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Marco1989
Hi,

Mein Name ist Marco bin 30 Jahre und leide "vermutlich" an einer Angst/Panikstörung mit Hypochondrie.
Dieses Forum hilft mir sehr oft in schweren Situationen und heute will ich meinen ersten Text selbst hier schreiben.

Ich habe schon seit ich denken kann schlimme Angst vor Krankheiten bzw vom Tod.
Hatte als Kind schon öfter diese Benommenheit aber in diesem Alter kann man sich noch leicht ablenken.
Und hat mich auch gefühlt auch nicht eingeschränkt

Mit 22 hatte ich das erste mal vermehrt mit richtigen Panikattacken zu tun. Ausgelöst wurden sie bei mir von innerer Unruhe und damit verbundenem hohen Ruhepuls
Ich war damals Single und hatte deshalb die Möglichkeit mich zuhause zu verkriechen. Ich ging zwar noch zur arbeit aber hab versucht jede Körperliche Anstrengung zu vermeiden( damals wusste ich noch nicht das es Panikattacken waren bzw. bin ich heute oft noch am zweifeln ob es nicht doch was körperliches ist) und dann nur nach Hause und im Bett gelegen.

Das ganze zog sich ein halbes Jahr hin bis ich endlich den Mut hatte mich zum Internisten zu schleppen.
Im innersten hatte ich abgeschlossen und war mir sicher eine tödliche Krankheit zu haben.
Es wurde damals ein 24 Stunden EKG, Belastungs EKG und ein Ultraschall und Blutbild gemacht.
Alles Top nur eine Leichte Aortenstenose wurde beim Ultraschall bzw beim abhören festgestellt.
Arzt meinte nicht schlimm und verschrieb mir einen Betablocker und ich soll einmal im Jahr zur Kontrolle kommen

Von da an waren meine Panikattacken verschwunden, da ich eine Erklärung für den teilweise Erhöhten Ruhepuls hatte
Die darauf folgende 7 Jahre war alles Top. dachte ich
Weiterhin hatte ich Angst und ein mulmiges Gefühl bei Körperlicher Anstrengung oder in Situationen wo im Falle eines Notfalls nicht schnell Hilfe möglich war.
Weiters hatte ich in diesem vermeintlich guten Jahren 2 mal über mehrere Monate sehr starke Krebsangst ( 1xRachenkrebs und 1x Lymphdrüsenkrebs.
Aber diese Ängste hatte ich ignoriert weil ich so froh war das diese Akuten Panikattacken verschwunden waren.
Im nachhinein haben mir aber auch diese Zeiten Psychisch sehr zugesetzt.


Mittlerweile habe ich einen Sohn 14 Monate alt und im August kam unsere Tochter zur Welt

Diesen Februar dann der Harte Fall auf den Boden der Tatsachen.
Um den Jahreswechsel hatte ich vermehrte Extrasystolen die ich Anfangs ignorierte.
Doch dann am 6. Februar morgens auf dem Weg zur Arbeit hatte ich im Auto die schlimmste Panikattacke meines Lebens.

Ich hatte eine heftige Salve von Extrasytolen und danach folgte Herzrasen mit Todesangst.
Ich wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und es wurde ein Langes EKG(3 Stunden), ein Ultraschall und ein Blutbild gemacht.
Vier Stunden später wurde ich entlassen mit der Diagnose Panikattacke und leicht niedrigem Kaliumwert, was die Extrasystolen erklären würde.
Am nächsten Tag war ich natürlich sofort bei meinem Internisten und der Checkte mich komplett durch.
Ein paar Extrasystolen sonst nichts.
Gut dachte ich mir hab ich halt mal wieder eine Panikattacke, paar Bananen mehr fürs Kalium und dann ist gut.
Doch das war es nicht und ist es bis heute nicht.

Wir haben jetzt Oktober und ich war seitdem 7x in der Notaufnahme im Krankenhaus,3x beim Internisten, 1x beim Lungenfacharzt, 1x beim HNO und 1x beim Orthopäden und habe folgende Untersuchungen hinter mir:

7x EKG
2x 24 EKG
3x Herzultraschall
1x Belastungs EKG
7x Blutabnahme
CT Kopf
Gleichgewichtstest
Röntgen der gesamten Wirbelsäule
Durchleuchtung der Lunge und Lungenfunktionstest

und befinde mich in Gesprächstherapie.

