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B

Babsibuh
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Hallo ich bin 20 Jahre alt und leide unter ständigen kontrollzwang der Atmung. Es fing alles damit an das ich starken Vitamin d Mangel hatte und mir ständig schwindelig und komisch im Körper war. Eines Abend war es so schlimm das ich so eine Panik hatte weil ich nicht wusste was mit mir los war ich habe dadurch verstärkt auf meine Atmung geachtet und seit dem Tage an kontrolliere ich meine Atmung weil ich Angst habe (was totaler Quatsch ist) das wenn ich meine Atmung nicht kontrolliere es nicht mehr von alleine geht bin seit 3 Wochen in einer Tagesklinik . Die ersten 2 Wochen war ich in einer anderen Stadt wo mich meine Eltern jeden Tag hinfahren mussten , es wurde immer besser und besser und seit dem ich weiß das ich in meine Stadt zur Tagesklinik gehen soll ging es mir immer schlechter ich war so gut auf dem richtigen Wege und denn am Sonntag 1 Tag bevor ich in der anderen Tagesklinik sollte kam der Rückschlag und nun denke ich vermehrt auf meiner Atmung und denke ich habe mein Rhythmus verloren kann mir jemand bitte bitte helfen danke schon mal

06.06.2023 #1


23 Antworten ↓
M

moo
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Manche Meditierende würden sich wünschen, sich so auf ihre Atmung fokussieren zu können, wie "Atmungs-Zwängler"... zwinkern Zwänge und Hypochondrien sind verwandt.

Der Geist sucht (erschafft) sich etwas Unerklärbares, um es sich nicht erklären zu können. Dann hat er die "Sicherheit", nie in Sicherheit zu gelangen. Das nennt man Stabilisierung bzw. Etablierung von Zwängen.

Der Geist macht grundsätzlich alles, um einen Effekt zu erzielen. Der Effekt bei Zwängen, wie z. B. die Fokussierung auf die "Atmung" ist die (vermeintliche) Befriedigung, die aus einer (ebenfalls vermeintlichen) Beschäftigung mit einem (vermeintlich) "lebenswichtigen" Thema entsteht. Es ist eine gefühlte Kümmerung um "das Wesentliche" im Leben.

Allerdings ist dies nur eine Ersatzthematik und insofern eine Ersatzhandlung bzw. "Ersatzkümmerung". Sämtliche Zwangsgedanken bzw. Zwangshandlungen ersetzen die tatsächlich anstehenden "Probleme" bzw. Angelegenheiten.

Gesamt betrachtet ist es stets eine - sehr subtile und daher schwer erkennbare - Verweigerung von Eigenverantwortungsübernahme durch ein künstlich erzeugtes "übergeordnetes" Thema, das "stetiger Zuwendung" bedarf. Durch diese Selbsttäuschung liefert man seinem Gewissen auch noch zusätzlich die Rechtfertigung. Dies alles erhält den Kreislauf Thema-Zwang-Erlösung-Thema-Zwang-Erlösung usw.

06.06.2023 19:19 • x 2 #19


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Zwangskontrolle Atmung / Angst

x 3


A

Abendschein
Gast

Zitat von Babsibuh:
Huhu , besonders viele Tipps habt ihr ja mir nicht gegeben nur auf was anderes mich zu konzentrieren... Das bringt mir aber nix und nun in meiner neuen Tagesklink bin ich auch schon wieder fast ein Monat und es bringt nix :,( ich denke das alles von damals kommt ich weis echt nicht weiter ... Ich danke euch ja auch das ihr mir Tipps gebt aber Die helfen mir ja nicht



Huhu, es gibt da auch nicht viele Tipps zu, weil das Atmen von Alleine geschieht. Manchmal geschieht es nicht sofort das geholfen wird, das kann dauern. Ich hatte die Angst 30 Jahre und habe fast die Hälfte der Zeit gebraucht das es wieder weg geht. Da hilft nix wenn man sagt, so wie Du es tust, diese Tipps helfen mir nicht, oder die Tagesklinik kann mir auch nicht helfen, es braucht Geduld. Wenn das alles von Damals kommt, z.B. aus Deiner Kindheit dann heißt es noch mehr dran arbeiten, oder denkst Du das geht so einfach weg?
Das hat sich alles in den Synapsen eingefressen, das ganze Nagative.

