Sorry, das hatte ich eigentlich vorgehabt, dann aber vergessen.
Ich bin ziemlich sicher, dass es dieses hier ist:
"Psychologische Homöopathie: Persönlichkeitsprofile von großen homöopathischen Mitteln"
http://www.amazon.de/Psychologische-Hom ... 3426870525
Die Bewertungen bei Amazon geben auch meine gute Einschätzung des Buches wieder.
Auch ein homöopathisch tätiger Arzt beurteilt das Buch dort als sehr interessant und bestätigt meine Meinung, dass homöopathische Mittel keineswegs entweder nur positiv wirksam oder "harmlos" = unwirksam sind, wie viele - auch Apotheker! - glauben.
Aber, wie du auch schon schriebst, Suma, das kann einem natürlich alles auch - vielleicht erst recht - bei schulmedizinischen Mitteln passieren: dass es das falsche Mittel ist oder zwar das "richtige" Mittel, aber mit sehr schädlichen Nebenwirkungen.
Dafür besteht bei homöoopathischen Mitteln die Chance einer fast wundersamen Hilfe ohne unangenehme Nebenwirkungen.
Man sollte daher m.E. nicht leichtsinnig einfach alles mal durchprobieren oder aufs Geratewohl. Aber ich meine, wenn man sich eingehend mit der Materie beschäftigt und sich dann sorgfältig und sich selbst gegenüber ehrlich das subjektiv am meisten "hier!" rufende Mittel heraussucht, dass man da gute Chancen hat, das richtige oder wenigstens nicht das falscheste zu treffen.
Man könnte ja auch beides machen: Sich erstmal eingehend selber damit beschäftigen und seine "Favoriten" feststellen und die Gründe dafür notieren. Und dann mit diesem Wissen und den Vorschlägen zu einem (hoffentlich guten) Homöopathen gehen und ihn fragen, welches Mittel ihm davon richtig erscheint. (Vorher Preis ausmachen.

)
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Homöopathen von dieser psychologischen Seite nur sehr wenig Ahnung haben. "Meiner" hatte eben auch sehr wenig Ahnung davon, hat eine scheinbare, situationsbedingte "Eigenschaft" als meine typischste Eigenschaft gewertet und mich daher diametral falsch behandelt.

So falsch kann ich mich selber auch behandeln, aber dafür zahle ich dann wenigstens nicht 300 Euro ...
Ich gebe allerdings auch da dem betreffenden Arzt recht: Solange man sich nicht GANZ sicher ist, dass man das richtige Mittel herausgefunden hat, sollte man niedrige Potenzen wählen. Mit diesen kann man wohl nicht allzu viel Schaden anrichten.