Hi RasendeFeder,
zunächst einmal möchte ich Dir sagen, das wohl ein jeder Angsthase/Paniker Dein Geschreibsel nachvollziehen kann. Also Du kommst nicht unverständlich rüber
Nun zu Deiner Symptomatik: Jeder Panikanfall und Angstzustand raubt Deinem Körper sehr viel (wenn nicht sogar alle) Energie. Kein Wunder also das Du Dich so daneben fühlst..., sämtliches Adrealin ist verbraucht, die Nährstoffe im Körper haben kaum Zeit sich neu zu bilden, da unsereins ja ständig in Alarmbereitschaft und im Fluchtverhalten steckt...
Außerdem atmen wir Paniker nicht richtig, wir Atmen so, als wenn wir uns jedesmal erschrecken. Ich nenne es Schnappatmung! Wenn Du auf Deine Atmung achtest, dann fällt Dir auf, das Du nicht bis in den Bauch atmest, sondern nur bis zur Brust! Ich habe sogar manche Atemaussetzer, wie z.B. beim Wäsche aufhängen oder sonstigen Banalitäten, wo mir plötzlich auffällt das ich die Luft anhalte, so als würde ich einen Artisten auf dem Hochseil bewundern...
Als ich mir darüber bewusst wurde, habe ich die Atemaussetzer einige Tage mit einem Handzähler gezählt und kam auf sage und schreibe 188 Aussetzer an einem Tag!!! Kein Wunder also das die Birne weich wird, die Beine sich komisch anfühlen etc., denn man hat zuwenig Sauerstoff im Blut.
Als ich das gemerkt habe und mit meinem Therapeuten besprochen habe, gab er mir einige Tipps und Techniken mit auf den Weg, damit ich das richtige Atmen lerne, und gerade während einer Attacke einsetzte, um wieder runter zu kommen.
Dies ist nur ein Tipp von mir, wenn es einwenig auf Dich zutrifft, dann frage bei Deinem Therapeuten nach.