Ein Beispiel möchte ich Dir erzählen, ich konnte Jahrelang nicht über Brücken gehen oder fahren. Ich konnte auf keinen Turm, Aussichtsturm gehen. Habe mich immer gefragt warum und hatte keine Erklärung dafür. Bis meine Mama mir erzählte, das mich mein Onkel als ich zwei Jahre alt war, über die Rheinbrücke gehalten hat, aus Spaß und ich geschrien habe wie am Spieß.
Du siehst das Unterbewußtsein vergißt nie.

Ich wünsche Dir das Du nicht so Ungeduldig bist. Und Du mußt etas dafür tun, das das wieder weg geht, von alleine geht das meistens nicht weg. Das mit der Atmung ist fies, ich kenne das. Aber es atmet Dich und sobald Du damit mischst geht das nicht mehr.

Alles Liebe der Abendschein

30.07.2016 14:55 • x 1 #8


Zum Beitrag im Thema ↓


Icefalki
Dir geht es um Sicherheit. Die hast du verloren. Und jetzt versuchst du, das wichtigste, deine Atmung zu kontrollieren. Die vollkommen unabhängig funktioniert.

Und neue Klinik bedeutet Unsicherheit. Darum dein Rückfall. Aber auch dort, wenn dir alles Vertrauter wird, geht's dann auch wieder aufwärts.

Halt einfach durch, die helfen dir dort auch.

x 1 #2


B
Denkst du ehrlich nicht das es gefährlich werden kann oder mir irgendwas passiert ? Ich hoffe es geht alles schnell wieder Berg auf weil zur Zeit konzentriere ich mich so sehr auf meine Atmung das jeder Atemzug von mir gesteuert wird ! Was auf dauer nervig und anstrengend ist Sad

#3


A
Zitat von Babsibuh:
Denkst du ehrlich nicht das es gefährlich werden kann oder mir irgendwas passiert ? Ich hoffe es geht alles schnell wieder Berg auf weil zur Zeit konzentriere ich mich so sehr auf meine Atmung das jeder Atemzug von mir gesteuert wird ! Was auf dauer nervig und anstrengend ist Sad



Du schreibst es doch selber das Du die Atmung versuchst zu steuern, aber das geht nicht. Das ist Deine Angst alles unter Kontrolle zu halten. Das geht vom Gehirn aus. Die Atmung läßt sich nicht steuern, es atmet Dich. Das geht von alleine, nur wenn Du versuchst Dich darauf zu konzentrieren dann hast Du das Gefühl als wenn Du nicht atmen kannst und alles kommt Durcheinander. Sag Dir immer wieder es atmet mich. Konzentriere Dich auf was Schönem auf was Anderem. Und laß Deine Atmung in Ruhe. Du hast schon viele Antworten bekommen. Was soll ich Dir schreiben? Ich kenne das Gefühl mit der Atmung. Was fehlt Dir in Deinem Leben, wovor hast Du Angst? Das ist ein Lebenslanger Prozess und bedeutet viele Jahre arbeiten an Dir selbst. Horch mal in Dich hinein.