Was mir im Moment am meisten fertig macht ist oft ein lang anhaltendes Benommheitsgefühl das ab und zu so stark ist das man glaubt : so und jetzt fällt man gleich um. Dazu so Adrenalinstöße. ich glaube zumindest das es so etwas ist
Das schlimme an dieser Benommenheit ist, dass auch das Notfallmedikament nicht hilft das mich sonst immer von den richtigen Panikattacken runterholt ( Diazepam)
Ich muss täglich 60km zur arbeit und 60 wieder Retour fahren, dadurch ist dieser Zustand und die Erwartungsangst die nach dem aufstehen kommt beinahe unerträglich. Ich hab mittlerweile sehr viele Minusstunden und Krankenstände angehäuft.
Ich bin vermutlich nur noch in der Firma da ich seit 8 Jahren dort einen sehr guten Job mache. Natürlich gebe ich in der Firma andere Gründe für meine Fehlzeiten an.
Dieses Lügenkonstrukt setzt mir auch sehr zu und am liebsten würde ich einfach alles hinschmeissen und mir etwas in meiner nähe suchen da auch die täglich 2-2.6 Stunden Autofahrt schon sehr lange auf die Nerven gehen.
Doch mit 2 Kindern überlegt man sich eben ob man einen Job aufgibt wenn man noch nichts neues hat.

Ich stehe nun vor der für mich so schwierigen Wahl mit Sertalin zu beginnen das mir bereits vor 3 Monaten verschrieben wurde ich aber einfach nicht den Mut habe es zu nehmen. Ich hab so sehr Angst vor tödlichen Neben oder Wechselwirkungen oder das ich dieses Medikament aufgrund meines noch nicht entdeckten Körperlichem leiden nicht vertrage und mein Herz versagt.
Was mir natürlich von allen Ärzten verneint wurde aber ich denk mir dann so: Naja Ihnen passiert ja nichts wenn ich drauf gehe die können alles sagen
Aber so wie es mir im Moment geht ist es untragbar.

Meine größte Angst ist das es etwas Körperliches übersehen wurde und ich irgendwann umfalle und das wars.

Sorry für den langen Text aber ich musste irgend wo mal wieder alles rauslassen

mfg Marco

02.10.2019 10:44 • 27.11.2019 #1


13 Antworten ↓


Für mich ist dieses Jahr bislang auch das mit Abstand schlimmste und schwerste seit eh und je...

02.10.2019 11:54 • x 1 #2



2019 war kein gutes Jahr für mich

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Hey!
Oh wow, ich kann dich sowas von gut verstehen. Mir geht es oft genauso wie dir.
Ich bin 20 und habe seit ich 8 bin schlimme Panikattacken.
Meine hauptsächlichen Probleme sind dabei auch Krankheiten & Tod, doch selten verstehen Leute das und
sagen mir dann oft, dass ja jeder davor angst habe.. ja aber nicht so und nicht tagtäglich.
Im Sportunterricht in der Berufsschule, mussten wir mal den Ruhepuls messen, der bei mir extrem hoch war. Ich hab mir dann eingeredet ich hätte falsch gezählt, da ich sowieso nicht viel mit Zahlen anfangen kann, mittlerweile denke ich aber, dass ich einfach nur immer extrem unter Druck stehe.. und das weiß ich auch.

Meine Panikattacken passieren eher in mir und ich bringe sie selten nach außen, es bekommt keiner mit außer ich.
Ich bin im übrigen auch nach außen hin ein sehr positiver Mensch, heitere Leute oft auf, aber an mir selbst schaffe ich es nicht.
Ich war auch sooo oft beim Arzt, dass es mir schon peinlich war.

Das Medikament kenne ich nicht, aber ich bekomme Duloxetin.
Nebenwirkungen hatte ich anfangs, das war dann sowas wie Kopfweh, Übelkeit, Schwindel, Appetitlosigkeit aber.. die Nebenwirkungen die da drin stehen sind schon krass, jedoch MÜSSEN die ja drin stehen, zur Absicherung. Ich habe noch nie gehört von wem, dass jemand wegen Anti Depressiva gestorben ist oder so.

