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Ich habe Angst weiter zu meinem Hausarzt zu gehen, weil der mich offensichtlich Mobbt.
Ich habe trotz Termin über anderthalb Stunden gewartet. Und das war nicht das erste Mal. Immer wenn ich da bin habe ich das Gefühl wenn mich der Doc sieht, das ich extra lange warten muss. Weil ich Psychische Probleme hatte. Und auch schon deshalb in der Klinik war. Leider gibt es nicht soviel Auswahl hier in unserer Umgebung um einen anderen Arzt zu finden. Immer wenn ich zum Doc komme wird sowieso alles auf meine Psyche geschoben. Aber mir geht es gut jetzt. Ich wollte nur einen Termin für einen kleinen Eingriff haben. Aber um nicht noch länger warten zu müssen bin ich dann gegangen. Ich hätte sicher bis zum Schluss noch da gesessen. Mein Termin war um 8.45 und ich bin dann um 10 Uhr gegangen. Nachdem ich mich auch bei der Sprechstundenhilfe beschwert hatte. Aber nur ein wegschauen war die Folge. Ich habe jetzt wirklich Angst vor weitere Besuche beim Doc. Obwohl der Eingriff bei mir notwendig ist. Was soll ich tun?

05.08.2013 11:21 • 22.08.2013 #1


20 Antworten ↓


Du könntest dich bei deiner Krankenkasse melden. Viele KK bieten an, einen Termin beim nächst gelegenen Arzt zu vereinbaren um dir die Suche zu vereinfachen. Bei der KK darfst du dann auch gern Kritik zu deinem jetzigen Arzt loswerden.

LG Mandy

05.08.2013 12:00 • #2



Ablehnung vom langjährigen Hausarzt

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Vielen dank !
Es hat mir schon lange zu schaffen gemacht mit diesem Hausarzt.Obwohl ich eigendlich gerne dorthin gegagen bin und auch mein Mann langjähriger Patient dort ist.
Dann hatte ich eine recht schwere Depresion und war bald unten durch bei diesem Arzt.Und da ich seit meiner Kindheit viel Ablehnung erfahren habe und nur schwer vertrauen fasse umso problematischer für mich. Mein Mann hat dann noch gesagt das ich vieleicht sehr empfindlich bin und mich damit noch mehr verletzt.Aber ich habe es mir nicht ein gebildet Gemopt zu werden.werde mir jetzt doch einen andren Arzt suchen.Hoffe mich will jemand als Patient.Leider ist es hier auf dem Land nicht so einfach.

05.08.2013 13:03 • #3


das ist bei meinem hausarzt auch, dass ich solange warten muss. ich bin mir aber sicher, dass es nicht an deiner erkrankung liegt, oder bist du der einzigste beimk arzt. das wartezimmer ist doch bestimmt voll, oder?

ich finde, dass auch ätzend mit dem warten aber das ist ja bei fast jedem arzt gängige praxis

05.08.2013 17:46 • #4


Maldur
ich hab auch meinen hausarzt gewechselt, weil der wenns um psychische sachen ging einfach null kompetent war (und eh ein ars... war). mittlerweile bin ich echt zufrieden in meiner neuen praxis. 3 ärzte, bin bei allen drei (bin meist in der akutzeit da und dann hat irgendwer zeit) und selten warten länger als 30 min (obwohl meist da echt voll is)

05.08.2013 22:22 • #5


Hi,
mein Hausarzt sagte mir bei meinem letzten Besuch: "Ihr Kassenleute stellt Euch das immer alles so einfach vor...!"
(Bat um Schmerzmittel wegen Schleimbeutelentzündung in der Schulter)
Denke, dass die Ärzte alle zu wenig Kohle für einen Kassenpatienten bekommen und darum genervt sind, wenn man öfters kommt (ca. 38.-€ für ein Quartal, egal, wie oft man dort ist! ) oder mehr Medis aufgeschrieben bekommen möchte (Budget!).
Liegt aber sicher nicht an Dir persönlich!
Wenn Du ihm aber nicht mehr vertraust, solltest Du dennoch wechseln, auch wenn es auf dem Land nicht so einfach ist- lieber ein Stück weiter fahren und sich aufgehoben fühlen, als mit Bauchschmerzen einen kurzen Weg haben!
lG

05.08.2013 22:49 • #6


Maldur
nach so nem satz wäre ich gegangen...

zum glück bekomme ich fast nie was verschrieben, daher hab ich nich so den "kostenstress"