Alles Liebe Abendschein

#4


B
Ich habe eine Angststörung (muss jede Minute ans atmen denken). Hatte das auch schon als Kind aber nicht so stark wie jetzt aber ich hatte es! In meinem ersten Lebensjahr und auch vorher hat mein Erzeuger meine Mama geschlagen, bedroht, getrunken und mich entführt wo meine Mama sich getrennt hat (ich Kenne ihn nicht).. Ich denke das ich es davon habe oder was meint ihr ? ? Kann sowas davon kommen sonst habe ich keine körperlichen Probleme hab auch bluttest , lungenvolumen Test und sonst was für Test gemacht ! (Nix gefunden). Kann man sowas heilen und weg bekommen oder eher nicht? Ich bin in eine Tagesklink aber da helfen die uns nicht besonders also hab ich den Eindruck .. Naja egal ich wollte jetzt selber mal paar Tipps holen oder Ratschläge oder vielleicht sogar eine Hilfe.. Sad ich bedanke mich schon mal bei euch und hoffe irgendwer kann mir helfen.... grüße

#5


A
Zitat von Babsibuh:
Ich habe eine Angststörung (muss jede Minute ans atmen denken). Hatte das auch schon als Kind aber nicht so stark wie jetzt aber ich hatte es! In meinem ersten Lebensjahr und auch vorher hat mein Erzeuger meine Mama geschlagen, bedroht, getrunken und mich entführt wo meine Mama sich getrennt hat (ich Kenne ihn nicht).. Ich denke das ich es davon habe oder was meint ihr ? ? Kann sowas davon kommen sonst habe ich keine körperlichen Probleme hab auch bluttest , lungenvolumen Test und sonst was für Test gemacht ! (Nix gefunden). Kann man sowas heilen und weg bekommen oder eher nicht? Ich bin in eine Tagesklink aber da helfen die uns nicht besonders also hab ich den Eindruck .. Naja egal ich wollte jetzt selber mal paar Tipps holen oder Ratschläge oder vielleicht sogar eine Hilfe.. Sad ich bedanke mich schon mal bei euch und hoffe irgendwer kann mir helfen.... grüße



Mir scheint Du gehst gar nicht darauf ein was Icefalk und ich geschrieben haben. Was möchtest Du hören? Das es angeboren ist? Bei Dir ist alles ok ,ur Dein Denken ist nicht okay. Und daran mußt Du selber arbeiten, das kann kein anderer übernehmen. Wenn Du Dein Problem in der Tagesklinik ansprichst dann geschieht auch etwas und sie werden Dir helfen.

Liebe Grüße
Abendschein

#6


B
Huhu , besonders viele Tipps habt ihr ja mir nicht gegeben nur auf was anderes mich zu konzentrieren... Das bringt mir aber nix und nun in meiner neuen Tagesklink bin ich auch schon wieder fast ein Monat und es bringt nix :,( ich denke das alles von damals kommt ich weis echt nicht weiter ... Ich danke euch ja auch das ihr mir Tipps gebt aber Die helfen mir ja nicht

#7


A
Zitat von Babsibuh:
Huhu , besonders viele Tipps habt ihr ja mir nicht gegeben nur auf was anderes mich zu konzentrieren... Das bringt mir aber nix und nun in meiner neuen Tagesklink bin ich auch schon wieder fast ein Monat und es bringt nix :,( ich denke das alles von damals kommt ich weis echt nicht weiter ... Ich danke euch ja auch das ihr mir Tipps gebt aber Die helfen mir ja nicht



Huhu, es gibt da auch nicht viele Tipps zu, weil das Atmen von Alleine geschieht. Manchmal geschieht es nicht sofort das geholfen wird, das kann dauern. Ich hatte die Angst 30 Jahre und habe fast die Hälfte der Zeit gebraucht das es wieder weg geht. Da hilft nix wenn man sagt, so wie Du es tust, diese Tipps helfen mir nicht, oder die Tagesklinik kann mir auch nicht helfen, es braucht Geduld. Wenn das alles von Damals kommt, z.B. aus Deiner Kindheit dann heißt es noch mehr dran arbeiten, oder denkst Du das geht so einfach weg?
Das hat sich alles in den Synapsen eingefressen, das ganze Nagative.

