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201725.11




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Hey. Ich leide seit ca. 3,5 Jahren an einer Angst / Panikstörung...
Und zwar kommt es bei mir oft vor, dass ich Angst habe meinen Atmen kontrollieren zu müssen, dass mir nichts passiert.. Ich kann das Leben oft nicht mehr so genießen und habe Probleme mit der Wahrnehmung und meinem Gefühlen, weil der Fokus fast den ganzen Tag auf meinen Körper gerichtet ist und dieser dann regelrecht verkrampft.. Wie ich hier gelesen habe, bin ich damit nicht alleine!
Ich suche hier jemanden mit dem ich mich austauschen kann! Mit dem ich dem Kontakt halten kann, weil ich denke, dass das auch ein Stück weit Therapie für dich und mich sein könnte ! Ich freue mich über jede Antwort!
Mit freundlichen Grüßen Marian

Auf das Thema antworten


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  25.11.2017 13:41  
Hallo Marian,

stimmt damit bist du nicht alleine, hier ist noch jemand der oft seine Atmung kontrolliert. :)
Bin auch neu hier und habe erst seit wenigen Wochen Panikstörungen, ausgelöst durch Herzrasen und Kreislaufprobleme ( schwarz vor Augen).
Ich kontrolliere leider auch oft meine Atmung und habe Angst dass wenn ich schlafe oder so, die Kontrolle zu verlieren und zu sterben.
Anfangs hatte ich angst etwas mit dem Herz zu haben, da wurde organisch alles überprüft und.... oh wunder nichts gefunden.. bin auch erst 22.
Mittlerweile habe ich oft Kopfschmerzen und leichte Sehstörungen... jetzt denke ich natürlich ich wäre anders Krank.

Was hilft gegen das kontrollieren? Hört sich doof an und das selbe sagen hier immer alle aber es ist auch das einzige was hilft... Lenk dich ab. Schaue TV, hör Musik, lese hier im Forum, treffe dich mit anderen, mache Dinge die dir Spaß machen und irgendwann fällt dir auf dass du schon lange nicht mehr auf das Atmen geachtet hast... und ZACK, ist man wieder dabei es zu kontrollieren hehe.

Kopf hoch und ablenken. :)

Danke1xDanke




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  18.12.2017 16:05  
Hallo Jungspund =D Danke für die Rückmeldung :) wäre es möglich mit dir Kontakt aufzunehmen, um sich hin und wieder mal ein bisschen auszutauschen ?



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  22.12.2017 21:08  
hab das selbe problem zur zeit. was mir etwas hilft ist ablenken, mit freunden, freundin und familie sprechen, kochen und essen, viel lesen, sport, interessante yt-videos schau/hören z.B. von eckhart tolle (https://youtu.be/BHkQE3i5Wu0?t=45m5s :D es gibt halt auch leute die sich bewusst immer auf ihren atem konzertrieren, und bei uns halt genau umgegekehrt)

sonst vllt medis, mein arzt hat mir jetzt venlafaxin AAA red. verschrieben und ich werde mal testen ob das hilft.
sonst könnte vllt ne terapie helfen wenns nicht anders geht.

wie oft musst du den am tag auf dein atem achten? auch während gesprächen und wie lange sind die abstände zwichen den "kontrollen" ?

gruß





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  23.12.2017 00:45  
spukloss hat geschrieben:
hab das selbe problem zur zeit. was mir etwas hilft ist ablenken, mit freunden, freundin und familie sprechen, kochen und essen, viel lesen, sport, interessante yt-videos schau/hören z.B. von eckhart tolle (https://youtu.be/BHkQE3i5Wu0?t=45m5s :D es gibt halt auch leute die sich bewusst immer auf ihren atem konzertrieren, und bei uns halt genau umgegekehrt)

sonst vllt medis, mein arzt hat mir jetzt venlafaxin AAA red. verschrieben und ich werde mal testen ob das hilft.
sonst könnte vllt ne terapie helfen wenns nicht anders geht.

wie oft musst du den am tag auf dein atem achten? auch während gesprächen und wie lange sind die abstände zwichen den "kontrollen" ?

