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Hallo,

Ich bin Benne, 33j, verheiratet und quäle mich seit zwanzig Jahren mit meinen mangelhaften sozialen Kompetenzen herum. Das ich tagtäglich immerzu so agieren möchte das mich alle mögen/nett finden sollen, strengt an und schlägt eher in verzweifeltes, unselbstständiges Durcheinander um...

Ich verliere in unbehaglichen Situationen schnell die Nerven, verstehe neue Dinge nur mit Mühe, hasse vieles Neue...
Meine Auszeiten nach der Arbeit und am Wochenende fülle ich viel, zur Zeit sehr viel mit Grübeln und Negativem!


Ich hab eine Riesenangst vor der Zukunft!

Danke fürs Lesen;-)

18.04.2014 23:55 • 08.04.2017 #1


18 Antworten ↓


Hallo Benne,

herzlich Willkommen hier in diesem Forum !

ich kenne das auch, das ich immer möchte, das mich andere nett finden. Deshalb verstehe ich es nur zu gut, das es dich anstrengt. ist das bei allen Menschen so oder gibt es auch Menschen bei denen das weniger schlimm ist mit deinen Ängsten?
Bei mir ist es zum Beispiel so das es bei meiner Schwester weniger schlimm ist. Vielleicht weil ich sie schon ganz lange kenne und ich mich sonst gut mit ihr verstehe. Also ich will auch vor ihr gut sein und das sie mich mag, aber es ist bei ihr nicht so ausgeprägt.

Das heißt du grübelst viel nach?! Och mensch, nicht so schön...Hast du denn auch Hobbys die dir gut tun? manchmal muss man dann ja gerade sich dazu zwingen die dann anzugehen. Aber meistens tut es einem ja gut, wenn man auf andere gedanken kommt. So bleibst du nicht lange in dem Grübelkreislauf drin....

Warum hast du so eine Riesenangst vor der Zukunft?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

19.04.2014 11:34 • x 2 #2



Will es allen recht machen - zu viel Grübelei und Negatives

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Danke! Nein, Angst habe ich nicht vor Familie, ich bilde mir vor snderen halt ständig ein negativ bewertet zu werden! Das mit dem Grübeln bedeutet - kann ich demnächst wenn ich Papa werde meinen Mann stehen/ Verantwortung übernehmen?! Zu viel für mich? Deswegen Zukunftsangst! Ich bleib am Ball!

19.04.2014 16:53 • #3


Hallo,
versuch doch einfach mal die Dinge auf dich zukommen
zu lassen und verbieg dich nicht.
Man kann es im Leben nicht Jedem recht machen und wenn man
krampfhaft versucht sich Allem und Jedem anzupassen,
geht es meistens schief!

Das mit dem Eltern werden stellt eigentlich jeden Menschen
vor hohe Erwartungen,
aber ich bin mir sicher du wächst mit den Aufgaben und
du wirst sicher ein guter Papa.

19.04.2014 16:59 • x 1 #4


Hallo Benhoer,

das ist ja nicht schön diese Gedanken. Aber du wirst bestimmt nicht von allen negativ bewertet! Hat dir das schon mal jemande gesagt das er dich negativ findet oder es dir zu verstehen gegeben?

Du wirst es schaffen und ein guter Vater werden! Ich denke, da haben viele Menschen Ängste, wenn sie Eltern werden, da es ja ein ganz neuer Lebensabschnitt für einen ist! Aber ich denke, das wirst du schaffen! Und außerdem seid ihr ja zu zweit und müsst auch langsam in die Aufgabe reinwachsen. Aber das wirst du können.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

19.04.2014 20:45 • x 1 #5


Hallo,ich bin kristina ,16
Ich bin neu hier und möchte gerne mit neeten Menschen schreiben wdil die Angst sich immer vermehrt das macht micg richtig fertig.

19.04.2014 22:24 • x 1 #6


Hasengöttin
Herzlichen Willkommen im Forum
Erzähl mal ein wenig mehr von dir, damit wir uns besser ein Bild machen können.....
LG Hasengöttin

19.04.2014 22:32 • x 1 #7


Hasengöttin
Meine kristina mit erzähl mal ein wenig von dir....

19.04.2014 22:38 • x 1 #8


Zitat von Benhoer81:
kann ich demnächst wenn ich Papa werde meinen Mann stehen/ Verantwortung übernehmen?!

Wenn ich dich recht verstehe, wirst du demnächst Vater eines Kindes, mit dessen Mutter du verheiratet bist?

19.04.2014 22:43 • x 1 #9


Zitat von Hasengöttin:
Meine kristina mit erzähl mal ein wenig von dir....



Hay,
Also das ist soes gibt 2ängste.
Die erste ist das ich habe Angs. Ab 12Uhr in den Spiegel zu gucken weil ich habe Angst das da irgendjemand im Spiegel ist,das wirde damals in der 1Klasse immer erzählt und so seid dem habe ich voll Angst,aber keiner nimmt das ernst so als ob ich alleine bin.
Das 2 ist das ich Angst vor Puppe. Habe.ich weiss es nicht qber als ich klein wahr Ca 7 da habe ich mit mein Opa chucky die mörderpippe geguckt.uund seit dem ich weiss nicht wie ich erklären soll hab ich Angst vor denen ,weiss nicht ob ich mir das einbilde aber denkee die hat einmal den kopg gedreht.oder einmal haz sich nachts einfach mein bett von selbst verschoben 1meter, bitte lacht mich nicht aus.
LG kristina

19.04.2014 22:48 • #10


Ja Gast, seit 2002 zusammen, seit 2013 verheiratet, ab September Nachwuchs - und dazu Therapien wöchentlich von Zeit zu Zeit und Klinikaufenthalt 2012 nach totalem Ausfall!