Ein Beispiel möchte ich Dir erzählen, ich konnte Jahrelang nicht über Brücken gehen oder fahren. Ich konnte auf keinen Turm, Aussichtsturm gehen. Habe mich immer gefragt warum und hatte keine Erklärung dafür. Bis meine Mama mir erzählte, das mich mein Onkel als ich zwei Jahre alt war, über die Rheinbrücke gehalten hat, aus Spaß und ich geschrien habe wie am Spieß.
Du siehst das Unterbewußtsein vergißt nie.

Ich wünsche Dir das Du nicht so Ungeduldig bist. Und Du mußt etas dafür tun, das das wieder weg geht, von alleine geht das meistens nicht weg. Das mit der Atmung ist fies, ich kenne das. Aber es atmet Dich und sobald Du damit mischst geht das nicht mehr.

Alles Liebe der Abendschein

x 1 #8


M

Angst vor der eigenen Atmung

Hallo allerseits.

Als ich 18 Jahre alt war, bekam ich es plötzlich mit psychosomatischen Symptomen zu tun. Ich hatte einen sehr trockenen Hals und das Gefühl, ich könnte einen Fremdkörper im Hals haben.
Die Symptome nahmen mit der Zeit zu und ich entwickelte Ängste und Panik an etwas körperlichem erkrankt zu sein..
Durch die Panik bekam ich nicht richtig Luft, worüber ich mir grosse Sorgen machte und mich dazu entschied das ganze zu googlen.
Ich bin auf ein Forum gestoßen, so wie dieses hier. indem sich Leute ausgetauscht haben, die zwanghaft ihren Atem kontrollieren mussten, weil Sie ihm nicht mehr vertrauten.

Mag da gar nicht so weit ausholen aber mittlerweile sind ca 5 Jahren vergangen und die Ängste holen mich trotzdem immer mal wieder ein und bereiten mir etwas Sorge.
Kennt das jemand? Mag sich jemand mit mir darüber austauschen, der damit auch zu kämpfen hat? Das würde mich enorm entlasten

#9


nadine185
Hallo Marian.
Wie äußert sich das bei dir wenn ich fragen darf?
Ich habe auch Probleme mit dem atmen und kontrolliere ständig meinen Atem.

#10


M
Hallo Nadine.
Ich komme durch dieses kontrollieren kaum noch an meine Gefühle dran und verkrampfe innerlich. Ich atme gefühlt alles weg, was in meinem Körper vor sich geht. Habe dadurch auch extreme Probleme mit dem Stuhlgang und kann meistens nur morgens aufs Klo, weil ich nicht richtig in mich rein spüren kann. Meistens wenn diese Gedanken wieder so laut werden, bin ich total überfokussiert auf meinen Bauchbereich und nehme das atmen sehr stark war. Meine Aufmerksamkeit ist eigentlich ständig nach innen gerichtet und es fällt schwer mich auf die Sinne zu konzentrieren, da ich diese nur noch sehr Stumpf wahr nehme.

#11


nadine185
Warst du schon beim Psychologen?

Es ist schrecklich wenn man ständig seinen Körper kontrollieren muss. Bei mir ist es auch die Atmung und mein Herz. Wie soll man da wieder raus kommen?!

#12


M
Ja klar. War bei sämtlichen Therapeuten und habe schon 2 Klinikaufenthalte hinter mir.

#13


M

Angst vor dem Atem

Hallo an Alle!
Ich habe vor kurzem schon mal einen Beitrag zu dem betroffenen Thema verfasst.
Mich plagt die Angst vor dem Atem. Die Angst davor, dass alles automatisch passiert.
Vor ca. 5 Jahren haben sich diese Ängste entwickelt. Mit der Zeit lernte ich damit umzugehen. Mittlerweile plagen mich diese Ängste wieder.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir da vielleicht etwas bei Seite stehen?
Wäre um jeden Austausch dankbar.
Liebe Grüße
Marian

#14


I
Wie meinst du das mit der Angst? Es passiert doch automatisch und das ist doch gut so

#15


Kevin_2194

Zwangskontrolle der Atmung

Ich weiss das Thema haben hier sehr viele dennoch muss ich mal fragen. .

