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hallo,


ich bin jetz 23, lebe bei meinen Eltern, leide an Reizmagen/Reizdarm/untergewicht und habe definitiv zu wenig Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen


nach dem das verhältniss zu meinen Eltern besonders zu meiner Mutter nicht das beste ist, habe ich mir schon oft vorgenommen auszuziehen. Aber ich habe Angst davor alleine zu leben. Ich weiß nicht, woher diese angst zu versagen kommt. Vielleicht davon, dass mir meine Mutter ständig sagt, dass ich sowieso nichts auf die Reihe bekommen werde und mein leben eh nicht im griff habe.


Eigentlich würde sich im prinzip nicht viel ändern, ich müsste halt den haushalt selber machen und so. Das wär das einzige, da ich meine Eltern sowieso nur beim gemeinsamen essen sehe. und dabei wird meistens gestritten.


Leider ist das Problem dass ich einen sehr empfindlichen Reizmagen habe, der unter anderm von meiner mutter sowieso als einbildung abgestempelt wird.weil körperlich bin ich ja eh gesund. Aber trotzdem reagiert mein magen sehr empfindlich auf alles was mir nicht ganz geheuer ist. zum Beispiel wenn ich auswärts schlafe oder irgendsowas. deswegen esse ich auch teilweise sehr wenig, was nicht grade gut ist, da ich eine stoffwechselrakete bin und eh schon mein leben lang untergewicht habe. wenn ich also selber für mich kochen muss dann werd ich es wahrscheinlich nicht auf die reihe bekommen. Davor hab ich am meisten angst. Dass ich dann einfach irgendwann nichts mehr essen mag.


zusätzlich bin ich noch wegen Depressionen in behandlung. die- wie könnte es auch anders sein - von meiner mutter auch als spinnerei abgetan werden obwohl es ja wohl eine ganz normale krankheit ist.


kurzum ich weiß dass ich was ändern müss aber mir fehlt der mut und ich habe gewaltige angst!


ich würde mich über jede antwort freuen.


lg


fallen Angel

07.08.2007 19:31 • 11.02.2011 #1


37 Antworten ↓


Hallo,

das hört sich gar nicht gut an.
Zum Thema Reizmagen kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen, aber ich denke, dass das auch sehr unangenehm ist, wie jedes Problem, wie jede 'Krankheit', jede Störung, weshalb die Menschen hier im Forum schreiben.

Die Situation "sich nur beim Essen sehen und dann auch noch streiten" kenne ich allerdings nur viel zu gut. Das schlägt zusätzlich auf den Magen, auf's Gemüt, die Stimmung - gar nicht gut.

Weisst Du, mit Ratschlägen ist das immer so eine Sache. Vom Bauchgefühl her würde ich spontan sagen, es täte Dir vielleicht sehr gut, Dich zu überwinden, den Schritt in eigenständiges Leben zu wagen. Aber das kannst letztendlich und musst letztendlich Du ganz allein entscheiden.

Bist Du - zusätzlich zur Depression - auch wegen Deiner Essprobleme in Behandlung?
Hast Du vielleicht Freunde, Bekannte, mit denen Du vielleicht eine WG eröffnen kannst? Wäre das vielleicht eine Alternative zum kompletten Alleine-Wohnen?

Melde Dich, falls Du über das ein oder andere gerne reden möchtest.

LG
Julie

07.08.2007 20:26 • #2



Zukunftsangst Erfahrungen

x 3


Hallo !
Ich muß gestehen, ich habe von Reizmagen wenig Ahnung, aber von Reizdarm.
Glaube mir, das ist nicht besser.
Aber man lernt damit umzugehen.
Ganz weg habe ich es nicht bekommen.
Aber ich weiß, wie ich größere Probleme verhindere.

Liebe Grüße,
Otter

07.08.2007 23:17 • #3


Hallo

Habe auch oft Zukunftsangst und denke auch oft an weglaufen von den streitereien... Rede mit deinen Eltern und versuche herauszufinden was der Auslöser ist der die streiterei größer macht,,,,,,,,,

Wenn du es garnicht mehr aushältst und es überhandnimmst dann geh mal zu Familientherapeuten

Hoffe es wird alles Gute Dein Jullchen1988

16.08.2007 12:22 • #4


Kannst du denn finanziell gesehen ausziehen? Arbeitest du?

Wenn ja, dann würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall ausziehen. Ab einem gewissen Alter sollte man flügge werden, denke ich, das ist von der Natur eigentlich so vorgesehen.