02.10.2019 12:05 • x 1 #3


Marco1989
Hi

Danke für eure Antworten.

Ja ich weiß das die Chance gefährliche Nebenwirkungen oder Allergische Reaktion zu bekommen sind sehr gering.
Aber es macht mir dennoch sehr große Angst.

Anderes Beispiel: Mich haben heuer schon 3 Wespen gestochen und bei jeder hatte ich Todesangst und Panik weil ich Angst vor einem Allergischem Schock hatte. Es war immer der komplette Tag ruiniert da ich nur auf Anzeichen meines Körpers gewartet habe.
Und das ganze hat angefangen als ich mit 15 von einer Biene gestochen wurde und anschließend Kreislaufprobleme hatte es dachte damals jeder an eine Allergie aber wie es sich rausstellte war es damals schon eine Panikattacke aus Angst vor einer Allergie.
Jegliche Körperliche Reaktion wie normales Schwitzen oder ein zwicken im Finger kann bei mir eine Attacke auslösen, daher habe ich auch solche Angst vor Nebenwirkungen jeglicher Art vor jedem Medikament

02.10.2019 18:26 • #4


Ja das mit dem förmlich drauf warten kenne ich auch zu gut. Das macht eben den ganzen Tag kaputt..
Aber genau weil du so Probleme hast, würde ich dir raten etwas einzunehmen, da es die Ängste hemmen kann.
Ich starte heute eine Aromatherapie, ich hab drüber gelesen, dass z.B Lavendel oder Ylang Ylang Öl helfen kann gegen solche Attacken, wenn man dran riecht und es auf sich wirken lässt.

Ich selbst kann aber auch zur Psychotherapie raten, ich fange nächstes Jahr auch wieder eine an.

02.10.2019 18:32 • #5


Marco1989
Ich denke mit der Erwartungsangst würd ich klar kommen aber diese Benommenheit mit dem Gefühl der drohenden Ohnmacht ist der Horror, vor allem weil man mir das auch ansieht.. ich werde Kreidebleich und in der Firma kommen dann Aussagen wie:
Gehts dir nicht gut oder was ist los mit dir...
und darauf gerate ich dann in Panik weil ich denke wenn man von außen sieht das was nicht stimmt muss es was Organisches sein... Dann geht meistens die Attacke über von der Benommenheit in eine richtige Panikattacke mit Herzrasen. Dann wird das Gesicht auch von Kreidebleich in Knallrot geändert

Das lustige: Wenn der das Herzrasen kommt is der Schwindel weg und es ist nur mehr die Typische Panikattacke am Start.

02.10.2019 18:42 • #6


Tautropfen
Hallo Marco,

ich kann dich auch sehr gut verstehen, weil ich auch unter Panikattacken und generalisierter Angstörung leide. Angst vor Krankheiten und vor dem Tod.
Ich kenne die Notaufnahme schon in und auswendig. Genau wie bei dir, stellt man dann nie etwas fest. Blutuntersuchung super. Herz alles OK.
Und genau wie du, denke ich, dass die irgendwas übersehen haben.
Durch die Panik und Angst habe ich jetzt sowieso Last mit Rückenschmerzen und Blockaden. Immer wenn irgendwo was zwickt bin ich auf Alarm.
Ich habe das "erst" seit ein paar Jahren, aber ich finde das unendlich schlimm.
Meine bisherigen Therapien haben absolut nichts gebracht. Betone aber, bei "mir". Jetzt muss ich noch ein Jahr auf meine nächste Therapie warten, dann bei einem anderen.
Ich denke, dass mit meinem Leben was nicht stimmt. Habe auch eine Ahnung. Weiß aber leider auch noch nicht wie ich das abstellen soll.

Das deine Arbeitsstelle so weit weg ist, und du die Verantwortung für deine Kinder trägst, macht es dir auch gerade nicht leichter.
Ich vermute, dass du dabei dann unter Druck kommst.
Vielleicht mal aufschreiben, was du alles nicht willst, und dir dann Gedanken machen.
Müsste ich bei mir auch.

Ich wünsche dir alles Gute.

