gaby12

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Hallo,Wie mit negativen Gedanken und Grübeleien umgehen,die die Panikattacken auslösen?Ich probiere seit 3 Monaten,nachdem ich in einer tiefen Depriphase war,es mit autogenen Training und PME.Habe dieses immer vorher als Verdummung gesehen,aber jetzt nach täglichen Panikattacken probiere ich es mal.Bin in ambulanter Psychotherapie mit 45 Sitzungen.Geht irgendwie nicht so richtig vorran für mich.Soll die Krankheit akzeptieren,damit tue ich mich schwer.Wie sind Eure Erfahrungen mit Angstzustände z.B.Versagensängste und Zukunftsangst?Bringt eine Selbsthilfegruppe und Reiki etwas?Danke

16.02.2016 20:23 • 26.02.2016 #1


3 Antworten ↓


Schlaflose

Schlaflose


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Bei mir hilft vor allem Bewegung d.h. Sport, wenn mich Versagens- und Zukunftsängste überkommen. Und außerdem mir immer vor Augen zu halten, wie oft ich trotz Angst und ohne Schlaf solche Situationen schon gemeistert habe. Bei mir führen Katastrophengedanken nicht zu PAs, sondern dazu, dass ich nicht schlafen kann.

17.02.2016 07:27 • #2


waage

waage


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Guten Morgen,

mir hilft auch Sport...Bewegung allgemein...das Beste was man machen kann. Es lenkt ab und entspannt.

AT hilft mir auch...vor allem bei innerer Unruhe.


L.G. Waage

17.02.2016 07:31 • #3


Jelo84

Jelo84


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Hallo,

mir helfen verschiedene Dinge. Zum einen meine Kraftgeber, dass sind die Dinge die ich versuche regelmäßig in meinen Alltag zu integrieren, die mich entlasten. Das ist u.a. Sport treiben, Hobbys ausüben wie singen und Gitarre spielen, mich mit Freunden treffen. Es können aber auch kleinere Dinge sein wie ausgiebig heiß duschen oder ein Entspannungsbad. Wenn ich mich doch dabei erwische mich in meine Gedanken reinzusteigern schreibe ich es mir aus dem Kopf. Ich habe mir ein "Grübeltagebuch" erstellt. Immer wenn sich meine Gedanken im Kreis drehen, schreibe ich sie auf. Nach dem Motto aus dem Kopf und in das Buch. Da mich diese Gedanken meistens im Bett überkommen, habe ich das Buch in meinem Nachtschrank. So kann ich vor dem Schlafen alles aufschreiben. Manchmal hilft es mir auch, einfach noch mal meinen Raum zu wechseln. Dann stehe ich nochmal auf, gehe besp in die Küche und trinke noch ein Glas Wasser o.ä. und dann lege ich mich wieder hin.
Bei massiven Problemen versuche ich ersteinmal zu überlegen, ob es etwas ist, dass ich ändern kann oder ob ich es sowieso nicht beeinflussen kann. Stelle ich fest, dass es sich um ein lösbares Problem handelt, durchlaufe ich mehrere Schritte für mich (auch schriftlich). Ich versuche das Problem genau zu formulieren, dann schreibe ich auf, was ich alles tun könnte um das Problem zu lösen. Von meinen ganzen Ideen suche ich mir eine aus, die ich dann versuche umzusetzen. Wenn das Problem gelöst ist, ist gut. Wenn nicht schaue ich mir wieder meine Ideen an und probiere etwas neues. Ich spreche auch viel mit anderen Menschen über meine Sorgen. Z.B. mit meinem Partner. Mnachmal ergibt sich auch dann ein Lösungsansatz.

26.02.2016 13:36 • #4



Mira Weyer