06.08.2013 07:23 • #7


Hallo ,ja ich habe auch oft von diesem Arzt gehört wenn ich beschwerden hatte.Das ist bestimmt die Depresion.Aber auch bei Erkältung und grippe? Immer mußte ich fast bis zum schluß warten.Ich bin eine Nur Hausfrau.Und mein Mann ist all die Jahre für mich und unsere 5 Kinder arbeiten gegangen.Da hat sie bestimmt Zeit und kann warten.Aber auch als Hausfrau mit großem Garten und gemüse darin hat man doch eine menge zu tun.
Aber das problem mit der Ablehnung habe ich schon mein ganzes leben lang.Von meiner Mutter abgelehnt worden weil ich meinem Vater so sehr ähnlich sah.Und auch Sie hat mir nicht geglaubt wenn ich doch die Wahrheit gesagt habe.Dann in der Schule war es einfach nur schrecklich.Hatte zwar eine Freundin ,aber sonst war ich immer die die alles an schimpfwörtern abbekommen habe.Und immer wenn ich vertrauen bekamm ,war irgend etwas was das wieder zerstörte.Nur mein Mann hat immer verständnis für mich gezeigt.Nur wenn wir mal streit hatten kamm oft dann ,ich hätte doch mit anderen immer Probleme .Aber Vertrauen ist doch das wichtigste erst recht zum Arzt.Und zur eigenen Familie.

06.08.2013 09:29 • #8


Maldur
oha ok, also ablehnung ist kein fremdwort für dich so dass man schnell was auf sich bezieht. im endeffekt muss man in so einem fall das beim arzt offen ansprechen, mit dem risiko dass danach das vertrauensverhältnis (sofern noch vorhanden) gänzlich im eimer ist und du gezwungen bist dir einen neuen arzt zu suchen. also ich hab irgendwann die schnauze voll von meinem hausarzt gehabt, zumal der auch weit weg war (war halt der nachfolger von dem langjährigen familienhausarzt bei dem man dann weiterhin hin gegangen ist).
war die beste entscheidung^^

06.08.2013 10:06 • #9


Schlaflose
Ich war in meinem Leben schon bei verschiedenen Hausärzten und da war es immer so, dass die Leute in der Reihenfolge drankamen, wie sie gekommen sind, ob mit oder ohne Termin. Einmal ist es passiert, dass ich gemerkt habe, dass schon 2 Leute drankamen, die nach mir gekommen sind, und da bin ich hin und habe nachgefragt. Und es hat sich herausgestellt, dass die Helferin versehentlich vergessen hatte, meine Akte rauszulegen. Das kann ja mal passieren.

Zitat von anolione:
Immer mußte ich fast bis zum schluß warten.Ich bin eine Nur Hausfrau.Und mein Mann ist all die Jahre für mich und unsere 5 Kinder arbeiten gegangen.Da hat sie bestimmt Zeit und kann warten.Aber auch als Hausfrau mit großem Garten und gemüse darin hat man doch eine menge zu tun.


Das würde ich mir nicht gefallen lassen. Aber wenn man sich nicht lautstark bemerkbar macht, wird sich nichts ändern.

06.08.2013 11:55 • #10


Warum wird man den Abgelehnt ?Habe mir schon oft darüber gedanken gemacht.Ich bin vieleicht mit meinem Denken anders.Und Glaube noch an Werte und Sinn.Habe endlich gelernt mich zu weren.Und mich nicht mehr in Depresionen zu verlieren.Aber so mit Menschen ! Es ist immenoch eine Angst da Abgelehnt zu werden.So alt wie ich jetzt bin habe ich gelernt es nicht mehr so wichtig zu sehen,aber weh tut es doch.Geht es Euch auch so ?Bin seit 20 Jahren aufs Land gezogen mit Mann und Kindern die jetzt aber schon aus dem Haus sind.schon lange. Mit den Alten im Dorf habe ich keine Probleme.Aber die so in meinem Alter so um die 60 sind schon.Hier im Osten haben ja alle Frauen gearbeitet und Ihre Kinder in den Kindergarten gesteckt.Ich habe meine % aleine groß gezogen und mein Mann hat das Geld für uns alle verdient.Das macht mich hier auch zum Aussenseiter. Mein halt sind die Tiere um mich herum und ein paar gute Freunde die seit 40 jahren treu zu mir stehen und mich immer wieder aufrichten. Bin ich mit meinen Ansichten falsch ? Bin ich manchmal zu direckt ? Liebe ich die Musik die mich ein lebenlang begleitet.Und nicht die die Inn ist. Manschmal ist ja auch was heute dabei was ich mag.Und ich glaube auch noch an Gott und Dingen die damit eigendlich nichts zu tun haben sollen.Also alles anders als die anderen.
anolione