02.10.2019 18:49 • #7


Marco1989
Danke für deine Worte, es tut einfach gut wenn man hört das es anderen genauso geht wie einem selbst. Natürlich wär es besser wenn es nicht so wäre und man so ein Forum nicht braucht.

Bei mir kommt noch dazu das meine Mutter seit ihrer Kindheit Psychisch krank ist und dies aber nie akzeptiert hat.
Schizoaffektive Störung und Depressionen
Ich war als 7 bzw 9 jähriger zwei mal dabei als sie versucht hatte sich mit Medikamenten das Leben zu nehmen.

Mittlerweile ist sie von meinem Vater geschieden wohnt alleine und es ist nun meine Aufgabe den richtigen Zeitpunkt zu erahnen wann ich wieder Polizei samt Arzt zu ihr schicken muss um sie einweisen zu lassen. Seit 2014 ist muss ich das jährlich 2-3 mal machen.
Sie wird dann in der Psychiatrie auf ihre Tabletten eingestellt und nach einigen Wochen wieder entlassen. Zuhause setzt sie dann Ihre Tabletten sofort ab und tut so als ob nichts gewesen wäre und macht mir oft auch sehr Starke Vorwürfe das ich sie einweisen hab lassen und muss mir übelste Beschimpfungen per SMS oder Telefon anhören. Ich schaffe es mittlerweile nur noch ganz selten zu besuchen da ich ihren Zustand nicht ertragen kann.
Ich hab mich bereits erkundigt ob man sie dazu zwingen kann ihre Tabletten zu nehmen aber leider muss da erst was passieren bevor man so etwas machen kann. Es ist jedesmal eine Gradwanderung, wenn ich zu früh die Polizei rufe kann sie sich noch zusammenreißen und es wird nichts gemacht da sie in dem Moment für Polizei keine Gefahr für sich oder andere darstellt. Wenn ich jedoch mal zu lange warte ist sie vielleicht das nächste mal vom Balkon gefallen ihrem Wahn oder fackelt vielleicht ihre Wohnung ab
Manchmal geht es ihr nach einem Aufenthalt in der Klinik einige Monate gut und manchmal nur ein paar Wochen.

Mich hat das bewusst nie belastet aber mittlerweile denke ich das meine Attacken teilweise mit meiner Kindheit und mit Ihr zusammenhängen.
Zwischen meine 8 und 14 Lebensjahr war sie 6 Jahre lang schwer depressiv und lag nur in der Ecke auf der Couch ich wurde zwar von meiner Oma damals immer mit Essen usw versorgt war aber unter Woche immer allein mit ihr da mein Vater auf Montage war.
Es hat mich damals aber kaum gestört weil ich machen konnte was ich wollte, welchen jungen freut es nicht wenn er Abends so lange Fernsehen kann wie er will.
Konnte ich trotzdem von dem einen "Schaden" davongetragen haben?

02.10.2019 19:12 • #8


Tautropfen
Oh, da hast du ja viel mitgemacht, und hast noch dazu ein großes Paket zu tragen.

Das belastet dich bestimmt. Ich wüsste gar nicht, wie ich damit umgehen sollte.

Jetzt sitze ich hier schon die ganze Zeit davor, und mir fällt nichts ein.
Eigentlich nur, dass du in dich hineinhören solltest. Du bist nicht für alles verantwortlich.
Vielleicht kannst du mit einem Arzt oder Therapeuten über diese Situation reden.

Ich wünsche dir in allem viel Kraft.

02.10.2019 19:31 • x 1 #9


Marco1989
Danke.
Je Öfter ich mir das mit meiner Mutter jetzt selbst durchlese denk ich mir schon das das eigentlich nicht so ohne ist aber
ich es immer für Normal empfunden habe weil ich sie eben nur so kenne. Abgesehen von Jahren zwischendurch wo sie auch mal ohne Symptome war und es schmerzt das ich weiß wie normal sie sein könnte wenn sie Ihre Medikamente nehme würde.
Und ich aber so immer mehr auf Abstand gehen muss weil es mich sonst fertig macht und ich auch meiner Familie nicht zumuten kann weil sie belästigt ja auch meine Freundin mit SMS usw.