Ich hab seit ungefähr 2 Wochen das Gefühl nicht mehr unbewusst zu atmen und das permanent selber zu müssen. DADURCH fühlt sich meine atmung stellenweise auch stark verlangsamt an oder kurz davor auszusetzen. Schlafe dadurch so gut wie gar nicht mehr und liege andauernd wach.

Kann das auch von einer Störung des atemzentrums im Gehirn kommen
. . neurologisch hatte ich ein Kopf mrt das ohne Befund war das hätte man doch dann dort sehen müssen?

#16


DrSeltsam
Zitat von Kevin_2194:
das Gefühl nicht mehr unbewusst zu atmen und das permanent selber zu müssen.

Sowas gibt es nicht. Du kannst deine Atmung zwar in gewissem Rahmen beeinflussen (bewusste Atmung , Luft anhalten, Hyperventilieren), aber spätestens wenn Du deswegen ohnmächtig wirst läuft wieder alles automatisch.

Und dein Blutsauerstoff und die Gasanalyse waren doch in Ordnung. Das Gefühl kommt nur daher, weil Du dich ununterbrochen damit beschäftigst.

x 1 #17

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Schlaflose
Zitat von Kevin_2194:
Ich hab seit ungefähr 2 Wochen das Gefühl nicht mehr unbewusst zu atmen und das permanent selber zu müssen.


Zitat von Kevin_2194:
Kann das auch von einer Störung des atemzentrums im Gehirn kommen

Wenn das so wäre, würdest im Schlaf ersticken.

#18


M
Manche Meditierende würden sich wünschen, sich so auf ihre Atmung fokussieren zu können, wie "Atmungs-Zwängler"... zwinkern Zwänge und Hypochondrien sind verwandt.

Der Geist sucht (erschafft) sich etwas Unerklärbares, um es sich nicht erklären zu können. Dann hat er die "Sicherheit", nie in Sicherheit zu gelangen. Das nennt man Stabilisierung bzw. Etablierung von Zwängen.

Der Geist macht grundsätzlich alles, um einen Effekt zu erzielen. Der Effekt bei Zwängen, wie z. B. die Fokussierung auf die "Atmung" ist die (vermeintliche) Befriedigung, die aus einer (ebenfalls vermeintlichen) Beschäftigung mit einem (vermeintlich) "lebenswichtigen" Thema entsteht. Es ist eine gefühlte Kümmerung um "das Wesentliche" im Leben.

Allerdings ist dies nur eine Ersatzthematik und insofern eine Ersatzhandlung bzw. "Ersatzkümmerung". Sämtliche Zwangsgedanken bzw. Zwangshandlungen ersetzen die tatsächlich anstehenden "Probleme" bzw. Angelegenheiten.

Gesamt betrachtet ist es stets eine - sehr subtile und daher schwer erkennbare - Verweigerung von Eigenverantwortungsübernahme durch ein künstlich erzeugtes "übergeordnetes" Thema, das "stetiger Zuwendung" bedarf. Durch diese Selbsttäuschung liefert man seinem Gewissen auch noch zusätzlich die Rechtfertigung. Dies alles erhält den Kreislauf Thema-Zwang-Erlösung-Thema-Zwang-Erlösung usw.

x 2 #19


Windy
Zitat von moo:
sehr subtile und daher schwer erkennbare - Verweigerung von Eigenverantwortungsübernahme durch ein künstlich erzeugtes "übergeordnetes" Thema, das "stetiger Zuwendung" bedarf.

Das würde ich so unterschreiben.

x 1 #20


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