Und erst recht, wenn du zu Hause ohnehin vorwiegend Streitereien erlebst, die dir beim Essen ! auf den Magen schlagen. Ich glaube, das wird nur besser, wenn du da rausgehst, andernfalls fürchte ich, dass es schlechter wird.

Dass deine Mutter dir erzählt, du würdest nichts auf die Reihe kriegen, ist ja nicht gerade konstruktiv. Ich finde es erschütternd, was sich manche (viele?) Eltern ihren Kindern gegenüber an negativer Programmierung leisten. Dabei ist es "ihr eigen Fleisch und Blut", für dessen Aufzucht sie doch immerhin viel investiert haben! Wenn auch vielelicht nicht so viel wie sie gekonnt hätten.

Du wirst wohl an dir arbeiten müssen, um dieser negativen "Prognose" zu entkommen. Das ist harte Arbeit, leider. Aber man kann es schaffen. Dafür muss man aber als erstes aus diesem "Dunstkreis" raus.

Ich wünsche dir viel Kraft für den Auf- und Ausbruch.

17.08.2007 08:25 • #5


Ich würde dir ebenfalls raten, auszuziehen.
Ich leide auch an Reizdarm und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Stress und eine unentspannte Wohnsituation das Ganze verschlimmern.
Das Verhältnis zu meinen Eltern war früher auch nicht so besonders, erst nach meinem Auszug ist es besser geworden.
Vielleicht bringt eine entspannte Umgebung auch wieder mehr Lust am Essen?

Gruß DieAndi

10.09.2007 22:14 • #6


Makani
Angst vor der Zukunft, das ist echt schlimm,
Angst haben vor allen was noch auf einen zukommt,
geht alles gut,oder nicht.
was wird noch werden,wird man alles schaffen.
Das ist echt zum Verzweifeln.

Wem geht es auch so?

LG
Makani

14.11.2007 00:08 • #7


Hallo Makani,
Mir geht es im Moment so,
Ich bin geschieden,Alleinerziehend und seit
3 Jahren Single,bin mit fast allen Situationen im Leben
allein bzw. Meistere diese allein wäre nur manchmal
wirklich schön wenn jemand da wäre der einen auffängt
in einigen Situationen,denn heute ist mal wieder so ein
Tag wo ich schreiend weglaufen könnte.






LG Dark Prinzess

14.11.2007 00:23 • #8


Makani
Das ist mit Sicherheit nicht so einfach,
wenn man vor allen alleine dasteht,
das kann ich gut verstehen,
und ich denk mal ,
wenn dann auch noch die Angst vor der Zukunft kommt,
wie alles zuschaffen ist.
das ist jetzt bestimmt kein Trost für Dich Dark Prinzess,
aber ich denk mal es geht bestimmt vielen so wie Dir.
Dann wünsche ich Dir,das du Dich hier mit vielen auch Betrofenen
austauschen kannst,denn ich hab selbst die Erfahrung gemacht,
wenn man merkt,das man nicht mit seinen Sorgen und Ängsten
alleine ist,das es viele gibt denen es genau so geht,
das man dann auch wieder Mut faßt.

LG
Makani

.

14.11.2007 00:38 • #9


Ja, es ist schlimm.
Angst vor nachher, vor morgen,
vor übermorgen, vor sich selbst,
vor anderen.

Angst vorm Alleinsein und doch wieder
Angst vor Menschen. Angst vorm Reden,
dennoch Angst vorm Schweigen.

Angst, ob ich die Erwartungen anderer
erfüllen, meine Versprechen einhalten
kann.

Angst davor, dass man mich in einem
schwachen Moment durchschauen könnte
und ich die Kontrolle über mich selbst
verliere.

Momentan merke ich, dass sich in mir
wieder etwas zusammenbraut. Ich will es nicht,
ich möchte diese Gedanken verscheuchen,
aber es geht einfach nicht. Immer nur dem
Druck standhalten, entgegenwirken, wie
soll das auf Dauer funktionieren?

Ich kann's ja meinen Hunden erzählen,
oder meinen Fotos, meinen Erinnerungen.
Frage mich, wer mir dann zuerst - und zu Recht -
den Vogel zeigen wird.

Es gibt aber immer noch eine Notbremse, die
ich ziehen kann, eine Hintertür, die ich öffnen
kann, wenn nichts mehr geht. Manchmal habe
ich Angst, was mich hinter der Tür erwarten könnte,
manchmal ist es mir schei., Hauptsache, sie
lässt sich öffnen, und zwar schnell.

