mohikaner

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Hallo,
ich leide schon seit langer Zeit an einer Angststörung / Panikststörung /Hypochonder und hatte vor 3 Jahren einen Klinikaufenthalt, da ich Zwangsgedanken so extrem hatte (Angst verrückt zu werden, Angst jemanden zu verletzen, Sexuelle Gedanken, Angst vor den eigenen Gedanken etc.) so das sich 24 Std. meines Tages nur um meinen Zustand drehte. Schrecklich !
Habe dann noch Psychotherapie gehabt und bin auf Sertralin eingestellt worden. Vor 6 Monaten auf Cymbalta umgestellt.
Ich merke, wie mein Zustand ähnlich züge wie vor 3 Jahren annimmt. Es war damals die gleiche Jahreszeit. Wenn ich mich selbst reflektiere, habe ich Stress auf der Arbeit und die letzten Wochen Eheprobleme. Außerdem steht wieder eine 4 tägige Dienstreise diese Woche an. Denke das es einen Zusammenhang damit gibt. Wenn ich Probleme habe, drehen sich die Gedanken rund um die Uhr um das Problem. Mein Selbstbewusssein geht tief nach unten. Ich fühle mich total verunsichert und ängstlich. Sogar meine Freunde bemerken, dass was mit mir nicht stimmt und fragen mich "Du siehst ja gestresst aus", was mich zusätzlich verunsichert so das ich auf mich selbst achte, wenn ich mich mit Leuten unterhalte. Hoffentlich sieht man mir meine Angst nicht an.....

Brauche mal Eure Unterstützung.

23.09.2014 10:08 • 23.09.2014 #1


2 Antworten ↓


Gerd49


Hallo mohikaner

Wieviel mg von Cymbalta nimmst du denn?
Warum hat man dich umgestellt von Sertralin auf Cymbalta?
Was war diene Dosierung von Sertralin?

Das kommt natürlich vor, dass persönlicher Stress und beruflicher Stress verstärkt Symptome auslösen.

Zitat:
Hoffentlich sieht man mir meine Angst nicht an.....


Die Angst wird man dir nicht ansehen können, jedoch musst du soweit sein und die Angst anzunehmen und zu akzeptieren. Dann wird es dir auch gelingen, die Angst im Griff zu haben und nicht umgekehrt!

Bis bald und Kopf hoch!

23.09.2014 10:22 • #2


Valerie


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Hallo Mohikaner, ja, kenne ich alles. Ich kann dir nur raten: Bleib dran. Arbeite an dir. Durch Medikamente allein wirst du das nicht los. Such dir einen Therapeuten, geh in Selbsthilfegruppen, z. B. http://www.coda-deutschland.de/... Mir haben auch Familienaufstellungen sehr geholfen. Schon mal davon gehört? Falls nein, googel das mal, z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung oder http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/fa ... ufstellung. Es kann eine Weile dauern, bis man durch so etwas durch ist, aber es lohnt sich, dran zu bleiben!
Lieben Gruß von Valerie

23.09.2014 16:25 • #3



Dr. Reinhard Pichler