07.08.2013 10:53 • #11


Hallo, anolione,

Du hast Dein Leben so gelebt, wie es für Dich richtig war, und darum ist es auch richtig gewesen.
Wie andere leben oder gelebt haben, ist deren Sache.
Du hast einige Freunde- gut so!
Was scheren Dich die ganzen anderen Leute?
Du bist Du und die sind die.
Mach Dir nicht so viel Gedanken darüber, was die anderen tun oder denken, die tun und denken doch, was die wollen, egal, wie Du bist.
Vielleicht beziehst Du das Verhalten des Arztes auf Dich, aber er behandelt möglicherweise auch andere so.
Vielleicht waren die Patienten, die zuerst drangekommen sind, Privatpatienten?
Das ist überall so, da kannst nix machen!
Und, wie gesagt, wenn Du Dich schlecht bei ihm fühlst, dann fahre lieber eine weitere Strecke und wechsele den Arzt.
Was hindert Dich denn daran?
Wenn die Situation belastend für Dich ist, nimm Dich heraus- bei einem Arzt ist das doch ganz einfach!
Übrigens mag ich auch Musik, die nicht unbedingt "in" ist bzw. teilweise Musik, die sogar sehr "in" ist, aber für die ich als "zu alt" gelte- mir egal, mir gefällt, was mir gefällt!
Und Du hast Anerkennung von Gott und bist nicht auf die Anerkennung von irgendwelchen Leuten angewiesen!
lG

08.08.2013 17:06 • #12


Hallo IG
Das sind sehr nette Worte .
Vielen dank dafür .
Habe mir jetzt auch einen anderen Arzt gesucht der diesen Eingriff bei mir macht. Bei diesem Arzt scheine ich erstmal in guten Händen zu sein. Der verschreibt auch nicht immer gleich alles mögliche ,nur wenn es wirklich notwendig i Ich bin warscheinlich ein Sonderling in alem was ich bin und tue und auch denke.Das sage ich heute auch .Ich were mich heute gegen ungerechtigkeiten was mich schützt wieder Depresiv zu werden. Das gefällt natürlich einigen Menschen in meiner Umgebung nicht gut. So habe ich auch mit meiner Familie etliche Probleme.Mit meinen Erwachsenen Töchtern und Söhnen.Aber ich habe mich jetzt sehr zurück gezogen so sehe ich nicht was mir nicht gefällt. Mein Mann der Vater der Kinder ist immer auf meiner Seite. Famileinprobleme sind anscheinend eine Lebensaufgabe für mich die ich angenommen habe.So ist es nicht so schlimm wenn die Anerkennung fehlt. Ich bin es ja schon seit mener Kindheit gewöhnt.
Noch einmal danke für die schönen aufbauenden Worte.
Anolione

09.08.2013 12:53 • #13


Sehr gerne, freut mich, dass ich Dich ein wenig aufbauen konnte!
Schön, dass Du nun einen Arzt gefunden hast, bei dem Du Dich wohler fühlst!
Die Lebensaufgabe in Sachen Familienprobleme kenne ich auch...
Aber Hauptsache, Dein Mann steht zu Dir!
Alles Gute und liebe Grüße

09.08.2013 16:42 • #14


Gehste halt zu nem anderen Arzt. Also in meinem Umkreis gibt es 5 hausärztliche Praxen. Und dies im Umkreis von je 3 km in die eine bzw. andere Richtung. 8-12 km weiter kommen dann die nächsten Praxen und 15 km weiter eine kleinere Stadt mit haufenweise Ärzten. Da würde ich nicht lange fackeln.

09.08.2013 17:05 • #15


Sie hat doch schon geschrieben, dass sie nun bei einem neuen Arzt ist und sich dort in guten Händen fühlt!
Das war bestimmt eine gute Entscheidung.