Ist das eigentlich der Sinn des Lebens?
Dass man immer nur Angst vor allem und jedem
hat, nichts dagegen tun kann, dass Gedanken einen
beherrschen, obwohl es m.E. doch so sein sollte,
dass man seine Gedanken beherrscht und nicht
umgekehrt.

Oder ist es der (Un)Sinn, dass man sich unsinnig
viele Gedanken und sich irgendwie selbst Angst
einjagt.

Ich weiß, es liest sich jetzt abartig und irre, aber
momentan ist es eben so. Vielleicht ist's ja morgen
alles wieder normal, wenn ich nicht die Angst vor
der Nacht, der Unruhe, der Panik hätte. Aber
dagegen kann man sich ja was einwerfen, und
morgen ist deine Welt weiterhin in Unordnung.
Pfeif drauf.

15.11.2007 01:20 • #10


Kann mich dem im moment nur anschließen....
Wieder eine Nacht rum wo ich heulend eingeschlafen bin weil ich nicht weiß wie es weiter gehen soll.....lg

15.11.2007 08:43 • #11


Zitat von Gast:
Kannst du denn finanziell gesehen ausziehen? Arbeitest du?


Wenn ja, dann würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall ausziehen. Ab einem gewissen Alter sollte man flügge werden, denke ich, das ist von der Natur eigentlich so vorgesehen.


Und erst recht, wenn du zu Hause ohnehin vorwiegend Streitereien erlebst, die dir beim Essen ! auf den Magen schlagen. Ich glaube, das wird nur besser, wenn du da rausgehst, andernfalls fürchte ich, dass es schlechter wird.
Dass deine Mutter dir erzählt, du würdest nichts auf die Reihe kriegen, ist ja nicht gerade konstruktiv. Ich finde es erschütternd, was sich manche (viele?) Eltern ihren Kindern gegenüber an negativer Programmierung leisten. Dabei ist es "ihr eigen Fleisch und Blut", für dessen Aufzucht sie doch immerhin viel investiert haben! Wenn auch vielelicht nicht so viel wie sie gekonnt hätten.


Du wirst wohl an dir arbeiten müssen, um dieser negativen "Prognose" zu entkommen. Das ist harte Arbeit, leider. Aber man kann es schaffen. Dafür muss man aber als erstes aus diesem "Dunstkreis" raus.


Ich wünsche dir viel Kraft für den Auf- und Ausbruch.


02.12.2007 21:32 • #12


...Geht mir im Moment auch oft so Habe Angst vor allem und jedem.

Bin noch im Studium und weiß überhaupt nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll, sehe keine Perspektive, deshalb gehts mir momentan auch wahnsinnig schlecht, ich finde alles im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen
Ich sehe überhaupt keinen Sinn mehr darin, das Haus zu verlassen, aber zuhause gehts mir auch schlecht, weil die Gedanken um die Zukunft mich dann ja immer noch beherrschen...

Demnächst soll ich in eine Klinik, aber auch davor hab ich wahnsinnige Angst und kann an nichts anderes mehr denken. Brauche immer meine Familie um mich herum und jemanden, der mich in den Arm nimmt, sonst gehts mir noch schlechter.

Vorm Alleinsein hab ich die größte Angst, auch wenn es für eine absehbare Zeit ist. Wenn ich mit mir und meinen Gedanken allein bin, habe ich Angst vor mir selber, das ist kaum auszuhalten.

10.12.2007 00:53 • #13


ich weiß nicht was ich noch tun soll ich arbeite im verkauf und werden wegen sachen so extrem rot die nicht einmal einen grund haben!! aber es ist mein ganzer körper der errötet nicht nur mein kopf!! weiß jemand eine antwort ausßer Selbstbewusster zu werden das funktioniert nämlich bei mir nicht?
KiSSes eure alkmaus[/b]

04.01.2008 21:09 • #14


Hallo Makani ich denke vielen die unter Ängsten leiden geht es so wie dir ist es bei dir nur die Angst vor der Zukunft oder sind auch andere Ängtse dabei?

06.02.2008 19:59 • #15


Hallo Miss Sixty,

ich habe auch Angst alleine zu sein. Ich habe dann Angst Angst zu bekommen und niemand ist, ich bin mir selber ausgeliefert. Dann weiß ich auch nicht, was ich tun soll, ich habe Angst davor es könnte ruhig und langweilig sein. Mir hilft es oft, dass ich mir dann im Vorfeld schon vornehme z.B. einen bestimmten Film anzusehen, das lenkt mich gut ab oder ich male. Das klappt natürlich nicht immer aber es ist eine Möglichkeit. Und jede Angstfreie Zeit genieße ich, das ist das einzige, was mich noch hoffen lässt.