Mir erschließt sich halt einfach der Zusammenhang zwischen meinen Panikattacke die auf Hypochondrie aufbauen nicht mit der Geschichte meiner Mutter. Vielleicht mache ich es mir auch nur zu einfach wenn ich sage es kommt von davon.

02.10.2019 19:53 • #10


Zitat von Marco1989:
Ich denke mit der Erwartungsangst würd ich klar kommen aber diese Benommenheit mit dem Gefühl der drohenden Ohnmacht ist der Horror, vor allem weil man mir das auch ansieht.. ich werde Kreidebleich und in der Firma kommen dann Aussagen wie:Gehts dir nicht gut oder was ist los mit dir... und darauf gerate ich dann in Panik weil ich denke wenn man von außen sieht das was nicht stimmt muss es was Organisches sein... Dann geht meistens die Attacke über von der Benommenheit in eine richtige Panikattacke mit Herzrasen. Dann wird das Gesicht auch von Kreidebleich in Knallrot geändert Das lustige: Wenn der das Herzrasen kommt is der Schwindel weg und es ist nur mehr die Typische Panikattacke am Start.


Panik macht viel in einem Menschen aus und lässt einen auch anders aussehen bzw. wirken,
es wird sicherlich davon kommen. Es ist in dem Moment eben wie ein Schockzustand und das macht schon viel mit einem.
Ich wurde früher in der Schule gemobbt und habe immernoch schlimme Albträume davon, erst letzte Nacht haben die mich
wieder heimgesucht. Das alles ist schon um die 10 Jahre her aber es sitzt einfach. Es ist eben so typisch PTBS und vielleicht hat das auch mit deiner Mutter zu tun.
Wenn ich mir das so durchlese, würde ich es sogar stark vermuten, ohne Vorwürfe machen zu wollen, aber das Unterbewusstsein regelt das meistens und bekommt viel mehr mit, als man bewusst denkt.

Hast du denn für dich schonmal eine Therapie in Erwägung gezogen? Psychotherapie?

03.10.2019 11:18 • #11


Marco1989
Danke für die Antwort,

Ich hoffe ich kann es irgendwann akzeptieren das diese Symptome keine körperliche Ursache haben.
ich kann auch nie sagen ob zuerst die Symtpome oder zuerst schon Angstgedanken da sind

ich bin in gesprächstherapie die aber nicht auf Ursachenforschung abzielt sondern auf Konfrontation und Akzeptanz. Also nicht ins Krankenhaus zu fahren oder die Rettung zu rufen.
Nur begreif ich nicht wie man so stark sein kann dies nicht zu machen... ich kann da nicht rational denken weil die Symptome ja echt sind

03.10.2019 14:47 • #12


Ja das weiss ich bei mir auch nie..
Ich denke wenn Symptome erst da sind ist es unterbewusst und man bekommt dann Panik weil man wieder denkt, dass man was hat..

Ich würde in so Notfällen einfach eine Bezugsperson anrufen oder anschreiben, meistens hilft das schon

04.10.2019 10:19 • #13


Sonnenzombie
Hey
Da kann ich auch ein Lied davon singen ,ein richtiges Drecksjahr war dass bisher für mich.
Und hat sich bis zuletzt wie ein roter Faden durch ganze Jahr hinweggezogen.
Ich habe auch General. Angststörung und etliches anderes auch mit den Ängsten umgehen lernen muss ich jeden Tag aufs neue obwohl ich schon mehrere Jahre diesen Mist habe.
Geh doch mal auf Besuch ins Krankenhaus auf eine Krebsstation oder so und ich schwör dir dir wirds vergehen.
Die Leute dort möchten gern heim und dürfen nicht. Ist zwar die heftigste Art aber wenn du dort regelmässig bist und die armen Menschen siehst bist du doch vielleicht froh und dankbar dass du nicht dort bist !
Viele Leute geht's genau so wie dir man muss sich halt wieder fassen und vernünftig bleiben,denn wenn du wirklich einmal was haben solltest nimmt dich keiner mehr ernst !
Bevor du in Zukunft den Notarzt anrufst Wende dich bitte vorher an unser Forum wo immer wer für dich da ist der dir probiert zu helfen.
LG Sonnenzombi

27.11.2019 23:59 • #14



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