder zu Hause wegen dem Kind und Hund als Ausrede. Ich War wieder vor der Tür, konnte nicht rein, weil die Familie von mir nichts wusste.

Sie haben sich geküsst, sie hat es mir gesagt, ich dachte ich sterbe. Am nächsten Tag wollte sie mit mir reden. Sie erzählte mir wie sehr sie uns beide liebt. Die Nacht war sie mit mir. Die nächste mit ihr. Nachdem sie mich am Flughafen abgesetzt hat, mich umarmt und geliebt hat, ist sie wieder zu ihr. !

ich musste zurückfliegen, sie ist wieder Nachhause. Allerdings ist die ex gestern zu ihr gefahren

Kurz davor sagte sie erneut: Sie liebt uns beide, genauso viel. sie wird nicht gehen. ich soll nicht gehen. sie will mich behalten ich soll bei ihr bleiben. sie will uns beide behalten.

Nun sind sie zusammen. sie schreibt ab und zu.
Aber sie sind dort zusammen. und ich am Boden zerstört mit gesundheitlichen Problemen. Sie bleibt bis Sonntag. Ich überlege mir hinzufliegen aber was soll ich denn noch bewegen können?

Sie wollte anrufen, hat es nicht gemacht. Sie hat nur kurz nachgefragt wie mein Arztbesuch war. Ich konnte ihr es nicht erzählen.

Ich funktioniere nicht mehr. ich weine, ich schreie, ich schlage Gegenstände teilweise kaputt.

Ich weiß nicht mehr weiter.

x 1 #25


Mondkatze
Was für ein Chaos.
Da wird man ja ganz wuschig im Kopf.
Das ewige Hin und Her und weiß nicht, oder doch nicht....
Das hält keiner auf Dauer aus.

Du mußt wissen was Du willst und solltest dann auch 100 %ig dahinter stehen mit allen Konsequenzen.
Kämpfe für das was Du willst / liebst aber verliere Dich nicht selbst dabei.

Warum setzt ihr beide euch nicht zusammen und klärt erst einmal, ob ihr nun zusammensein wollt oder nicht und wie es weitergehen soll, nur ihr beide oder zu dritt?
"Butter bei die Fische machen" .

Vielleicht hat sie ja ganz andere Vorstellungen von einer Beziehung als Du.
Das solltet ihr klären.

#26


S
Es wird dir nichts bringen, wenn ich dir meine ehrliche Meinung zu dieser Menage a trois, also Dreiecksbeziehung, sage. Es wäre genau so, als würde ich zu einem Abhängigen sagen, lass` die Dro. weg. Wenn die Bereitschaft dafür nicht da ist, wird er meine Antwort schlichtweg ignorien oder in eine Verteidungshaltung gehen. Also zu was könnte ich dir raten?
Nur soviel, drei sind meistens einer zuviel.
Da du meiner Meinung nach an dieser toxischen Beziehung festhältst, bleibt nur eine Möglichkeit:
Reden, reden, reden und schauen, was passiert. Vertrauen bleibt bei solchen Geschichten immer auf der Strecke und Misstrauen stellt sich ein. Ich weiss nicht, wie sich deine Partnerin bei diesem ewigen Hin und Her fühlt. Sie redet nicht bzw. wenig darüber. Dir geht das alles allerdings zunehmend an die Substanz, psychisch wie physisch.
Ob du die Aufarbeitung dieser toxischen Beziehung alleine schaffst ist fraglich. Ich rate dir, professionelle Hilfe zu suchen, da du dich eventuell bereits in einer emotionalen Abhängigkeit zu dieser Frau befindest.

#27


M
Zitat von Mondkatze:
Du mußt wissen was Du willst und solltest dann auch 100 %ig dahinter stehen mit allen Konsequenzen.Kämpfe für das was Du willst / liebst aber verliere Dich nicht selbst dabei.Warum setzt ihr beide euch nicht zusammen und klärt erst einmal, ob ihr nun zusammensein wollt oder nicht und wie es weitergehen soll, nur ihr beide oder zu dritt?"Butter bei die Fische machen" .Vielleicht hat sie ja ganz andere Vorstellungen von einer Beziehung als Du.Das solltet ihr klären.


ch will sie, ich will die Zukunft mit ihr, so wie wir es geplant hatten.