Seit der Klinik hab ich den Arbeitgeber gewechselt, unangenehme Kontakte gemieden/ganz abgebrochen und etwas besser ists seit dem...nur das blöde ist:

Die anderen peinigen mich nicht, ich peinige mich in Wahrheit!

Hab in der Klinik viel gelernt - und auch vieles wieder verlernt!

20.04.2014 07:42 • #11


Hallo Benhoer,

dann bist du ja auch echt schon lange mit deiner Frau zusammen und ich denke sie kennt deine Ängste dann ja auch schon. hast du ihr mitteilen können das du Ängste hast vor der verantwortung Vater zu sein? ich denke sie wird es bestimmt verstehen. Vielleicht kann sie dir auch dabei helfen...also dich beruhigen.

Es ist gut das du Therapie machst. Und auch jede Woche und auch schon mal in einer Klinik warst. ich finde, dort kann man noch mal intensiver einige sachen lernen.

Es ist gut, das du deinen Arbeitgeber dann gewechselt hast, also wenn bei dem nicht es so gut lief. und auch gut das du den Mut hattest unangenehme Kontakte abzubrechen. Das ist manchmal echt wichtig im Leben das man so etwas macht.

Ja, das ist meistens so. Man selbst macht sich so starke Gedanken und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist man es selbst der negativ von einen denkt. Leider brauch es auch Zeit, das es sich ändert, anders über sich zu denken oder das Denkmuster zu wechseln. Ich kenne es auch, das ich da denke andere sind dann so oder so und denken negativ über mich, aber wenn ich die dann nachfrage(das mache ich aber nur bei personen die ich gut kenne) sagen die zu mir das sie nicht negativ über mich denken. ich denke nur, das sie es tun...gott ist das nervig und anstrengend!

Es ist häufig so das man einiges in der Klinik lernt, aber einiges auch wieder leicht vergisst. hast du dir damals einige Notizen gemacht, also das wichtigste festgehalten? Vielleicht kannst du noch mal nachlesen....und es ist gut, das du dir Hilfe suchst in Form von mit anderen menschen in Kontakt treten die dieses kennen und sich unterstützen, wie dieses Forum hier. manchmal wird man ja dann auch wieder auf gedanken oder so gebracht die man wieder vergessen hatte..
Hast du denn noch jetzt wöchentlich Therapie oder gerade im Moment nicht?

@kristina,
das hört sich nach schlimmen Ängsten an, die dich beschäftigen.
Du hast ja auch schon geschrieben, das du diese länger hast. Hast du es schon mal deinen Eltern oder sonst wen erzählt?
Wie reagieren die darauf?

Aber Puppen begegnet man ja nicht mehr so viel im Alltag, oder? Falls du echt noch eine im Zimmer hast, würde ich sie an deiner Stelle raus aus dem Zimmer packen. ist zwar einerseits vermeidung, aber ich denke das ist besser wenn du davor so angst hast, und das echt so denkst das sie sich mal bewegt hätte...

Spiegel begegnet man da natürlich ein wenig mehr im Alltag. hast du das Gefühl dann das du nicht alleine bist, habe ich das richtig verstanden? Du denkst da wäre jemand im Spiegel?
das sind ja auch nicht leichte Ängste...
Wie reagierst du wenn du Spiegel siehst? bekommst du dann richtig Panik oder vermeidest du es einfach rein zu schreiben und dann geht es dir besser damit?

Nein ich lache dich da nicht aus!
hast du dir mal überlegt, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

20.04.2014 16:40 • x 1 #12


Hasengöttin
Hallo Benhoer81
Nimmst du Medis?Therapie ist gut aber manchmal reicht das nicht...Musste ich selbst auch erkennen.
LG Hasengöttin

21.04.2014 10:31 • x 1 #13


Nein, nimm keine Medis, ist was zu empfehlen?

22.04.2014 04:10 • #14


Habe nie gek. oder andere Dro. genommen, bin aber seit ein paar Jahren sehr abgestumpft und...fühl mich dumm! Ok, Alk. am Wochenende (zum Erleichtern bei gesüßten Feiern und Partys)!

22.04.2014 04:47 • #15


Hallo Benhoer,

ist was zu empfehlen?!, habe ich so auch noch nicht gelesen !
ich denke das sollte individuell mit seinem Arzt bzw. Psychiater abgesprochen werden. Denn jeder muss ja das richtige Medikament erhalten. Wir könnten dir zwar jetzt alle aufschreiben, was wir so nehmen, aber wir wissen ja nicht was genau du nun brauchst. Da gibt es ja so viele medis....
Vielleicht wäre es sinnvoll, das mit deinem Arzt zu besprechen! Es wäre bestimmt ein guter Schritt.

Du bist bestimmt nicht dumm! Du denkst vielleicht das du es bist, weil es dir deine Gedanken sagen, aber die haben unrecht.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

22.04.2014 09:49 • x 1 #16


Hasengöttin
Hallo Benhoer
Ich habe mich lange gegen die Medis verweigert...Aber doch dann eingesehen das es vielleicht gut wäre sie für eine Zeit lang zu nehmen.....Und was soll ich dir sagen die Lebensqualität ist um 50% gestiegen......Meine bösen Gedanken und die Angstzustände haben sich deutlich reduziert.....und das schon nach 3 Wochen....Solange nehme ich das AD erst......
LG hasengöttin

22.04.2014 10:08 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Leute,
danke für Eure Antworten!

22.04.2014 13:47 • x 1 #18


3 Jahre weiter und ich stöber wieder in meinem alten Geschreibe...

08.04.2017 00:22 • #19



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