LG Steffi

08.02.2008 14:16 • #16


oh mein gott ich bin so froh, dass ich nicht allein bin.
denn ich habe auch schreckliche zukunftsangst. angst vor dem wo ich eigentlich glücklich sein müsste und nicht einen einzigen gedanken verschwenden sollte.
denn : ich hab angst vor der arbeitslosigkeit(bin erzieherin, bedeutet gleichzeitig wenig geld) angst davor arm zu sein, angst davor zu hungern angst davor allein zu sein, angst davor nicht in sicherheit leben zu können.
ich hab nur noch angst. diese angst beherrscht mich unheimlich. ich verbaue auch damit meine zukunft. und dass schlimmste ist, dass mir das bewusst ist. es schwebt nicht irgendwo in meinem tiefsten inneren sonder ich weis das sogar. ich fange sinnlos streitereien an. diskutiere stundenlang, kriege mich nicht ein, habe nervenzusammenbrüche und bin suizitgefährdet.
obwohl ich einen glauben habe , hilft er mir in dieser situation nicht weiter. ich fühle trotz meiner familie meinem geliebten und verständnisvollen freund im stich gelassen.
ich hasse meine angst und ich will sie nicht. ich kann keinen tag geniesen.
ich kann mich gut erinnern, denn die angst hat mit circa 18 jahren angefangen(bin 20) und vorher in der pubertät hatte ich nicht solche angst. doch jetzt fürchte ich mich vor allem. was soll ich tun. ich kann in dieser situation nichts machen. es beherrscht mich gewaltvoll und lässt mich nicht los.
ich war auch bei einer professionellen hilfe. doch da wurde ich abgeschoben und habe gesagt bekommen,dass ich ein zu schwieriger fall wäre.
ich brauche hilfe
ich will im leben nur glücklich sein!

25.02.2008 17:48 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

hallo ihr lieben,
also es ist wirklich schlimm, ich habe auch ständig angst vor allem, im prinzip hab ich die letzten 7 jahre nur versucht irgendeine arbeit zu kriegen und jetzt hab ich wieder keine weil ich total verstört bin, ich hab in einer arztpraxis gearbeitet, hab mich jeden tag nur zur arbeit geschleppt und hab danach geschlafen, konnte nie richtig schlafen, bin dauernd aufgewacht, und hab mich dann jeden tag todmüde zur arbeit geschleppt. ich hab soziophobie und hypochondrie bekommen, das war jetzt so schlimm, dass ich angst davor habe, unter leute zu gehen.
ich hab zum glück finanzielle sicherheit einigermaßen, d.h. ich muß nicht ständig unbedingt arbeiten, aber ich finde alles nur noch sinnlotss. mein vater ist letztes jahr gestorben, meine mutter total psychisch krank ich muss das jeden tag mit ansehen wie sie vor sich hinvegetiert, dafür erbe ich mal 2 immobilien toll, aber keine familie keine freunde keine hobbys keinen sinn keine entspannende minute mehr, bin ständig irgendwelchen leuten nachgerannt einfach nur um nich alleine zu sein, hab mich niedermachen lassen kann nicht mehr aggressiv sein, ich hab keine kontrolle mehr über mein leben. dauernd hört man, das wichtigste im leben ist die familie. was is wenn man keine hat? ich fühl mich so allein,
mir macht nix mehr spass, am liebsten würd ich mich in mein bett verkriechen und dauerschlafen, um nur nichts mehr machen zu müssen. im moment mach ich auch nicht viel anderes.
die welt macht mir angst. jeder denkt nur an sich und will mehr als der andere, ellbogenmentalität überall. bin froh dass ich einen lieben menschen gefunden habe der zu mir hält.
ich glaub ich muß mich einfach nur ablenken irgenwie irgenwas machen.
man wird total verrückt.

29.02.2008 21:59 • #18


es könnte helfen, sich bewusst zu machen, dass wir es sind die diesen selbstläufer gestartet haben. dass wir es sind die die angst am leben erhalten und dass wir es sind, die den schlüssel dieser zelle finden müssen, den wir selbst versteckt haben.

Indirekt hat man schon Einfluss auf seine Gedanken, man kann sie nur nicht in eine Richtung zwingen. Aber man kann Gedanken ziehen lassen und Gedanken beobachten, wie sie uns lenken - das lenkt uns dann wieder.

11.05.2008 00:39 • #19


20.08.2008 19:59 • #20



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