12.08.2013 23:30 • #16


Ich habe Angst ans Telefon zu gehen.Ich habe Angst Vor Weihnachten mit Familie .ich habe Angst mit meinen Kindern zu Dikutieren .Angst etwas zu äussern was mir am Herzen liegt aber ganz anders von Ihnen war genommen wird.Meine 5 Kinder werden alle langsam 40 jedes Jahr einer.Ich Liebe alle sehr.Denoch ist mir schon oft vor geworfen worden das sie sich ungeliebt gefühlt haben als Kinder.Gut ich hatte ein eigenes Problem mit meiner Mutter,die mich nie wirklich angenommen hatte.Da ich meinem Vater mit dem Sie geschieden war noch befor ich auf die Welt kamm. sehr ähnlich sah. So habe ich vieleicht nicht immer alles geben können.Aber mein Mann und ich haben unser bestes gegeben. Nun ist es so das ich mich immer mehr von Ihnen löse und Ihr leben leben lasse.Auch wenn ich viel sehe was mir nicht gefällt.Aber wenn wir dann doch mal zusammen sind kommt doch das eine oder andere zu sprache.Und zu Weihnachten wo die Gefühle verrückt spielen ist es dann besonders schlimm.Ich kann garnicht alles so wieder geben wie ich mich schon lange davor fühle.Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.Ich habe ja auch schon 7 Enkelkinder wobei einer schon 19 jahre alt ist.Und so oft haben wir Ihnen ein schönes Fest beschert mit unseren zu verfügung stehenden mitteln.Es war nichts in den Augen meiner Kinder. Dieses Jahr werden wir versuchen mal zu verschwinden und Weihnachten wo anders zu verbringen weit weg von Famlie.Auch wenn ich mir etwas anderes wünschen würde. Ich weiß das ich die Kinder los lassen muß und es heute auch schwer ist Kinder groß zu ziehen.Darum habe ich mich so weit zurück gezogen.Und traue mich auch nicht ans Telefon aus Angst was zu sagen was falsch aufgefast wird.
Meine Angst vor Menschen ist auch groß.Ich habe immer gedacht Familie ist mein.Aber das ist manschmal schlimmer als Fremde Menschen.
anolione

13.08.2013 11:19 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Liebe Anolione,
es wird Dir nicht wirklich weiterhelfen, aber mit der Familie haben sehr, sehr viele Menschen Probleme, da bist Du wirklich nicht alleine.
Ich kenne eigentlich niemanden, in dessen Familie alles so ist, wie es sein sollte...
Auch bei mir ist vieles nicht schön, von Ablehnung und Distanz bis zu falschen Unterstellungen seitens meiner Geschwister bis hin zu Schlägen, Schuldzuweisungen und Boshaftigkeiten seitens meiner Eltern war alles dabei...
Man muss versuchen, sich zu distanzieren, wenn seine Bemühungen um ein gutes Verhältnis nicht anerkannt werden und auf keine Resonanz stossen- leichter gesagt, als getan, ich weiss, aber es gibt keine andere Möglichkeit.
Mann kann ja die anderen nicht ändern, sondern nur sich selber und sein eigenes Verhalten- also sich mehr "Wurschtigkeit" zulegen und sein eigenes Ding machen, das ist besser, als an der Lieblosigkeit der Familie zu verzweifeln!
Die Idee, mit Deinem Mann zu Weihnachten zu verschwinden, finde ich super- macht es Euch so richtig schön und geniesst ein paar Urlaubstage, und vielleicht geht ja den Kindern dann auch ein Licht auf, dass sie Euch vermissen an diesen Festtagen und dass sie sich bisher ziemlich schäbig verhalten haben!
Lass Dich nicht zu sehr `runterziehen von Deinen Kindern- die leben ihr Leben, und Du musst Dein Leben leben, und wenn sie `rumzicken wollen, dann halt ohne sie!
Ganz liebe Grüße!

13.08.2013 14:56 • #18


Hallo,
gehe heute nun in die Klinik um den Eingriff machen zu lassen. Der Nakosearzt ist schon ziemlich alt.60 ?min. Schon wieder kommt die Angst in mir hoch ?Der Eingriff auf meinem Kopf wo ich lauter kleine und größere Dinger habe die alle entfernt werden sollen.Dazu müssen alle Haare weg.Ich habe auch Angst das nein Mann mich danach nicht mehr anschauen kann.Weis ja nicht wie ich dann aussehe.Mit lauter stellen die Operiert sind und mit karlem Kopf. Der Eingriff muß nicht unbedingt sein.Aber mit lauter kleinen Hörnchen auf dem Kopf die langsam auch den Weg aus den Haaren finden sieht das auch schlimm aus.Ich hoffe meine Haare wachsen schnell wieder nach. Meine Angst kommt mit.
anolione

20.08.2013 03:01 • #19


Maldur
der narkosearzt wird entsprechend viel erfahrung haben. udn haare wachsen nach, schneller als man denkt

20.08.2013 12:24 • #20



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