gruß





Finde es immer wieder bewundernswert zu lesen, wie ihr anderen Leute damit umgeht. Glaube auch, dass Ablenkung in dem Fall das A und O ist. Nur leider schaffe ich es oft nicht mich durch lesen, Fernsehen etc abzulenken.. Es ist oft so, dass ich mir auf die Zähne beiß, in Bewegung bin, mit den Fingern auf Gegenstände trommel etc um mich davon abzulenken, was auf Dauer sehr sehr stressig is ..
Mit jemanden reden funktioniert bei mir ebenfalls sehr gut. Meistens :D ich schaffe es seit kurzem gleichzeitig darauf zu achten ohne es zu kontrollieren.. nur diese Ruhephasen, in denen ich nichts mach, sind schwer für mich so hinzunehmen.. still sitzen oder stehen ist nicht..
Mit medis habe ich es auch schon probiert. Citalopram etc.. hab es nicht vertragen, aber das wirkt ja bei jedem anders !;)

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal hab ich Tage, da achte ich mehrere Male pro Stunde drauf Bzw. Lenk mich dann mit aller Gewalt ab um irgendwie davon loszukommen.. manchmal ist es nur ein paar mal am tag .. das hängt auch immer davon ab, was ich mache
Wenn ich daheim bin oder in einer gewohnten Umgebung bin, bin ich wesentlich weniger anfälliger für Ängste, als wenn ich etwas Neues unternehme. Ich leide sehr darunter weil ich meine Aktivitäten stark reduziert hab. Ich komm durch diese atemgeschichte auch gar nicht mehr so richtig in den Prozess des Fühlens, weil ich mir die Leichtigkeit oft wegatme und ich statt Gefühlen dann körperliche Beschwerden verspüre. Verkrampfungen etc.



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  11.01.2018 19:35  
sei schonmal froh, du bist n gutes stück weiter als ich.. ich kann z.B. garnicht meine atmung beobachten ohne das sie stoppt und die abstände sind bei mir vieeeel kleiner, gefühlt alle 30 sekunden wenn ich nicht grad extrem abgelenkt bin. das ist schon wie ne art zwang bei mir geworden :(

mach ab den 22. ne terapie und nehm zur zeit venlafaxin 75mg seit ca. 2wochen, kann dir ja später schreiben obs irgendwas bringt... außerdem hab ich nen interessanten beitrag in nem englischen forum mit deutscher übersetzung gefunden und werds auch das testen...

hab z.B. gelesen man soll das problem akzeptieren, nicht dagegen ankämpfen und dann rückt das immer mehr und mehr in den hintergrund... (natürlich leichter gesagt als getan)

das problem scheinen viele leute zu haben und bei manchen soll es sogar ganz verschwunden sein.... bin mal gespannt.

Stunner95 hat geschrieben:
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal hab ich Tage, da achte ich mehrere Male pro Stunde drauf Bzw. Lenk mich dann mit aller Gewalt ab um irgendwie davon loszukommen.. manchmal ist es nur ein paar mal am tag .. das hängt auch immer davon ab, was ich mache
Wenn ich daheim bin oder in einer gewohnten Umgebung bin, bin ich wesentlich weniger anfälliger für Ängste, als wenn ich etwas Neues unternehme. Ich leide sehr darunter weil ich meine Aktivitäten stark reduziert hab. Ich komm durch diese atemgeschichte auch gar nicht mehr so richtig in den Prozess des Fühlens, weil ich mir die Leichtigkeit oft wegatme und ich statt Gefühlen dann körperliche Beschwerden verspüre. Verkrampfungen etc.


das 1:1 genau so bei mir... werd schon richtig depressiv durch den mist...

hast du auch panikattaken oder ist es nur die angst wieder auf deine atmung achten zu müssen? und hast du sonst noch andere symptome?

mfg



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Hamburg
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  11.01.2018 19:43  
Also beim Titel für deinen Thread ,bin ich ganz bei dir...
Irgendwie hat mein vegetatives Nervensystem da auch ausgesetzt,sprich Atmung.



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NRW
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  11.01.2018 19:44  
Ach ja das liebe Thema mit der "Kontrolle" der Atmung. Habe es seit gut 18 Jahren immer mal wieder. Bei mir geht einher mit einem Gefühl beim Einatmen, als wenn die Luft die einatme nicht erwärmt wird. So als wenn ich nen Mentholbonbon esse. Mir hilft dabei nur extreme Ablenkung



116
8
Hamburg
58
  11.01.2018 19:51  
Ich atme unbewusst einfach gar nicht.
Merke es dann nach will nicht übertreiben 15 sek. das ich mal atmen muss.
Das habe ich aber auch nur in sehr panischen Phasen.
Ist logisch für mich...schwere Atmung kann einen verraten.
mein Hirn ist in Panik ..irgendwo lauert ein Feind..schraubt die Atmung halt herunter.
Man will ja nicht entdeckt werden.

Danke1xDanke


96
NRW
30
  11.01.2018 20:04  
bist du sicher, dass du wirklich nicht atmest ?


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