Wir saßen auch gezwungener weise zusammen. Sie liebt uns beide, sie kann nicht nur in eine Richtung, da die andere dann zerstört wird. Es tut ihr sehr leid, aber sie kann nichts dafür. Waren ihre Worte. Bis heute hieß es ich gehe nicht, ich lasse dich nicht gehen, ich liebe dich und daran ändert sich nichts usw.

Ich will sie nicht verlieren, aber auch nicht teilen. Das tut so weh.

#28


M
Zitat von soleil:
Also zu was könnte ich dir raten?Nur soviel, drei sind meistens einer zuviel.Da du meiner Meinung nach an dieser toxischen Beziehung festhältst, bleibt nur eine Möglichkeit: Reden, reden, reden und schauen, was passiert.

ich liebe sie...ein Leben ohne sie ist farblos, ich kenne es hatte es 6 Jahre lang durcherlebt...aber reden bringt auch nicht viel, denn Fakt ist sie liebt uns beide und kann Sich nicht entscheiden oder trennen.

Zitat von soleil:
Ich weiss nicht, wie sich deine Partnerin bei diesem ewigen Hin und Her fühlt. Sie redet nicht bzw. wenig darüber.

Für sie ist es auch schmerzhaft, dass habe ich gesehen als sie uns beiden ihre Liebe ausgedrückt hat. Es tut ihr leid, dass sie nicht in eine Richtung gehen kann, oder ohne uns... aber sie möchte uns nicht verlieren...

Zitat von soleil:
Dir geht das alles allerdings zunehmend an die Substanz, psychisch wie physisch.

Mir geht es seit der 1. Trennung nicht gut. Seit 2011...

Zitat von soleil:
Ich rate dir, professionelle Hilfe zu suchen, da du dich eventuell bereits in einer emotionalen Abhängigkeit zu dieser Frau befindest.

Ich bin schon seit 3 Jahren unter Behandlung. Auslöser war sie, die Trennung und mein Leiden. Mitten in der Behandlung vor 2,5 Jahren kam sie erneut, alles hatte sich verändert. Langsam aber sicher fand ich wieder zu mir mit ihr gemeinsam. Nun erneut Rückschlag. Meine Therapeutin sah mich an als wäre ich ein hoffnungsloser Fall ja, weil ich abhängig bin

#29


N

Mal wieder am Boden

Glaube das hört nie auf. War eigentlich grade dabei mich wieder aufzubauen. Und zack sitze ich wieder im Loch. Diese Ängste kontrollieren seit Jahren mein Leben. Zeitweise komm ich gut zurecht, dann wieder nicht. Was mir aber am meisten zu machen macht, sind diese ekligen Phasen die dann richtig reinknallen. Schätze mal depersonalisation und derealisation. Ich kann das einfach nicht mehr ertragen. Jeden Tag denselben mist zu spüren. Wieso kann man nicht einfach normal sein. Wie andere auch. Meine Tabletten wirken immer nur zeitweise gut, danach garnicht mehr. Ich habe einfach keine Kraft mehr mich damit herumschlagen.

#30


Icefalki
Das ist aber normal. Darum heisst es ja, dass man seine Problematik akzeptieren muss. Desweiteren hilft auch, sich seiner Persönlichkeit bewusst zu werden, bewusst, warum man immer wieder in alte Muster zurück fällt, oder überhaupt die Auslöser zu wissen.

Weiss ich warum, kann ich zu mindestens versuchen, im Vorfeld die Weichen anders zu stellen. Und alles Ankotzen der Welt hilft nichts, denn das Thema verändert sich dadurch überhaupt nicht. Im Gegenteil, diese negative Energie zieht noch weiter runter.

x 2 #31


fourofour
Zitat von Icefalki:
Und alles Ankotzen der Welt hilft nichts, denn das Thema verändert sich dadurch überhaupt nicht. Im Gegenteil, diese negative Energie zieht noch weiter runter.

yupp Idea

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A


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Dr. Christina Wiesemann
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